gut-rasiert
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Autor Thema: Feather  (Gelesen 86574 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Alfred
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« Antworten #15 am: 13. Oktober 2007, 16:14:41 »

Genau da liegt aber auch der Nachteil der Feather: Keine andere Klinge erfodert derart viel Disziplin - und gründlicher als gründlich geht auch nicht.
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rerx
Neuling

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« Antworten #16 am: 13. Oktober 2007, 16:19:10 »

Das ist richtig. Mit einer Derby oder Personna bekomme ich aber einfach kein gleichwertiges Ergebnis nach zwei Durchgängen hin. Und wenn ich dann noch immer weiter am Gesicht herumwerkle, wird es nicht wesentlich besser und bei mir besteht (mit der Derby, die Personna ist da echt ein Wunder) dann die Gefahr, dass das Gesicht doch Blessuren davon trägt.
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2007, 16:20:53 von rerx » Gespeichert
Harzer
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« Antworten #17 am: 14. Oktober 2007, 14:50:15 »

Hier möchte ich mal die verschiedenen Varianten der Feather vorstellen, die ich mittlerweile besitze.

Es handelt sich aber wohl nur um unterschiedliche Verpackungen. Die enthaltenen Klingen sind meiner Meinung nach identisch.
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Alfred
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« Antworten #18 am: 14. Oktober 2007, 15:06:50 »

Denke Links (japan. Verpackung) und Mitte (US-Verpackung) sind ident - rechts vermute ich ist alte Exportverpackung, aber sicher bin ich mir nicht.
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Harzer
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« Antworten #19 am: 14. Oktober 2007, 15:26:58 »

Die rechte Packung war bei meinem kürzlich erworbenen Feather-Hobel dabei. Es sind zwei Probeklingen enthalten.
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Harzer
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« Antworten #20 am: 20. Oktober 2007, 14:39:56 »

Meinen Langzeittest mit der Feather-Klinge im Feather-Hobel habe ich mittlerweile abgeschlossen. Acht sanfte und gründliche Rasuren habe ich damit hinbekommen. Die neunte heute morgen fing schon an, etwas ruppig zu werden, so dass ich die nicht mehr mitzählen möchte. Ich finde, die beiden sind eine sehr gute Kombination, die ich sicher öfter benutzen werde.
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henning
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« Antworten #21 am: 20. Oktober 2007, 14:52:50 »

Herzlichen Glückwunsch Harzer, da hast Du ja eine Paarung gefunden die nicht jeder hat. Und acht Rasuren sind ein Wort.
Ciao
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Eugen Neter
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« Antworten #22 am: 20. November 2007, 13:36:41 »

So. Ich habe nun, nach über 40jähriger Hobelerfahrung, die bei Stefan P. Wolf bestellten Feather-Klingen in vier verschiedenen Hobeln getestet. Ergebnis –: nein, sie verdienen die Lorbeeren nicht, die ihnen verschiedenerseits verliehen wurden. In einem Zahnkammhobel, Marke No-name, (Gillette-Nachbau) waren sie allererste Güte; im Gillette-Adjustable, sowie im Gillette-Reiserasierer `57 und Gillette-Tech waren sie nicht besser oder schlechter als andere Klingen (Personna, Dreaming, Derby, Wilkinson) auch. Überhaupt die Wilkinson-Klinge! Man sollte sie nicht unterschätzen; sie ist zwar etwas teuer, aber wenn man den Hobel richtig handhabt, kann sie mit fast jeder anderen Klinge mithalten. Auf die Handhabung kommt es an! Im Gillette-Adjustable z.B. erzeugt sie Rasuren, deren Ergebnis an den berühmten Baby-Popo erinnern.
Davon ein andermal mehr. Soviel für heute.
Gruß an alle Naßrasierfexe
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ORo
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« Antworten #23 am: 20. November 2007, 15:25:40 »

Featherklingen, ein eigenes Kapitel. Vor einigen Monaten hatte ich mal ein Testobjekt. Ich habe sie benutzt wie jede andere Klinge auch und mein Urteil war vernichtend. Scharf?  Ja klar, sogar sehr scharf. Aber sehr gereizte Haut. Ich dachte mir das muß ich nicht haben und habe sie nach zweimal rasieren entsorgt.

