gut-rasiert
26. September 2021, 17:23:22 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit E-Mailadresse, Passwort und Sitzungslänge
News: "Forumsedition 2021 - Handgearbeiteter Rasierpinselgriff aus Rosenholz" ==> Hier entlang
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren Impressum  
Seiten: 1 [2]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Feather Artist Club  (Gelesen 10145 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Il Barbiere AiA
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.546



« Antworten #15 am: 06. Juni 2011, 15:29:16 »

Salve Ragazzi  Zwinkernd


heute hatte ich die erste Rasur mit dem Feather Artist Club.

Der Feather Artist Club fühlt sich an wie ein RM, ist recht schwer.
Durch die extreme Schärfe fühlt es sich während der Rasur so an, als ob er "nur" die Bartstopel vom Gesicht streifen würde.
Er gleitet durch die Barthaare wie ein heißes Messer durch Butter.
Bei zwei Durchgängen (M-G) waren kaum noch Stoppel zu fühlen, der dritte Durchgang war dann die totale Vernichtung der Gesichtsbehaarung.
Zurückgeblieben ist nur noch weiche, glatte Haut.

Mann sollte etwas Erfahrung in Sachen RM oder Shavette haben bevor man sich an den Artist Club wagt, da er eben EXTREM SCHARF ist.
Haltung und Technik sind hier wichtig - Druck ist tötlich.

Was soll ich sagen? Ich bin einfach nur begeistert und sprachlos.
Der Artist Club ist natürlich pflegeleichter wie ein RM, da das ledern und schärfen wegfällt und man es nach der Rasur nicht 100% abtrocknen muss (was ich aber trotzdem mache).
Für mich ist er eine gute Ergenzung zu meinen Rasiermessern und wird definitiv in der Rotation seinen festen Platz haben.



Gespeichert

komplett kultur- und stillos
Drei
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.579



« Antworten #16 am: 07. Juni 2011, 05:21:46 »

... Durch die extreme Schärfe fühlt es sich während der Rasur so an, als ob er "nur" die Bartstopel vom Gesicht streifen würde.
Er gleitet durch die Barthaare wie ein heißes Messer durch Butter...
Schön beschrieben, genauso ist das!
Und weil ich von diesem Gefühl nicht genug kriegen kann, hängt die Rotation bisweilen etwas  Grinsend
Das Tolle ist, dass man an schwierigen Passagen die Zuggeschwindigkeit auf Zeitlupentempo verlangsamen kann. Da verhängt sich nix.
Gespeichert
lotse
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.394



« Antworten #17 am: 12. Mai 2021, 17:51:50 »

Auch wenn der Thread schon sehr alt ist, möchte ich nicht unbedingt was Neues aufmachen, zumal das hierhin passt:
Bei den Feather Artist Club Wechselklingenmessern gibt es ein neueres Modell: Die Feather Artist Club SR.
Das Messer soll von der Kopfgeometrie zwischen der DX und der SS liegen. Also weniger Sicherheitswulst mit mehr Möglichkeiten zur Veränderung des Rasurwinkels. Da ich die SS und die DX besitze, frage ich mich, ob etwas dazwischen sinnvoll sein kann bzw. ist.
Das hübsche Ding (nur mit schwarzem Heft) gibt es direkt in Japan auch zu halbwegs annehmbaren Preisen unter der Zollgrenze.
Hat jemand schon Erfahrung damit und kann berichten?
Würde mich mal interessieren, inwieweit das Ding identisch mit der KAI Captain sein könnte.
Gespeichert
MRetro
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 2.334


« Antworten #18 am: 09. Juni 2021, 21:58:12 »

Seit 3 Wochen und 7 Rasuren habe ich nun auch die Feather Artist Club DX mit Holzgriff zuhause und im Einsatz.

Als Spezialrasierklingen nutzte ich die Feather Professional Light, Feather Professional, Feather ProGuard und Feather Professional Super.



Und gleich vorweg: Es waren tolle Rasuren ... sanft und gründlich.  Lächelnd  Daumen hoch
Und keins meiner anderen Wechselklingen-Rasiermesser kommt dem Gefühl, ein echtes Rasiermesser in der Hand zu halten, näher. Dies ist sicherlich dem ausgewogenen Verhältnis von Edelstahlblatt und Holzheft als auch den Spezialklingen von Feather zu verdanken, die nicht nur sehr scharf sind sondern mit einer Schneide von 5 cm dem Rasiermesser sehr nahe kommen.

Nun noch meine Meinung, welche Klinge mir in der Artist Club DX am besten gefallen hat.

Die Professional Light lugt mit 0,6 mm am wenigsten hervor, was sie sanfter und sicherer machen soll. Bei mir war es eher so, dass sie im „normal“ geführten Winkel zwar sanft aber auch nicht gründlich war. Letzteres konnte ich verbessern, wenn ich den Winkel steiler führte, was sich aber auch wiederum „merkwürdig“ anfüllte. Nach zwei Rasuren ist sie nicht mein Favorit für die Artist Club DX. Sie erhält daher nur den Platz vier.

Die Feather Professional und Feather ProGuard haben sich mit einem Klingenüberstand von 1,2 mm recht ähnlich in der Winkelführung, und auch „natürlich“, angefühlt. Dass die ProGuard mit ihrem zusätzlichen Schutz spürbare Vorteile brächte, habe ich nicht so empfunden. Beide Klingen sind meine Favoriten in der Artist Club DX. Bedenkt man dass die ProGuard teurer als die Professional ist, landet sie hinter der Professional auf dem zweiten Platz.

Die Feather Professional Super mit einem Klingenüberstand von 1,45 mm hatte mir anfangs Respekt eingehaucht. Schlussendlich hatte sie sich, etwas flacher geführt, auch nicht anders verhalten als die letzten beiden Klingen. Dennoch hat sie damit in der Artist Club DX für mich nur den dritten Platz erreicht, da ich in ihr keinen Vorteil sehen konnte.

Für alle Klingen gilt: wenn man Obacht walten lässt, muss man die scharfen Feather-Klingen nicht „fürchten“. Insgesamt fühlt sich die Artist Club DX mit diesen Klingen eher wie ein nicht vollhohles Rasiermesser an, da sie spürbar steifer ist. Mir hat es aber aufgrund meines mittlerweile härterem Barthaares gefallen. Hier noch ein Link zu den Feather-Klingen.
Gespeichert

Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
Seiten: 1 [2]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS