gut-rasiert
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Autor Thema: Wie Schäumen mit Sau?  (Gelesen 4189 mal)
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Geier0815
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« am: 04. Februar 2010, 23:11:55 »

Moin Moin,

nach den doch längeren Threads mit zum Teil sehr begeisterten Anwendern von höherwertigen Sauborsten, hab ich nicht nur mit einer geliebäugelt sondern mir eine gebrauchte für kleines Geld gekauft. Semogue 2000, ca 10 mal benutzt. Puh ist der groß in Natura! Trocken vorsichtig getestet: Der piekst aber... Was allerdings im naßen Zustand ganz anders aussieht, äh sich anfühlt. So weit so gut, nur scheine ich zu doof zu sein um damit vernünftigen Schaum erzeugen zu können. Erst schön gewässert, ausgeschlagen wie meine Dachse oder auch den Wilkinson Dachs-Borste und auf die Seife damit. Gekreist wie immer und ab ins Gesicht. Fühlte sich toll an aber es entstand kein Schaum bzw nur etwas im Pinsel, also noch mal Seife nachgefaßt und weiter gekreist. Immer noch nichts oder nur sehr wenig im Gesicht, also mal zwischen den Fingern ausgedrückt und was kam raus? Plörriger Schaum und Wasser! Ok, also hält das Teil viel Wasser und muß härter ausgeschüttelt werden. Neuer Versuch, härter Ausgeschüttelt und immer noch nichts. Wieder war zwar Schaum im Pinsel aber nicht auf der Wange, grrrr. So nun die Schüßel raus, Musgo Real rein und zwar in einer Menge das ich normalerweise noch zwei Leute mehr damit rasieren könnte, fast kirschgroß. Damit entstand dann auch Schaum aber dieser hatte immer wieder die Tendenz eher in den Pinsel rein als auf meine Haut zu wollen. Bei der Menge ging es dann zwar aber das hatte ich mir so nicht vorgestellt.

Und nun zu der eigentlichen Frage: Wie mache ich es richtig mit 'ner Sau? Und bitte keine versauten Witze ob der Wortwahl  Zwinkernd . Geht Gesichtsaufschäumen überhaupt mit 'ner Borste? Braucht man immer deutlich mehr Seife/Creme als bei 'nem Dachs oder gibt es da Tricks die ich nur noch nicht ausfindig machen konnte?
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gonzofant
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« Antworten #1 am: 04. Februar 2010, 23:20:09 »

Das geht mit der Sau genauso wie mit anderen Seifen und Pinseln auch. Ich schäume nur im Gesicht auf - egal ob Sau, Dachs, Hund, Katze oder Maus.
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"Was es alles gibt, das ich nicht brauche."
(Aristoteles)
Eugen Neter
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« Antworten #2 am: 04. Februar 2010, 23:33:00 »

@Geier0815,
schwierig. Imgrunde hast Du alles richtig gemacht. Bis auf eines –: Ich bin nach wie vor der Ansicht, daß man mit einer Sauborste besser nicht im Gesicht, sondern in einem Tiegel aufschäumt. Ich spreche jetzt nur von meinen Erfahrungen mit Mühle- und Figaro-Schweineborste. In einem Tiegel läßt sich leichter überblicken, wie der Schaum gerät, d.h. ob man Wasser nachfassen sollte, ob man mit dem Pinsel lieber nochmals in den Seifentopf geht oder nicht. Da Schweineborsten härter als Dachshaare sind, gewähren sie – Stichwort Reibung – eine raschere Seifenaufnahme. Und je länger die Borsten sind, um so weniger Wasser sollte man nehmen; andernfalls wandert die Seife (bzw. der sich bildende Schaum) nach oben in Richtung Griff und bleibt (beim Gesichtseinschäumen) dann eher im Pinsel, statt im Gesicht zu landen. Genaue Dosierung ist also hier gefragt. Ansonsten gilt wie immer –: Probieren und nochmal Probieren. Irgendwann hat man für jeden Pinsel den Dreh raus.
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Piraten-Papa
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« Antworten #3 am: 04. Februar 2010, 23:33:10 »

... Maus.

Fotos vom Pinsel!!! Grinsend
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shaved
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« Antworten #4 am: 04. Februar 2010, 23:34:08 »

Viel weniger Wasser. Nicht wässern, nur kurz eintauchen, ausschütteln,
ordentlich Seife aufnehmen und ab in das Gesicht. Mit der Zeit wird
der noch weicher und die Spitzen bekommen Spliss. Nach dem Einarbeiten
wird er noch besser.

