gut-rasiert
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Autor Thema: Umfrage – Vom Umgang mit Schnittverletzungen  (Gelesen 5878 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Frank OZ
Gast
« Antworten #15 am: 28. Februar 2013, 21:51:55 »

Ich rasiere auf jeden Fall durch und zu Ende. Nützt ja alles nichts, denn schlimmer als ein Geschnetzelter ist ein schlecht rasierter Geschnetzelter. Dann gibts kaltes Wasser, ganz kaltes Wasser. Anschließend Rasierwasser, weil's desinfiziert. Wenn's dann noch oder wieder ärgerlich ist: Alaun pur, weil ich diese weißen Puderflecken von den Stiften nicht mag. Sollte ich mich danach gezwungen sehen, nein verdammt sehen, Hardware aufzutragen und abtupfen zu müssen, werde ich unleidlich. Dann wäre es an der Zeit, dass ich mir hier den Frust vom Gemüt schreibe.
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Shavy
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« Antworten #16 am: 28. Februar 2013, 22:39:35 »

Schnittverletzungen sind immer ein mehr oder weniger großes Problem, ich möchte sie keinesfalls bagatellisieren, verharmlosen oder nicht ernst nehmen.

Aber Jungs, unterm Strich gilt doch:

Augen zu und durch!

Was mich nicht tötet, macht mich nur noch härter!   Teuflisch
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RavenNevermore
Gast
« Antworten #17 am: 28. Februar 2013, 23:32:42 »

Schnittverletzungen sind immer ein mehr oder weniger großes Problem, ich möchte sie keinesfalls bagatellisieren, verharmlosen oder nicht ernst nehmen.

Klar haben wir mittlerweilen Routine mit sowas umzugehen wenn es soweit kommt, aber es geht ja darum das aus unseren Erfahrungen eine Hilfe für Einsteiger erstellt wird, damit diese aus unseren Erfahrungen von Beginn an profitieren können. Zwinkernd

Ansonsten schließ ich mich dir gerne an: Klagt nicht - kämpft!  Grinsend
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Lu-Ku
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« Antworten #18 am: 01. M?rz 2013, 01:44:02 »

Stichwort Einsteiger: Ich finde, wir sollten vor allem Einsteiger nicht in dem Maße Bange machen, dass sie vielleicht von der Messerrasur Abstand nehmen, indem wir Schnittverletzungen, die schon mal vorkommen können, zu sehr aufbauschen.
Seien wir doch mal ehrlich: Schnitte sind höchst selten, gerade Anfänger sind ja auch sehr vorsichtig, und wenn dann mal was passiert,
dann  merkt man die meisten doch gar nicht, und wundert sich, warum da auf einmal ein kleiner Cut auf der Wange rot wird.
Es ist auhc schon vorgekommen, dass ich mich beim Rasieren gefragt habe "Huups, war da jetzt was?" Richtig, da wird der Schaum rot Lächelnd
Soll heißen: alles überhaupt nicht dramatisch!
Ich denke, die Verletzungsgefahr beim Schärfen oder Reparieren/Restaurieren von Messern ist viel höher.
Also Leute, ran an die Messer, es gibt nix besseres, als sich der lästigen Stoppeln auf allerhöchstvergnügliche Art stilvoll und höchst befriedigend zu entledigen Grinsend

ach so, ja: ich rasier über einen Cut immer drüber, kein Problem, danach AS rauf, und gut is' Zwinkernd
« Letzte Änderung: 01. M?rz 2013, 01:47:21 von Lu-Ku » Gespeichert

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Drei
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« Antworten #19 am: 01. M?rz 2013, 06:28:40 »

Ziel ist für mich, die optischen Auswirkungen möglichst gering zu halten, alles andere ist nachrangig. Deshalb vermeide ich auch, Klopapier zu verwenden: ist optisch ein Hingucker und einmal angetrocknet, bekommt man es kaum noch gelöst.


- kleinen Blutungen/Pünktchen: AS, ...
Es gibt AS, die Pünktchen stillen und andere, bei denen gehts dann erst so richtig los. Da wird aus einer Microverletzung eine deutlich sichtbare Stelle.

- ... (sauberes!) leicht angefeuchtetes Klopapier ..."
Warum angefeuchtet?

