So habe ich das Messer geschärft

Begonnen von alvaro, 12. März 2020, 14:05:40

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DailyDriver

#630
Fehleintrag
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DailyDriver

#631
Aus fernen Landen zu Besuch...
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ein NAKAYAMA KIITA
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Dieser Tage sind nach langer Exkursion gleich zwei Reisende aus dem fernen Japan zu einem längeren (Arbeits)Urlaub bei mir eingetroffen. Wie erwähnt sind die beiden Steinchen ja nicht nur zum Vergnügen unterwegs, sondern sie dürfen sich ausführlich in meine Rasurkultur einbringen...
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Heute darf nun der erste der beiden, ein wunderschöner KIITA (?), zeigen, was er denn zu bieten hat. Beim ersten kennenlernen stellt sich der wunderschöne, gelbe Geselle als äußerst feiner, aber auch wirklich sehr harter Brocken vor. Der Stein ist völlig frei von Einschlüssen und zeigt ein äußerst kompaktes, sehr homogenes Gesamtbild. Für den ,,Erstkontakt" habe ich schon etwas länger überlegt, welche Messer es denn sein sollen, warum Plural? Ich dachte mir, es ist wie immer sehr sinnvoll nicht gleich mit einer komplexen, mehrstufigen Progression zu beginnen, sondern hier eine relativ einfache Progression zu wählen, die mit dem Finish als Solo-Stein ohne Nagura etc. abschließt. Eine zweite Progression, hier unter Verwendung der drei Nagura, Botan, Mejiro und Koma soll erst nach dem ersten kennenlernen erfolgen. Ausgewählt habe ich meine beiden King Cutter in 6/8, die von der Klinge her, völlig identisch sind, so fällt ein Vergleich der Ergebnisse um ein vielfaches einfacher aus, als mit 2 verschiedenen Messern oder mit nur einem Messer, welches dann hintereinander geschärft wird.
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Progression I, das schwarze King Cutter (1 x Tape):
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-SHAPTON Glass 4 & 8k zum Auffrischen der Facette
-Nakayama Kiita nur mit klarem Wasser, stationär
-Nakayama Kiita unter fließendem Wasser, dann im Anschluß unter
-fließendem Wasser
-aufbringen eines 2.Tape, Finish unter fließendem Wasser
-geledert auf dem SM-Riemen Nr.IV, QUERCUR Shell Cordovan & Rind (Natur)
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Progression II, das weiße King Cutter (1 x Tape):
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jeweils stationär mit klarem Wasser & Slurry, jeweils am Ende bis zum klaren Wasser herunterverdünnt mit
-Botan
-Mejiro
-Koma
--Nakayama Kiita nur mit klarem Wasser, stationär
-Nakayama Kiita unter fließendem Wasser, dann im Anschluß unter
-fließendem Wasser
-aufbringen eines 2.Tape, Finish unter fließendem Wasser
-geledert auf dem SM-Riemen Nr.IV, QUERCUR Shell Cordovan & Rind (Natur)
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Die ersten Züge boten mir zu Beginn ein, zugegebenermaßen nicht erwartetes, sehr hartes, fast metallisch klingendes Feedback des Steines. Ich hatte da ein eher weiches, samtiges Verhalten erwartet, wie ich es von meinem Nakayama Asagi her kenne. Da spiegelt sich gleich zu Anfang die Härte des Steins wieder, die mir der Besitzer dieses schönen Steinchens aber auch im Vorfeld bereits angekündigt hatte. In unserem Vorgespräch gab er auch zu verstehen, dass die Qualitäten des Japaners als Basisstein im Zusammenspiel mit entsprechenden Nagura zu finden seien. Nichtsdestotrotz habe ich aber zum ersten Kennenlernen eine andere Progression gewählt. Das Messer ging zum Auffrischen der Facette zuerst über die SHAPTON Glass 4 & 8k und danach ausschließlich mit klarem Wasser auf den Kiita. Auch hier erwartete ich zumindest nach einigen Sätzen ein ähnliches Verhalten, wie bei meinem eigenen Nakayama, doch weit gefehlt, dieser Japaner blieb stumm, gab keinerlei Rückmeldung. Als ich die Facette mehrfach unter dem Mikro betrachtete, kamen mir die spärlichen Veränderungen so vor, wie ich sie von meinem OZUKU her kenne...wie Schärfen auf einer Fensterbank aus künstlichem Marmor. Nach einigen Sätzen entschloss ich mich zu 1-2 Sätzen Zwischenledern und...na was wohl? Richtig, zu einem ersten HT. Was soll ich sagen, der HT funktionierte bereits über die gesamte Schneidkannte hinweg, es wurde also Zeit das Ganze in Richtung Wasserhahn zu verlagern. Zu Anfang noch mit einfachem Tape, zum Schluß wie fast schon gewohnt, das Finish mit einem 2.Tape. Kaum habe ich die ersten Doppelschübe gemacht, begann der Stein bereits mit zaghafter Rückmeldung, die mit fortschreitenden Anzahl immer klarer und deutlicher wurde. Bereits nach kurzer Zeit platzierte ich das 2.Tape und es reichten knapp 2 Sätze, da signalisierte die Klinge mit klarem Widerstand, dass es wohl reicht. Es folgte die Begutachtung unter dem Mikro und das Finale Ledern. Letztendlich konnte ich am Ende dieser Progression diese mit einem hervorragenden HT abschließen.
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Progression I, das Endergebnis

