gut-rasiert
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Autor Thema: Rasur bei einem Barbier / Erfahrungen im Barbershop  (Gelesen 44153 mal)
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wernerscc
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« Antworten #90 am: 10. September 2010, 18:04:09 »

Oh Herr, Hermann,
das liest sich ja grauslich.
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Was lange währt wird endlich gut!
H. Herdick
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« Antworten #91 am: 10. September 2010, 18:25:53 »

Benutzen die Chinesen gar keine Rasierseife?  Schockiert

Nein.

RS oder Öl oder was dann auch habe ich in Süd-China nicht gesehen. Allerdings waren in einige Hotels Systemie (zwei Klingen) und RC (?) vorhanden. Auch meine Familie, die Herren, benutzen keine RS. Wenn sie lust haben mal einfacher Seife. Im Zug in China habe ich einen Mann beobachtet die die Barthaare mit einer Nagelschere gekürzt hat. Na ja, wenn man langeweile hat........
Untere Abbildung ist die Nagelschere die ich meine.
http://nl.wikipedia.org/wiki/Nagelschaar
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Schönen Gruss,
Hermann

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AndreasTV
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Schnörkellos & Unkompliziert, aber Effizient


« Antworten #92 am: 10. September 2010, 18:53:25 »

... die Mehrheit der Asiaten hat wirklich so einen "Streichelbart" das ein Frotteehandtuch ausreicht für die Rasur Zwinkernd - da reicht das Anfeuchten allemal.

Aber das Die den "gemeinen Europäer" auch auf diese Art malträtieren  Schockiert - ich denke Dem hätte ich "auf´s Fahrrad" geholfen Zwinkernd.

Da werde ich morgen Früh an Dich denken wenn ich wieder meine kleine private "Schaumsession" starte Smiley.

MfG

Andreas
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jap
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« Antworten #93 am: 10. September 2010, 20:01:24 »

Hallo Herdick, auch wenn deine Rasur nicht gut war die Bilder sind interessant vielen Dank   Zwinkernd Daumen hoch Ich denke der Junge im Salon kann es einfach nicht. Hin und wieder finden sich in nebenstrassen Barbiere meist ältere bis sehr alte Männchen. Die verstehen es noch mit nem Messer zu rasieren.

Hab mir in China nach RS auch die Hacken abgelaufen aber im besten Fall verwenden sie ganz normale Seife. Das ergab jedenfalls ein Gespräch mit ner Frau von nem Frisör Großhandel in Shanghai. Ich weis nicht wo es war jedenfalls gibt es da ein geniales Video zu dem Thema. Da sitzt mitten in nem Schuttberg in einer chinesischen Stadt der Kunde auf einem alten Drehstuhl und wird vom Einheimischen Barbier rasiert. Ohne alles. Nur Massage und Messer ins Gesicht mit erstaunlich sauberem Ergebnis!
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Schnitter
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Noch etwas Sarsaparilla, mein Freund?


« Antworten #94 am: 10. September 2010, 21:22:41 »

Sieht mann da Blut auf dem Handtuch?  Teuflisch
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H. Herdick
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« Antworten #95 am: 11. September 2010, 16:13:30 »

Ich denke der Junge im Salon kann es einfach nicht. Hin und wieder finden sich in nebenstrassen Barbiere meist ältere bis sehr alte Männchen. Die verstehen es noch mit nem Messer zu rasieren.

Da ist meiner Frau gleicher Meinung. Ich habe mich in die Stadt Wuyishan (etwas im Innland) rasieren lassen -ältere Barbiere habe ich dort nicht beobachten können. Nur junge Männer habe ich gesehen, die das Handwerk offensichtlich nicht mehr beherschen. Allerdings habe ich beobachtet, das 'mein Barbier' dann und wann mal Chinesische Männer rasiert, also ganz ohne Übung war er dann wohl nicht.
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Schönen Gruss,
Hermann

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kriklkrakl
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« Antworten #96 am: 11. September 2010, 19:43:24 »

Das wird der erste Europäer für den Barbier gewesen sein,
woher soll der gute Mann wissen, dass hier Drahtbärte wachsen.. Augen rollen

vorgestern kam ein Bericht über eine chinesische Zwangsumsiedlung wg. einem Wasserprojekt,
500 000 Chinesen wurden in neue sterile Betonbauten einquartiert.
Mit sehr spärlichem Gesichtsausdrucke sagte ein Betroffener:
"Wissen sie, die Chinesen sind hart im Nehmen.."



