gut-rasiert
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Autor Thema: Könnte das ein Merkur sein  (Gelesen 1915 mal)
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Thorsten69
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« am: 30. November 2021, 22:41:03 »

Könnte das ein Merkur sein ? So ab 1930?

In der Box sind zwei Markierungen eingepresst.

RWS und 329/40b

Könnte RWS für Rheinisch Westfälischen Sprengstofffabrik (Munitions-Fabrik) stehen und 329/4b für ein Kaliber? Das die Hülse des Hobels aus einer Patronenhülse stammt und der Hobel ein Werbegeschenk war??

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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #1 am: 01. Dezember 2021, 08:28:57 »

Jedenfalls ist im Verzeichnis der RWS kein entsprechendes Kaliber zu finden. Ob da alle jemals hergestellten Kaliber drin sind?  Unentschlossen
https://rws-ammunition.com/fileadmin/user_upload/rws/Bilder/Seiten/Service/Downloadbereich/Weitere%20Downloads/Wiederladebuch/Kapitel_9_Wiederladebuch.pdf
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Onkel Hannes
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« Antworten #2 am: 01. Dezember 2021, 11:22:18 »

Das wäre eine sehr untypische Bezeichnung für ein Kaliber. Die Vermutung halte ich daher für unwahrscheinlich.
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Thorsten69
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« Antworten #3 am: 01. Dezember 2021, 19:16:18 »

Fast den selben findet man auf Ebay, allerdings mit Ring. (https://www.ebay.de/itm/Rasierhobel-in-OVP-Box-ohne-Marke-mit-Klingen-teils-gebraucht-Vintage-Rasierer-/324728589397?fbclid=IwAR1ctcbxLMMkDGUgQd4kWIgg-hc2InouO2H3MCZhhSiHbt6emTOCMUbXHTY)

Ein A. Werner aus Bamberg war wohl ein Händler und war irgendwann in der Hauptwachstrasse 4 in Bamberg zu finden. Es liegen alte 3-Loch dabei, u.a Merkur 3-Loch mit einer Nummer (369) ...weiß jemand was solch Nummer bedeutet haben? Datumscode?
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #4 am: 01. Dezember 2021, 19:50:03 »

Für einen Merkur-Zahnkammhobel ist der Griff untypisch. Die glatte Griffhülse scheint nachträglich montiert zu sein. Die Griffschraube mit dem sehr speziellen Griffknubbel ist aus Messing. Das Teil sieht auch so aus, als wäre es nachträglich hergestellt worden. Bei Merkur waren diese Teile versilbert. Spuren einer früheren Silberbeschichtung sind für mich nicht erkennbar und am Griffknubbel noch nicht einmal rudimentär vorhanden. Selbst schwärzliche Anlaufspuren fehlen. Die Zahnkplatte ähnelt der des Gillette Oldtype. Ob das tatsächlich zutrifft lässt sich nur durch einen direkten  Vergleich prüfen, indem man einen entsprechenden Hobel daneben hält. Möglicherweise ist dieser Zahnkammhobel auch ein Selbstbau. Man hat eine Zahnplatte (Gillette, Rotbart oder ein Klon) und stellt die anderen Komponenten selber her und passt sie an.

Was ich gerade geschrieben habe ist nur eine mögliche Lösung, denn ich interpretiere die auf den Bildern sichbaren Einzelheiten. Eine genaue Beurteilung ist nur dann möglich, wenn man diesen Rasierhobel vor sich liegen hat und ihn dann mit ähnlichen Zahnkammhobeln verschiedener Hersteller vergleichen kann (Biegeradius der Zahnkplatte,  Abmessungen, Anzahl der Zähne und deren Abstand).
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
Thorsten69
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« Antworten #5 am: 01. Dezember 2021, 20:35:52 »

Für einen Merkur-Zahnkammhobel ist der Griff untypisch. Die glatte Griffhülse scheint nachträglich montiert zu sein. Die Griffschraube mit dem sehr speziellen Griffknubbel ist aus Messing. Das Teil sieht auch so aus, als wäre es nachträglich hergestellt worden. Bei Merkur waren diese Teile versilbert. Spuren einer früheren Silberbeschichtung sind für mich nicht erkennbar und am Griffknubbel noch nicht einmal rudimentär vorhanden. Selbst schwärzliche Anlaufspuren fehlen. Die Zahnkplatte ähnelt der des Gillette Oldtype. Ob das tatsächlich zutrifft lässt sich nur durch einen direkten  Vergleich prüfen, indem man einen entsprechenden Hobel daneben hält. Möglicherweise ist dieser Zahnkammhobel auch ein Selbstbau. Man hat eine Zahnplatte (Gillette, Rotbart oder ein Klon) und stellt die anderen Komponenten selber her und passt sie an.

Was ich gerade geschrieben habe ist nur eine mögliche Lösung, denn ich interpretiere die auf den Bildern sichbaren Einzelheiten. Eine genaue Beurteilung ist nur dann möglich, wenn man diesen Rasierhobel vor sich liegen hat und ihn dann mit ähnlichen Zahnkammhobeln verschiedener Hersteller vergleichen kann (Biegeradius der Zahnkplatte,  Abmessungen, Anzahl der Zähne und deren Abstand).

Mittlerweile habe 2 fast identische gefunden (mit Ring). Den bei Ebay und einen aus einem anderen Forum. (Möglich dass das aber der selbe ist) Ein Old Type Klone macht ja Sinn, da 12 Zähne und hohe Ähnlichkeit aber das sollte eigentlich klar sein.

Sicherlich gab es von Merkur auch einen Progress der einen Ball-End von Gillette ähnelte, allerdings mit 11 Zähnen. Von denen gab es sogar 2 verschiedene OC, zwar je mit 11 Zähnen aber andere Form. Von Emil Hermes gab es ja auch den Best, dessen Kopf sehr an den Luna von Büchner erinnert. Man darf einen nicht vergessen. Wir haben zwar Kataloge aus den 50er aber was es alles so um 1910-1930 gab, ist halt schwer.  Ich habe sogar mal auf Insta bei einem Sammler einen sehr alten Merkur mit 10 und einen mit 12 Zähne gesehen.

Ist schwer.
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ElDirko
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« Antworten #6 am: 04. Dezember 2021, 11:35:04 »

Es ist keine Kaliber-Bezeichnung und schon gar keine gängige Deutsche.

Das "RWS" Logo der  Rheinisch Westfälischen Sprengstofffabrik sieht anders aus und es scheint auch nur dieses eine Logo zu existieren. Ältere Munitions-Packungen zeigen kein Logo, ansonsten kenne ich nur das verschnörkelte Logo im Kreis. Das auch alles andere als modern ist.
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