…heute wieder ein wenig Rost entfernt…

Begonnen von DailyDriver, 10. Juli 2025, 13:53:37

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MRetro

Zitat von: DailyDriver in 23. Oktober 2025, 21:34:00...
Nachdem das Rätsel um die Zahlen wohl gelöst ist, kommt hier gleich das nächste Rätsel...
...

dh: Da bin ich als Nicht-Metaller raus. ;D

DailyDriver

@MRetro und natürlich auch alle anderen Interessierten...

Auch das kleine Rätsel zum Bleikeil scheint gelöst, wobei ich mich frage, warum ich da nicht
wirklich selber drauf gekommen bin. Wahrscheinlich denkt man da schon zu kompliziert und
sieht nur das, was man vielleicht sehen möchte...

Die Lösung kommt vom gleichen, kundigen Mitforisten aus dem Nachbaruniversum, welcher
schon das ,,Rätsel" um die eingeritzten Zahlen-Kombinationen gelöst hat. 

Der Bleikeil bzw. die Vernietung wurde wohl irgendwann locker und der Keil hat sich gedreht.
Der eigentlich hinten sitzende Teil ruht jetzt um 90° nach oben verdreht im Heft, daher auch
die kleine Lücke am äußersten Ende des Heftes. Selbiges habe ich auch schon bei anderen
Messern gehabt bzw. gesehen, da allerdings mit Kunststoffkeilen...irgendwie war ich aber wohl
durch das Blei, den Knochen und nicht zuletzt das andere ,,Rätsel" so von dem Messer fasziniert,
das mir die einfachste Lösung nicht selber eingefallen ist...

Danke und Gruß
Gregor 
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MRetro

Zitat von: DailyDriver in 24. Oktober 2025, 22:33:59...
Der Bleikeil bzw. die Vernietung wurde wohl irgendwann locker und der Keil hat sich gedreht. Der eigentlich hinten sitzende Teil ruht jetzt um 90° nach oben verdreht im Heft, daher auch die kleine Lücke am äußersten Ende des Heftes.
...

Soweit war es mir ja auch schon bewusst. Ich hatte aber den Eindruck, die Fotos zeigten auch ein verbogenes Stück des Bleikeils, das dann aus dem Heft rausragte. Darüber war ich verwundert, dass ein Verbiegen des Bleis das Knochenheft nicht in Mitleidenschaft zog (auch wenn Blei relativ weich ist). Aber dann täuschte das wohl auf den Fotos.