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Oldshaver
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« Antworten #20 am: 01. M?rz 2013, 08:03:32 »

Stichwort Einsteiger: Ich finde, wir sollten vor allem Einsteiger nicht in dem Maße Bange machen, dass sie vielleicht von der Messerrasur Abstand nehmen, indem wir Schnittverletzungen, die schon mal vorkommen können, zu sehr aufbauschen.
Seien wir doch mal ehrlich: Schnitte sind höchst selten, gerade Anfänger sind ja auch sehr vorsichtig, und wenn dann mal was passiert,
dann  merkt man die meisten doch gar nicht, und wundert sich, warum da auf einmal ein kleiner Cut auf der Wange rot wird.
Es ist auhc schon vorgekommen, dass ich mich beim Rasieren gefragt habe "Huups, war da jetzt was?" Richtig, da wird der Schaum rot Lächelnd
Soll heißen: alles überhaupt nicht dramatisch!
Ich denke, die Verletzungsgefahr beim Schärfen oder Reparieren/Restaurieren von Messern ist viel höher.
Also Leute, ran an die Messer, es gibt nix besseres, als sich der lästigen Stoppeln auf allerhöchstvergnügliche Art stilvoll und höchst befriedigend zu entledigen Grinsend

ach so, ja: ich rasier über einen Cut immer drüber, kein Problem, danach AS rauf, und gut is' Zwinkernd

richtig so, Lutz Daumen hoch dh:Oldshaver
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mafisch
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« Antworten #21 am: 01. M?rz 2013, 08:38:18 »

Deshalb vermeide ich auch, Klopapier zu verwenden: ist optisch ein Hingucker und einmal angetrocknet, bekommt man es kaum noch gelöst.


Hehe...das Klopapier bleibt zumindest bei mir nicht drauf, wenn ich aus dem Haus gehe. Grinsend
Ansonsten: Blutstillerstift. Rasiert wird auch zuende. Aftershave drupp und fäddisch.
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KO_BE
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« Antworten #22 am: 01. M?rz 2013, 08:50:09 »

Ja, Klopapier finde ich auch eher schlecht haftend. Es sei denn dieses graue Zeugs aus öffentlichen Toiletten, Bundeswehr....etc.
Daher nehme ich Zeitungspapier, was wunderbar klappt (freilich ein nicht bedurucktes Randstückt; dass ich später nicht mit einem "BILD" Tatoo auf der Backe rumlaufe ;-)
Ich finde es interessant, dass immer wieder Aftershave erwähnt wird. Auch ich habe das dringende Befürfnis irgendwas "zu tun", wenn es blutet. Und AS scheint da so spontan voll gut geeignet; es desinfiziert (vielleicht und vermeintlich) und es tut weh (Gegenschmerz; Attacke, Kampf dem Cut). Wegen Desinfektion vermute ich, dass eine aktuelle Tetanusimpfung wichtiger ist, als AS; und wenn es ganz Schlimm wird, doch besser Jod bzw. Mercurochrome oder sowas.
Zudem: AS ist im Falle eines "aktiveren" Cuts wohl vor allem dazu geeignet, eine frisch gestoppte/geronnene Blutung wieder zum munteren Plätschern zu bekommen... :-)

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Onkel Hannes
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« Antworten #23 am: 01. M?rz 2013, 10:14:35 »

- ... (sauberes!) leicht angefeuchtetes Klopapier ..."
Warum angefeuchtet?

Weil es dann ohne Probleme wieder abzubekommen ist.
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« Antworten #24 am: 04. M?rz 2013, 22:13:43 »

Kaltes Wasser und Alaun – wenn es nicht anders geht, Klopapierfitzelchen. Die dann dranlassen, bis sie von alleine abfallen. Ein Pflaster hab ich noch nicht benötigt.
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« Antworten #25 am: 05. M?rz 2013, 16:07:41 »

Moinsen Abzieher,

mein generelles Vorgehen bei

- kleinen Blutungen/Pünktchen: nichts, sondern einfach weitermachen wie gehabt. Nach der Rasur dann kaltes Wasser, Icing, Bay Rum pur und ASL.

- mittlere Blutungen (die die entspannte Weiterrasur stören ob fliessenden Blutes was den Schaum wegspült): säubern, Poraso Gel und Stelle in der Schnittrasurrichtung auslassen.

