gut-rasiert
31. Oktober 2020, 10:25:44 *
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Autor Thema: Rasierpickel seit Hobelrasur, aber nie mit Systemrasierer  (Gelesen 1374 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Saint47
Neuling

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Beiträge: 7


« am: 28. September 2020, 11:27:30 »

Moin alle zusammen,

ich bin neu im Forum und habe hier und im Internet zu diesem "Problem" noch nichts gefunden.
Seit einem halben Jahr rasiere ich mich nun mit einem Hobel... Vorher habe ich mich nur ganz stumpf mit einem billigen Systemrasierer und Dosenschaum rasiert. Mit dem Systemrasierer konnte ich mir durch Gesicht fahren wie ich wollte und ich hatte nie Probleme mit eingewachsenen Haaren oder Rasierpickeln.
Seit einigen Wochen habe ich nun mit den lästigen Rasierpickeln zu kämpfen und ich kann die Ursache nicht identifizieren.
Meine Ausrüstung:
- Rasierhobel von King C. Giellette
- Selbstgemischtes Bartöl aus Avocado-, Traubenkern- und Arganöl mit einigen Tropfen ätherischem Öl, welches ich auch als Preshave benutze
- billiger Rasierpinsel von Rossmann (Isana)
- blaue Wilkonson RS
- Aftershavebalsam von Proraso
- bei den Klingen tobe ich mich momentan noch aus und probiere etwas rum

Jetzt zu meiner Frage: Was mache ich falsch, dass ich nach jeder Rasur wieder neue Pickel bekomme? Eigentlich sollte doch ein Hobel ein besseres Ergebnis versprechen oder?
Ich benutze wirklich keinen Druck beim Rasieren und gegen den Strich rasiere ich am Hals (wo die Pickel sind) überhaupt nicht.
Ich desinfiziere die Klinge und wasche mir vorher das Gesicht beim duschen.
Kann es sein, dass ich einfach mein Gesicht nicht zu viel vorbehandeln sollte und einfach drauf los rasieren sollte? Hat ja beim SR auch geklappt.
Oder verträgt meine Haut die Parfüme nicht im ASB und ich sollte mir ein Aftershave mit Alkohol selbst mischen? AS habe ich beim Systemrasierer auch benutzt und da war es kein Problem.
Vielleicht ist ja auch die RS auch einfach schlecht... Über Wilkonson RS habe ich jetzt auch nicht so die tollen Sachen gelsen, weshalb ich mir jetzt Palm Olive gekauft habe. Die würde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Ich will nur ungern auf die Nassrasur verzichten, weil es mir so viel Spaß macht mir dafür auch mal die Zeit zu nehmen. Aber es stört schon sehr, wenn man sich nicht in der Öffentlichkeit zeigen kann, weil man aussieht, als ob man gerade wieder mitten in der Pubertät steckt.
Ich bin am überlegen mir als nächsten eine Shavette zu kaufen. Damit sollte ich die Haare ja noch gezielter der Wuchsrichtung nach rasieren können und damit könnte man ja auch gezielter um die Pickel rasieren um sie nicht zu reizen.
Um die Pickel zu bekämpfen, gönne ich mir hin und wieder ein Peeling und betupfe die Pickel mit Wasserstoffperoxid. Das hat bisher schon wenigstens ein bisschen geholfen.

Danke schon mal im Vorraus Leute

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MRetro
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Beiträge: 1.187


« Antworten #1 am: 28. September 2020, 13:01:17 »

...
Seit einem halben Jahr rasiere ich mich nun mit einem Hobel...
Seit einigen Wochen habe ich nun mit den lästigen Rasierpickeln zu kämpfen und ich kann die Ursache nicht identifizieren.
...

Verstehe ich richtig, du hattest nicht von Anfang an beim Hobeln Probleme mit Pickeln?
Hattest du bevor es losging etwas verändert, etwas Neues hinzugenommen?
Ist deine Gesichtshaut grundsätzlich empfindlicher?
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
herzi
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Beiträge: 8.511



« Antworten #2 am: 28. September 2020, 13:04:13 »

Willkommen, Saint47.

Ich denke Du solltest im Ausschlussverfahren testen ob Deine Haut auch alles verträgst.
Hast Du mal Dein Bartöl an einer empfindlichen Hautstelle wie der Unterarmbeuge versucht? Verreib dort mal einen Tropfen. Hast Du im Laufe des Tageseine Reaktion, dann bist Du gegen irgendwas darin allergisch. Vielleicht gegen ein ätherisches Öl.
Als Nächstes würde ich den Proraso Balsam ebenso testen.
Dann kannst Du den Proraso Balsam einfach mal weglassen. Sollte das Bartöl in der Armbeuge unauffällig gewesen sein, dann kannst Du das auch verwenden wenn Du Dir nach der Rasur was ins Gesicht schmieren willst.

