gut-rasiert
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Autor Thema: Nagura vs. Anreiber (+ Vorstellung versch. Naguras / Anreiber)  (Gelesen 19711 mal)
Zocker2104
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« Antworten #30 am: 07. November 2011, 19:58:32 »

weiß jemand was das hier heißt?

Huch??

googel übersetzter hilft nicht weiter

danke Daniel
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nophy
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« Antworten #31 am: 04. Dezember 2011, 20:13:10 »

Ich muss den Fred mal wieder hervorkramen......

Maxim von JNS nutzt die Naguras in der Reihenfolge Botan-> Tenjyou-> Mejiro
Rockediet und Sicknote (und auch ich) Botan-> Mejiro-> Tenjyou und das mit guten Ergebnissen.
Ein Widerspruch?

Gruß

nophy
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Sicknote
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Schuhe sind meine neuen Rasiermesser


« Antworten #32 am: 04. Dezember 2011, 20:34:11 »

das ist kein widerspruch, da es sich um natursteine handelt. Das ist erfahrungssache und man muss ausprobieren.
ich benutze keinen mejiro. ich benutze immer eigentlich botan - mejiro - koma - tomo. maxim meinte auch, das mejiro und tenjou sich sehr ähneln in ihrer feinheit. Eventuell hat er einfach einen mejiro der einen ticken feiner ist als sein tenjiou. bei rokediet ist es umgekehrt. Ich habe noch ein anderes set, was sich komplett anders anfühlt als mein erstes.
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Rigeback
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« Antworten #33 am: 08. Dezember 2011, 18:36:03 »

Ich habe das auch mal so probiert wie Rokediet es mir gesagt hatte den Mejiro weg gelassen dabei . Nur mit Botan,Tenjyou und Tomo den Ohzuku angerieben und letzten Durchgang eben nur mit Wasser. Es funktionierte sehr gut und brachte mir ein scharfes , sanftes Rasiermesser . Allerdings waren die Anreiber Botan,Mejiro und Tenjyou , bis auf den Tomo von Maksim aus Dänemark  direkt aus Japan gekauft .
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strawinski
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« Antworten #34 am: 22. Dezember 2011, 12:50:45 »

hat jemand mal die Naguras von hier http://www.japan-tool.com/gekauft?
vor allem was die Qualität betrifft.
danke für Antworten.
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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
Zocker2104
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« Antworten #35 am: 22. Dezember 2011, 13:02:37 »

a) Betsujho - Oberklasse homogener Qualität
b) Tokkyuu - Extraqualität mit leicht gelber Zwischenschicht

Quelle= Japan messer shop.de

ich habe meine auch dort bestellt (die Lieferung war sehr schnell) hängt aber noch in der post! die sind wohl überlastet
absoluter vorteil bei Bestellungen aus Deutschland ist, dass man sich ohne große Probleme dem Fernabsatzgesetz bedienen kann was im Ausland manchmal sehr schwierig ist! (Versandkosten, Naturprodukt...)
dies war für mich einer der beiden gründe wieso ich bei Hr. Horie bestellt habe
2. Punkt war das er sich NACH Feierabend 30 minuten Zeit genommen hat alle meine Fragen bezüglich ohzuku und naguras zu beantworten! diesen Service habe ich bei Maxim sehr Vermisst der zwar sehr nett war mir steine zu Reservieren und auch am Preis etwas gemacht hätte aber mir nicht wirklich meine Fragen beantwortet hat. Hr. Horie hat mir sogar gestatten den Stein abzurichten (stempel muss drauf bleiben) um ihn aussagekräftig auf Herz und Nieren testen zu können (was absolut nicht Selbstverständlich ist) und das von sich aus ohne das ich groß fragen musste!

Fakt ich finde ein sehr guter Shop der meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat! zumal die Preise unschlagbar sind (ohzuku in razor sice für 55€ was kann man da falsch machen?

lieben Gruß

daniel

ps. werde einen Ausführlichen Bericht nach Weihnachten einstellen wie alles weitere gelaufen ist

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Bavaria
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« Antworten #36 am: 04. August 2013, 17:16:01 »

Um den Markt ein wenig zu beleben, habe ich hier auch noch eine Adresse von einem Händler:

http://www2.odn.ne.jp/mandaraya/5-tennen-nagura.htm

Falls euer Japanisch ein wenig eingerostet ist, schreibt Herrn Teshiba direkt ne Mail mit euren Wünschen. Naguras hat er in der Regel auf Lager. Es lohnt sich auf jeden Fall die Preise zu vergleichen.  Zwinkernd
Seine Mailadresse:
cbk99780@pop06.odn.ne.jp
Korrespondenz auf English
Gruss Rolf


Hallo zusammen,

dieser Tipp von Rolf ist es wert, wiederholt zu werden.
Herr Teshiba antwortet schnell und freundlich, und ebenso schnell waren meine 4 Naguras in München.
Zusammen für 66€ inkl. Versand plus 19% Einfuhrumsatzsteuer.
Ich habe ihm geschrieben, was ich haben möchte, und bekam dieses Foto per Email samt Preisangbot. Was will man mehr?
Ein Koma Nagura war übrigens bei den anderen bekannten Quellen nicht zu haben.