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Die zweite Progression unterschied sich dann doch erheblich von der ersten, hier durchlief das Messer eine nahezu komplette NAGURA-Progression, nahezu deshalb, da mir ein passender TOMONAGURA zu dem Kiita fehlt. Da werde ich aber in den nächsten Progression mal ein wenig in meinem japanischen Natursteingarten schauen, was ich da zum experimentieren finde. Bei den drei NAGURA habe ich darauf geachtet, jeweils immer eine nahezu identische Konsistenz des Slurry zu erhalten, hier habe ich diesmal eine etwas dünnere Mischung, vergleichbar mit H-Milch gewählt. Das jeweilige Anreiben ging auch ohne Probleme, da waren bei allen drei NAGURA nur wenige Bewegungen notwendig, um den notwendigen Abrieb zu erzeugen. Das Ganze verlief dann auch ohne große Probleme, einzig die akustische und haptische Rückmeldung vom Stein war dann schon etwas gewöhnungsbedürftig, ein eher metallisches, leicht ,,schabendes" Geräusch war zu vernehmen, das aber jeweilig mit der steigenden Anzahl der Wechselschübe doch immer freundlicher wurde. Ein samtiges, eher weiches Verhalten entstand da aber in keinem Falle...vielleicht schaffe ich das ja ja bei den nächsten Progressionen. Nach dem letzten NAGURA, dem KOMA ging es dann identisch wie in der ersten Progression bis zum Finish weiter, wobei hier allerdings die gesamte Schneidkannte bzw. Facette nicht so schön poliert erschien. Was allerdings genauso schön war, war der obligatorische HT am Ende, auch hier kann ich ein ,,hervorragend" vergeben.
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BOTAN

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MEJIRO

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KOMA

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Progression II, das Endergebnis
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Die RdT
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Ich habe mich entschlossen, da ich beide Messer quasi gleichzeitig geschärft habe, auch beide Messer gleichzeitig zu verwenden, so fällt auch ein Vergleich viel einfacher und unmittelbarer aus. Die rechte Hälfte durfte das schwarze KC, die linke Seite durfte das weiße KC übernehmen. Was soll ich schreiben, trotz anfänglicher Skepsis aufgrund dieses blechernden Klang und Haptik auf dem Stein, erwiesen sich die ersten Züge mit beiden Messern gleichsam als äußerst sanftes und gründliches Rasurverhalten. Die Messer glitten beide ohne Probleme durch die Zwei-Tage-Stöppelkes und machten einen richtig tollen Job, ob mit oder gegen den Strich...kein ziehen oder ziepen, kein Tugging. Im direkten Vergleich, ist aber schon fast logisch, gebe ich dem weißen Messer mit seiner NAGURA-Progression in Sachen Schärfe ein paar Pünktchen mehr, als dem Zwillingsbruder. Vom Rasurverhalten tuen sich beide Messer nix, super sanft und gründlich, da gibbet absolut nix zu mäkeln, ein erstes kennenlernen mit sehr gutem Endergebnis.
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Zur RdT bitte hier entlang...
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...immer neugierig bleiben!
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Danke und Gruß
Gregor
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alvaro


Tim Buktu

Danke für den Bericht. Der hat mir Motivation gegeben mich mal wieder einigen auf Schärfe wartenden Messern zu widmen. Wenn es über Pfingsten warm wird, werd ich mich vermutlich mit meinem Equipment auf die Terrasse begeben.  8)
Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!