Hast Du Metallallergien? Dann versuch mal die Rasur mit dem Wilkinson Classic. Da ist nicht viel Geld hin. Einen Edelstahlhobel kannst Du Dir später immer noch kaufen.

Ich habe auch von Menschen hier im Forum gelesen welche Pickel bekommen wenn sie sich einige Zeit nach der Rasur mit den Händen ins Gesicht fahren. Du könntest nach der Rasur alkoholhaltiges AS (oder auch Franzbranntwein) mit einem Wattepad oder Wattebausch auftragen.

Wenn Du allgemein unter fettiger Haut leidest, dann könnte auch das Öl zuviel sein.

Um die RS auszuschliessen könntest Du auch die RS in Verbindung mit einem Systemrasierer versuchen.

Gerade lese ich
... gegen den Strich rasiere ich am Hals (wo die Pickel sind) ...

Trägst Du Hemd und Krawatte oder Rollkragenpullis? Die können im gereizten (falls er gereizt ist Zwinkernd ) Rasurbereich zu Pickeln führen.

Gute Besserung und halt uns auf dem Laufenden,
herzi


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Gruß,
Stefan
Saint47
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Beiträge: 7


« Antworten #3 am: 28. September 2020, 15:50:37 »

Also die Pickel habe ich so nach 1-2 Wochen hobeln bekommen. Vorher war mein Hals "nur" gereizt von der Rasur und ich hatte Rasurbrand, was inzwischen nicht mehr der Fall ist.
Hinzugefügt habe ich dann das Bartöl und das ASB, weil mir das alkoholische Aftershave nicht gut genug die Haut entspannt hat.
Hauttechnisch bin ich auch eher ein trockener als öliger Mensch und empfindlich würde ich auch sagen, aber eher am Hals, als im Gesicht.
Den Tipp mit der Armbeuge und dem Wattepad befolge ich gerade. Ich bin nämlich Allergiker und die Armbeuge ist bei mir auch sehr emfpindlich, aber Metallellergien sind mir jetzt nicht bekannt. Trotzdem kaufe ich mal demnächst den Plastikhobel -ist ja nicht teuer das Ding.
Ich probiere jetzt mal nach und nach die Zutaten meines Öls an meiner Armbeuge aus, aber bis jetzt sind noch keine Pusteln o.ä sichtbar. Das ASB war auch unauffällig.
Vielleicht sollte ich den Pinsel vorher auch einmal desinfizieren?
Ansonsten melde ich mich morgen Früh noch einmal zurück, nachdem ich mich rasiert habe und die ganzen Zutaten durchprobiert sind Smiley
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heinzelmann
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« Antworten #4 am: 28. September 2020, 18:35:09 »

Herzlich willkommen in der Anstalt @ Saint47 Grinsend

Ich hatte die gleichen Probleme wie Du, bei mir waren folgende Veränderungen hilfreich:

- Eine sehr weiche Bürste mit Borsten-Besatz befreit eingewachsene Bart-Stoppel (Rasierpickel) schonend, sofern die Bürste in Wasser eingeweicht wurde.

- Rasier-Creme nicht unbedingt im Gesicht aufschäumen, sondern in einer kleinen Schüssel. Das ist weniger Streß für die Haut.

- Ich hatte sehr viele Rasierklingen getestet, durchgesetzt hat sich die Astra Superior Platinum, im sanften Rasierhobel (z.B. Merkurc15c). Auch die Rasier-Klinge ist so ein Thema: Was der eine verträgt, bringt dem anderen nur Frust.

- Die Rasierhobel die ich Anfangs benutzte, hatten eine ähnliche Schaumkante wie Dein King C. Gillette (Merkur 23c und 33c).
Dann hatte ich einen Merkur 15c Zahnkamm und der hat schon einiges besser gemacht. Vor allen Dingen am Hals.

- Rasier-Seife oder Rasier-Creme, bzw. alles was ich auf die Haut aufgetragen hatte, wurde ausgesondert sofern Silikon enthalten war.

Tipps, über Tipps! Am Anfang nicht zu viel verschiedenes auf einmal testen, sondern nur eine Sache.

« Letzte Änderung: 28. September 2020, 18:44:17 von heinzelmann » Gespeichert


Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterläßt keine eigenen Spuren (Wilhelm Busch).
Saint47
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« Antworten #5 am: 28. September 2020, 19:51:10 »

Herzlich willkommen in der Anstalt @ Saint47 Grinsend

Ich hatte die gleichen Probleme wie Du, bei mir waren folgende Veränderungen hilfreich:

- Eine sehr weiche Bürste mit Borsten-Besatz befreit eingewachsene Bart-Stoppel (Rasierpickel) schonend, sofern die Bürste in Wasser eingeweicht wurde.