(Bild copyright by Herrn Teshiba, und mit freundlicher Genehmigung seinerseits)
« Letzte Änderung: 04. August 2013, 17:21:30 von Bavaria » Gespeichert

Viele Grüße aus München
Rainer
doorsch
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« Antworten #37 am: 05. September 2013, 14:32:00 »

Habe ebenfalls seht positive Erfahrung gemacht, super freundlich und schnell, Paket ist unterwegs....Koma gibt es im Moment nicht...

@all:
Sieht der Koma unterschiedlich aus (Farbe) hier auf dem Bild ist er grau/bräunlich gesteift.....bei den Hories gibt es weiße...?
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kimeter
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« Antworten #38 am: 05. September 2013, 20:49:46 »

Die weißen sind "Betsujho - Oberklasse homogener Qualität" Komas. Daneben gibt es auch "Tokkyuu - Extraqualität mit leicht gelber Zwischenschicht". Alle meine Komas sind unterschiedlich und das nicht nur in der Farbe, sondern auch unterschiedlich hart - Natursteine halt..

-Andreas
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kimeter
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« Antworten #39 am: 17. September 2017, 09:43:38 »

Mit dem "Ara-to" beginnend werde ich hier demnächst einige japanische Naguras vorstellen.

Den Ara-to habe ich bereits im Thread: Zeigt her Eure Steine Beiträge #252 und #254 beschrieben. Einen gröberen japanischen Naturstein kenne ich nicht! Für Rasiermesser eigentlich nur bedingt verwendbar. Die Auswirkung der Körnung ist auf den geschärften Rasiermesser sehr gut zu sehen. Die Spuren zeigen sich nach dem schärfen natürlich auch auf dem Messerrücken oder man muss vorher abkleben -- dann aber sehr oft wechseln, das Abklebeband ist schnell durchgescheuert. Ein neues Rasiermesser würde ich nicht mit der Körnung schärfen! Der Nagura ist eher für das entfernen grober, also mit dem bloßem Auge sichtbare Ausbrüche an der Facette zu verwenden. Aber, wie gesagt, ich würde nicht jedes Rasiermesser mit dem Schärfschlamm des Nagura schärfen. Auch auf feineren, harten Hauptsteinen angerieben, bildet der 50x50x30mm große Nagura sehr schnell Schleifschlamm. Die Härte des Nagura ist eher weich einzuordnen. Die Körnung sehr grob, hier ist für mich eine Grenze erreicht und die Suche nach dem gröbsten japanischen Naturstein für Rasiermesser beendet. Der Nagura wurde aus dem großen Stein geschnitten und die Seiten mit Bootslack versiegelt.
Die Kanten gefast und Ecken verrundet. So benutzte ich den Nagura meistens auf einem sehr harten, groben Binsui. (Dieser Binsui ist feiner wie der "Ara-to".) Aber auch nur selten, der Aufwand (Messerrücken öfters abkleben oder Schärfspuren auf dem Messerrücken mühevoll entfernen...)
ist mir zu hoch und ich mit anderen, ebenfalls groben Naguras gute Ergebnisse erhalte.

Als nächstes kommt ein Omura-Nagura.

-Andreas
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kimeter
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« Antworten #40 am: 17. September 2017, 14:05:07 »

Omura-Nagura


Der ca. 55x40x30mm große Omura-Nagura ist ebenfalls ein Anreiber mit gröberer Kornstruktur. Deutlich feiner wie der "Ara-to" aber dennoch sehr grob! Der Omura ist sehr sauber, erscheint optisch fast schon wie ein synthetischer Schärfstein. Angerieben auf dem gleichen Hauptstein lässt sich schnell ordentlich Schlamm erzeugen. Aber auch auf andere Hauptsteinen -- wie zum Beispiel der im vorherigen Beitrag erwähnte Binsui -- lässt sich der Omura gut anreiben. Das Schärfgefühl ist zwar etwas hart, aber das Ergebnis und Schnelligkeit für einen groben Naturstein überzeugt.
Die Körnung "bricht" zögernd -- wenn überhaupt. Der Nagura wurde ebenfalls mit Bootslack versiegelt und die Kanten gefast, Ecken abgerundet.
Das ist eigentlich der erste Nagura den ich verwende um einer Facette eine neue Form anzubringen.

Als nächstes kommt ein Amakusa-Nagura.

-Andreas
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kimeter
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« Antworten #41 am: 17. September 2017, 15:40:10 »

Amakusa-Nagura

Der ca. 53x32mm große Amakusa-Nagura ist (noch) 26mm dick. (Der Nagura ist weicher wie die beiden anderen, dadurch ist der Verbrauch deutlich höher.) Ein ganz wunderbarer Nagura -- der weiche Stein gibt sehr schnell Schärfpartikel frei und diese arbeiten schnell. Der Materialabrieb von der zu schärfende Facette ist schnell im Schlamm sichtbar. Grundsätzlich ist die Schnelligkeit nicht zu vergleichen mit synthetischen groben Schärfsteinen, aber für Natursteine im gröberen Bereich arbeitet der Amakusa dennoch sehr schnell. Von den gröberen Naguras verwende ich den Amakusa aufgrund seines angenehmen, weichen und feinen Charakter am liebsten. Die Kornstruktur "bricht" schnell und dadurch wird der Schlamm mit der Zeit etwas feiner. Weichere Amakusa sind eher seltener zu bekommen -- ich habe auch deutlich härtere Amakusas.
Die Seiten sind noch nicht versiegelt, das werde ich aber mit Bootslack oder Cashew-Lack nachholen.
Der Amakusa ist ideal vor dem Aoto-Nagura. Damit wären wir auch beim nächsten Nagura.

Als nächstes kommt ein Aoto-Nagura.

-Andreas
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #42 am: 17. September 2017, 18:54:51 »

Interessante Berichte, Andreas. Schön dass hier wieder was zu lesen ist.  Daumen hoch
In Sachen Naguras bin ich völlig unwissend.
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
kimeter
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« Antworten #43 am: 20. September 2017, 09:12:45 »

Danke Tim Buktu. Ich glaube auch das es zu dem Thema Nagura noch einiges zu berichten gibt im Forum...




Aoto-Nagura

Der Aoto-Nagura ist ca. 48x48x18mm groß und wurde auch an den Seiten mit Bootslack versiegelt. Ich erwähne die Versiegelung extra nochmal weil gerade bei den "weicheren" Steinen ist das wichtig...! Aoto Schärfsteine wurden im Forum ja schon öfters besprochen und dürften bei den gröberen Japanischen Natursteinen die bekanntesten sein. Dieser Aoto ist wunderbar geeignet um die Schärfspuren von noch gröberen Steinen zu beseitigen, wie zum Beispiel die bereits erwähnten "Ara-to; "Binsui" und "Amakusa". Der Aoto-Nagura ist relativ weich, auch hier ist der Schlamm sehr leicht zu erzeugen. Der Schlamm ist ziemlich dunkel und so ist der Materialabrieb von der Facette nicht im Schärfschlamm zu erkennen. Das ist bei den helleren Steine eben ein  Vorteil, der Abrieb ist schnell im Schlamm sichtbar! Das ist auch ein Grund weshalb die helleren Steine meistens teurer sind wie die dunkleren... Der Aoto arbeitet schnell und an der Facette bildet sich ein homogenes Schliffbild. An der Facette sind mit mit einer guten Lupe nur noch kleinste Ausbrüche an der Schneide sichtbar. Die Facette ist bereit für feinere Naguras. Bevor ich feinere Naguras zeige kommt erst noch ein weiterer Aoto. Dieser Aoto-Nagura hat eine ganz andere Farbe. Rot.

Als nächstes kommt ein roter Aoto-Nagura.

-Andreas


  

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kimeter
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« Antworten #44 am: 20. September 2017, 19:45:59 »

Aoto-Nagura (rot/braun)

Maße: ca. 53x42x15mm. Farbe: rot/braun.  Härte: eher weich -- leicht anzureiben. Der Nagura stammt aus diesem ehemaligen Bankstein: Beitrag #734
Eigentlich die gleichen Schärfeigenschaften wie der vorherige "blaue" Aoto. Hier ist aber der erzeugte Schlamm heller und somit ist der Materialabrieb im Schlamm nach einer Zeit gut zu erkennen -- der Schlamm wird einfach dunkler. Der rotbraune ist vielleicht noch einen Ticken feiner wie der blaue Aoto.

Als nächstes kommt ein (vermutlich) Hakka-Nagura.

-Andreas
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