gut-rasiert
13. August 2022, 02:55:35 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit E-Mailadresse, Passwort und Sitzungslänge
News: "Bild des Jahres 2021" Die Wähler haben entschieden! ==> Hier entlang <==
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren Impressum  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Frameback - Pflege  (Gelesen 1686 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Tim Buktu
Administrator

Offline Offline

Beiträge: 10.898


Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« am: 12. M?rz 2022, 12:17:05 »

Meine Framebacks von Manufrance sind klasse Rasierer, aber sie haben für mich einen lästigen Nachteil:

Nach jeder Nutzung habe ich den Impuls (und in der Regel mache ich das auch) die Messer auseinanderzubauen zu trocknen und zu ölen. Sonst plagt mich das schlechte Gewissen wegen der Rostanfälligkeit in der Steckverbindung.

Wie handhabt ihr das?
Gespeichert

Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Sparschäler reloaded
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 2.138


Das Bild gibt meinen Typ wieder.


« Antworten #1 am: 14. M?rz 2022, 19:15:19 »

Die Sprachlosigkeit meiner Mitforisten deute ich wie folgt: "Kann es wirklich sein, dass er uns diese wunderschönen Messer bislang vorenthalten hat?"
Diese Frage schwirrt mir jedenfalls im Kopf rum, seit ich eines dieser wunderschönen Framebacks auf einem Rasurfoto gesehen habe.

Zum Thema: Ich hatte mal ein altes Frameback, bei dem die Klinge absolut fest saß. Die Schraube konnte man noch lösen, das half aber nix. Deine Sorge ist deshalb für mich nachvollziehbar. Ich würde die Klinge wohl auch regelmäßig entnehmen, obwohl ich das sehr unkomfortabel finde.
Gespeichert

Die Zukunft war früher auch besser. (Karl Valentin)
Paula
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 918



« Antworten #2 am: 14. M?rz 2022, 20:07:52 »

Ich, zum Beispiel, habe (noch) gar kein Frameback und warte deshalb einfach ab, was ich hier zu lesen kriege und noch lernen kann.

Als ich bei einem französischen Händler auf dem Flohmarkt zum ersten mal Framebacks gesehen habe, war ich verunsichert. Das war ganz am Anfang meines Einstiegs in die Messerrasur und ich kannte diese Bauart nicht. Die stark verrundeten Enden an Kopf und Erl eines "Stahlblechs" kamen mir seltsam vor. Um keinen Fehler zu machen, habe ich sie damals liegen gelassen. Ich glaube, falls ich mal wieder eins sehe, würde ich den Anbieter zumindest ansprechen. Ich habe mal gelesen, ein Frambeback gehöre in jeden guten Messererhaushalt.
Gespeichert
alvaro
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 2.168


Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #3 am: 14. M?rz 2022, 20:19:44 »

In jeden guten Messererhaushalt vielleicht, ob es gute Rasierer sind ist etwas anderes.
Ich habe bisher noch kein Glück mit diesen Messern.
Gespeichert
Standlinie
Globaler Moderator

Offline Offline

Beiträge: 2.696


Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #4 am: 14. M?rz 2022, 21:31:25 »

Ich besitze nahezu 20 dieser aus meiner Sicht unterschätzten Rasiermesser. Rost kenne ich nicht, da ich meine Framebacks nach der Rasur nie feucht ablege. Sie werden mit einem normalen Handtuch abgetrocknet. Der bezüglich Korrosion sensibelste Bereich bildet die Kontaktzone Klinge/Rahmen. Hier kann Feuchtigkeit eindringen, was es zu verhindern gilt.

Meine Messer konserviere ich wie folgt:
- Klinge ist auswechselbar. Vor dem Einsetzen in den Rahmen nur Fettung mit Vaseline der eingespannten Klinge. Reichte bisher aus.
- Klinge nicht auswechselbar: Einölen der Kontaktzone Klinge/Rahmen. Kappilarkräfte lassen das Öl (z.B. 20W50) einziehen, kann aber dauern.
- Längere Nichtbenutzung und Lagerung: Leichtes Einfetten mit Vaseline oder leichtes Einölen mit einem Ölläppchen. Lagerung in trockener Umgebung.
Gespeichert

Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
EasyRider
Mitglied

Offline Offline

Beiträge: 1.141



« Antworten #5 am: 15. M?rz 2022, 00:10:27 »

Nach jeder Nutzung habe ich den Impuls (und in der Regel mache ich das auch) die Messer auseinanderzubauen zu trocknen und zu ölen. Sonst plagt mich das schlechte Gewissen wegen der Rostanfälligkeit in der Steckverbindung.

Wie handhabt ihr das?

Ich behandle sie nicht anders als meine anderen Messer, heißt: Nach der Rasur warm abspülen, mit WC-Papier trocknen und dann einen Tag lang offen liegen lassen. Hatte noch nie Rostprobleme. Auch die Schrauben lassen sich völlig problemlos öffnen und schließen.
Und ja, Framebacks gehören in jeden guten Messerhaushalt! Erstens, weil sie wirklich klasse Rasierer sind, zweitens weil sie in vielerlei Hinsicht so ganz anders als all die anderen sind. Ich bezeichne sie gerne als "Hochkonzentrationsrasierer", die immer perfekte Rasuren abliefern, weil sie bei der Rasur eben ein Maximum an Konzentration erfordern. Für jene, die derbe Messer schon für bissige Biester halten, sind Framebacks m. M. n. jedoch das reinste Folterwerkzeug.... Grinsend

     
Gespeichert
Tim Buktu
Administrator

Offline Offline

Beiträge: 10.898


Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #6 am: 15. M?rz 2022, 07:49:18 »

... "Kann es wirklich sein, dass er uns diese wunderschönen Messer bislang vorenthalten hat?"
...

Ich dachte eigentlich, dass ich die schon vorgestellt hatte.  Zunge
Werde ich bei Gelegenheit dann noch nachholen.



... Vor dem Einsetzen in den Rahmen nur Fettung mit Vaseline der eingespannten Klinge. Reichte bisher aus.
...

An Vaseline hab ich bisher nicht gedacht. Der Gedanke ist mir sympathisch.



...
Und ja, Framebacks gehören in jeden guten Messerhaushalt! Erstens, weil sie wirklich klasse Rasierer sind, zweitens weil sie in vielerlei Hinsicht so ganz anders als all die anderen sind. Ich bezeichne sie gerne als "Hochkonzentrationsrasierer", die immer perfekte Rasuren abliefern, weil sie bei der Rasur eben ein Maximum an Konzentration erfordern. Für jene, die derbe Messer schon für bissige Biester halten, sind Framebacks m. M. n. jedoch das reinste Folterwerkzeug.... Grinsend

Zumindest die beiden unterscheiden sich zwar optisch und von der aufwändigen Pflege her von anderen Messern.
Aber bei der Rasur selbst kann ich keinen wesentlichen, auf die Bauart zurückzuführenden, Unterschied erkennen. Die sind recht gutmütig.
Zu beachten ist beim Ledern übrigens auch die Feststellschraube. Diese sollte man nicht über den Riemen ziehen. Sie hinterlässt unschöne Streifen und rauht an diesen Stellen das Leder auf.
Gespeichert

Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS