gut-rasiert
16. August 2022, 06:56:16 *
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Autor Thema: Eigenbau Hobel  (Gelesen 1218 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« am: 10. Februar 2022, 23:39:08 »

Einen reinrasigen "Mühle Frankenrazor Hybrid R4189"












Noch die Klebstellen sauber machen, etwas Nagellack drauf und ggf etwas nachfeilen da die R89 Seite etwas aggressiver geworden ist.

Wer wissen möchte wie ich es gemacht habe, gerne.

Köpfe durchsägen und sauber parallel feilen.
Stabilisierungsplatte anfertigen und oben aufkleben.
Distanzklötze auf eine Hobelhälfte aufkleben da ja "der Sägespalt" gefüllt werden muss.
Ggf. auf Maß parallel feilen.
Zweite Hobelseite ankleben.
(Dafür habe ich mir aber eine Lehre Gebaut. Einfach ein Stück Holz mit zwei Löchern für die Bolzen des Kopfes)
Hört sich leichter an als es war da ja alle Masse stimmen müssen, aber im Prinzip kann das jeder.
Benötigt habe ich dafür:
Puksäge,
etwas Alu (Reste eine Fliesenprofils und einer Sockelleiste),
ein paar Feilen,
ein Stück Holz für die Lehre,
etwas Kleber,
Wäscheklammern zum fixieren,
Messschieber,
Ständerbohrmaschine mit Schraubstock (einfach eine kleine tut es),
etwas Schmirgelpapier,
Kleber,
eine Kunststoffunterlegscheibe für unten als Ausgleichsstück,
das müsste es gewesen sein.

Immer schön nach meinem Motto "Mit Geld kann es jeder" auch hier mit einfachsten Mitteln umgesetzt
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #1 am: 10. Februar 2022, 23:46:18 »

Toller Rasierhobel. Wie wirst Du Deine Schöpfung bezeichnen? Alvaro No. 1, MiG, für Made in Germany?
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #2 am: 11. Februar 2022, 00:04:13 »

Ein Lob aus deinem Mund lieber Standlinie ehrt mich doppelt.
Ich bleibe Namentlich bei R4189, will mich ja nicht in den Vordergrund schieben, da gehört der Hobel hin.
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MRetro
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« Antworten #3 am: 11. Februar 2022, 00:32:39 »

Super gemacht, alvaro.  Daumen hoch
Bin schon auf deinen Rasurbericht gespannt.  Smiley
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
Onkel Hannes
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« Antworten #4 am: 11. Februar 2022, 01:06:49 »

Coole Idee! Hast Du die Kanten parallel hingebracht? Bist ihn schon probegefahren?

Alvaro No.1 ist geil Daumen hoch

No.2 dann ein Torsionshobel, SlantalvaroGrinsend

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Hungrig vom schlafen und müde vom essen.
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #5 am: 11. Februar 2022, 01:26:15 »

@ MRetro
Die erste Rasur war in Ordnung, wobei die R41 Seite etwas sanfter, und die R89 Seite etwas aggressiver als üblich war.

Ich habe jetzt das Stabilisierungsblech auf der Grundplatte noch einmal etwas nachgefeilt weil diese auf der R89 Seite etwas zu dick war (Kleber bedingt).

@Onkel Hannes
Die Kanten sind etwas abweichend, aber im akzeptablen Rahmen (ca. 0,3mm), was aber bei der Rasur nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Erste Proberasur: siehe Oben.

Slantalvaro?
Führe mich nicht in Versuchung  Grinsend

Aber im Ernst.
Die Idee erscheint erst einmal recht einfach, ist es aber nicht.
Zuerst stellt sich die Frage wo man den Kopf teilt.
Dann stellt sich die Frage an welcher Kante man "die Nulllinie" setzt an der man sich orientiert.
Es stellt sich die Frage wie man den Sägespalt füllt, und wie man das ganze fixiert bzw ausrichtet.
Dann stellt sich die Frage wie man das alles wieder zusammen bekommt.
Schweißen und Löten von Zamak geht nicht, bleibt nur kleben, aber mit was.
2k Kleber hat nicht wirklich gehalten bzw brauchte lange zum aushärten (obwohl angeblich in 60 min hart), (möglicherweise zu alt), dünnflüssiger Sekundenkleber bringt nicht viel da die Oberflächen nicht so eben sind.
Wie fixiert man das alles wenn es einmal geklebt ist?
Am Ende habe ich auch noch mit einem Pattex 60 sec. Universalkleber gearbeitet.

