gut-rasiert
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Autor Thema: Hobel Empfehlung - starker Bartwuchs, empfindliche Haut  (Gelesen 2303 mal)
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3di
Neuling

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« am: 14. April 2019, 10:26:05 »

Hallo Forum,

Ich bin seit einigen Monaten Hobler :-).
Aktuell habe ich einen 23c, Feather Klingen (Div. getestet, bei dieser geblieben) Speick RC, Weleda ASB.

Ich habe starken Bartwuchs und sehr festes Barthaar aber sehr empfindliche Haut und leider oft Rasierbrand und ziehen/brennen nach der Rasur. Das wurde mit dem Umstieg vom Systemrasierer auf Hobel deutlich besser.

Der 23c ist sehr sanft zur Haut, daher eine gute Empfehlung aber leider auch nicht so sehr gründlich, dh. ich muss oft vielfach über manche Stellen gehen, um ein glattes Ergebnis zu bekommen.

Könnt ihr mir einen Hobel empfehlen der etwas aggressiver rasiert, gleichzeitig aber sanft zu Haut ist?

Faszinieren würde mich einer aus Edelstahl wie der Feather, Rockwell, oder Ikon, aber ich weiß nicht ob verchromt nicht besser gleitet.
Sollte ich auf einen offenen Kamm wechseln?

Gruß und Danke 3di

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TeaTime
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« Antworten #1 am: 14. April 2019, 11:13:38 »

Hmmm, also, ich bin der Meinung, dass die Sanftheit eher was mit der Klinge, bzw. Passung Klinge zu Haut und Schärfe zu Bart, und ganz besonders natürlich mit dem ausgeübten Druck zu tun hat. Insofern ist auch ein Mühle R41 sehr sanft zur Haut, wenn er mit individuell passender Klinge richtig geführt wird.

Möglich wäre natürlich (so oder so), mal einen Schrägschnitt-Torsioner auszuprobieren (am leichtesten zu bekommen sicherlich der Merkur 37). Oder aufs Messer umzusteigen.
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #2 am: 14. April 2019, 21:46:05 »

Meiner Erfahrung nach gleitet Chrom schon etwas besser als Edelstahl. Das macht bei mir aber keinen entscheidenden Unterschied.
Hattest Du außer dem 23c schon einen anderen Hobel und wenn ja, wie waren die Erfahrungen damit?

Wenn ein 23c mit der Feather nicht passt, weil zwar sanft, aber nicht gründlich genug würde könnte ich mit vorstellen, dass evtl. ein Progress geht (den kannst Du eventuell passend machen) oder du testest den aktuellen R41 von Mühle.
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PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Rockabillyhelge
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« Antworten #3 am: 14. April 2019, 22:17:51 »

So doof es klingt, würde den Giesen und Forsthoff Zahnkamm oder den 37c empfehlen, letzterer bedarf definitiv Übung aber mit einer sanften Klinge und wie gesagt Übung rasiert er wie kein zweiter, der Giesen und Forsthoff dagegen besitzt ähnliche Qualitäten bedarf aber weniger Übung und ist eher kumpelig.
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Sparschäler reloaded
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Das Bild gibt meinen Typ wieder.


« Antworten #4 am: 14. April 2019, 22:32:26 »

Und ich würde bei empfindlicher Haut auch mal mit der RS experimentieren.
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Burlador
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« Antworten #5 am: 15. April 2019, 00:44:17 »

Da du deine Klinge schon gefunden hast, würde ich dir dazu den verstellbaren Merkur Futur empfehlen. Futur mit Feather ist immer noch meine Lieblingskombination: Rasurgefühl, Endergebnis und auch der "Sound" ist unschlagbar. Feather für empfindliche Haut ist imho insofern günstig, weil sie ziemlich scharf ist und daher kaum zum Rupfen neigt. Den Futur gibt es matt oder in glänzendem Chrom, bei letzterer Version ist der Griff nicht so rutschig wie er am Foto aussieht.
 
Übrigens muss man ihn nicht zwingend im Garten verwenden.  Grinsend  Amazon bietet ihn nämlich in der Gartenabteilung an:
https://www.amazon.de/Merkur-solingen-760-Rasierapparat-Futur/dp/B000G0JZYQ

Der bereits genannte Merkur 37 C (oder vielleicht der baugleiche, aber längere 39 C) ist ein sanfter Allrounder, der mit fast allen Klingen gut zurechtkommt.
« Letzte Änderung: 15. April 2019, 00:49:53 von Burlador » Gespeichert

"Er läuft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt..." (Büchner, Woyzeck)
godek
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« Antworten #6 am: 15. April 2019, 10:55:31 »

Der 23c ist sehr sanft zur Haut, daher eine gute Empfehlung aber leider auch nicht so sehr gründlich, dh. ich muss oft vielfach über manche Stellen gehen, um ein glattes Ergebnis zu bekommen.

Möglicherweise hast du auch bei der Technik noch Potential.

Ich habe mich fast 30 Jahre nass rasiert ohne einer guten Technik auch nur nahe zu kommen.

Wenn du vom System kommst und "vielfach" über eine Stelle gehen schreibst könnte das ein Grund für Rasierbrand sein. Ein modernes System gestattet dank den Gleitglibberstreifen x Durchgänge mit einmal Einschäumen. Beim Hobel ist das nicht ganz so.

Seit ich weiss, das die Wuchsrichtung des Barthaares eine Bedeutung hat komme ich fast immer mit zwei Durchgängen und dann Nacharbeit an zwei oder drei Stellen aus.

