gut-rasiert
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Autor Thema: Was ist dies hier für einer Hobel?  (Gelesen 2959 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
beiderbecke
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Member of S*R*F*D


« am: 28. August 2009, 17:21:44 »

Kürzlich auf einem Straßenfest mit Flohmarkt in Hamburg fand ich diesen Hobel. Die Anbieterin hatte noch 40 bis 50 weitere, mit und ohne Karton, aber alle gleich. Sie sollen viele Jahre im Keller einer Drogerie gelagert haben, in dem es wohl etwas feucht war, die Geräte hatten alle kleine weiße "Ausblühungen".

Die Dinger waren tatsächlich in diesen Kartons, trotz der abweichenden Abbildung darauf und scheinen eine ziemliche Billigproduktion zu sein.

Einen davon habe ich erworben, bei 1€ ist es ja kein Risiko. Nach Ultraschallbad und Elsterglanz habe ich mich getraut, einige Bilder zu machen.

Vielen Dank für eventuelle Bemühungen, hier ist er also:







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Gruß aus HH-Horn
beiderbecke
Tim Buktu
Administrator

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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #1 am: 29. August 2009, 20:20:35 »

Ist doch ein recht schöner Hobel. Diese Verzierungen sieht man selten. Und für einen Euro - würde mich freuen!
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
kretzsche
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« Antworten #2 am: 29. August 2009, 20:41:30 »

Der sieht sehr gut aus, die Biedermeierverzierungen sieht man nicht oft, wie rasiert er?

Uwe
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Harzer
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« Antworten #3 am: 29. August 2009, 21:20:04 »

Hier ein Zahnkamm-Hobel mit einer Schachtel, die scheinbar ebenfalls nicht zum Hobel gehört. Aber mit dem gleichen, verzierten Oberteil.









Leider ist auch hier kein Hersteller angegeben.



Der Hobel ist recht gut verarbeitet. Besonders der dicke und recht schwere Griff.

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Baas vant Spill
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« Antworten #4 am: 29. August 2009, 22:30:06 »

So was hatte ich auch mal. Bestand aus dem griff von Harzers Hobel in Verbindung mit dem geschlossenem Kopf von beiderbeckes Foto und eben der schön verzierten Kopfplatte. Als Schachtel diente auch die von beiderbecke gezeigte.

Rasiert hab ich mich nie damit. Der Hobel kam aus der Bucht hier an mit eingelegter Klinge. Diese zu entfernen war schon ein Akt für sich, da die Zapfen dermaßen dick waren, dass ich da letztendlich mit der Zange beigewesen bin - auch um die Finger zu schonen. Auch passte die Bodenplatte nur in einer Richtung zur Kopfplatte - Symetriefehler?

@beiderbecke und Harzer: Wie steht es bei euren? Hatte ich da die absolute Montagsproduktion?
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beiderbecke
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Beiträge: 155


Member of S*R*F*D


« Antworten #5 am: 30. August 2009, 03:10:15 »

Moin,

da der Hobel zwar nicht neu, wohl aber unbenutzt ist, war keine Klinge drin, und bisher hatte ich auch keine eingelegt, da ich mich mit dem Gerät nicht rasieren will.

Nachdem ich eben eure Zuschriften las, habe ich es probiert - die Klinge würde ich wohl nur mithilfe von Werkzeug über die Zapfen bekommen, die sind einfach zu dick, zumindest für eine heutige Personna.

Und ja, der Deckel ist asymmetrisch, die Zapfen sind 0,5 mm aus der Mitte, so dass an einer Schmalseite immer ein kleiner Überstand ist - egal, wie rum man ihn aufsetzt. Und der Griff scheint bei meinem Hobel eine relativ schlechte Gußproduktion zu sein, dagegen ist der von Harzers Hobel eine Schönheit. Aber der ist wohl auch gedreht - und fast zu schön für den Rest.

Nun verstehe ich, warum die Drogerie noch so viele im Keller hatte.  Grinsend
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Gruß aus HH-Horn
beiderbecke
Gillette
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WWW
« Antworten #6 am: 30. August 2009, 10:15:23 »

Ich habe den auch, gekauft als "Tradition Solingen" für ein paar Euro in der Bucht mit der gleichen Verpackung. Bei mir ging die Klinge leicht hinein, nur das Rasurerlebnis ist keines. Liegt im Regal und ruht sich aus.
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Das Seminar über Zeitreisen findet vor zwei Wochen statt.
henning
Gast
« Antworten #7 am: 07. September 2009, 19:11:25 »

Bei mir andersrum. Klinge geht schlecht rein und raus. Rasur war aber eher gut.

Ciao
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rumba
Gast
« Antworten #8 am: 30. September 2009, 22:44:17 »

Hallo zusammen,
den von Harzer gezeigten Zahnkamm habe ich auch gerade erhalten.
Trotz Lederklappmäppchen drumrum auch hier leider keinerlei Hinweis auf den Hersteller.
Neu muss der ja richtig gut aussehen, was bei meinem Exemplar leider nicht der Fall ist.
Eine Spirale auf der Deckeloberseite ist komplett korrodiert, die Seiten von Deckel und Kopf-Unterteil ebenfalls.
Das Unterteil ist extrem leicht, und die Zähne standen nicht sehr gleichmäßig.
Da war der sehr vorsichtige Versuch mit dem Messerrücken - schon zuviel.
Plick und Zahn ab. Naja, mal sehen, was der Sekundenkleber rettet.
Eine Klinge geht solala hinein, hinaus aber nur mit viel Hebelei an den Schmalseiten.
Die Qualität des gesamten Oberteils ist eher bescheiden.
Mangels anderer Verfügbarkeit obenrum ist er erst an den Achselhöhlen getestet. Sauber, glatt und ohne Krise.
Mal gucken, was da im Gesicht geht.
Der Griff dagegen hat was. Ist allein deutlich schwerer als ein kompletter Mühle r89 Hobel, dabei aber fast 1 1/2 cm kürzer. Schwer und fett.
Grüße
rumba
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henning
Gast
« Antworten #9 am: 06. Oktober 2009, 13:53:55 »

Jepp, die Hobel sind sehr sehr hübsch. Schade eigentlich, daß die Klingen so schwer rein und raus gehen. Die Rasur damit habe ich ja als recht gut in Erinnerung.

Ciao
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Standlinie
FAQ-Team

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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #10 am: 09. April 2015, 17:10:44 »

Kürzlich auf einem Straßenfest mit Flohmarkt in Hamburg fand ich diesen Hobel. Die Anbieterin hatte noch 40 bis 50 weitere, mit und ohne Karton, aber alle gleich. Sie sollen viele Jahre im Keller einer Drogerie gelagert haben, in dem es wohl etwas feucht war, die Geräte hatten alle kleine weiße "Ausblühungen". Die Dinger waren tatsächlich in diesen Kartons, trotz der abweichenden Abbildung darauf und scheinen eine ziemliche Billigproduktion zu sein. Einen davon habe ich erworben, bei 1€ ist es ja kein Risiko. Nach Ultraschallbad und Elsterglanz habe ich mich getraut, einige Bilder zu machen.

Vielen Dank für eventuelle Bemühungen, hier ist er also:







Dieser ungemarkte Hobel wurde als Sonnal-Nicplata vertrieben.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
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