Ombel


DailyDriver

#34
Es gibt neues aus der Werkstatt...
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Ein Weitgereister kehrt heim...(?)
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...das Zwillingswerk #472
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Johann Abraham Henckels jun. (1813-1871) in einem Porträt von 1869 *
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Heute möchte ich euch meinen neuesten Fang vorstellen, den ich in der Bucht erwischt habe. Es handelt sich um ein Zwillingswerk #472...und ja, richtig gelesen, es ist ein Zwillingswerk, das ohne einen Hinweis oder eine Herstellermarke von J. A. Henckels gefertigt wurde. Wie kommt es dazu? Nun, als ich das Messer bekam und auf die Herstellermarke schaute, dachte ich mir, dass es sich evtl. um Exportware handeln könnte. Da ich in meiner Recherche nichts stichhaltiges gefunden hatte, habe ich mit einem äußerst kundigen Mitforisten aus dem Nachbaruniversum Kontakt aufgenommen und er ist der gleichen Meinung. In den 50er-60er Jahren hat das Unternehmen J.A.Henckels auch Fertigungslizenzen für den Nachbau bestimmter Rasiermessermodelle für den asiatischen Raum nach Japan vergeben, evtl. stammt das Messer aus diesen Produktionen und ist über Umwege aus dem asiatischen Raum wieder nach Europa und zum Schluss nach Deutschland gekommen, quasi eine Reise ,,Back to the Roots". Ein weiteres Indiz ist wohl auch der Schuber, in dem sich das Messer befand, allein die Farbe ist schon sehr ungewöhnlich, die (leider nur bruchstückhaft) zu lesende Beschriftung weist ebenfalls auf einen außereuropäischen Raum hin.
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Die Klinge ist neben dem Herstellerhinweis auch mit der bekannten Nummer ,,472" auf der Angel gestempelt. Diese Nummer weist beim Hersteller J. A. Henckels auf ein Modell mit Gradkopf und Zierrücken hin. Die vollhohl ausgeschliffene Klinge misst mit angelegtem Rücken schöne 13/16 und hat einen wunderbar ausgearbeiteten Zierrücken. Durch den sehr schlanken Erl wird die schöne Breite der Klinge zumindest optisch unterstützt, dagegen stört (zumindest optisch) der irgendwie grob erscheinende doppelte Ansatz, der für mich schon fast etwas grobschlächtig wirkt, fein dagegen ist die ausschließlich auf der Unterseite angebrachte Serierung. Die Heftschalen und der Keil sind aus Kunststoff und auf der Vorderseite befindet sich eine makellos passende, metallene Einlegearbeit zeigt, die das für den Herstellungszeitraum, ich ordne diesen in die 1950/60'er Jahre des vorigen Jahrhunderts ein, typische Herstellerlogo darstellt.
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Der Ursprungszustand...
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Entgegen ersten Vermutungen anhand der Bilder in der Verkaufsanzeige war die Klinge erstaunlicherweise nahezu frei von Rost. Lediglich auf der Rückseite waren am doppelten Ansatz 1–2 ernstzunehmendere Rostpunkte, welche im Nachhinein betrachtet leider auch tiefer gingen. Leider blieben hier nach der Bearbeitung auch kleine Rostnarben zurück. Die übrige Klinge war beidseitig sehr stark angelaufen und partiell waren auch auf beiden Seiten Schleifspuren zu erkennen. Hier muss wohl jemand mit wahrlich groben Steinen gearbeitet haben. Das Heft wies in Gänze zwar keine groben Macken, Schnitte oder andere Beschädigungen auf, war aber beidseitig mit feineren Kratzern übersäht. Leider ist das Heft nicht mehr ganz gerade, was ich aber auf einen ,,krummen" Niet zurückführe. Hier hat jemand wohl etwas zu forsch auf dem Niet herumgedängelt.
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Was bzw. wie habe ich gearbeitet?
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Zu Anfang überlegte ich, ob ich das Messer entniete, um die Klinge am Polierbock zu überarbeiten, zu reinigen und zu polieren. Da ich allerdings unbedingt den Originalzustand inkl.. der Vernietung erhalten wollte, habe ich diese Gedanken auch letztendlich verworfen. Also habe ich mich für die ausschließlich händische Variante entschieden, obgleich man es dabei fast nie schafft, die Gebrauchsspuren rund um den Erlniet gänzlich zu egalisieren. Mit Stahlwolle und Politur konnte ich Stück für Stück der Klinge wieder zu altem Glanz verhelfen. Das Heft habe ich dann aber ausschließlich mit Politur bearbeitet. Wem auch immer sei Dank, waren die Kratzer der wohl misslungenen Schleifarbeiten auf der Klinge nicht allzu tief und konnten mit Stahlwolle und Geduld weitestgehend egalisiert werden. Das Heft und den Lauf der Klinge konnte ich mit einigen feindosierten Schlägen mit dem kleinen Klopfer so weit wieder begradigen, dass die Klinge auch wieder mittig im Heft läuft. Leider bleibt das Messer geschlossen zwar immer noch nicht auf der Unterseite stehen, aber damit kann ich leben.
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Am Ende bin ich mit den Arbeiten bzw. dem Ergebnis sehr zufrieden. Natürlich ist nicht alles zu 100 % wiederhergestellt, aber das läuft für mich unter ,,Patina" und tut der Gebrauchsfähigkeit in keinem Maße einen Abbruch.
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*) Das Bild zeigt Johann Abraham Henckels jun., geboren am 26. Dezember 1813 in Höhscheid (heute Solingen), gestorben am 5. März 1870 in Dorp (heute Solingen).. Der Sohn des Firmengründers Johann Abraham-Henckels (1771-1850) führte das Unternehmen in zweiter Generation nach seinem Vater und war maßgeblich für die Expansion und den Bekanntheitsgrades des Unternehmens verantwortlich. Einer seiner herausragenden Leistungen war u.a. der Auftritt des Unternehmens auf der Weltausstellung von 1851 in London. Ein weiterer Schwerpunkt in der Unternehmensführung war die stetige Erhöhung der Qualität und führte damit die Firma zu Weltruhm.
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...immer neugierig bleiben!
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Danke und Gruß
Gregor
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Paula