Ja, aber die Europäer sind auch hart im Nehmen, wie dein Erlebnis zeigt  Daumen hoch Grinsend


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"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,..
Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."
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quarx
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« Antworten #97 am: 23. M?rz 2011, 12:49:22 »

Gestern abend kam im Hessischen Rundfunk ein sehr schöner Bericht über den Barbier von Sevilla in Frankfurt (Salon Garcia Delfino). Kennt den jemand?
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Viele Grüße, Thorsten
Stellar
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« Antworten #98 am: 23. M?rz 2011, 13:31:46 »

Ich habe mich mal in den 80ern in Thailand rasieren lassen, weil dort der Barbier günstiger war als hierzulande eine DE Klinge.
Die Rasur war eigentlich gut. Ohr- und Nasenhaare schneiden inklusive.

Ich bekam danach Rasurpickel en masse, was aber wohl an meiner Haut lag und nicht am Können des Barbiers.
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UbuRoy
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« Antworten #99 am: 23. M?rz 2011, 15:48:39 »

Gestern abend kam im Hessischen Rundfunk ein sehr schöner Bericht über den Barbier von Sevilla in Frankfurt (Salon Garcia Delfino). Kennt den jemand?

Ich kenn ihn nicht persönlich, aber höre ihn öfter ziemlich intensiv singen auf NDR Kultur, während ich mich selbst rasiere.
Wenn er nur halb so gut barbiert wie er singt, dürfte er alles geben bei der Arbeit.

Bloss: Was macht der in FFM???
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franz
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Hobby-Bayer


« Antworten #100 am: 15. Juni 2011, 18:28:23 »

um das Ding mal wieder vorzuwühlen ...

nachdem ich nun endlich dazu gekommen bin, mir Messer samt Zubehör zu  besorgen, wollte ich dann doch mal wissen, was denn an der Rasur mit dem Messer dranne ist. Gesagt getan. Bei mir eine Straße weiter habe ich schon vorlanger Zeit einen Friseur erspäht, welcher nach althergebrachter Mannier ausschaute. Auf meine Frage hin ob er denn auch rasiere lachte er und antwortete samt Shavette in der Hand mit "ja", was mch zunächst sehr freute. Laut Eigenauskunft rasiert er wohl schon seit sehr langer Zeit und man denkt ja eigentlich, man begibt sich in gute Hände. Nach einem längeren Gespräch hatte ich mich dann auch abgeregt und begann dem komischen Herren dann doch zu vertrauen (immerhin ging es hier um eine sehr scharfe Klinge an meinem Hals).
Die Prozedur begann zunächst wie man es eigtl auch erwartet: Heißer Lappen (der schon seeehr groß war *g*) mit anschließendem Einseifen. Dies geschah mittels Palmolive Stick. Trotz des vorherigen Gespräches, in dem ich auch meine "Problemstellen" betonte, ging der gute Mann im ersten Durchgang direkt und ohne zu zögern am Hals voll gegen den Strich, was mich schon verwunderte. Immerhin hatte er vorher noch betont, dass er aus seiner langjährigen Erfahrung heraus gut abzuschätzen weiß, was er da vor sich hat. Die Quittung besagter Region erging sich nun noch nicht in Form von Rötungen, stach aber durch deutliches Brennen hervor. Der zweite Durchgang, welchen in persönlich leicht auf den Strich mache, wurde wahllos und frei im Raum vollzogen. Zum Glück war der Stick, bzw. der Schaum recht gut, denn sonst wäre ich wohl schreiend aus dem Salon gerannt! Nachdem auch dieser Durchgang beendet war, begann der Herr mich mit nassen Pinsel samt kaltem Wasser in Form eines (ungelogen) dritten, vierten und fünften Durchganges (allesamt nur mit besagtem triefnasse, kaltem Pinsel) sauberzuschälen. Er fühlte immer und immer wieder meine Bartregion nach Überresten die er vorher nicht zu fassen bekommen hatte. Gerade meinem Hals, der mir auch immer schwer zu schaffen macht (Kieferknochen, Kehlkopf) wurde besondere Behandlung zuteil. es wurde "geschabt" was das Zeug hält und immernoch hatte ich keinerlei Schaum auf der Haut. Nur das blanke und kalte Waser lagen zwischen mir und der Shavette.
Irgendwann war das auch überstanden und er beendete sichtlich stolz sein "etwas".
Die Rasur an sich war derb ungründlich und ich hätte mit dem verbleibenden Stoppeln am Hals Stahlketten zerreieben können. Die Nachhaltigkeit ließ auch zu wünschen übrig, denn z.B. die Wange, die noch am Saubersten war (was ja auch nicht so schwer ist) begann nach drei Stunden wieder zu kratzen!
Ja, das war dann mein erster langersehnter Besuch bei einem Friseur/Barbier, bzw. meine langersehnte Erfahrung nach "professioneller und klassischer Nassrasur".

