gut-rasiert
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Autor Thema: Gillette Adjustable  (Gelesen 108386 mal)
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Grosser
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« Antworten #825 am: 13. April 2018, 16:07:16 »

Na siehste - alles gut gegangen!  Daumen hoch
Ich mag meine Gillette Adjustables auch alle sehr. Ich bilde mir allerdings ein, mit dem Fatboy am besten zurecht zu kommen. Huch
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Viele Grüße, Christoph
Wombat
Neuling

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« Antworten #826 am: 13. April 2018, 22:16:46 »

Ja das geht mir interessantweise genauso. Habe nun seit ein paar Wochen zwei Slims und einen Fatboy und der Fatboy gefällt mir auch eine Nuance besser als die beiden Slims. In den Gillettes habe ich die ASP und die "alten" Sputniks ausprobiert und die ASP geht besser weil glatter. Das war im Merkur Futur weniger klar zu bemerken, dort würde ich beide Klingen gleichmäßig angenehm einstufen.

WOMBAT
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jenseub78
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« Antworten #827 am: 14. April 2018, 22:13:19 »

So, nach inzwischen 3 rasuren mein aktueller Stand mit meinem Slim.
Was mich total begeistert ist, hört sich vielleicht blöd an, dass er einstellbar ist. Und das wirklich effektiv. Ich habe die Methode (wie anfänglich beschrieben, Mut dem "raufdrehen" probiert. Führte zu ner sehr geilen Rasur, aber leider mit Irritationen. (Leichte). Da unsere Tochter morgen Kommunion hat und ich Rasiert hin will (Abendsvermutlich auch keine Zeit danach und Montag bin ich geschäftlich unterwegs) diesmal auf die Sanfte Methode rasiert. Mit 3 angefangen und dann runter auf eins. Da Verhält er sich dann wie mein 33 C. Absolut Zahm und ich kann kurven wie ich will, alles bestens. Keine Irritation, kein Blut nichts. OK, ist dann auch nicht so sauber wie wenn an hoch dreht, aber lieber morgen unsichtbarste Stöppelchen, als sichtbare Irritationen.
Was ich nächstes mal machen werde ist auf 3 oder 4 und dann Finger weg. (vom Versteller ;-) ) mal sehen.
Er ist also tatsächlich einstellbar und Verhält sich dann auch aggressiver/ sanfter. Was ich von meinem Futur Klon nun nicht wirklich behaupten kann. Der ist entweder leichter oder schwerer aggressiv, aber immer aggressiv.  ;-)
Ach so. War zum 3. mal die Voskhod geladen. Rasierseife war Speik Active Men (die mich immer mehr begeistert. Leicht zum schäumen und sehr cremig, guter Schutz. Duft ist halt Geschmackssache. Schaum wird aber wirklich sahnig und absolut cremig).
Jetzt werden dann noch andere Klingen probiert (ASP/Feather). Bin gespannt :-)
LG,
Jens
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Grosser
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« Antworten #828 am: 17. Juni 2018, 10:01:36 »

Na dann stelle ich meine Adjustables auch mal vor:



Zuerst mal ein Gruppenfoto der Slims:



Der wohl am teuersten verkaufte Hobel darunter dürfte der Aristocrat gewesen sein:







Da ich goldfarbene Hobel nicht mag, verblieb das gute Stück bislang unbenutzt im Regal.




Welchen ich aber zumindest gedenke, irgendwann zu benutzen, ist dieser Gillette Black Beauty mit Bodenplatte aus Metall:









Die Umverpackung des einen Black Beauty ist zwar schon recht lädiert - trotzdem ein schönes Stück Geschichte, wie ich finde.
Und in Abgrenzung dazu die Version mit Bodenplatte aus Kunststoff:










Zu guter Letzt der "normale" Gillette Adjustable mit Anleitung und noch einer der zwei Rasierklingen aus der Zeit:





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Viele Grüße, Christoph
Flugs
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« Antworten #829 am: 16. April 2019, 18:39:25 »

Dank einer freundlichen Leihgabe von Tim Buktu, kam ich in den Genuss, einen Gillette Adjustable Slim von 1962 zu testen.

Grund für mein Interesse an diesem Rasierer, war einerseits ein Vergleich mit meinen anderen zwei verstellbaren Merkur-Hobeln (Future und Progress)
sowie ein Vergleich mit meinem Mühle R89, wobei mich hier in erster Linie der Vergleich der Effizienz interessierte.

Ein weiterer Grund für den Test ist der Produktionszeitraum des Slim, da mein Geburtstag in diesen fällt und somit der Wunsch entstand,
einen Slim aus meinem Jahr/Quartal kurz- bis mittelfristig zu erwerben.

Mein Test ist abgeschlossen und ich kann hier nur wiederholen, was viele andere auch schon mehrfach geschrieben haben:
Er ist sanft und kann gründlich sein und bei mir auf höherer Einstellung auch etwas ruppig werden.