Wow und Glückwunsch. Das ist sicherlich ein erstklassiger Rasierer mit einem sehr schönen Rücken.

Zitat von: DailyDriver in 03. Mai 2026, 12:59:36Am Ende bin ich mit den Arbeiten bzw. dem Ergebnis sehr zufrieden.
Das kannst Du auch und wie bei Dir nicht anders zu erwarten, hast Du das Messer meisterlich auf Glanz gebracht.  dh: Hut ab, da komme ich nicht mit, ich mache nur das Notwendigste.

MRetro

@DailyDriver

Ein wunderschönes Rasiermesser hast du da bekommen. Der Rücken gefällt mir besonders gut. 👍


Zitat von: DailyDriver in 03. Mai 2026, 12:59:36...
In den 50er-60er Jahren hat das Unternehmen J.A.Henckels auch Fertigungslizenzen für den Nachbau bestimmter Rasiermessermodelle für den asiatischen Raum nach Japan vergeben, evtl. stammt das Messer aus diesen Produktionen und ist über Umwege aus dem asiatischen Raum wieder nach Europa und zum Schluss nach Deutschland gekommen, ...
...

Verstehe ich dich da richtig, dass ihr davon ausgeht, das Rasiermesser sei in Japan hergestellt worden?

Wenn ja, das kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre ein krasser Verstoß gegen die Solingenverordnung:
,,§ 1 Grundsatz
Der Name Solingen darf im geschäftlichen Verkehr nur für solche Schneidwaren benutzt werden, die
1. in allen wesentlichen Herstellungsstufen innerhalb des Solinger Industriegebiets bearbeitet und
fertiggestellt worden sind und
2. nach Rohstoff und Bearbeitung geeignet sind, ihren arteigenen Verwendungszweck zu erfüllen."

Das ist der aktuelle Text, aber mein Verständnis ist, dass dies auch schon in der Vergangenheit der Schutzgedanke war (KI-Suche):
,,Das ursprüngliche "Gesetz zum Schutze des Namens Solingen" wurde am 25. Juli 1938 erlassen. Es war die weltweit erste Regelung, die einen Städtenamen explizit für eine Produktgruppe (Schneidwaren) schützte."

KI-Suche:
,,Ein Rasiermesser darf diese Kennzeichnung nur tragen, wenn:
- Wesentliche Fertigungsschritte vor Ort: Alle maßgeblichen Herstellungsstufen (wie Formgebung, Härten, Schleifen und Montage) in Solingen oder dem benachbarten Haan erfolgt sind.
- ..."

Einen solchen Verstoß kann ich mir bei dieser Firma nicht vorstellen.

Ombel

@DailyDriver
Klasse Fundstück, leider hat Henckels keine Retro Abteilung, so das eine Anfrage bezüglich Herkunft usw. Sinn ergeben würde.

DailyDriver

@Paula, @Ombel, @MRetro und natürlich auch alle anderen...