MRetro

Danke dir, @DailyDriver. 👍

Zitat von: Tim Buktu in 21. Mai 2026, 07:20:40Danke für den Bericht. Der hat mir Motivation gegeben mich mal wieder einigen auf Schärfe wartenden Messern zu widmen. Wenn es über Pfingsten warm wird, werd ich mich vermutlich mit meinem Equipment auf die Terrasse begeben.  8)

😀 Gute Idee. Da sich bei mir auch wieder ein ,,Päckchen" angesammelt hat, schließe ich mich dem an (also auf meiner Terrasse 😉).

DailyDriver

@Tim Buktu ; @MRetro und natürlich auch alle anderen...

Ich bedanke mich und wünsche euch beim Schärfen schönes Wetter & gutes Gelingen.

Gruß
Gregor
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DailyDriver

#636
Es gibt Neues aus dem Natursteingarten...
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...Nakayama Kiita die III.
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Nach dem ersten Kennenlernen darf heute der Nakayama Kiita wieder zeigen, was in ihm steckt. Bei der ersten Progression war es im Grunde ja ,,nur" ein Auffrischen und ein Finish mit klarem Wasser, gefolgt von der 2. Progression mit den 3 Nagura BOTAN, MEJIRO und KOMA. In der heutigen Progression gibt es natürlich eine Änderung bzw. eine Ergänzung, sonst würde es ja irgendwie auch langweilig werden. In Ermangelung eines TOMO-NAGURA habe ich stattdessen nach dem KOMA den Kiita mit einer (reichlich ausgelutschten) 1200er-Dia-Karte von DMT angerieben. Ich war schon sehr gespannt, ob ich mit dem angeriebenen Stein nicht das Ergebnis vom KOMA gleich wieder egalisiere und so quasi statt einen Schritt nach vorn einen zurück mache ...
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Anm.: Bei allen Nagura und dem angeriebenen Kiita bin ich nach der ,,Dilucot-Methode" vorgegangen (Herunterverdünnen des Skurry bis zum klaren Wasser). Bei der gesamte Progression habe ich ausschließlich mit Wechselschüben gearbeitet, meine ,,Scheibenwischer-Methode" kam nicht zum Einsatz.
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Die Progression (1 × Tape):
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- BOTAN-Nagura
- MEIJIRO-Nagura
- KOMA-Nagura
- Kiita angerieben mit einer 1200er-DMT-Dia-Karte
- stationär nur mit klarem Wasser
- wechsel zu fließendem Wasser
- das 2.Tape und Finish unter fließendem Wasser
- geledert wurde auf meinem SM-Riemen IV
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Laut meinen Aufzeichnungen habe ich das Schulze zuletzt in 09/2026 auf meinem Karasu geschärft und gefinisht und wurde natürlich auch mehrfach mit stets gutem Ergebnis eingesetzt. Das Messer war also in einem rasurscharfen Zustand und entsprechend habe ich die Facette auch nicht neu gesetzt, sondern begann die Progression ohne vorheriges ,,Nullen" der Schneidkante. Neben der Erweiterung der Progression hatte ich mir eine weitere Änderung ggü. den ,,Kennenlern-Progressionen" auf dem Kiita vorgenommen, ich plane, bei den einzelnen Stationen doch jeweils länger auf dem Stein zu bleiben, um auch die NAGURA und deren Leistungen besser kennenzulernen. Den eigentlichen Schwerpunkt setzte ich hier aber auf die Leistungen vom KOMA, um hier nach dem Wechsel zum angeriebenen Kiita genau zu erkennen, inwiefern sich da Änderungen einstellen.
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Nachdem ich nach reichlich Wechselschüben mit dem KOMA mir die Schneidkante wiederholt unterm Mikro angeschaut hatte und auch bereits einen Übergang in Richtung Politur erkannte, entschied ich mich zum Wechsel auf den angeriebenen Kiita. Doch vorher kam, was kommen musste: richtig, 2 Sätze zwischenledern auf dem QUERCUR Cordovan und natürlich der schon fast obligatorische HT. Selbiger funktionierte auch ganz gut, jedoch noch lange nicht so, wie ich ihn mir vorstellte. Bei dem Slurry vom Kiita wählte ich auch eine etwas feinere Konsistenz, also etwas wässriger, da ich ja noch nicht wusste, ob ich evtl. gröber bin als mit dem KOMA. Die ersten prüfenden Blicke durchs Mikro beruhigten mich aber, denn auch wenn die erste Runde relativ kurz war, konnte ich bereits erkennen, dass der ,,Eigen-Slurry" tatsächlich feiner war als der des KOMA. Nachdem ich dann 2 komplette Durchgänge nach der ,,Dilucot-Methode" umgesetzt hatte, funktionierte bereits ein guter HT ohne vorheriges Zwischenledern und ich entschied, zum nächsten Schritt zu gehen, dem stationären Pre-Finish nur mit klarem Wasser. Ab jetzt ging alles Weitere seinen gewohnten Gang mit dem Wechsel vom stationären Betrieb unter fließendem Wasser und dem Finish mit einem 2. Tape Auch beim finalen Ledern ging ich nach bewährter Methode vor. Hier war mein SM-Riemen Nr. 4 wieder das Mittel der Wahl. Am Ende wurde ich für meine Arbeit mit einem hervorragenden HT belohnt und bin sehr auf die Rasur gespannt.
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Der Slurry vom angeriebenen Kiita (re.) ist deutlich dunkler als der Slurry von den NAGURA (li.)
(Links: KOMA-Nagura - Rechts: Eigenslurry Kiita)
 