Ich habe mit der Einstellung 3 begonnen (eine Rasur, sehr sanft, aber mir nicht gründlich genug), bin dann auf 5 gegangen (zwei Rasuren, immer noch sehr sanft und ausreichend gründlich)
und habe dann auf 7 hochgeschraubt (eine Rasur, gründlich, aber schon langsam in Richtung unangenehm).

Abgeschlossen habe ich den Test mit einem Vergleich Mühle R89 und Slim auf Stufe 5, indem ich jede Gesichtshälfte separat bearbeitet habe.
Die Sanftheit und Gründlichkeit waren absolut vergleichbar. Auch die Nachhaltigkeit war nach ca. 8-12 Stunden auf beiden Seiten gleich.
Meine beiden Merkur rasieren jedoch nachhaltiger, aber auch direkter und trotzdem sanft bei meinen Einstellungen (Futur 1,5-2, Progress 2,5-3 ausgehend vom + als Null).

Kleine Anekdote: Meine erste Rasur mit dem Slim auf Stufe 3 begann mit einer Überraschung: Mensch, ist der laut!
Als der Rasierer dann beim zweiten Zug schon regelrecht schepperte, fiel mir die vergessene letzte ¼ Umdrehung beim Verschließen ein…
Alles ist gut gegangen und danach war er leise und sanft.

Nun noch ein paar weitere objektive und subjektive Punkte, die mir auffielen:

An der Verstellung gefällt mir das hör- und fühlbare Klicken und Einrasten des Verstellrings. Das er keine stufenlose Verstellung wie Futur und Progress hat, sehe ich nicht als Nachteil.

Ein ganz wichtiger Punkt: die Klinge ist beim Einlegen und Verschließen immer korrekt ausgerichtet gewesen (einzig in Längsrichtung gibt es etwas mehr Spiel, aber vernachlässigbar, da nach Gefühl verschiebbar).
Die Klinge war parallel zur Schaumkante und die Abstände zur Schaumkante waren immer gleichmäßig. Ich habe absolut keine Lust vor jeder Rasur rumzufummeln und die Klinge auszurichten.
Aus diesem Grund ist schon ein Timor-Zahnkamm unrasiert von mir gegangen.
Der einzige Rasierer, dem ich das etwas nachsehe, ist der Progress, bei dem ich aber einen Workaround habe: Ich drücke nach dem Fest- und Einstellen immer nochmal auf den Deckel, danach sitzt alles.
Selbst beim Futur sitzt alles perfekt, was ich von einem, zwischenzeitlich von mir gegangenen, Futur Clone nicht behaupten konnte.

Mir gefällt der Butterfly-Mechanismus des Slim, er hat jedoch auch Nachteile bei der Reinigung. Das der Slim nicht zerlegbar ist, erschwert bzw. verhindert zusätzlich eine gründliche Reinigung.
Frei nach Forrest Gump: Man weiß nie, was drinnen ist.
Das ist beim völlig zerlegbaren Futur besser gelöst und auch beim Progress kann man mit einer kleinen Rundbürste im Griff noch viel erreichen.
Hier haben Dreiteiler einen großen Vorteil.

Nichtsdestotrotz gefällt mir der Slim so gut, dass noch während meiner Testphase ein 1964er Slim (mein Geburtsjahr, allerdings nicht Quartal 1) zu mir fand,
und ich somit die Gelegenheit hatte, beide genau zu vergleichen. Bei meinem stimmt auch alles, bis auf das Quartal.

Schlussendlich konnte ich auch meine eingangs im R41 Thread gestellte Frage für mich klären, ob der Slim vor oder nach dem R89 in Sachen Effizienz einzuordnen ist.
Fazit für mich: Der Slim deckt den Bereich des R89 ab, hat aber nach oben und unten mehr zu bieten. Man braucht nicht unbedingt beide, aber wer hier hat nur Dinge, die man unbedingt braucht?
Optisch finde ich beide klasse.

Heute Abend kommt übrigens der Kopf des R41 zum Einsatz, den mir Tim Buktu ebenfalls zum Test überlassen hat. Ich werde berichten…

Grüße Stefan
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #830 am: 17. April 2019, 07:06:13 »

Schöner Vergleich und Bericht, vielen Dank dafür!  Daumen hoch
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Applejünger
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« Antworten #831 am: 27. April 2019, 16:55:46 »

Vielleicht weiß es hier ja jemand: wo kommen eigentlich die ganzen NOS Fat Boys aus den USA her? Es gibt ja den ein oder anderen professionellen Verkäufer aus den Staaten, der nahezu täglich einen nahezu brandneuen und unbenutzten Fatboy einstellt. Lagern die noch irgendwo Kistenweise?
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #832 am: 27. April 2019, 18:27:21 »

Wäre nicht komplett abwegig, auch wenn ein Fatboy für uns heute etwas ganz besonderes ist war es damals nur ein Konsumartikel wie unzählige andere. Ähnlich wie in Solingen teilweise noch Altbestände aufgetan werden dürfte das auch in den USA so sein.
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Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
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