Den Nächsten Schau ich mir genauer an bevor ich mich in den Stuhl setze!
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Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht


« Antworten #101 am: 15. Juni 2011, 21:26:19 »

oha, das klingt da garnicht gut. leider gibt es überall auch "meister", die ihr handwerk nicht so gut verstehen. ich hoffe, du hast beim nächsten mal mehr glück.
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #102 am: 15. Juni 2011, 23:24:22 »

Ich denke das es möglich sein könnte, das ein "Stammkunde" besser rasiert wird.
Nicht weil er immer wieder kommt, sondern weil der Barbier mit der Zeit den Bartwuchs bzw die Bartwuchsrichtung  des "Stammkunden" kennen lernt.
Aber so arg wie bei Dir muss es doch nicht sein  Schockiert
Ein richtig guter Barbier sollte aber auch bei einem "Neukunden" eine gute Rasur hinbekommen...

Als ich mich im letzten Urlaub in Italien rasieren ließ, hat der Barbier mein Gesicht zuerst im trockenen Zustand abgetastet, bevor er mit der Prozedur begann. So hat er gespürt wie meine Bartwuchsrichtung ist.
Dann kam das heiß Tuch, dann das PreShave, dann nochmal ein heißes Tuch, eingeschäumt, Schaum einwirken lassen und dann hat er mich in aller ruhe mit zwei Durchgängen rasiert. Er hat sich wirklich Zeit gelassen.
Einige wenige Stoppel konnte man dann zwar noch ertasten, aber insgesamt war es eine sehr gute und entspannende Rasur....

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komplett kultur- und stillos
franz
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Hobby-Bayer


« Antworten #103 am: 16. Juni 2011, 05:35:51 »

Das die Rasur vielleicht etwas besser werden würde wenn ich öfter zu dem Herren gehen würde mag sein, jedoch frage ich mich immernoch wie man es mit sich selbst verantworten kann auf die eh schon geplagte Haut mit der blanken Klinge zu gehen und das ganz und gar ohne Schaum.
Die Nachhaltigkeit wäre dann mit Sicherheit auch etwas besser als diese lächerlichen paar Stunden. Perfekt muss es ja auch nicht sein. Über den Babypo bin ich hinaus und lächle lieber über einige Stellen die dann nicht ganz so sauber sind. Hauptsache Spaß bei der Rasur gehabt.
Das hier war aber kein Spaß und dann auch noch für 10€.
Da bekommt man beim Türken für knapp über die Hälfte bestimmt mehr geboten wenn man den Richtigen erwischt!
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UbuRoy
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« Antworten #104 am: 16. Juni 2011, 09:13:39 »

Hört sich stark nach selbstüberschätztem Diletantismus an.

Er kriegt nur nie Feedback von seinen Kunden, weil die es nicht besser kennen.
also: Mach's Dir selber. Kost nix und ist besser.
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