gut-rasiert
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Autor Thema: Zeigt her Eure Hobel  (Gelesen 453436 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
matjes
Gast
« Antworten #30 am: 02. Oktober 2007, 11:43:00 »

Beides *hmpf*   Zwinkernd

Gruß
Matjes
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Alfred
Mitglied

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Beiträge: 1.261



WWW
« Antworten #31 am: 02. Oktober 2007, 13:23:34 »

Das ganze Set ist wunderschön - und auch wohldurchdacht.
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henning
Gast
« Antworten #32 am: 03. Oktober 2007, 01:21:28 »

Hallo
Ich hatte nochmal den gleichen. Aber in einfacherer, kleinerer Lederhülle aus dunklem Leder. Und ohne weiteres Zubehör. Bei dem war auch ein kurzes Gewinde angebracht. Ich verkaufte ihn, weil der oben abgebildete besser erhalten war. Bei diesem konnte man allerdings auch das Innenteil im Griff, also Knopf und Gewindeteil, herausziehen. So daß er dadurch ein Dreiteiler war. Ähnlich wie beim 34'er oder 37'er Merkur.
Ciao
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matjes
Gast
« Antworten #33 am: 03. Oktober 2007, 22:27:56 »

Henning, mir imponiert immer noch Dein schöner Stahly. Wie rasiert es sich denn nun mit dem Vibrationsmechanismus? Funktioniert der überhaupt noch?

Gruß
Matjes
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henning
Gast
« Antworten #34 am: 03. Oktober 2007, 23:34:54 »

Hallo Matjes
Der Stahly ist nicht schlecht. Gut verarbeitet und natürlich schön schwer. Der Mechanismus läuft wie ein Uhrwerk und mindestens so lang wie  ein Durchgang. Ich kann aber keine Verbesserung durch die Vibration feststellen. Er hat ansonsten eine Gründlichkeit die im Bereich der Gillette oder knapp darüber liegt. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Der Mechanismus ist deshalb noch funktionsfähig, da es sich um ein geschlossenes, versiegeltes und ölgefülltes System handelt. Hier mal ein Ausschnitt einer Zeitschriftenwerbung von 1946, in der dies in Englisch erklärt wird:

Und der Abschnitt unten rechts, nochmal vergrößert:


Aber Dir zuliebe werde ich ihn morgen auch nochmal ausprobieren.
Ciao
« Letzte Änderung: 23. M?rz 2009, 15:16:36 von henning » Gespeichert
matjes
Gast
« Antworten #35 am: 03. Oktober 2007, 23:51:26 »

Aber Dir zuliebe werde ich ihn morgen auch nochmal ausprobieren.

Laß Dich aber bloß nicht zu unüberlegten Heldentaten hinreißen, gelle!
Wie wirkt sich denn die Vibration auf den Kopf und die Klinge aus? Wackelt das Ding nun seitwärts? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das gäbe ja unkontrollierte Bewegungen mit Schnittfolgen. Oder wackelt es auf/abwärts? Da steht zwar was von "3000 gentle sidestrokes", aber das kann ich mir nicht ganz vorstellen.

Gruß
Matjes
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henning
Gast
« Antworten #36 am: 04. Oktober 2007, 00:14:07 »

Doch doch. Die Vibration ist schon sehr fein. Und zwar in alle Richtungen. Was man spürt ist eine gewiße Zentrifugalkraft. Ähnlich, wie wenn man einen ausgebauten Fahrradreifen in beiden Händen an der Nabe hält und schnell dreht. Dann ist der etwas schwer in eine andere Richtung zu drehen. Aber alles ist sehr fein ausgelegt, man wird nicht aus der Bahn gebracht oer so. Der Kopf selber ist mit Grundplatte und Kopfoberteil am fetten Griff verschraubt. Das was vibriert ist der ganze Hobel, aber beweglich sind die Gleitkanten, die im übrigen nur so aussehen als könnten sie rollen, sie sind mit Federblechen an der Grundplatte fixiert. Sie vibrieren seitwärts. Nun kannst Du Dir Gedanken machen was das wohl bewirken soll. Ich habe keine Ahnung. Ob die Stoppeln so in die feinen Rillen der Gleitkante geführt werden sollen, zwecks besserer Zufuhr zur Schneide? Frag mal den Hersteller Grinsend.
Ciao
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2007, 00:21:16 von henning » Gespeichert
matjes
Gast
« Antworten #37 am: 04. Oktober 2007, 00:37:06 »

...Nun kannst Du Dir Gedanken machen was das wohl bewirken soll. Ich habe keine Ahnung. Ob die Stoppeln so in die feinen Rillen der Gleitkante geführt werden sollen, zwecks besserer Zufuhr zur Schneide?

Och, die Gedanken mache ich mir schon. Auch schon seit der M3 zum Vibrator wurde. Einen Sinn sehe ich dahinter immer noch nicht ganz. Es sei denn, die Vibration soll dem Benutzer vor Angst die Haare zu Berge sehn lassen, damit man sie besser rasieren kann.   Huch
Die Idee hat sich wohl nicht ganz durchsetzen können, sonst gäbe es ja noch mehr Vibratiobshobel. Auf jeden Fall ein wunderschönes und sehr gut erhaltens Stück. Dürfte nicht allzuoft angeboten werden.

Gruß
Matjes
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henning
Gast
« Antworten #38 am: 04. Oktober 2007, 01:02:28 »

Ja, all zu oft nicht, aber immer wieder mal in den USA. Kann man durchaus günstig ersteigern. Vibrationshobel gab es schon früher. Sogar elektrisch und von Siemens und anderen Herstellern. Die Idee war beim Stahly also nicht neu. Nur die Umsetzung mit der Mechanik. Der wurde, wenn ich mich nicht täusche, bis in die sechziger Jahre fabriziert. Also ging er in den USA wohl doch einigermaßen. Er macht ja was her und einen schwereren kann man kaum finden. Falls Du Interesse hast, frag den Anbieter unbedingt, ob er noch ganz ist. Die Federelemente brechen sehr gerne ab. Vibration ist ja Dauerbelastung und führt an den Federblechen irgendwann zur Materialermüdung. Hatte selber einen so defekten erworben, den nun Guilty wohl irgendwann mal repariert oder reparieren läßt. Wegen der dünnen Federbleche eine Aufgabe für einen Uhrmacher oder anderen Feinmechaniker. Falls einem der Hobel den finanziellen Aufwand dann wert ist.
Ciao
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2007, 01:05:14 von henning » Gespeichert
matjes
Gast
« Antworten #39 am: 04. Oktober 2007, 01:31:13 »

Ein Stahly wäre es wert, einen meiner Vorsätze zu brechen. Also ab in die Bucht, wenn mal wieder mehr Knete da ist Zwinkernd

Gruß
Matjes
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henning
Gast
« Antworten #40 am: 04. Oktober 2007, 12:52:40 »

Also heute kann ich ihn nicht testen. Nach der gestrigen Messerrasur ist heute zu wenig vorhanden. Aber morgen früh ist er gebongt und harrt schon im Bad der Dinge die da kommen werden.
Ciao
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matjes
Gast
« Antworten #41 am: 04. Oktober 2007, 13:17:36 »

Das ist aber nett von Dir. Welche Klinge packst rein? Eine frische Personna?

Gruß
Matjes
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henning
Gast
« Antworten #42 am: 04. Oktober 2007, 13:32:13 »

Nein, ich hab noch eine einmal benutzte Rapira. Die restlichen Rapiras bekommt Guilmart von mir, der sie mal ausprobieren möchte. Personnas sind auch rar. Wenn ich eine ausgepackt hätte, dann eine Derby oder Souplex.
Ciao
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henning
Gast
« Antworten #43 am: 04. Oktober 2007, 16:53:39 »

So, nun nochmal was anderes. Aus der großen Rotbart-Vielfalt kann ich noch vier Stück vorzeigen. Einige habe ich wieder abgegeben, weil Rotbarts an ihrer Verchromung kranken.
Erstmal die Fotos, wobei ich nicht immer sicher bin ob es sich um die Original-Schachteln handelt:












Bemerkenswert ist, daß keines der Kopfoberteile untereinander austauschbar ist. Bei den zwei linken Hobeln mit Alu-Griff ist einer mit Loch in der Kopfplatte. Da er ansonsten noch gut ist, wollte ich einen ähnlichen besorgen, um die Platte zu transferieren. Das ist nicht möglich. Es muß exakt das gleiche Modell sein damit das geht. Der zweite von Rechts ist einweit verbreitetes Modell, das auch im WK 2 oft verwendet wurde. Ich glaube den gibt es auch mit schwarzem Metall-Griff. der rechte ist das Rotbart-Modell 100. Davon hatte ich einen ganzen Karton ersteigert und die Hobel dann im alten Forum angeboten. Von den Zehn habe ich aber nur Vier verkaufen können. Der Rest ging über Ebay und als Geschenk weg. Er ist ein kleiner Reisehobel mir Alu-Griff und Kunststoff-Grundplatte und somit äußerst leicht.
Alle Rotbart hier, rasieren gut. Gründlichkeit im Bereich eines Tech. Das heißt für mich selber aber, daß sie mir zu ungründlich sind. Ich bin nun mal von Progress und Futur verwöhnt.
Ciao
« Letzte Änderung: 23. M?rz 2009, 15:22:02 von henning » Gespeichert
henning
Gast
« Antworten #44 am: 04. Oktober 2007, 19:37:06 »

So, dann ist noch der Merkur eingetroffen. Ziemlich versypht habe ich ihn erstmal in heißem Wasser mit Badreiniger gelegt. Er ist leider kein verstellbarer Hobel, sondern ein feststehender wie ich ähnlich schon einen habe:

Hier ein Vergleich mit der restlichen Progress-Family. Links ein Dreiteiliger Feststehender, dann der heute eingetroffene, dann der Siebzigjährige verstellbare, dann ein aktueller:









Im Kopf kann man, bei den zwei feststehenden Hobeln die Aussparungen für die Verstellung sehen:


Harzer kann ja nochmal den einen nicht verstellbaren zeigen, der wie mein Siebzigjähriger ein Unterteil aus Plaskon hat, einem alten Kunststoff.
Ich werde ihn mal ausprobieren. Von der Seite fotografiert, sieht man auf dem Bild oben, daß der Spalt der Feststehenden ungefähr einem verstellbaren in Stellung 3 entspricht. Diese hatte ich bei dem Foto so eingestellt.
Ciao
« Letzte Änderung: 23. M?rz 2009, 15:35:50 von henning » Gespeichert
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