(Eugen war schneller.)
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Stumpfe Messer schärft man. Schleifen ist etwas anderes.
Celli
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keep on shaving


« Antworten #5 am: 04. Februar 2010, 23:35:17 »

bei der sau brauchst du etwas mehr an wasser.
also: pinsel etwas feuchter und dann ein bißchen mehr wasser nachfassen als bei einem dachs !
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"MÄßIGUNG IST FATAL. NICHTS IST ERFOLGREICHER ALS DER EXZESS."    O.W.

liebe grüße von
 peter
Celli
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keep on shaving


« Antworten #6 am: 04. Februar 2010, 23:43:42 »


uih, da gehen die meinungen jetzt ganz schön auseinander! Grinsend
IMHO deswegen mehr wasser, da die schweineborste wasser nicht so speichert wie dachshaare.
diese erfahrung habe ich jedenfalls mit meinen omega´s gemacht. mit etwas mehr H2O habe ich super schaum.
aber vielleicht liegt´s auch an unserem superharten wasser.........?
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 peter
burschi
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« Antworten #7 am: 04. Februar 2010, 23:44:27 »

Richtig gut arbeitet mein 2000er erst seitdem die Spitzen aufgebrochen sind, da ist auch Gesichtsaufschäumen kein Problem. Grundsätzlich wird der Pinsel gewässert, ausgeschlagen, ordentlich RS aufgenommen und im Gesicht aufgeschäumt. Für RC nehme ich lieber einen Dachs.
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"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie echt sind." - Leonardo da Vinci
paton
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« Antworten #8 am: 05. Februar 2010, 00:13:25 »

Hallo,

wir haben hier schon mal ziemlich kontrovers über Aufschäumen mit einer Borste diskutiert.
https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,7428.0.html

Schau Dir das Video an, probiere es aus und berichte. Ich war der Meinung, trotz erhöhten Seifenverbrauchs, gute Ergebnisse damit hinzubekommen. Mittlerweile habe ich meine Technik verfeinert  Augen rollen; ich gehe mit einem relativ gut ausgeschlagenem Borstenpinsel auf die Seife, rühre und rühre, hole mit den Pinselspitzen ein wenig Wasser nach, gehe wieder auf die Seife, rühre ordentlich, hole wieder leicht Wasser nach und rühre so lange, bis ich einen fetten Schaum habe. Das kann dann schon mal eine Minute und länger dauern. Geduld und Spucke ist das Stichwort...  Grinsend
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wernerscc
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« Antworten #9 am: 05. Februar 2010, 00:14:01 »

Mein Semogue 2000 brauchte auch etliche Schäumungen bis er zu ganz großer Form auflief. Jetzt nimmt er es in der Schaumleistung selbst mit meinen Silberspitz-Thätern auf. Bin allerdings Mug/Scuttle- Schäumer.
Nebenbei bemerkt; auch meine Thäter sind bei den ersten Schäumungen fast enttäuschend gewesen und sind dann besser und besser geworden.
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Was lange währt wird endlich gut!
rubberduck
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« Antworten #10 am: 05. Februar 2010, 00:15:58 »

ich hab gestern meinen grossen Jaguar wieder mal genommen und die Proraso RC im Gesicht aufgeschäumt - nicht das geringste Problem.

Ich handhabe das grundsätzlich so, dass ich den Pinsel fünf Minuten vor Gebrauch in ein Glas mit heissem Wasser stelle, dann gut ausschlenkere und die aufgenommene Seife oder RC im Gesicht aufschäume. Bei Bedarf nehme ich Wasser nach und gut is. Handgesiedete Seifen - das ist meine Erfahrung mit Borstenpinseln - lassen sich im Tiegel einen Tick leichter aufschlagen - da geb ich Hans recht! Es ist allerdings auch keine sonderliche Herausforderung, im Gesicht damit Schaum zu zaubern - Ausnahme: ***'s Seifen, die gelingen mir selbst im mug nur mit allergrösster Mühe und selbst dann ist der Schaum zwar gut gleitfähig und pflegend, aber alles andere als stabil.

Ach ja.....wichtig bei Borstenpinseln: Sie müssen richtig eingearbeitet, eingebrochen, werden. Erst, wenn die Spitzen anfangen, splissig zu werden, ist der Pinsel voll in seinem Element.
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Wolfgang
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« Antworten #11 am: 05. Februar 2010, 01:06:58 »

Hi,

ich habe nur eine vernünftige Sauborste, nämlich die Omega 10098, bin also nicht der Sauborstenexperte. Instinktivisch benutze ich diese Borste wahnsinnig gerne für Rasierseifen. Dort auch mit vollem Erfolg. Ich teil-schäume erst im Tiegel, das Finish erfolgt dann im Gesicht. Da ich fast ausschließlich RS benutze, kommt sie also viel zum Einsatz. Jetzt im Winter habe ich wieder ein bißchen mehr auf RC umgestellt. Dabei habe ich zwei kirschkerngroße RC-Tupfen ins Gesicht gedrückt und mit oben genannter Sauborste aufgeschäumt. FAZIT: Das geht schon, Schaum ist da, allerdings halte ich Dachspinsel dafür geeigneter. Denn zunächst entsteht bei mir bei der Gesichtsaufschäumung mit Borste und RC eine zähe, Tapetenkleister ähnliche Paste. Kommt dann etwas zuviel Wasser ins Spiel, und es wird plörrig usw.
@Geier Benutze den Semogue2000 doch probeweise mit einer RS. Ich bin mir sicher, daß man mit ihm Schaum produzieren kann, weil er ja in der Tat kein "Popel"-Pinsel ist. In jedem Fall würde ich ihn wässern, denn die Haare des Pinsels werden dadurch merklich elastischer. Natürlich muß er dann noch gut ausgeschlagen werden.

