gut-rasiert
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Autor Thema: Knick, knack - Pinsel-Knoten zack zack  (Gelesen 3462 mal)
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MRetro
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« Antworten #15 am: 05. Februar 2022, 23:34:21 »

Schön geworden.  Daumen hoch
Und der Isana-Griff hat es sogar überlebt?  Schockiert
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
Onkel Hannes
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« Antworten #16 am: 06. Februar 2022, 04:49:49 »

Nein, der ist schon beschädigt und deformiert, auch wenn man es auf dem Bild nicht sieht. Man könnte ihn theoretisch vielleicht noch verwenden, praktisch aber will man das nicht.
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Onkel Hannes
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« Antworten #17 am: 06. Februar 2022, 15:08:18 »

Jetzt passts farblich noch besser!
Noch schöneres Set!  Smiley

Der Isana-Knoten ist (bzw. war...) für ein anderes Projekt vorgesehen, daher kommt der Balea wieder dran.

Das andere Projekt wäre heute fertig geworden und gleich eingeweiht worden, wenn ich nicht den Isana-Knoten bei Anpassungs- und anschließenden Reparaturversuchen soeben komplett zerstört hätte. Ein Fall für den Abfall.
Natürlich könnte ich kurzfristig und billig Nachschub besorgen. Vielleicht würde ich ich dann Bilder der Anpassung machen.

Soviel sei vorab gesagt: Es ist eine sehr schlechte Idee, den Aluminiumring, der den Fuß des Isana-Knotens bildet, kürzer sägen zu wollen!

Allerdings überlege ich mir, ob es nicht besser sei, die paar Euro Aufpreis für den Balea mit seinem robusten schwarzen Kunststofffuß auszugeben und den etwas dünneren Knoten in Kauf zu nehmen. Als Faser ist mir der Black Fibre ohnehin lieber.

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Onkel Hannes
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« Antworten #18 am: 06. Februar 2022, 16:50:14 »

Nochmal zurück auf die Werkbank. Die Fassung des Balea-Knotens wurde am unteren Ende leicht konisch geschliffen, um sie an einen weiteren Griff anzupassen, und wie bereits zuvor ein transparenter Schrumpfschlauch aufgeschrumpft.

Der Schrumpfschlauch ist von minderer Qualität und fällt fast von selbst wieder ab, nachdem er die Form der Kunststoff-Fassung angenommen hat:



Hier ist das ausnahmsweise sogar hilfreich: Auf den Fuß des Knotens gesteckt, den Knoten mit Kraft in den Griff gezwungen und dann wieder herausgezogen, bleibt der Schrumpfschlauch, wie auch beim vorher verwendeten Griff zu sehen, fast wie ein Adapter in der Griffhülse stecken; der Knoten kommt ohne Schrumpfschlauch wieder aus dem Griff:



Und voilà, der Wechselknoten Wechselgriff aus der Werkstatt des bekannten BY-Artisan Uncle Johnny:



Ein bißchen muß ich noch nachschleifen, weil zwischen schwarzer Fassung und Pinselgriff ein kleiner Spalt geblieben ist - sie paßt noch nicht ganz in den Griff hinein.

Da ich die entsprechenden Sets wohl selten gleichzeitig verwenden werde, kann ich zunächst einmal mit dem Konzept leben, den Knoten jeweils auf den gerade benötigten Griff umzustecken. Natürlich könnte auch jederzeit eine permanente und 100% wasserdichte Lösung mit Klebstoff daraus werden. Einen Balea werde ich bestimmt nachkaufen,einen Isana erst einmal nicht mehr.