- Rasier-Creme nicht unbedingt im Gesicht aufschäumen, sondern in einer kleinen Schüssel. Das ist weniger Streß für die Haut.

- Ich hatte sehr viele Rasierklingen getestet, durchgesetzt hat sich die Astra Superior Platinum, im sanften Rasierhobel (z.B. Merkurc15c). Auch die Rasier-Klinge ist so ein Thema: Was der eine verträgt, bringt dem anderen nur Frust.

- Die Rasierhobel die ich Anfangs benutzte, hatten eine ähnliche Schaumkante wie Dein King C. Gillette (Merkur 23c und 33c).
Dann hatte ich einen Merkur 15c Zahnkamm und der hat schon einiges besser gemacht. Vor allen Dingen am Hals.

- Rasier-Seife oder Rasier-Creme, bzw. alles was ich auf die Haut aufgetragen hatte, wurde ausgesondert sofern Silikon enthalten war.

Tipps, über Tipps! Am Anfang nicht zu viel verschiedenes auf einmal testen, sondern nur eine Sache.



Mit dem Aufschäumen hast du ein Fass auf gemacht. Zwar benutze ich eine Rasierschale, aber ich glaube, anfangs habe ich mir nicht so viel Mühe gegeben und weniger einmassiert, als ich noch unsicher war mit dem Hobeln und Aufschäumen. Vielleicht massiere ich den Schaum auch zu doll ein. Und den 15c behalte ich mir mal im Hinterkopf. Im Netz schreiben die Leute sogar tatsächlich, dass der gut für empfindliche Haut wird.
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Saint47
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« Antworten #6 am: 29. September 2020, 11:08:16 »

Sooooo...
Vorhin habe ich mich wieder rasiert.
Diesmal habe ich wirklich alles desinfiziert, auch mein Gesicht (schadet ja nicht).
Den Schaum habe ich jetzt nicht ganz so extrem einmassiert wie ich es sonst getan habe, sondern nur ein paar mal sanft aufgetragen. Dadurch war das Rasieren mit den Derby Extra Klingen etwas rurppig, aber nicht so, dass meine Haut jetzt im Nachhinein gereizt ist. Die Rasur mit den Astra SP oder Personna Blue hat mir da besser gefallen.
Gestern habe ich dann meine Öle usw. an meiner Armbeuge getstet und keine Reaktion festgestellt.
Die Pickel bin ich während der Rasur, so gut es geht, umgangen und das Aftershave habe ich dann mit einem Wattepad aufgetragen.
Bis jetzt kann ich mich nicht beklagen, mal gucken was meine Haut in ein paar Tagen sagt.
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heinzelmann
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« Antworten #7 am: 29. September 2020, 18:11:27 »

Was meinst Du mit desinfiziert? Sehr viele von uns sind der Meinung, daß man es relativ
schnell mit der Vorbereitung übertreiben kann, vor allen Dingen empfindlichere Naturen.

Eine gute Vorbereitung könnte so aussehen, natürlich nur ein Vorschlag:
- Gesicht mit Glycerin-Seife waschen
- Rasieröl auftragen
- Rasier-Schaum aus RS oder RC in einer Schüssel aufschlagen, dann auftragen.
- Nicht auf Gedeih oder Verderb 3 Durchgänge mit-quer-gegen die Wuchsrichtung!
- evtl. AS und etwas rückfettendes, am besten ohne Silikon bei allen verwendeten Sachen!

Bei mir waren es aber auch der Rasierer und die Rasierklingen, was den größeren Fortschritt brachten.
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TeaTime
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« Antworten #8 am: 29. September 2020, 19:42:41 »

Es ist ja unklar, um welche Art von Pickeln es sich handelt, also ob um eingewachsene Haare oder doch "nur" Entzündungen von Mikroverletzungen (zB durch Faceturbation) oder einfach um Rasurbrand.

So oder so bleiben wie immer die üblichen Verdächtigen: Druck und Winkel. Generell ist es (das weiß ich aus eigener Erfahrung) nicht ganz einfach, sich die Unarten der Sysmierasur abzugewöhnen (insbes. auch die langen Züge).
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Saint47
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« Antworten #9 am: 29. September 2020, 21:29:50 »

Was meinst Du mit desinfiziert?


