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Autor Thema: SEMOGUE-Pinsel  (Gelesen 122532 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #1035 am: 04. November 2018, 13:01:13 »

Schick`die beiden Bilder doch mal dem Händler, bei dem Du den Pinsel gekauft hast. Sowas sollte einer so renommierten Factory - Semogue the finest hand made Boar and Badger shaving brush from Portugal - eigentlich nicht passieren. 


 Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
Seh ich auch so.
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Digitalwurst
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The evil twin of Analogkäse


« Antworten #1036 am: 26. November 2018, 22:32:07 »

Update:
Der Händler fühlte sich übrigens nicht zuständig, weil es seiner Meinung nach meine Schuld war.
Egal. Ich habe den Pinsel trocknen lassen und danach mit Klarlack von Pelikan überpinselt.
Die Risse sind sichtbar, aber man spürt sie nicht mehr und der Pinsel wurde wieder zum Einsatz freigegeben.

Ich finde, ihm stehen die Narben und Gebrauchsgegenstände, die nach Gebrauchsgegenständen aussehen, haben auch ihren Charme.  Daumen hoch



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Perikles
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« Antworten #1037 am: 27. November 2018, 17:13:07 »

ich weiß, warum ich weder von der Manufaktur noch von dem Händler etwas halte   Augen rollen
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Digitalwurst
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The evil twin of Analogkäse


« Antworten #1038 am: 27. November 2018, 18:12:07 »

Ich habe bisher den Händler nicht erwähnt. angel
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owlman
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Eine Woche hat auch nur sieben Rasuren.


« Antworten #1039 am: 27. November 2018, 19:07:07 »

Die Japaner haben für sowas sogar ein Wort: "Kintsugi".

https://www.japandigest.de/kulturerbe/geschichte/kunsthandwerk/kintsugi/

Kurz gesagt ist das die Kunst, einen Makel als besonderen Aspekt der Schönheit und Einzigartigkeit hervorzuheben.  Smiley
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owlman
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Eine Woche hat auch nur sieben Rasuren.


« Antworten #1040 am: 09. Dezember 2019, 12:59:28 »

Huch, hier ist ja länger nix passiert, deshalb will ich mal was zu meinem jüngsten Neuzugang aus dem Hause Semogue sagen. Aktuell bei "Vintage Scent" noch erhältlich ist das diesjährige Sondermodell für das portugiesische Forum "Barbear Classico", bei dem man sich von Traditionen inspirieren ließ und diese behutsam etwas neuinterpretiert hat. Basierend auf dem Fässchen-Griff des Semogue 82 (ein Dachs) und Semogue 1993 (eine Borste), dem seit 2011 verschiedentlich verwendeten Mistura-Knoten (Dachs und Borste gemischt) und dem ebenfalls schon länger verwendeten und beliebten Griffmaterial Kirschholz hat Semogue einen neuen Pinsel zusammengestellt und diesem auch das traditionelle "Excelsior"-Logo gegeben. Neu sind ein größeres Knotenmaß von 26mm sowie das Mistura-Mischungsverhältnis von 70:30 (Dachs:Borste) statt 50:50 wie bei früheren Pinseln.

Hier mal meine drei Mistura-Pinsel nebeneinander:


Links der "Owners Club Special Edition 2012" (Maße: 24/54), in der Mitte der "Barbear Classico Limited Edition 2013" (22/50), und rechts der "Barbear Classico Limited Edition 2019" (26/54).

Von den dreien funktioniert für mich der kleine BC 2013 am besten, und der SOC 2012 am wenigsten. Die Unterschiede im Ringmaß, vermutlich aber mehr noch im Loftmaß lassen sich schon recht gut spüren. Der SOC 2012 (dessen Maße mit denen des inzwischen regulär erhältlichen SOC Mistura identisch sind) hat am wenigsten Rückgrat und fühlt sich für mich etwas "strohig" an. Er vermittelt nicht das einheitliche, solide Gefühl eines Dachses und könnte in den Spitzen auch gerne weicher sein. Der BC 2019 hat durch das größere Ringmaß mehr Rückgrat, ohne im Gesicht größer zu wirken; er scheint mir im wesentlichen dichter zu sein und vermittelt ein solideres Gefühl. Er ist aber natürlich auch neu und dürfte sich noch verändern; aktuell ist er nach vier Einsätzen immer noch etwas pieksig. Der BC 2013 ist weich und recht standfest und kann von allen dreien am ehesten mit einem Vollblut-Dachs verwechselt werden.
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #1041 am: 10. Dezember 2019, 07:40:20 »