Wichtig ist jedenfalls für heute folgendes:

  • Der nächsten Rasur sollte nun kein Ausrüstungsmangel im Wege stehen.
  • Die maulende Frau, die den Bandschleifer halten mußte, ist nun ebenfalls der Meinung, daß wir unbedingt einen stationären Bandschleifer brauchen Grinsend
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #19 am: 06. Februar 2022, 19:01:54 »

Frage doch einfach bei der "maulenden Frau" nach, ob Du ihr nicht als kleines Dankeschön für ihre tatkräftige Unterstützung einen schönen Puderpinsel basteln könntest. Sie wird Dich dann bestimmt liebevoll ansehen und ein "ja, Uncle Johnny" hauchen.    Grinsend
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
Onkel Hannes
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« Antworten #20 am: 06. Februar 2022, 19:27:32 »

Die hat Kosmetikpinsel von DaVinci und ist somit besser ausgerüstet als ich  Lächelnd
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herzi
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« Antworten #21 am: 07. Februar 2022, 11:08:08 »

Manch Einer erinnert sich bestimmt an den Omegapinsel mit den Rissen am Griff.
Mittlerweile waren die Risse ziemlich weit



und deswegen versuchte ich im "Dienste der Wissenschaft" den Knoten aus dem Griff zu entfernen.

Zuerst habe ich den transparenten Griffteil mit einem Plopp vom Griff abgezogen.



Der Blick hinein zeigt einen ziemlich fest eingegossenen Knoten. Durch Drücken, Ziehen und Rütteln ist der Knoten nicht zu bewegen.
Dadurch, dass an der Knotenseite des Griffs Risse sind habe ich einfach versucht mit einer Spitzzange so eine "Lasche" auszubrechen. Das ging ganz gut und einfach. Im Anschluss habe ich den verbliebenen Ring mit dem Kabelschneider der Spitzzange durchgezwickt. Nun den Griff aufbiegen und schon hat man den Knoten in der Hand.



Der Knoten selber steckt in einer Art Harz das sehr fest ist. Man kann mit dem Fingernagel keine Eindrücke machen.



Hier noch ein Bild der Einzelteile.



Jetzt muss ich mal überlegen was ich mit dem Knoten mache.
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Gruß,
Stefan
Onkel Hannes
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« Antworten #22 am: 07. Februar 2022, 11:18:42 »

Das hat mal Hand und Fuß. Der hätte wahrscheinlich trotz der Risse noch drei Weltkriege überlebt. Die Verklebung des Isana war dagegen Dritte-Welt-Niveau, um einen anschaulichen Vergleich zu machen.

Ich bin unschlüssig, ob diese Bauweise (von der Robustheit abgesehen) vor- oder nachteilhaft für uns ist. Nachteil sicher, es wird wahrscheinlich nicht ohne Dreck und klebrige Flüssigkeiten möglich sein, den Knoten weiter zu verwerten. Andererseits ist genug Fleisch zum bearbeiten da.

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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #23 am: 07. Februar 2022, 11:38:27 »

Der Knoten hat eine Einschnürung, das ist die Stelle mit dem kleinsten Durchmesser. Diese Stelle würde ich mit einem O-Ring versehen. Dies deshalb, um die Einschnürung zu verbreitern. Der Außendurchmesser an der ursprünglichen engsten Stelle gibt mir dann an, wie groß die Bohrung eines zukünftigen Pinselgriffes aussehen muss. Die unterhalb des O-Ringes überstehenden Kleberreste des alten Griffes entferne ich behutsam. Sie dienten nur als Füllung beim alten Griff und halten keine Pinselhaare zusammen. Der O-Ring dient in der neuen Griffhülse als obere Abdichtung. Als Griff könnte sich ein Stück Messing- oder Kupferrohr aus dem Sanitärhandel eignen.
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Onkel Hannes
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« Antworten #24 am: 11. Februar 2022, 01:55:14 »

Ich habe mich an anderer Stelle eher abwertend über die neueste Version des Isana-Pinsels geäußert.

Einen Vorteil hat er: der Knoten ist leichter zu entfernen als beim Vorgänger. Die Hülse geht bis in den Unterteil des Griffs und ist mit nur wenig Klebstoff verklebt. Der Fuß des Griffs muß nur wenig im Schraubstock gequetscht werden, und schon kann man mit einem Ruck den Knoten herausziehen.



Der Knoten ist anders gestaltet als beim Vorgänger. Die Stahlmutter, die als Ballast diente, hat man wegrationalisiert, die Aluminiumfassung ist viel länger. Man könnte glatt den Knoten so als Pinsel verwenden.

