gut-rasiert
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Autor Thema: Struppiger Bart  (Gelesen 1627 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Perikles
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« am: 11. Januar 2020, 00:50:22 »

Habe 17 Tage Wuchs. Die Haare sind struppig. Was tut man? Oder tut man nichts, nur weiter wachsen lassen und sie legen sich an? Erfahrungswerte gewünscht.
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MRetro
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« Antworten #1 am: 11. Januar 2020, 01:10:22 »

Also in einem Rasurforum kann die Antwort doch wohl nur lauten „Abrasieren!“, oder?  Grinsend

Aber ok, im Ernst jetzt. Kannst du ein paar mehr Informationen geben?
Was genau meinst du mit strubbelig?
Hast du von Natur aus eher „krausiges“ Haar?
Wie lang ist das Barthaar jetzt?
Pflegst du es schon mit irgendwelchen Mitteln?
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
Perikles
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« Antworten #2 am: 11. Januar 2020, 01:20:44 »



Es stehen einige Haare ab und legen sich nicht an.
Mein Kopfhaar ist nicht krausig, sondern weitgehend glatt, mit leichter Welle, wenn es sehr lang wird.
Das struppige Barthaar hat jetzt 7 oder 8mm Länge.
Ab und an kommt ein Tröpfchen Traubenkernöl ran, was ich aber wieder sein lasse, weil es den Absteh-Effekt quasi noch verstärkt.
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godek
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One man's magic is another man's engineering


« Antworten #3 am: 11. Januar 2020, 01:42:51 »

Bürsten hilft.

Bartöl auch, aber da bist du ja schon dabei.

mfg
godek
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Perikles
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« Antworten #4 am: 11. Januar 2020, 02:20:14 »

nein, beides hilft mir nicht.
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Radiator
Neuling

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« Antworten #5 am: 11. Januar 2020, 12:35:38 »

Was soll sich denn bei 7-8 Millimeter schon legen? Das sind doch noch Stoppel. Also, weiter wachsen lassen! Und viel bürsten. Am Besten mit einer Wildschweinborstenbüste oder einer veganen Naturfaser, wenns nichts vom Tier sein soll. Öl ist auch sehr wichtig. Das macht das Barthaar geschmeidiger und ist gut für die Haut. Ab und an mal ein Tropfen reicht aber nicht. Es dürfen schon regelmäßig morgens und abends 3-4 Tropfen sein, solange es nur kurze Stoppel sind. Wenn der Bart länger wird, kann man die Menge erhöhen. Ein langer Bart (mehrere cm) verträgt auch 10 Tropfen oder mehr. Das Öl aber nicht nur in den Bart schmieren sondern auch gründlich in die Haut einarbeiten. Bürsten und Ölen ist extrem wichtig. Es verhindert das gefürchtete Bartjucken oder schuppigen Bart.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 12:58:43 von Radiator » Gespeichert
Perikles
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« Antworten #6 am: 11. Januar 2020, 13:17:59 »

Danke, verstanden, also noch wachsen lassen. Das werde ich berücksichtigen. Was ich nicht mache, ist mehrmals täglich ölen, nichteinmal täglich ölen möchte ich. Manchmal frag ich mich, wie unsere Altvorderen sich ohne diese ganzen Produkte überhaupt einen Bart haben wachsen lassen können, ohne das ganze Brimborium Zwinkernd
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Weihschäumer
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« Antworten #7 am: 11. Januar 2020, 13:43:39 »

Öl für die Bartpflege wird schon im Alten Testament erwähnt (ca. 1500-500 v. Chr.)
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Perikles
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« Antworten #8 am: 11. Januar 2020, 13:55:46 »

gut, aber doch nicht zweimal täglich?

Welche Öle empfiehlt Ihr denn? Derzeit nehme ich Traubenkernöl. Es ist ja so und so viel mehr Aufwand, als sich glatt zu rasieren, gerade hab ich mir die Konturen mit der Shavette gemacht, vorher waschen, also glattrasieren geht für mich schneller und einfacher.
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Radiator
Neuling

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« Antworten #9 am: 11. Januar 2020, 14:06:13 »

Das Öl würde ich Dir aber schon nahe legen. Und ich glaube nicht, daß unsere Altvorderen einfach nur wachsen ließen. Öl hatten die auch. Und wenn DIE keine Naturhaarbürsten hatten, wer dann? Warum willst Du nur wachsen lassen. Bei der Komplettrasur warst Du bestimmt auch nicht kleinlich, was Hard- u. Software betraf. Ein gepflegter Bart erfordert viel Zeit zur Pflege, mehr Zeit als eine einfache Nassrasur. Viele meinen, einen Bart wachsen zu lassen bedeutet einfach nur aufhören zu rasieren. Dem ist aber nicht so. Rasieren mußt Du Dich trotzdem. Ein gepflegter Bart erfordert saubere Konturen an Hals und Wange. Falls Du damit noch nicht begonnen hast, kannst Du jetzt ruhig damit anfangen.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 14:11:08 von Radiator » Gespeichert
Radiator
Neuling

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« Antworten #10 am: 11. Januar 2020, 14:07:12 »

@Perikles, Du warst schneller. Einiges hast Du schon selbst beantwortet.

Traubenkernöl ist schon sehr gut. Ich würde noch Arganöl und Hanföl dazu mischen. Es gibt aber noch andere geeignete Öle, z.B Jojobaöl oder Rizinusöl.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 14:12:06 von Radiator » Gespeichert
Krischan71
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« Antworten #11 am: 11. Januar 2020, 17:32:19 »

@Radiator: super beschrieben!  Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

@Perikles: aus eigener Erfahrung, die jetzt allerdings schon ein gutes Jahr zurück liegt, kann ich Radiator nur beipflichten. Ölen und Bürsten hat mir damals auch sehr geholfen.
Und ja, je länger die Barthaare sind, desto eher werden sie sich legen. 17 Tage Wuchs ist noch nicht viel, aber wenn es erstmal anfängt zu jucken, dann ist jeder Tag eine Qual. Hab Geduld (Ölen und Bürsten) und Disziplin (Nicht kratzen!). Ich habe damals auch tagsüber immer mal wieder den Bart einmal durchgebürstet, wenn es sehr gejuckt hat.

Jedenfalls drücke ich dir beide Daumen, dass du es schaffst.  Daumen hoch Daumen hoch
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Warum geht der Westfale zum Lachen in den Keller? Weil dort das Bier steht!  Platt(deutsch)es Klischee
godek
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One man's magic is another man's engineering


« Antworten #12 am: 11. Januar 2020, 19:17:10 »

Ich bin extrem von Jojobaöl angetan.

Das ist zwar eigentlich gar kein Öl, sondern ein Wachs.

Macht aber geschmeidige Haut und tut auch Haar gut.
Zieht auf Haut prima ein und hinterlässt kein fettiges Gefühl.

Also so ziemlich das Gegenteil von Traubenkernöl.

mfg
godek
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Radiator
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« Antworten #13 am: 11. Januar 2020, 19:52:01 »

Hier sind mal 2 Links zum Thema Bartöl selber mischen

https://blackbeards.de/bartpflege/bartoel-selbst-machen
https://gentsbible.de/traegeroele-wirkung-bartoel/
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MRetro
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« Antworten #14 am: 11. Januar 2020, 21:06:40 »

Da hatte ich heute Nacht noch so viele Details abgefragt und schon ist 24 Stunden später alles beantwortet.  Smiley
@Radiator: Flott und kompetent.  Daumen hoch  Mehr könnte ich auch nicht mehr beitragen.  angel
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