gut-rasiert
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Autor Thema: Phoenix Artisan Accoutrements - Alpha Ecliptic slant  (Gelesen 485 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
efsk
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Beiträge: 1.202



« am: 30. August 2017, 08:29:45 »

Die Phoenix Artisan Accoutrements Alpha Ecliptic slant wurde präsentiert als eine Kopie der Walbusch Schägschnitt. Die Fotos aber zeigten was anderes als der mir bekannter Walbusch:

Nun habe ich eine unbekannter Hobel wovon ich dachte es konnte eine Vorläufer des B3s sein also diese mal daneben gehalten und Presto!:

Kann also bedeuten dieser unbekannter (oben in schwarz) ist ein alte Walbusch.

Zur Alpha Ecliptic!



Dieser Hobel gibt es in rotbrauner Kunststoff und in Aluminium, der letzte in Schwarz und Bronze. Ich mag die Verpackung, mit Spacecadet und hinweisungen auf ausserirdisches Rasiervergnügen. Zuerst war der Alu-Variante verfügbar mit zwei unterschiedliche Grifflangen, die waren aber so schnell weg das ich die nicht habe, ich habe nur die heutige Produktion mit 3.5" Griff.



Der Hobel ist ein Schrägschnitt mit Buckel, anders von Form aber ähnlich wie der B3 und verschiedene andere Hobel. Im Englischen Bereich nennt man das ein Humpback.


Der Buckel zeigt auch wie der Hobel benutzt wird: Oberplatte gegen die Haut, was macht das der Buckel die beide Winkel, Rasierwinkel und Schrägwinkel, gut macht. Diese Weise rasiert der Hobel am besten, aber nicht am lautesten.



Handlung ist ausgezeignet, gutes Gleichgewicht bei Kunststoff so wie Alu-Versionen, lauft nicht voll, spült einfach sauber, der Kopf kann überall gut seine Arbeit leisten, prima. Klinge einlegen ohne Probleme, und die Verarbeitung ist ausgezeignet. Ich finde nur die Alu-Griffe hässlich, aber das ist eine Geschmackssache.


Rasieren tut der Hobel als der beste. Sehr effektiv, und sehr gründlich. Aggressivität im Mittelbereich, und alle Modelle liefern sehr gute Leistung. Dies Hobel machen mich Froh, und PAA hat ein seltener, sehr gut rasierender Hobel neu Leben gegeben.

« Letzte Änderung: 07. November 2019, 20:19:49 von Tim Buktu » Gespeichert

Verzeih mir mein Deutsch. Ich bin ein Holländer.
lG - Richard
nudelnrasieren
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« Antworten #1 am: 30. August 2017, 12:23:15 »

 Daumen hoch

Interessanter Hobelkopf,  dieser Übergang von etwas Dreieckig auf abgerundet.

Gruss
« Letzte Änderung: 07. November 2019, 20:20:46 von Tim Buktu » Gespeichert
Rasierwasser
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Beiträge: 441



« Antworten #2 am: 01. September 2017, 20:51:55 »

Mir gefällt diese Form zwar gar nicht, aber das ist sehr subjektiv. Nichtsdestotrotz ist es ein interessanter Hobel.
Sieht nach gleichmässigem Schrägschnitt ohne Torsion aus. Richtig?
« Letzte Änderung: 07. November 2019, 20:20:34 von Tim Buktu » Gespeichert
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #3 am: 07. November 2019, 21:10:47 »

Nachdem mir ein sehr freundliches Mitglied seinen Alpha Ecliptic zum Test zugesandt hat, will ich mich hier etwas über ihn auslassen:

Erst mal: Die Gestaltung der Schachtel gefällt mir sehr gut!




Epic Slant Action - Alpha Ecliptic - Galactic Shave Tech und dazu dieses Bild: Erste Sahne!







In ox blood auch meinem Geschmack nach eine sehr gute Wahl










Der Rasierer hat mich sofort an 2 andere meiner Schrägschnitter erinnert:

Der Griff gleicht dem des Walbusch B3 und der Kopf dem eines ungemarkten schwarzen Kunststoffhobel aus meinem Fundus.










Ich hatte den Alpha Ecliptic mit 3 verschiedenen Klingen im Test. Nachdem er mir bei der ersten Rasur mit einer Sputnik zu angriffslustig zur Sache ging (ordentlich strapazierte Haut und 2 Blutpunkte nach der Rasur) wechselte ich am 2. Tag auf die Klinge, die bei mir in fast allen Hobeln geht. Auf die Lord "Super Stainless". Aber auch mit der Lord lieferte er eine mir zu aggressive unangenehme Rasur ab. Es war mir nicht möglich einen Winkel zu finden, der ein akzeptables Rasurgefühl vermittelt. Wunde Haut und Blutpunkte inclusive.