Ich hatte hier noch eine Waschlotion rumfliegen mit desinfizierenden Eigenschaften und damit habe ich mir vorher das Gesicht gewaschen.
Und die Rasur erfolgt auch eigentlich so wie du es beschreibst.
Die 3 Durchgänge lasse ich auch schon lange weg. Ich korrigiere am Hals höchstens noch einmal etwas nach, aber dann immer mit dem Strich.
Es ist ja unklar, um welche Art von Pickeln es sich handelt, also ob um eingewachsene Haare oder doch "nur" Entzündungen von Mikroverletzungen (zB durch Faceturbation)
Was ist Faceturbation???
Also ich glaube bei den Pinkeln bin ich mir nicht sicher, ob es eingeachsene Haare oder Entzündungen sind. Einige sind halt schon so um die 3 Wochen alt und eingewachsene Haare konnte ich bisher noch nicht erkennen.

Mit dem Winkel könnte ich auch vielleicht noch etwas mehr spielen. Oder ich habe noch nicht die Wuchsrichtung der Haare gut genug studiert Lächelnd
Das ist alles so frustrierend... Ich verstehe einfach nicht warum das mit einem Systemrasierer so viel besser geklappt hat.
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TeaTime
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« Antworten #10 am: 30. September 2020, 07:30:59 »

Bei einer Hobelrasur hat man nur eine Schneide, die verhältnismäßig direkten Hautkontakt hat, bei Systemies hat man idR mehrere, relativ dicht zusammenstehende (andere Druckverteilung auf die Haut, vgl. Nagelbrett des Fakirs, je mehr Nägel und je dichter, desto weniger Aua) und einen Rahmen, der Druck auf die Schneiden minimiert.

Inbes. bei zuviel Druck (und bei eher schabendem Winkel) entstehen halt mehr Mikroverletzungen. Reibt man nach morgendlicher Rasur am Vormittag häufig im Gesicht herum (Faceturbation), reizt man diese Verletzungen nicht nur, sondern reibt sich auch schön über die Hände Keime in diese Verletzungen, was sich normalerweise dann entzündet (da hilft das Aftershave nach der Rasur natürlich nicht).

Daher sind Druck und Winkel, plus Hände aus dem Gesicht lassen, sehr wichtige Stellschrauben.
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Saint47
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« Antworten #11 am: 30. September 2020, 13:06:42 »


Daher sind Druck und Winkel, plus Hände aus dem Gesicht lassen, sehr wichtige Stellschrauben.

Das scheint mir schlüssig. Vor allem weil ich nach der Rasur am Nachmittag oftmals noch Bartöl auftrage. Dann habe ich neben meinen Goatee das Bartöl auch noch immer auf den Hals gerieben, weil mich meine Barthaare nach einigen Stunden am Hals gepiekst haben. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Aber dann lasse ich das jetzt mal weg und fasse mich da gar nicht mehr an.
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Saint47
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« Antworten #12 am: 05. Oktober 2020, 10:43:45 »

UPDATE:
Habe den Winkel noch geringer gehalten, sodass man die Klinge kaum noch spüren kann beim rasieren. Meinen Hals habe ich überhaupt nicht mehr berührt nach der Rasur und es ist eine merkliche Besserung eingetreten.
Die Rötungen der Pickel gehen mehr und mehr zurück.
Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Smiley
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« Antworten #13 am: 12. Oktober 2020, 15:48:35 »

IMHO der klassischer zu viel Bamborium und vor allem auch zu viel auf einmal geändert. 

Ich hatte in meiner Jugend auch eher empfindliche Haut und habe dann lernen dürfen das weniger mehr ist.

Meine Empfehlung geh zurück zu deinem Setup das Du mit dem Systemie verwendet hast und nutze den Hobel so.

Von da aus kannst Du dann Änderungen machen aber immer nur EINE Sache ändern und das eine weile beobachten.

Nur so kannst Du raus finden ob etwas hilft oder eher verschlechtert /verschlimmert.

Mir persönlich hat sich auch nie erschlossen was es bringen soll die Haut und den Bart erst zu fetten (ölen) und anschliesend mit Base (seife) wieder zu entfetten. Aber jeder wie er meint.
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TeaTime
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« Antworten #14 am: 13. Oktober 2020, 12:55:53 »

Mir persönlich erschließt sich ein Öl auch nicht. Allerdings soll ja nicht der Bart, sondern die Haut über das Öl unempfindlicher gegen Reizungen und Verletzungen gemacht werden (also gleiches Prinzip wie in den 1920er bis 1960er Jahren als eine Anwendungform von Nivea Creme, s. http://up.picr.de/10845865pd.jpg). Die Rasierseife, bzw. der damit erzeugte Rasierschaum, soll helfen, dass das Barthaar kontinuierlich über längeren Zeitraum mit Wasser versorgt wird, und dass das Haar so über diese Wasserversorgung während der Einwirkzeit ordentlich aufquellen kann; inwieweit Seife als solche das Barthaar auch weicher machen soll, ist soweit ich weiß umstritten.
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2020, 12:59:11 von TeaTime » Gespeichert
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