Das war mal die Kurzfassung.

Ich habe ja noch die zweiten Hälften, und eigentlich weiß ich nicht ob ich das Gefummel alles noch mal machen will.
(Außer für einen Slantalvaro?  Grinsend Grinsend Grinsend)
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harrahalmes
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Freude schöner Telefunken Töchter aus Silizium


« Antworten #6 am: 11. Februar 2022, 06:29:14 »

Geile Sache, Alvaro!  Daumen hoch
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Hab ich einen Durscht... Ich könnt a halbe Sau ess, so müd bin ich.
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #7 am: 11. Februar 2022, 08:41:15 »

Tolle Idee!  Daumen hoch
Wenn ich die hier in letzter Zeit gesehenen Werk-Projekte sehe dann bekomme ich das Gefühl eine verlängerte Schlechtwetterphase in Kombination mit Lockdown könnte weitere Inspiration bringen.  Schweigend Teuflisch
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Standlinie
Globaler Moderator

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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #8 am: 11. Februar 2022, 10:40:19 »

Ein Schrägschnitthobel auf Basis eines R89 wäre machbar. Dafür brauchst Du nur einen Gewindeadapter, auf der einen Seite mit einer M5-Gewindehülse, die direkt mit dem Hobelkopf verschraubt wird. Auf der anderen Seite befindet sich ein normales M5-Gewinde, da wird der Griff aufgeschraubt. Den Gewindeadapter erhitzt Du und verbiegst ihn dann um gute 6 Grad. Fertig. Der Hobelkopf wird dann immer etwas schräg stehen und Du hast Deinen eigenen Schrägschnitthobel.

Es gibt gewisse Eisenkleber, die fast so hart wie Eisen aushärten. Da kann man sogar Gewinde hineinschneiden. Und Uhu Endfest 300 ist für Metalle ein bewährter Kleber. Benutze ich selber öfters.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #9 am: 11. Februar 2022, 13:02:44 »


Geile Sache, Alvaro!  Daumen hoch

Danke, ich denke du kannst die Arbeit beurteilen bei allem was du schon gemacht hast.


Ein Schrägschnitthobel auf Basis eines R89 wäre machbar. Dafür brauchst Du nur einen Gewindeadapter, auf der einen Seite mit einer M5-Gewindehülse, die direkt mit dem Hobelkopf verschraubt wird. Auf der anderen Seite befindet sich ein normales M5-Gewinde, da wird der Griff aufgeschraubt. Den Gewindeadapter erhitzt Du und verbiegst ihn dann um gute 6 Grad. Fertig. Der Hobelkopf wird dann immer etwas schräg stehen und Du hast Deinen eigenen Schrägschnitthobel.

Es gibt gewisse Eisenkleber, die fast so hart wie Eisen aushärten. Da kann man sogar Gewinde hineinschneiden. Und Uhu Endfest 300 ist für Metalle ein bewährter Kleber. Benutze ich selber öfters.

Ja, ein reiner Schrägschnitt wäre recht einfach zu bauen.
Meinen UHU Endfest habe ich in meinem Chaos nicht gefunden  Augen rollen (ich alter Schlamper)
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Ocrana
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« Antworten #10 am: 11. Februar 2022, 17:00:14 »

Klasse Daumen hoch!
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Paula
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« Antworten #11 am: 11. Februar 2022, 19:53:04 »

Eine tolle Idee und clever in die Tat umgesetzt. Daumen hoch
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alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #12 am: 11. Februar 2022, 22:22:36 »

Danke für die Worte meine Freunde
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