HTH
godek
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Dullblade
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« Antworten #7 am: 15. April 2019, 15:19:20 »

Ich komme leider mit Merkurbezeichnungen immer durcheinander, da diese in den neuesten Katalogen nicht mehr vorhanden sind. Wenn Dir der Merkur mit geschlossenem Kamm nicht gründlich genug ist, und der Rasurbrand durch das mehrfache Rasieren kommt, dann würde ich den Merkur mit offenem Zahnkamm empfehlen, der ist einen Tick weniger sanft, rasiert aber gründlicher, meiner Meinung nach, weil er weniger vom Rasierwinkel abhängig ist, als der mit geshclossener Schaumkante.
Der Merkur mit Torsionskopf ist in meinen Augen nicht gründlicher als der Zahnkamm, ist aber auch ein super Rasierer, der auch alles gut wegputzt. Nur wenn ich mit dem nicht alles erwische und mehrfach drüber rasiere, gibt es auch erste Anzeichen von Rasurbrand. Der Torsionskopf kann vieles mit seinem Eigengewicht wegrasieren, zusätzlicher Druck ist kontraproduktiv, wirklich gefährlicher als die anderen ist er bei mir auch nicht.
Prinzipiell komme ich mit allen Dreien super zurecht und möchte auch keinen missen, aber für das, was Du schilderst würde ich den Zahnkamm probieren.
Einen Futur habe ich leider nicht, könnte mir aber vorstellen, dass über die Verstellung Dein Problem auch gut gelöst werden kann, dito beim Progress.
Alternativ, Messer!, generell fühlt sich die Messerrasur vielleicht etwas ruppiger an, insbesondere, wenn man das Schärfen vernachlässigt, aber mit dem Messer hatte ich so gut wie nie Rasurbrand. Ich vermute, dass ein Messer die Haare rechtwinklig, tangential zur Haut, kappt, während ein Hober eher in einem Winkel arbeitet und dieser Winkel, bzw. die Haarspitze reizt dann beim Herauswachsen, schlimmstenfalls führt sie zu einwachsenden Haaren.
Mit meinen Messer hatte ich noch nie Rasurbrand, mit Hobeln eher, aber aktuell rasiere ich mich schwerpunktmäßig mit den Hobeln.
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3di
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« Antworten #8 am: 17. April 2019, 20:43:51 »

Hallo und vielen Dank für die vielen Tipps :-).

Ich habe mich entschieden mit dem Test eines Mühle R41 zu starten, ich hoffe er kommt noch vor Ostern Afro.

Eine Frage bleibt mir noch offen, haben Klingen eine oben/unten Seite? Ich hatte manchmal den Eindruck das je, nachdem in welcher Richtung ich diese einlege, ein kleiner Unterschied in der Schärfe ist (z.B. bei der Derby)..

Gruß 3di
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Rockabillyhelge
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« Antworten #9 am: 17. April 2019, 21:44:38 »

Da streiten sich die Geister, meines Erachtens haben DE Klingen kein oben und unten, der Anschliffwinkel bleibt der gleich (vorrausgesetzt das die Maschinen im Werk richtig justiert sind, was ich bei der ein oder anderen Marke zu bezweifeln wage).
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3di
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« Antworten #10 am: 19. April 2019, 20:53:52 »

Guten Abend,

die ersten zwei Versuche mit dem R41 liefen, Astra und Feather haben mich bisher nicht überzeugt, spannend ist, dass diese im 23c meine Lieblinge sind.
@TeaTime, @Tim Buktu welche klingen favorisiert ihr für diesen?

Durch die Anregungen im Verlauf bin ich am überlegen - ich denke die Speick RC ist recht gut, aber würde es Sinn ergeben neben der Weleda ASB noch eine Gesichtscreme zu verwenden?

Frohe Ostern.

Danke für eure Unterstützung Smiley
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ander
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« Antworten #11 am: 19. April 2019, 22:06:21 »

Ich finde die blaue Astra gut, ebenfalls die Super+Platinum.
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« Antworten #12 am: 19. April 2019, 23:14:17 »

Schärfere Klingen als die Feather wirst du nicht finden, zumindest nicht was die ersten zwei Rasuren anbelangt. Danach sind die BIC Chrome Platinum, Perma-Sharp und andere etwas schärfer.

Da du quasi ein Anfänger bist, würde ich vor allem an der Technik feilen. Ich habe in letzter Zeit den Gillette Tech etwas besser kennengelernt, der ein Zwillingshobel vom Feather Edelstahl-Hobel zu sein scheint und wohl der mildeste Rasierer auf dem Markt: mittlerweile bekomme ich mit drei Durchgängen (mit, quer und gegen den Strich) fast so gründliche Rasuren hin wie mit dem R41, der an Gründlichkeit nicht zu toppen ist. Hätte mir das früher mal jemand gesagt, ich hätte ihn wohl ausgelacht.

Wenn die Technik nicht stimmt, dann hilft dir auch die beste und teuerste Soft- und Hardware nicht weiter. Vor allem Geduld und Durchhaltevermögen braucht's dafür. Und die genaue Wuchsrichtung sollst du kennen.
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Faust des Nordsterns
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« Antworten #13 am: 19. April 2019, 23:20:07 »

Probier mal die Gillette Nacet im R41. Die nehmen wie die anderen St. Petersburger Klingen an Schärfe zu und sind äusserst sanft. Langlebig und preiswert sind sie auch noch.
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Tim Buktu
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« Antworten #14 am: 21. April 2019, 16:36:59 »

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@TeaTime, @Tim Buktu welche klingen favorisiert ihr für diesen?

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Die Lord Super Stainless geht bei mir in fast jedem Hobel. Auch mit der Sputnik geht bei mir fast jeder gut.
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