Ok - was tun? Manchmal hilft in solchen Fällen ja auch die Feather weiter. Also am 3. Tag den Alpha Ecliptic mit einer Feather bestückt. Hmmm, leider kein Erfolg. Diese Rasur habe ich kurz vor Schluss abgebrochen und die letzten Züge mit meinem Mach3 gemacht.  Augen rollen


Toller Hobel! Optisch gefällt der mir, noch dazu in der Farbe, sehr gut. Aber Rasieren kann ich mich damit zwar sehr gründlich, aber auch sehr unsanft und das will ich nicht.


Die Tage danach habe ich dann zum Vergleich den ungemarkten schwarzen Schrägschnitt und den Walbusch B3 genommen. Der schwarze hat 2 sehr unterschiedliche Seiten. Mit einer Seite ist eine gründliche Rasur kaum möglich. Die andere rasiert sehr gut und gründlich. Der Walbusch ist dagegen ein Präzisionsgerät, das mich sanft und gründlich rasiert. Perfekt für eine Bakelit-Schrägschnitt. Keine Frage mehr, welchen ich für eine sanfte und gründliche Rasur wählen würde.



Wenn man einen Blick auf den Klingenspalt der 3 Hobel wirft, wundert man sich über mein Ergebnis vermutlich nicht.









Ganz herzlichen Dank an den Verleiher!
« Letzte Änderung: 07. November 2019, 21:15:05 von Tim Buktu » Gespeichert

Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #4 am: 07. November 2019, 23:42:12 »

Danke für diesen wirklich tollen Bericht  Lächelnd Daumen hoch Daumen hoch
Hatte diesen Hobel immer mal wieder im Hinterkopf nachdem ich mit dem Phoenix King Clone ja sehr zufrieden bin aber beim hier vorgestellten bleibe ich dann doch lieber beim Walbusch oder Apollo.
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Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
herzi
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« Antworten #5 am: 08. November 2019, 07:38:25 »

jetzt haben die so einen schönen Hobel gemacht und dann vergessen in der Bodenplatte die Rundung der Kopfplatte zu machen. Das wird der Grund sein für seine Aggressivität. Bei den anderen Hobeln sieht man wie sich die Bodenplatte an die Kopfplatte anschmiegt.

Toller Bericht mit tollen Fotos.
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Gruß,
Stefan
TeaTime
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« Antworten #6 am: 08. November 2019, 07:45:10 »

Bei mir funktioniert der Hobel soweit 1a, ist aber extrem winkelintolerant. Weicht man nur ein Jota vom Optimum ab, hat man einen Schaber, wie man ihn sonst zum Tapetenentfernen benutzt. Dadurch ist die Rasur - was ja eigentlich durch die Kopfform verhindert werden sollte - von Seiten der Konzentration her eher etwas anstrengend. Zudem muss ich unter der Nase immer etwas tricksen. Daher führe ich diesen Hobel nicht so oft aus, was eigentlich schade ist, da er schon recht cool rüberkommt.
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herzi
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« Antworten #7 am: 25. November 2019, 08:36:17 »

Den Hobel habe ich jetzt auch testen können. Ich habe die blaue Wilkinson Economie verwendet.
Erster Eindruck: So schwer ist das doch nicht. In Verbindung mit der Palmolive Rasierseife ergibt sich eine recht problemlose Rasur. Wenn er am schönsten singt dann klappts auch am Besten Zwinkernd Trotzdem ist der Winkel ungewohnt und die Rasuren nicht so nachhaltig als mit meiner Rampensau, dem Merkur Bakelit.
Stellt sich mir die Frage warum augerechnet ich mit dem Hobel gut zurecht komme. Meine Vermutung ist, dass ich das Gewicht des Bakelithobels gewohnt bin weil ich seit Jahren den Merkur Bakelit ausführe. In meiner Anfangszeit mit dem Merkur habe ich dazu geneigt zu fest aufzudrücken. Das Weniger an Gewicht wurde durch Druck ausgeglichen. Vielleicht erging das meinen Vorrednern auch so.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich momentan leicht spürbare Irritationen "rund ums" Kinn habe und die Rasur nicht so gründlich ist als mit dem Merkur. Aber etwas Spannung darf ja sein, oder?
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Gruß,
Stefan
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