gut-rasiert
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Autor Thema: Messer- und /oder Hobelrasur  (Gelesen 17061 mal)
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soapopera
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Beiträge: 675


« am: 27. Dezember 2007, 10:03:59 »

Ich rasiere mich nur kit dem Hobel. Des öfteren habe ich schon gelesen, dass sich einige von uns sowohl mit dem Messer als auch mit dem Hobel rasieren. Aus diesem Grund möchte ich einmal abfragen, wie der Stand derer ist, die sich nur mit Messser oder Heobel rasieren. Darüber hinaus finde ich die Frage interessant, wer sich mit beiden "Werkzeugen" rasiert und wie er den Weg dazu gefunden hat (vom Hobel zum Messer oder umgekehrt).
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Jambo
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Früher oder später krieg ich Dich ! OllllllO


« Antworten #1 am: 27. Dezember 2007, 10:28:09 »

 Smiley Smiley Hallo und Guten Morgen soapopera!
Also bei mir war es relativ einfach. Als ich hier bzw auf das andere Forum stieß rasierte ich mich mit Mach 3 + D*.....
Ich las mich hier in die Materie gewissenhaft ein, meldete mich alsdann an, und lernte eigentlich immer mehr über das Messer, mit dem Hobel das saß gleich. Hobel raus, rasiert fertig. Rasur gut - zufrieden. Mit dem Messer, das lag wohl wie bei jedem am Respekt vor der offenen Klinge, ist das schon nicht mehr ganz so hoppla di hopp gegangen, man nahm sich Zeit, denn Blut hat man ja nun mal nur 7 Liter Grinsend !
Im laufe der darauffolgenden 3 Monate stellte sich aber (nach einigen Cuts) heraus, das mir das Messer zwar taugte, aber das ich eigentlich nie sagen konnte :"das war eine sanfte Rasur". Mit dem Hobel (den verschiedensten) jedoch gab es einige Rasuren, bei denen ich selbst nach zwei Stunden mich noch über die Gründlichkeit wunderte, weil sie mir regelrecht auffiel! Dieses Gefühl ging mir bis heut beim Messer ab!!
Ich glaub mir eingestehen zu müssen, das ich das mit dem Messer zwar noch ab und zu weiterhin zelebrieren werde, mein Favorit aber der Hobel sein wird!
Kaum zu glauben, nicht wahr?! Da hat's moderne Rasierer -Systemies- aber man(n) kommt wieder zurück zum Hobel, oder mancher zurück zum Messer?!
Grüße Michael Zwinkernd
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Gruß Michael
 

Die Nassrasur ist eine Leidenschaft, die Freuden wie auch Leiden schafft! Lächelnd
Razorback
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« Antworten #2 am: 27. Dezember 2007, 11:43:55 »

Guten Morgen,

in diesem Jahr bisher mit Messer und Hobel, wobei der Anteil der Rasuren mit dem Messer im mehr zunimmt. Besonders im letzten halben Jahr. In letzter Zeit rasiere ich mich fast ausschließlich mit Messern.  Cool
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Baas vant Spill
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Beiträge: 958



« Antworten #3 am: 27. Dezember 2007, 12:12:30 »

Moin alle zusammen,

bei mir ist nur der Hobel im Gebrauch - bzw. jeweils einer von fünfen  Zwinkernd.
Die Rasur mit dem Messer ist zwar faszinierend zu sehen und ich bewundere die Leute, die das perfekt beherschen. Allerdings reizt es mich in keinster Weise, dieses selbst auch zu können.

Schon merkwürdig, da ich beim Hobel recht großen Ehrgeiz entwickelt habe. Besonders die ersten Rasuren damit waren nicht unbedingt die Pracht, und ich denke, manch anderer hätte die Flinte schon ins Korn geworfen. Heute freue ich mich über die Ergebnisse und die Fähigkeit, mit so einem "antiquierten" Gerät umgehen zu können.
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Eugen Neter
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« Antworten #4 am: 27. Dezember 2007, 13:39:10 »