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Am Ende des Pre-Finish (stationär mit klarem Wasser)

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Das Endergebnis

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Die RdT
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Die leicht abgeänderte ,,Nagura"-Progression, diesmal habe ich ja den Kiita nach den drei Nagura mit einer 1200er-Dia-Karte angerieben, brachte ein hervorragendes Ergebnis. Das Messer ist super sanft und hat eine sehr gute Schärfe, alle Durchgänge wurden ohne Probleme mit tollem Endergebnis gemeistert. Hier möchte ich aber nicht in Euphorie verfallen, denn ein aussagekräftiges Ergebnis kann erst nach weiteren Einsätzen des Messers erfolgen. Dennoch bin ich fürs Erste sehr zufrieden.
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Zur RdT bitte hier entlang...
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... Immer neugierig bleiben!
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Danke und Gruß
Gregor
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MRetro

@DailyDriver, wieder ein schöner Bericht. dh:
Ich bin immer wieder angetan, wie strukturiert du vorgehst. Planst du die Reihe der Progression im Vorfeld und hältst dich dann auch daran oder passt du im Laufe der Progression den Ablauf individuell an?

DailyDriver

Zitat von: MRetro in Gestern um 21:31:10@DailyDriver, wieder ein schöner Bericht. dh:
Ich bin immer wieder angetan, wie strukturiert du vorgehst. Planst du die Reihe der Progression im Vorfeld und hältst dich dann auch daran oder passt du im Laufe der Progression den Ablauf individuell an?
Vielen lieben Dank! dh:

Wenn ich etwas neues ausprobieren möchte oder ein neuer Stein den Spieltrieb geweckt
hat, mache ich mir im Vorfeld immer Gedanken darüber, was ich wie & wann mache, will
sagen, ich erstelle quasi immer einen Plan und wenn nicht irgendwas außergewöhnliches 
passiert, halte ich mich auch daran. Als ich mit dem Schärfen begonnen habe, hatte ich
hier und da bereits Probleme, bei den verschiedenen Messern später nachzuvollziehen,
was ich da womit gemacht habe. 

Seit gut 2 Jahren protokolliere ich auch den Ablauf bzw. die Reihenfolge der Progression
bei dem jeweiligen Messer. So kann ich zumindest nachvollziehen, wann ich womit und
wie ein Messer geschärft habe. Da es ja nicht unerhebliche Unterschiede zwischen den
Messern und den Steinen gibt, weiß ich dann auch, wenn etwas mal nicht so gut war und
probiere nicht mehrmals die gleiche (evtl. nicht so gute) Progression.

Gruß
Gregor
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