Vor kurzem hat mich ein Freund überredet der Feather eine neue Chance zu geben. Diesmal aber im 37c  Schockiert  (...)
Hallo herzi,
welchen Hobel hattest du denn beim ersten Mal mit der Feather benutzt?
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... und immer Alaunstein und Creme.

Grüße aus dem Ruhrpott
herzi
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« Antworten #24 am: 20. November 2007, 15:30:29 »

Ja, das ist ja schon so lange her. Ich denke es war ein 34c. Ich bin mir aber nicht sicher.
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Gruß,
Stefan
Eugen Neter
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« Antworten #25 am: 20. November 2007, 20:17:23 »

Zum letzten Beitrag muß ich noch hinzufügen –: Ich habe die Feather nun auch im Merkur 37c verwendet und muß sagen, daß das Resultat einwandfrei ist. In diesem Hobel ließ die Klinge nichts zu wünschen übrig, sie glitt sanft, glatt und gründlich auch über Problemstellen am Hals und gab mir das Gefühl, mehr als gut rasiert zu sein. Dennoch, wie schon gesagt, verachtet mir die Wilkinson nicht! Sie bringt, wenn man den Dreh raus hat, Rasurergebnisse, die sich neben anderen prominenten Klingen durchaus sehen lassen können.
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ORo
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« Antworten #26 am: 21. November 2007, 00:33:37 »

@ herzi
Bei mir ist im 34c momentan die feather.
Ich habe keine Probleme damit.
5 bis 6 sehr sanfte und überaus gründliche Rasuren!

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... und immer Alaunstein und Creme.

Grüße aus dem Ruhrpott
Drei
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« Antworten #27 am: 21. November 2007, 08:00:50 »

Dennoch, wie schon gesagt, verachtet mir die Wilkinson nicht! Sie bringt, wenn man den Dreh raus hat, Rasurergebnisse, die sich neben anderen prominenten Klingen durchaus sehen lassen können.
Die Wilkinson ist der Schärfe nach nicht der größtmögliche Gegensatz zur Feather, aber für mich schon ein ziemlich großer. Könntest Du versuchen, den "Dreh" zu beschreiben, der sie an die Feather herankommen lässt?
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herzi
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« Antworten #28 am: 21. November 2007, 08:06:47 »

@Oro:
Ich denke es lag weniger an der Feather, daß ich nicht so zufrieden war damit. Eher am seinerzeit mangelnden Feingefühl.
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Gruß,
Stefan
Eugen Neter
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« Antworten #29 am: 21. November 2007, 18:54:56 »

Guten Abend, drei,
tja, der Dreh, das ist so eine Sache – die Barbiere alten Stils haben die barteigentümlichen Gegebenheiten im Gesicht des Kunden (oder soll ich sagen: des Delinquenten) mit ihren Fingern sehr feinfühlig erkundet, ehe sie mit Einschäumen und Rasur begannen; d.h. wer sich mit den Besonderheiten seines Bartwuchses (querstehende Stoppelfelder, Unebenheiten am Hals usw.) genügend vertraut gemacht hat, wird für jede einigermaßen gut gearbeitete Klinge (also auch für die Wilkinson) eine Methode finden, die ihm eine gründliche Rasur ermöglicht. Aber ich will nicht um den heißen Brei herumreden –: im Fall der Wilkinson heißt das, zumindest bei mir, daß man von Anfang an gegen den Strich rasieren sollte (was bei der Feather durchaus in ein Blutbad münden würde), und nach zwei Durchgängen erzielt man, wie schon gesagt, ein Ergebnis, das sich neben dem anderer Klingen keineswegs verstecken muß.
Großer Nachteil der Wilkinson: Nach dreimaligem Gebrauch ist sie friedhofsreif.
Nächstes Mal mehr dazu.
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