Ich rasiere mich seit meinem sechzehnten Lebensjahr ausschließlich mit dem Hobel, mal mit dem, mal mit dem. Ein kurzer Ausflug ins Reich der Trockenmäher (in meiner Studentenzeit) endete damit, daß ich den Braun E-Rasierer aus dem Badfenster geworfen habe. Da war er hinüber und landete im Müll. Weitere Abstecher zu Systemrasierern (GII, Mach3) ließen die betreffenden Gerätschaften ebenfalls in den Müll wandern; die Dinger waren mir schlicht zu unelegant und zu unhandlich. Die Messerrasur hat mich merkwürdigerweise nie interessiert; ein paarmal habe ich mich beim Friseur mit dem Messer barbieren lassen (war sehr angenehm), aber selbst Hand anzulegen, dazu konnte ich mich nie überwinden, werde es in diesem Leben wohl auch nicht mehr tun. Kurzum, ich bleibe bei meinen Hobeln.
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franky
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Beiträge: 73


« Antworten #5 am: 27. Dezember 2007, 15:03:40 »

Habe mich früher immer mit Mach 3 und Dosenschaum rasiert. Dann habe ich 2004 das NRF entdeckt und bin recht schnell auf Rasierseife/-creme und 34 c umgestiegen! So ein halbes Jahr später habe ich mir mein erstes Rasiermesser zugelegt.Das mit dem Messer hat zuerst nicht so recht geklappt und ich war schon kurz vorm Aufgeben.Bei mir hat 1 Jahr Übung nicht gereicht,um ein reproduzierbar gutes Rasurergebnis hinzubekommen.Heute rasiere ich mich fast ausschließlich mit dem Messer(Hobel nur auf Reisen).Es war zwar ein langer Weg,aber in Sachen Gründlichkeit und Sanftheit kann bei mir die Hobelrasur mit der Messerrasur nicht mithalten.Die Messerrsur nimmt aber auch ca. 50% mehr Zeit in Anspruch.
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2007, 17:28:04 von franky » Gespeichert
Markusdergraf
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« Antworten #6 am: 27. Dezember 2007, 15:32:43 »

Nach div. Systemies die letzten ca. 20 Jahre und einem Anflug auch auf E-mäher habe ich mir irgentwann auf dem Flohmarkt gut erhaltene Hobel gekauft und mich immer gut geschlachtet.Nachdem ich irgentwann 2003 auf das Nassrasur-Forum gestossen bin div. Merkur Hobel durchprobiert,zwischenzeitlich auch mal die Shavette zur "Halsschlachtung" verwendet und letzten Endes beim 38c und dem 23 mit eigenem Griff gelandet,den ich als Reisehobel verwende.Rasiermesser werde ich wohl keins kaufen,da mir ehrlich gesagt die Grundausstattung zu teuer ist und ich mich kenne,daß ich wohl dann beim Messerkauf zuschlagen würde.Von daher nur noch Hobel.
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CatMan
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Living on the edge


WWW
« Antworten #7 am: 28. Dezember 2007, 07:03:22 »

Guten Abend Freunde,

Nach einigen Jahrzehnten Nassrasur mit wahrscheinlich allem was die Industrie an Systemen zum morgendlichen Nahkampf im Badezimmer zu bieten hatte, plus einigen kurzen wie auch fruchtlosen Episoden mit elektrischen Trockenrasurvibratoren, hatte ich es mit Hobeln versucht. Ich bekam bessere Rasurergebnisse, aber meistens auch mehr Hautirritation. Nach etwa drei Monaten wuchs die Enttaeuschung und gleichzeitig das Verlangen, den ultimativen Schritt zum Messer zu wagen. Je mehr ich darueber las, desto mehr war ich ueberzeugt, dass es fuer mich der richtige Weg zum Rasurnirwana sein wuerde. Nachdem ich mir genug Wissen, und auch einige von Koennern geschaerfe Messer angeeignet hatte, habe ich es dann gewagt. Die ersten paar Versuche waren erwartungsgemaess nicht gerade berauschend, aber die taegliche sichtbare Verbesserung sehr ermutigend. Ich hab' mich von Anfang an voll hineingestuertzt, rasieren, restaurieren, schaerfen, alles gleichzeitig gelernt. Seit ich das erste Mal mein Messer benutzt hatte, habe ich nichts anderes mehr zum Rasieren hergenommen. Hab' gestern meinen vorletzten Hobel verschenkt. Straight razor all the way!  Cool
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Have a smooth shave!
Klaus
Senser
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« Antworten #8 am: 29. Dezember 2007, 18:12:43 »