Vielen lieben Dank für eure schönen Worte. dh:

Danke und Gruß
Gregor
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DailyDriver

#39
Zitat von: MRetro in 03. Mai 2026, 14:33:52@DailyDriver

Ein wunderschönes Rasiermesser hast du da bekommen. Der Rücken gefällt mir besonders gut. 👍


Zitat von: DailyDriver in 03. Mai 2026, 12:59:36...
In den 50er-60er Jahren hat das Unternehmen J.A.Henckels auch Fertigungslizenzen für den Nachbau bestimmter Rasiermessermodelle für den asiatischen Raum nach Japan vergeben, evtl. stammt das Messer aus diesen Produktionen und ist über Umwege aus dem asiatischen Raum wieder nach Europa und zum Schluss nach Deutschland gekommen, ...
...

Verstehe ich dich da richtig, dass ihr davon ausgeht, das Rasiermesser sei in Japan hergestellt worden?

Wenn ja, das kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre ein krasser Verstoß gegen die Solingenverordnung:
,,§ 1 Grundsatz
Der Name Solingen darf im geschäftlichen Verkehr nur für solche Schneidwaren benutzt werden, die
1. in allen wesentlichen Herstellungsstufen innerhalb des Solinger Industriegebiets bearbeitet und
fertiggestellt worden sind und
2. nach Rohstoff und Bearbeitung geeignet sind, ihren arteigenen Verwendungszweck zu erfüllen."

Das ist der aktuelle Text, aber mein Verständnis ist, dass dies auch schon in der Vergangenheit der Schutzgedanke war (KI-Suche):
,,Das ursprüngliche "Gesetz zum Schutze des Namens Solingen" wurde am 25. Juli 1938 erlassen. Es war die weltweit erste Regelung, die einen Städtenamen explizit für eine Produktgruppe (Schneidwaren) schützte."

KI-Suche:
,,Ein Rasiermesser darf diese Kennzeichnung nur tragen, wenn:
- Wesentliche Fertigungsschritte vor Ort: Alle maßgeblichen Herstellungsstufen (wie Formgebung, Härten, Schleifen und Montage) in Solingen oder dem benachbarten Haan erfolgt sind.
- ..."

Einen solchen Verstoß kann ich mir bei dieser Firma nicht vorstellen.
Hallo MRetro,
ich verstehe, was Du meinst und kann deine Zweifel mit Sicherheit auch nachvollziehen. Ich stecke jetzt ein
wenig in einer Zwickmühle, denn schreiben/behaupten ist eins, das Ganze stichhaltig zu belegen etwas anderes.
dnicht angemeldet und ich möchte ihn bzw. seine Aussagen
wie bei der berühmten ,,Stillen Post" wiedergeben bzw. wiederholen. Was ich aber sagen kann, ist die Tatsache,
dass er als absoluter Kenner der Solinger Geschichte/Unternehmen gilt.
Zu meiner Aussage möchte ich sagen  dass ich vielleicht den Begriff ,,Nachbau" falsch gewählt habe. Es gab auch wohl
keine direkt als Produktionsstätte zu bezeichnenden Einrichtungen in denen solche Messer inkl. dem Klingenrohling
hergestellt wurden. Es wurden vielleicht einzelne Komponenten vor Ort hergestellt, wie etwa die Griffschalen, bei den
Klingenrohlingen und/oder vorgeschliffenen Klingen gehe ich aber davon aus, dass diese selbstredend in Solingen her-
gestellt und dann nach Übersee verbracht wurden um dort mit den anderen Komponenten zusammengesetzt und dann
im asiatischen Raum vertrieben wurden.
Dieses Thema wurde/wird auch immer noch in aktueller Zeit in Bezug auf Koch- und/oder Küchenmesser in den ver-
scheidenden Messerforen diskutiert, denn auch heute gibt es Modellreihen, die vom UnternehmenZwilling J.A.Henckels
in Asien hergestellt werden.
Ich vergleiche das Ganze mal, mit einem Thema aus einem anderen Kaninchenbau von mir...den Uhren. Dort wurde/wird
immer und immer wieder das Thema durchdiskutiert, unter welchen Vorraussetzungen eine Uhr mit dem geschützten
Begriff ,,Swiss Made" ausgestattet bzw. gekennzeichnet werden darf. Auch in diesem Falle gibt es ziemlich fix gestellte
Vorgaben, die aber genauso geschickt umgangen werden, und das nicht nur von den sog. ,,Billiganbietern", sondern zum
Teil auch von hochdotierten und traditionell herstellenden Unternehmen. Das Gleiche gilt u.a. für die Begrifflichkeit einer
Manufaktur, im Bereich der Uhren ist da als Beispiel das sog. ,,Manufakturkaliber" zu nennen, da gilt das Gleiche, es ist
exakt vorgeschrieben, wann man sein Uhrwerk so benennen darf, wird aber genauso gerne und erlaubt umgangen...
Ich habe vor dem Verfassen dieses Beitrages mit dem Unternehmen via email Kontakt aufgenommen und um ein
wenig Aufklärung bzw. Informationen zum Thema gebeten. Falls oder besser, wenn ich denn Antwort(en) bekomme,
werde ich es natürlich hier Kund tun.
Vielen Dank und Gruß
Gregor
LIEBER HABEN OHNE ZU BRAUCHEN ALS GAR KEIN SPASs! 😎