Die Maserung des Neuen passt sehr gut zur Form.
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MRetro
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« Antworten #1042 am: 28. April 2020, 20:07:47 »

Ich habe den „Semogue Owners Club Schweineborste“ mit Eschenholz-Griff.
Während das Aufschäumen mit ihm gut klappt, hat er aber für den 2. und/ oder 3. Durchgang nicht mehr genug Seife gebunkert. Als ob sie aufgesogen würde. Bloß wohin? Etwas nervig und auch schade, da ich die härteren Borsten als Massagegenuss mag.
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suedwest1
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« Antworten #1043 am: 28. April 2020, 21:46:31 »

Warum nimmst du dann nicht mehr Seife auf. Es reicht halt bei manchen Pinseln nicht für dreimal einschäume.
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Observer
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« Antworten #1044 am: 28. April 2020, 23:11:33 »

Bei manchen (?) Semogue Schweinen kannst du Seifen aufnehmen bis dir der Arm abfällt und trotzdem wirst du spätestens im dritten Durchgang auf dem Trockenen sitzen. Ist bei meinem 610 auch so. Der zaubert den Schaum regelrecht weg. Das Verhalten hat sich auch erst nach einer Weile gezeigt. Warum das so ist... wer weiß.
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Tim Buktu
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« Antworten #1045 am: 29. April 2020, 06:56:48 »

Auch ich kenne das von 2 Semogue-Borsten. Ich hab immer mal wieder mit den verschiedensten Methoden versucht dem Problem beizukommen. Den 1305 hab ich mir, weil er mir so gut gefällt, sogar ein 2. Mal gekauft. Auch mit dem hab ich Probleme. Echt schade. Noch blöder: Keine Ahnung an was das liegen könnte, da ja andere Borsten seit Jahren ohne Probleme funktionieren.
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MRetro
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« Antworten #1046 am: 29. April 2020, 15:41:29 »

@Observer und TimBuktu

Ich danke euch beiden.  Daumen hoch  Daumen hoch
Es war auch mein Gefühl, dass es sich erst nach und nach eingestellt hatte. Aber ich wollte nicht Mutmaßungen verbreiten.
Es beruhigt mich, dass ich nicht alleine mit dem Problem dar stehe. Ich dachte schon, ich wäre zu blöd.  Augen rollen
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Tim Buktu
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« Antworten #1047 am: 29. April 2020, 18:26:30 »

Keine bange. Mit den Semogue-Borsten gab es schon immer immer mal wieder Probleme. Bei manchen zu Beginn, bei mir fing es erst später an. Erst beim 1305 und später dann beim 2000er. Mein 1305-Nachkauf wollte von Anfang an nicht so recht.
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Teg
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« Antworten #1048 am: 28. Mai 2020, 15:04:03 »

Bereits seit Februar darf ich diesen SOC mein Eigen nennen. Habe zu meiner Schande ganz vergessen, ihn hier gebührend vorzustellen.



Daten (aus dem Shop, nicht gemessen)
Haarqualität: Finest-Badger-Dachshaar, 2-Band
Ringmaß: 24 mm
Gesamthöhe: 112 mm
Loft: 51 mm
Griffhöhe: 61 mm
Griffmaterial: Kunstharz, cremefarben (auch in Esche und Kirsche erhältlich)

Da dies bis auf eine alte ausgelutschte Isana Borste mein erster "guter" Pinsel ist, fehlen mir ernsthafte Vergleichswerte.
Ich würde ihm ein ordentliches Rückgrat bescheinigen. Im Mug produziert man ohne Probleme Schaum in bester Qualität (getestet mit Proraso weiß und grün).
« Letzte Änderung: 28. Mai 2020, 15:14:02 von Teg » Gespeichert
Tim Buktu
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« Antworten #1049 am: 29. Mai 2020, 07:12:51 »

Die Kombination 2-Band und weißer Griff gefällt mir sehr gut.
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