In grauer Vorzeit, als Systemis noch mit einer Klinge zu erstehen waren, rasierte ich mich, wenn überhaupt, mit diesen. Zwei Klingen Systemis verteuerten die Prozedur nur unnötig, und waren aufgrund der 3-4 Tagesintervalle auch immer gleich verstopft. Dann holte ich mir irgendeinen Hobel im Supermarkt, was aber an der Begeisterung zur Rasur auch nichts änderte. Übrigens war DS auch mein Maß der Dinge.
Dann bekam ich mein erstes Rasiermesser geschenkt und es begann ein neues Leben Zwinkernd Zwinkernd
Kürzlich habe ich aufgrund einer Handverletzung nochmal gehobelt, zwischenzeitlich kam ja auch mal ein Adjustable zu mir, aber weder war das Ergebnis  besser oder schlechter, noch konnte ich der Rasur auch nur annähernd soviel Genuß abgewinnen wie einer Messerrasur. Inzwischen kann ich meine linke Hand auch trotz Verletzung fast wie vorher zum Rasieren benutzen, und zwar mit dem Messer. Und genau das werde ich jetzt auch tun.
schönen Tag noch
Senser
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henning
Gast
« Antworten #9 am: 29. Dezember 2007, 18:51:22 »

Hallo
Seit es mit der Messerrasur tadellos klappt und ich merkte, daß ich mit breiten Messern am besten zurecht komme, verwende ich hauptsächlich Messer. Ich bin dabei, mir zwei Wochensätze an verschiedenen breiten Messern zusammenzukaufen, ab 6/8. Was mit den schmaleren geschieht, weiß ich noch nicht. Möchte sie eigentlich verkaufen, kann mich aber dann doch nicht dazu überwinden sie anzubieten.
Ähnlich geht es mir bei den Hobeln. Eigentlich reichten mir der Futur und der Progress völlig aus. Aber viele andere sind so schön. Ich bin mir aber fast sicher, daß ich fast alle anderen irgendwann verkaufen werde. Insgesamt wird mir alles zu teuer. Messer- und Hobelpreise haben stark angezogen. Wahrscheinlich auch durch die Foren. Immer mehr tummeln sich in Ebay, so daß ein guter Kauf zu vernünftigem Preis jetzt schon kaum mehr möglich ist. Über kurz oder lang, werde ich wohl so 2 - 5 Hobel behalten und die zwei Wochensätze an Messern. Der Rest geht dann weg, auch wenn's weh tut. Das würde ja auch kein Ende nehmen.
Ciao
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2007, 18:53:04 von henning » Gespeichert
Prince Denmark
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Beiträge: 549


« Antworten #10 am: 30. Dezember 2007, 15:38:11 »

Ich rasiere mich üblicherweise mit dem Hobel (zunächst Adjustable, nun fast ausschließlich Progress). Damit bin ich sehr zufrieden. Irgendwann werde ich mir noch einen 37c zulegen – aus Neugier. Im Übrigen aber hat sich mein Sammelwahn zum Glück nicht auf Hobel ausgeweitet. Mehr wird nicht dazukommen.

Das Messer hat mich von Anfang an ebenfalls gereizt. Ich besitze ein 4/8 Biedermeier 100 von harry, ein Mecky Breitschwert (8/8 Zwilling), ein 5/8 Devil von Bengall sowie ein derbes 5/8 Wade & Butcher. Meine ersten Messerrasuren waren durchwachsen. Unter anderem hatte ich stets das Gefühl, das den Messern die letzte Schärfe fehlte. Es hoppelte und ziepte doch öfter mal. Cuts, Reizungen und insbesondere im Kinn- und Oberlippenbereich höchst unbefriedigende Rasuren waren die Folge. Heute schiebe ich das neben einem vermutlich nicht idealen Rasierwinkel vor allem auf meine stümperhaften Abziehversuche auf den schmalen und kurzen Standardriemen. Das ist m.E. nix für ungeschickte Anfänger wie mich. Außerdem habe ich mich regelmäßig ziemlich unter Druck gesetzt (krankhafter Perfektionist Zwinkernd ). Bis heute hatte ich ca. 15 bis 20 Messerrasuren hinter mir.