- tiefere Schnitte: flüssigen Sekundenkleber und Spalt für einige Sekunden zuhalten (war schon in den M*A*S*H´s so und wird auch heute noch im Profisport etc. gemacht) und Stelle ab dann in allen Richtungen auslassen.

- wenn das alles nix hilft: Zum Arzt und tackern/nähen lassen (war aber bisher noch nicht nötig, trotz fiesestem Angriff der im Waschbeckenunterschrank verstecktem Katze auf Fuss wärend der allerersten Rasur mit einer Feather-Klinge (Behandlungsschritt "tiefere Schnitte" schon Zwinkernd ))

Abschliessend gilt: Ich bin sicher, daß Gott die Menschen nicht nach ihren Orden, Titeln und Diplomen beurteilen wird, sondern nach ihren Narben. (Ellen Hubbard (19.06.1859 - 07.05.1915))

Grüssle
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Eigentlich wollte ich Geld sparen ...


« Antworten #26 am: 05. M?rz 2013, 23:36:43 »

Ich hatte vor ein paar Monaten einen fies blutenden Cut - ungefähr so wie auf dem Bild von Mikri weiter oben in diesem Thread. Ich hab dann die Rasur zu Ende gemacht und auch erst mal mit AS desinfiziert und versucht, die Blutung mit Alaunstift zu stillen. Nach ein paar Minuten hat es dann von alleine aufgehört zu bluten.
Die folgenden vier oder fünf Tage habe ich mich dann gar nicht rasiert, sondern die Wunde nicht abgedeckt verschorfen lassen. Außerdem habe ich beim Duschen darauf geachtet, dass der Schorf nicht zu feucht wird. ASB habe ich zur Hautpflege aufgetragen. Obwohl der Cut erst mal gar nicht mehr geblutet hatte, war da nach ein paar Tagen ordentlich Schorf drauf. Ich wette, das hat man aus einigen Metern Entfernung gesehen. Mega-peinlich ;-)

Danach habe ich mich dann sehr vorsichtig alle zwei Tage wieder rasiert - erst mal mit nem Mach-III und längs zur Cut-Richtung, um den Spalt nicht wieder aufzureißen.

Die Wunde ist so gut verheilt, dass ich sie heute nicht mehr wiederfinde. Ich würde das beim nächsten mal (hoffentlich nicht so bald) wieder machen.

Das Schlimmste jedenfalls war, tagelang unrasiert rumzulaufen.
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Wacker Keilschliff - Merkur 23c - Mühle Silvertip Fibre - 3M Steri-Strips
Nachtschatten
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Re:
« Antworten #27 am: 19. April 2014, 00:08:37 »

Ich rasiere erstmal unbeeindruckt weiter, bin doch kein Mädchen.  Wenn ich fertig rasiert bin und der Schaum weg ist, dann hole ich Nadel und Zwirn......  :-)  Nein, Scherz.
Ich halte mit dem Alaunblock drauf und Tupfe mit Wunddesinfektionslösung das Blut vom Schnitt. Fertig.
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marmotte27
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« Antworten #28 am: 19. April 2014, 09:16:35 »

In der Regel mache ich nichts, die Blutung wird in der Dusche und durch das systematische Apspülen mit kaltem Wasser am Ende derselben schon stark reduziert. Bei einem echten Schnitt, der z.B.durch eine falsche Bewegung beim Ansetzen des Hobels passiert gehe ich genauso vor. Wenn's dann im einen oder anderen Fall noch nachblutet, warte ich mit dem ASB und wische ca 10 Minuten später nochmal mit kaltem Wasser nach. Wenn dann ganz selten noch bisschen Blut kommt (ist eher bei gekappten Pickeln o.Ä. der Fall als bei richtigen Schnitten, die bleiben eher nur so rot), dann ist es mir egal, gehört einfach zum Rasuralltag dazu.
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MelrosePlant
Gast
« Antworten #29 am: 19. April 2014, 09:33:40 »

Ich habe damit schon lange keinen Stress mehr gehabt: Weil ich nach dem Rasieren dusche, gibt es dann eigentlich keine akut blutenden 'Sauereien' mehr.
AS drauf und fertig!
Hmmm, ich habe mich schon sehr lange nicht mehr ordentlich geschnitten...
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