So habe ich das Messer geschärft

Begonnen von alvaro, 12. März 2020, 14:05:40

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alvaro

Die Aufgaben werden größer................. feine Arbeit

DailyDriver

@MRetro & @alvaro ...

vielen Dank!  dh:

@alvaro,

das war wohl die letzte Zwischenprüfung im ausklingenden 3.Lehrjahr, nützt aber nüscht,
denn es folgt ja dann das 4.Lehrjahr mit neuen, hoffentlich interessanten Aufgaben.  ;D

Danke und Gruß
Gregor
LIEBER HABEN OHNE ZU BRAUCHEN ALS GAR KEIN SPASs! 😎

alvaro

Zitat von: DailyDriver in 22. Juni 2026, 18:34:47hoffentlich interessanten Aufgaben.
Die bei dir sicherlich kommen werden

DailyDriver

#663
Es gibt neues aus dem Natursteingarten...
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...ein feiner Belgier
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Den kleinen, naturverwachsenen Belgier (15x4cm) habe ich erst kürzlich erworben und heute darf er zeigen, was er kann. Der sehr feine Stein stammt aus Privatbesitz und wurde hin und wieder zum Schärfen von Schnitzmessern und Drechseleisen verwendet.
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Die 1-Stone-Progression (1 x Tape):
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- ,,Dilucot-Methode", angerieben mit einer (abgenutzten) 1200'er DMT-Dia-Karte
- Wechselschübe mit klarem Wasser (stationär)
- Wechselschübe unter fließendem Wasser (Pre-Finish)
- Wechselschübe unter fließendem Wasser mit 2 x Tape (Finish)
- geledert auf meinem Self-Made-Riemen IV
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Heute habe ich mal so ein ,,Zwischending" zwischen einem Auffrischen und einer kompletten Schärfung durchgeführt. Ein vollkommen neues Setzen einer Facette habe ich nicht bewusst durchgeführt. Das Messer war definitiv geschärft und rasurbereit, ich war also beispielsweise nicht auf einem 1K oder habe bewusst das Messer ,,genullt". Da ich aber wissen wollte, was denn das Steinchen so kann, habe ich den Stein mit der DMT-Dia-Karte angerieben und dann mit der Dilucut-Methode begonnen. Dabei zeigte sich nach der ersten Kontrolle unter dem Mikro, dass der Stein sehr fein ist. Eigentlich ja durchaus positiv, bedeutet aber auch, dass das Ganze dauert. Nach gut 2 Durchgängen wurden meine spärlich vorhandenen Armhaare bei frei geführter Klinge gekappt und ich wechselte nach der Reinigung des Steins zu reinen Wechselschüben mit klarem Wasser (stationär).
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Gezählt habe ich die Wechselschübe nicht und da der Stein keinerlei Rückmeldung gab, kontrollierte ich einige Male die Schneidkante unter dem Mikro. Anfänglich wurden entgegen meiner ersten Einschätzung die Spuren von der ersten Runde recht fix um einiges feiner, dann wurde es aber doch etwas langsamer. Irgendwann wurde (wie fast immer) aber meine Neugierde zu groß und es kam zu einem kurzen Zwischenledern auf der Cordovanseite meines SM-Riemen IV mit anschließendem Haartest. Letzteres funktionierte partiell, aber noch nicht wirklich zufriedenstellend. Also weiter mit den Wechselschüben, aber ab jetzt unter fließendem Wasser. Hier zeigte sich der Stein ganz klar von seiner besseren Seite. Zwar immer noch stumm wie ein Fisch, aber die Schneidkante wurde Stück für Stück poliert. Als nach neuerlichem Zwischenledern der HT durch die Gneigfunktion funktionierte, kam ein 2. Tape zum Einsatz und es ging zum Finish in die Endrunde. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sich die Steine, egal ob europäisch oder jNat, unter fließendem Wasser zum Positiven verändern. Am Ende war der HT zu meiner vollen Zufriedenheit und ein abschließendes Ledern auf meinem SM-Riemen IV beendete das heutige Schärfen.
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Während der Dilucot-Methode mit Slurry

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Stationär mit klarem Wasser

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Das Pre-Finish unter fließendem Wasser

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Das Endergebnis

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Die RdT
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Das Messer zeigt ein gutes, gründliches Rasurverhalten. Obwohl es einen kleinen Tick an der Endschärfe mangelt, bin ich dennoch sehr zufrieden, lediglich bei meiner Problemzone, der Kinnkannte vorn, musste ich ein wenig mehr nacharbeiten. Eine Ursachenforschung ist nach einer ersten Rasur natürlich schwierig, da spielen zu viele Faktoren eine mögliche Rolle. Wie immer gilt es jetzt erst einmal, den Stein genauer kennenzulernen um das gesamte Potenzial zu erkennen und um die gewonnenen Erfahrungen umzusetzen.
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Zur RdT bitte hier entlang...
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...immer neugierig bleiben!
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Danke & Gruß
Gregor
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