Aus besagten Gründen hatte ich mich schon länger nicht mehr mit dem Messer rasiert. Heute war ausreichend Zeit und Ruhe und bin ich mal wieder ans Werk gegangen: Wangen und Hals mit dem 8/8 Zwilling, zweimal mit, einmal gegen den Strich. Kinn- und Lippenbereich mit dem 4/8 Biedermeier 100.

Vorbehandlung mit Taylor Herbal Pre-Shave, eingeseift mit D.R. Harris Arlington, abgelöscht mit reichlich Aqua d’Alibour und Imperial Lime AS von Anglia Perfumery (schöne 70% Alk.), Nachpflege mit ***s ASB, das man gar nicht hoch genug loben kann.

Nun macht sich gerade ein Gefühl höchster Zufriedenheit breit. Kein Cut, absolut keine Rötung oder sonstige Irritation, und im gesamten Rasurbereich ist nicht einmal mehr der Hauch einer Bartstoppel zu spüren. Babyarsch nennt man so was. Und das nach einem Zwei-Tage-Bart.

Weshalb hat das diesmal so hervorragend geklappt? Erstens, weil ich ohne Erwartungen rangegangen bin. Zweitens, weil D.R. Harris die beste Seife der Welt macht. Drittens, weil Meckys Breitschwert für die großflächigen Rasurbereiche perfekt geeignet ist. Viertens, weil ich meine Problemzonen Kinn und Mundbereich mit kurzen Zügen und einem kleinen Messer bearbeitet habe und fünftens, weil ich mittlerweile einen XXL-Riemen besitze, der meinen Messern mächtig auf die Sprünge hilft und auf eine tolle Schärfe bringt/hält. Endlich hat das verfluchte Riemen-Gefummel ein Ende.

So kann das weitergehen. Meine Kreditberaterin freut sich sicher schon, dass ich nach den Seifen und Parfums eine neue Spielart unseres teuren Hobbys für mich entdeckt habe.

Beste Grüße
PD
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Barth
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« Antworten #11 am: 31. Dezember 2007, 00:35:25 »

Also ich nutze auch beides .Hatte früher M3 + Wilkinson-Seife (immerhin) benutzt , dann ne Shavette geholt mich damit öfters geschnitten.

Dann das alte Forum enddeckt , mich registriert (was bald rückgängig gemacht wird ) und dort viel gelernt , dann hab ich mein 1. Messer+ Riemen gekauft und auch gleich probiert und mich anschließend gewundert wo der Rasurbrand geblieben war und warum das AS nicht brannte wie Feuer.

Nun ; inzwischen weiß ich warum !

Ich stellte dann fest das ich paar kritische Stellen habe wo ich einerseits mit dem Messer nicht gut rankomme und auch nicht mehr als 2 Durchgänge vertrage .

Deshalb nutzte ich meine Hobel an diesen Stellen und wenn keine Zeit/Lust fürs Messer ist .

Mein 1. War ein Adjustable es folgten u-a. Gillette Old Type Razor , Merkur Progress , Merkur Reisrassierer ,ein Yuma . . . . !
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Was wohl passieren würde wenn man vorm Candyman stünde und 5 x  hintereinander -''Spiegel''- sagen würde . . .
zuppi
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« Antworten #12 am: 31. Dezember 2007, 10:11:23 »

Ich liebe die Messerrasur.......hoble aber ebenso gerne.
Für das Messer nehme ich gerne Zeit. Also am Wochenende oder mal abends. Am Morgen zu rasieren mit dem Messer fehlt mir meistens die Zeit und die Lust. Auch habe ich bei mir festgestellt, dass die Gefahr eines Cuts morgens grösser ist als am Abend. Wasserkopf, unkonzentriert oder schlaftrunken? Keine Ahnung. Nach dem aufstehen muss es bei mir schnell gehen. Da fehlt mir die Musse mich entspannt dem Messer zu widmen.
So hat sich im laufe der Zeit das Verhältnis von Messer zu Hobel (80 / 20) geändert. Heute hat es sich eingependelt bei Hobel zu Messer in der Gegend von 60 / 40.

Gruss, Zuppi
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Diejenigen, die immer sagen "es geht nicht", sollen jene nicht aufhalten, die's schon längst tun ...
Prince Denmark
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« Antworten #13 am: 01. Januar 2008, 16:10:41 »

Nicht wirklich überraschend, aber doch immer wieder beeindruckend, wie (auch) die Tagesform über die Rasur entscheidet.

Heute bin ich zwar ebenfalls glatt, leider aber unter leichten Rasurbrand, einigen Pickelchen, Cuts und Hautspannungen, kurzum: ich hatte eine eher nicht so prächtige Rasur. Setting und Material waren genau wie bei der hervorragenden Rasur vor einigen Tagen.

Trotzdem freu ich mich. Eines Tages werde ich die guten Ergebnisse zuverlässig reproduzieren können. Smiley

Grüße
PD
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fridolin
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You'll never shave alone


« Antworten #14 am: 03. Januar 2008, 17:26:24 »

Hallo Freunde,

fast unglaubliche 30 Jahre habe ich mich ausschließlich trocken rasiert. Vorbild war mein alter Herr, der mir dann auch, als der erste Flaum kam, sofort einen Brummi geschenkt hatte. Dieser wurde dann, genau wie die Nachfolger, nach dem Ableben immer "ohne nachzudenken" ersetzt (der Brummi, nicht der Alte). Bis Anfang 2007 mein letzter Mäher seinen Geist aufgab und ich aus kohletechnischen Gründen einen sofortigen Ersatz auschieben mußte. Ich also in den Supermarkt und D****S****m und einen 10er-Büddel-Doppelklingen gekauft und eingetaucht in eine neue Welt. Schon nach wenigen Tagen war mir klar, dass der Brummi niemals ersetzt werden wird.

Nach ein paar Wochen kam mir dann die Idee, es mit der Messerrasur zu versuchen ... gibts das überhaupt noch??? Macht das noch jemand??? Werde ich jetzt *ääähmmm* sonderlich??? Also ab ins Netz zum Infosammeln. So stieß ich aufs NRF und Schluß wars dann erst einmal mit dem DS. Pinsel und RS wurden gekauft und wieder wurde die schöne neue Welt etwas größer.

Dann bekam ich durch Zufall ein nagelneues, unbenutztes Rasiermesser geschenkt ("Hier, brauche ich nicht. Du sagtest doch ´mal ..." *freu*). Nachdem ich mir einen Riemen zulegte, fing ich also an, mich am Wochenende mit dem Messer zu rasieren. Als geduldiger Mensch hatte ich mir zu Anfang keine Wunder versprochen und war bereits zufrieden, die Prozedur ohne größere Blutverluste zu absolvieren. Unter der Woche hatte immer noch mit den Doppelklingenwegwerfteilen gearbeitet - hielten ja mit BM-Unterstützung auch superlange ...

Wiederum durch Zufall entdeckte ich einem kleinen Rasierladen den FUTUR und war sofort paralysiert - den oder keinen! Gespart, gekauft, gefreut. Das Teil finde ich so toll, ich vermisse keinen weiteren - wohl durchaus auch aus Mangel an Vergleichsmöglichkeiten. Hab´ich aber auch gar keinen Bock drauf. Wie schrieb jemand hier so schön: One Man - One Rifle ... Ich habe meine gefunden.

Und so halte ich es weiterhin: Am Wochenende wird mit Muße, Zeit und Lust gemessert - auch wenn ich stellenweise noch nachbessern muß; das allerdings - Sensers Schleifkünsten sei Dank - immer weniger. Und unter der Woche erfreue ich mich am FUTUR.

Gott sei Dank, dass das Elektroteil übern Jordan ging. Was für eine Lebensqualität wäre mir da entgangen ...

Schönen Gruß von der Waterkant

fridolin - der jetzt tief einatmet und immer noch das Aroma des morgendlichen C+E-Sandelholz-Aromas wahrnimmt und genießt (RS+AS+EdT)


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Warum zu Fuss gehen, wenn man vier gesunde Reifen hat?
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