Die Verklebung der Fasern ist genauso windig wie beim Vorgänger:



Zum rasieren reicht das, aber der Bastler muß vorsichtig sein. Ein entfernen der Hülse wird wahrscheinlich in einem zerstörten Knoten enden, das hatte ich gerade erst.
Die Hülse muß also gekürzt werden. Hier muß der Dremel ran, denn mit einer Metallsäge hatte ich den letzten Knoten beschädigt, die riß Fasern heraus und dann war das ganze Büschel locker. Der Klebstoff ist von schlechter Qualität, überhaupt kein Vergleich zum Kunstharz des oben gezeigten Omega.
Richtig Lust auf die Fortführung habe ich nicht. Hätte ich doch besser die Finger von dem Isana gelassen. Der Balea-Knoten macht es einem viel einfacher, der Aufpreis ist gut angelegt.

Edit, Nachtrag:
Der Vollständigkeit halber noch die Maße der Aluminiumhülse: Außendurchmesser oben 21,7mm, unten ~16,5mm (nicht exakt zu messen, weil vom quetschen etwas verformt), Länge 42,2mm, Materialstärke 0,5mm. Das Ringmaß (Innendurchmesser der Hülse und Durchmesser des Knotens an der Fassung) ist also 20,7mm.
« Letzte Änderung: 11. Februar 2022, 02:15:20 von Onkel Hannes » Gespeichert

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« Antworten #25 am: 12. Februar 2022, 00:20:22 »

So weit kann man gehen, ohne den Knoten zu gefährden. Ich würde davon abraten, die Hülse noch weiter zu kürzen.



Der Knoten wird in einem der oben gezeigten Sets Verwendung finden, diesmal mit Pattex Stabilit Express geklebt. Hoffentlich hält das, ist dicht und gibt keine Sauerei. Ich bin kein besonders geschickter Jongleur mit Pulvern und klebrigen und tropfenden Flüssigkeiten. Ich könnte einen Fahrradschlauch als Lückenfüller brauchen, habe aber keinen und will die Sache heute abschließen.
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« Antworten #26 am: 12. Februar 2022, 10:30:06 »



 



@Onkel Hannes
Als ich die beiden Bilder gesehen habe, dachte ich, ob man ihn nicht direkt so weiter verwenden könnte? Natürlich noch den Innengriff auffüllen und ein Plättchen drunter kleben, dann alles ein bisschen polieren. Ruhig Macken und Riefen drin lassen, sieht dann irgendwie Vintage aus.
Würde das deiner Meinung nach gehen?
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Onkel Hannes
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« Antworten #27 am: 12. Februar 2022, 11:52:16 »

Ja, Martin, das würde gehen. Ich hatte das "trocken" probiert und auch so angedeutet:

die Aluminiumfassung ist viel länger. Man könnte glatt den Knoten so als Pinsel verwenden.

Wirklich schön ist er so natürlich nicht. Man könnte was draus machen, aber da wäre wohl ein ziemlicher Aufwand notwendig.

Ich habe das auch kurz überlegt, aber mir ist zum Abschluß des Lochs keine saubere Lösung eingefallen.

Die Riefen kommen daher, daß ich Klebstoffreste recht grob mit dem Schraubenzieher entfernt habe. Das hätte man auch vorsichtiger machen können, ohne ihn zu verkratzen. Dann könnte man die Aluminiumhülse wohl polieren.
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« Antworten #28 am: 12. Februar 2022, 19:05:20 »

Oha, der Satz ist mir bei der Gesamtlese ( Augen rollen ) durchgegangen.  Zwinkernd
Aber deine ausführlichere Beschreibung lässt Bastelreize aufblitzen. Ich finde die Griffform echt Vintage und stark. Daumen hoch
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Onkel Hannes
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« Antworten #29 am: 12. Februar 2022, 19:11:06 »

Probier es aus... Mittlerweile wäre mir eine Lösung für einen Abschluß eingefallen. Wenn man den Griff fast vollständig mit Epoxy füllt (als Ballast könnte man z.B. Stahlkugeln oder Diabolos für Luftdruckwaffen benutzen, oder kleine Muttern) und dann eine mittige Bohrung anbringt, könnte man so einen Griffknubbel aus dem Baumarkt mit Gewinde dranschrauben, z.B. eine Kugel. Das wäre ein sauberer Abschluß.
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