gut-rasiert
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Autor Thema: Hilfe zur Messeridentifikation  (Gelesen 3291 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
MRetro
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« am: 07. Juni 2020, 13:18:44 »

Hallo.

Dieses Messer konnte ich vor geraumer Zeit ersteigern und mir jetzt fertig machen. Leider kenne ich den Hersteller nicht.
Kann mir hier jemand helfen?

Der Erl und die Klinge geben keine Hinweise (mehr) auf den Hersteller. Der Erl hat nur eine „Blumenverzierung“ an der Doppelschulter. Da der Erl sich auch leicht „bauchig“ nach außen wölbt, glaube ich nicht, dass hier in der Vergangenheit eine Prägung entfernt wurde. Auf der Rückseite gibt es ebenfalls nur diese „Blumenverzierung“.

Die Klinge hat jetzt zwischen 15-16 mm. Da sie bei Erhalt unterschiedlich breit war und in der Mitte eine Wölbung zum Rücken hatte, habe ich sie begradigt und ca. 1 mm an der breiten Stelle weggenommen. Auffällig ist, dass die Schneide sowohl an der Spitze als auch an der Doppelschulter schon früh nach oben zieht (auf dem Foto nicht so gut erkennbar). Könnte es eventuell mal eine „lächelnde Klinge“ gewesen sein? Die Hohlung entspricht (heute) nach der Henkel Scala ca. der VII. Kein Wall ersichtlich.

Das Heft ist aus schwarzem Horn und hat zwei Metall-Zierkappen.





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Tim Buktu
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« Antworten #1 am: 08. Juni 2020, 05:47:48 »

Schwierig, da Kann ich leider nicht weiterhelfen. Schöne Erlblume!
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Rockabillyhelge
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« Antworten #2 am: 12. Juni 2020, 21:17:20 »

Puh, Jahrhundertwende ggf. sieht nach Solingen aus allerdimgs sind Hornhefte mit Silberbacken eher selten, steht was auf der Rückseite? Ist ein Bleikeil verarbeitet?
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MRetro
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« Antworten #3 am: 13. Juni 2020, 16:27:28 »

Schwierig, da Kann ich leider nicht weiterhelfen. Schöne Erlblume!

Hallo Tim Buktu.
„Erlblume“ hört sich schön an.  Lächelnd  Darf ich das als Nickname für das Messer nutzen?

Hallo Rockabillyhelge.
Auf der Rückseite und auch sonst nirgendwo ist eine Markung vorhanden. Die Rückseite trägt die gleiche Erlblume.
Der Keil ist aus einem etwas creme-weißen Material, vollkommen glatt, Top-Zustand. Der Farbunterschied zu alpin-weiß des Untergrunds ist auf den folgenden Fotos nicht ganz so gut zu erkennen. In Natura ist er deutlicher. Bei einem Kunststoffgriff hätte ich hier auch sofort auf Kunststoff getippt. So kommt mir das Material zu Mindestens vor.
Ich habe auch einmal die Klinge frontal aufgenommen, falls die Hohlung auch aussagekräftig ist.


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Riddick
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« Antworten #4 am: 13. Juni 2020, 22:03:27 »

Auf Wunsch von MRetro: Anbei das Foto von meinem Ex-LÀlpin

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Rockabillyhelge
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« Antworten #5 am: 13. Juni 2020, 22:16:29 »

Nachdem ich nun den Keil gesehen habe, vermute ich umsomehr, dass es sich um einen Solinger handelt, sieht schwer nach Kunststoff aus. Schade, dass man an der Erlblumemeistens nicht erkennen kann woher das Messer kommt da teilweise sehr ähnliche Designs verwendet wurden und bedingt durch Rohlingfertigung auch quasi Hybride entstanden, wie bei einigen Franzosen die vom Schliff & der Politur her waschechte Franzosen sind, vom Rohling her aber Solinger.
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MRetro
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« Antworten #6 am: 14. Juni 2020, 07:40:51 »

Vielen Dank für eure Unterstützung, Riddick und Rockabillyhelge.  Smiley  Daumen hoch
Schade, dass die doch scheinbar seltenere Erlverzierung keinen gesicherten Rückschluss auf die (regionale) Herkunft zulässt.
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Tim Buktu
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« Antworten #7 am: 14. Juni 2020, 13:49:25 »

Schwierig, da Kann ich leider nicht weiterhelfen. Schöne Erlblume!

Hallo Tim Buktu.
„Erlblume“ hört sich schön an. 
...

Finde ich auch. Ich denke das ist eine gängige Bezeichnung und wäre ein schöner Messernickname.
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UbuRoy
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« Antworten #8 am: 01. Januar 2021, 23:22:12 »

Gradkopf und Bolster: Für den US Markt hergestellt. Und vermutlich nicht gemarked, weil sie nie in die USA ausgeliefert wurden, die gern ihren Stempel auf fremdes Mobiliar drucken. Ist wohl mal wieder ein Krieg dazwischen gekommen...
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