alvaro


MRetro

Zitat von: DailyDriver in 03. Mai 2026, 18:53:59...
Zu meiner Aussage möchte ich sagen  dass ich vielleicht den Begriff ,,Nachbau" falsch gewählt habe. Es gab auch wohl
keine direkt als Produktionsstätte zu bezeichnenden Einrichtungen in denen solche Messer inkl. dem Klingenrohling
hergestellt wurden. Es wurden vielleicht einzelne Komponenten vor Ort hergestellt, wie etwa die Griffschalen, bei den
Klingenrohlingen und/oder vorgeschliffenen Klingen gehe ich aber davon aus, dass diese selbstredend in Solingen her-
gestellt und dann nach Übersee verbracht wurden um dort mit den anderen Komponenten zusammengesetzt und dann
im asiatischen Raum vertrieben wurden.
...

Das wäre dann auch für mich in Ordnung, die Klinge mit Solingen zu markieren, soweit sie auch in Solingen hergestellt und in Japan z.B. nur noch mit aus Japan kommenden Griffen zusammengesetzt wurde. 👍

DailyDriver

@MRetro und natürlich alle interessierten...

Wie in meinem Beitrag angesprochen, habe ich das Unternehmen Zwilling J.A.Henckels via email kontaktiert 
und um Auskunft bzw. Informationen zum Thema Lizenzen für Japan und Export-Rasiermesser gebeten.

Tatsächlich ließ die Antwort nicht lange auf sich warten und ich möchte euch gerne über das Ergebnis informieren 
oder besser ausgedrückt, euch an der ernüchternden Antwort teilhaben lassen. Ich persönlich bin etwas enttäuscht, 
dass ein Unternehmen, dass wohl sehr stolz auf seine lange Tradition und hohe Qualitätsstandarts ist, überhaupt 
nicht (mehr) auf Fragen, die gerade in diese Theman fallen, befriedigend beantwortet. 

Ich überlasse es jedem selbst, sich seine eigenen Gedanken über die Reaktion/Antwort aus dem 
Hause Zwilling J.A.Henckels zu machen, bzw. seine eigenen Schlüsse zu ziehen...



Gruß
Gregor
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Ombel

Wie schon geschrieben, man legt dort schon lange keinen Wert mehr auf Tradition und daher auch keine Retro Abteilung.

alvaro

Wie bei vielen, man verkauft eine Tradition, und die damit verbundenen Qualitätserwartungen, interessiert sich aber absolut nicht dafür, nur der Kunde soll dafür zahlen