Viel Spaß
Wolfgang
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"Die Essenz der Dummheit ist nicht das Nichtwissen, sondern das Nichtwissenwollen."
(Roland Baader, 1940-2012)
AndreasTV
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« Antworten #12 am: 05. Februar 2010, 07:07:16 »

Guten Morgen Smiley.
Mit meinem Omega 48er schäume ich zuerst "Fremd" Zwinkernd und dann ab in´s Gewsicht bzw. auf die Wangen ... Cool.
Also zuerst in der - bei mir als Rechtshänder - linken hohlen Hand nach dem Wässern & Ausschlagen.
Da sehe ich sehr schnell ob und wann ich noch etwas Wasser nachnehmen muss.
Wenn ich anfangs zuviel Wasser im Pinsel habe "fliegt" hier Alles durch die Gegend zu Beginn des Aufschäumens  Schweigend - also kam ich zu dem Schluss das sich diese quasi "Hybridmethode" für mich bei dieser großen Sauborste am besten eignet Smiley.
Der Pinsel hier lädt sich so derart auf das der entstandene Schaum auch in den Pinsel "zieht", beim Auftragen dann aber wieder gut auf die angefeuchteten Rasurpartien abgegeben wird -> Beim Auftragen kreise ich nochmal wie beim direktem Gesichtsschäumen ca. 2 Minuten über die zu rasierenden Flächen.

Gut das Wir drüber "gesprochen" haben - gleich mal die Tasse zur "Sautränke" rausholen ... Daumen hoch.

MfG

Andreas
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yahourti
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« Antworten #13 am: 05. Februar 2010, 09:09:21 »

Mein Semogue 2000 brauchte auch etliche Schäumungen bis er zu ganz großer Form auflief. Jetzt nimmt er es in der Schaumleistung selbst mit meinen Silberspitz-Thätern auf. Bin allerdings Mug/Scuttle- Schäumer.
Nebenbei bemerkt; auch meine Thäter sind bei den ersten Schäumungen fast enttäuschend gewesen und sind dann besser und besser geworden.

Das kann ich voll und ganz bestätigen. Nach einer Zeit mit etwas magerer Schaumausbeute mauserte der Pinsel sich zu einem meiner Lieblingspinsel. Sobald sich das Aussehen an den ersten ca. 5 mm der Borsten (Spitzen) verandert hatte schäumte der Pinsel richtig. Die Veränderung an den Borsten sieht aus wie der von der Frauenwelt gefürchtete Haarspliss. Grinsend

Ich benutze den Semogue 2000 vorwiegend zum Aufschäumen im Gesicht. Ich lege den Pinsel in warmes Wasser während ich dusche (wie alle meine Pinsel). Dann schüttele ich ihn ein paar mal aus und kreise damit ca. 30 s auf der ebenfalls eingeweichten Rs. Dann hat sich ein zäher "Seifenschleim" auf dem Pinsel gebildet. Diesen pinsele ich mir ins Gesicht und nehme dann mit den Pinselspitzen ein wenig Wasser nach. Mit kreisenden Bewegungen wird der Schleim zu Schaum verarbeitet. Ich hole solange immer wieder ein wenig Wasser nach, bis der Schaum eine sahnige Konsistenz hat.

Viele Grüße
Christian
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plautze
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« Antworten #14 am: 05. Februar 2010, 11:38:56 »

Das kann ich voll und ganz bestätigen. Nach einer Zeit mit etwas magerer Schaumausbeute mauserte der Pinsel sich zu einem meiner Lieblingspinsel. Sobald sich das Aussehen an den ersten ca. 5 mm der Borsten (Spitzen) verandert hatte schäumte der Pinsel richtig. Die Veränderung an den Borsten sieht aus wie der von der Frauenwelt gefürchtete Haarspliss. Grinsend

Ich benutze den Semogue 2000 vorwiegend zum Aufschäumen im Gesicht. Ich lege den Pinsel in warmes Wasser während ich dusche (wie alle meine Pinsel). Dann schüttele ich ihn ein paar mal aus und kreise damit ca. 30 s auf der ebenfalls eingeweichten Rs. Dann hat sich ein zäher "Seifenschleim" auf dem Pinsel gebildet. Diesen pinsele ich mir ins Gesicht und nehme dann mit den Pinselspitzen ein wenig Wasser nach. Mit kreisenden Bewegungen wird der Schleim zu Schaum verarbeitet. Ich hole solange immer wieder ein wenig Wasser nach, bis der Schaum eine sahnige Konsistenz hat.

Viele Grüße
Christian

Genau so mache ich es auch mit allen Pinseln (bis auf das Einweichen, das entfällt bei Fam. Dachs). Funktioniert sehr gut auch mit Säuen und Ebern im Gesicht.
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