gut-rasiert
21. Januar 2019, 02:03:05 *
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Autor Thema: Klingen / Hobel Kombinationen - Gibt es deutliche Unterschiede ?  (Gelesen 1383 mal)
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ElDirko
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Beiträge: 109


« am: 09. Oktober 2018, 17:07:54 »

Moin,
sowohl hier als auch in anderen Rasur-Foren wird behauptet, dass man für jeden Hobel individuell die passende Klinge finden müsste/könne.  Klingen die in dem einem Hobel nicht gut funktionieren würden in anderen Hobeln besser oder gar gut passen.
Diese Behauptungen werden dabei als Fakt dargestellt ohne das dies belegt wird (was ja auch schwierig ist). Man stützt sich deshalb auf Erfahrungen sowie darauf das dies halt oft so in Foren zu lesen sei.
Vermutlich gibt es hierzu einige passende Themen, viel gefunden habe ich aber nicht da man nur schwierig danach suchen kann. Wenn jemand einen älteren Thread zu dem Thema kennt habe ich großes Interesse daran.

Ich habe nur diese Diskussion zu Fragestellung der Kombination von Sanften / aggressiven Klingen Hobeln gefunden:

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,34177.0.html

Daher der Thread, um dem Thema einen eigenen Ort zur Diskussion zu geben. Eine Umfrage hab ich auch gemacht, dann kann man sehen ob es eine verteilte Meinung dazu gibt oder ob es wirklich eine überragenden Mehrheit gleich sieht, was ja auch durchaus sein kann - dann hat man dafür einen Beleg.  Smiley

Ich selber kann die Klingen / Hobel Kombinations-These aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen. Daher auch mein Interesse.

Meine Empfindung ist: Eine Klinge funktioniert oder sie funktioniert nicht. Das gilt dann für alle meine Hobel.
Mag sein das es  Unterschiede in Nuancen gibt, aber die treten hinter anderen Einflüssen so sehr zurück dass sie für mich keine Rolle zu spielen scheinen. Jedenfalls nehme ich das nicht wahr.
Bin ich damit echt die absolute Ausnahme, Quasie ein Klingen-Konbinations-Ignorant?  Grinsend

Butter bei die Fische, wie empfindet ihr das ...
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #1 am: 09. Oktober 2018, 17:54:14 »

Moin,
sowohl hier als auch in anderen Rasur-Foren wird behauptet, dass man für jeden Hobel individuell die passende Klinge finden müsste/könne.  Klingen die in dem einem Hobel nicht gut funktionieren würden in anderen Hobeln besser oder gar gut passen.
Diese Behauptungen werden dabei als Fakt dargestellt ohne das dies belegt wird (was ja auch schwierig ist). Man stützt sich deshalb auf Erfahrungen sowie darauf das dies halt oft so in Foren zu lesen sei.
Vermutlich gibt es hierzu einige passende Themen, viel gefunden habe ich aber nicht da man nur schwierig danach suchen kann. Wenn jemand einen älteren Thread zu dem Thema kennt habe ich großes Interesse daran.

Ich habe nur diese Diskussion zu Fragestellung der Kombination von Sanften / aggressiven Klingen Hobeln gefunden:

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,34177.0.html

Daher der Thread, um dem Thema einen eigenen Ort zur Diskussion zu geben. Eine Umfrage hab ich auch gemacht, dann kann man sehen ob es eine verteilte Meinung dazu gibt oder ob es wirklich eine überragenden Mehrheit gleich sieht, was ja auch durchaus sein kann - dann hat man dafür einen Beleg.  Smiley

Ich selber kann die Klingen / Hobel Kombinations-These aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen. Daher auch mein Interesse.

Meine Empfindung ist: Eine Klinge funktioniert oder sie funktioniert nicht. Das gilt dann für alle meine Hobel.
Mag sein das es  Unterschiede in Nuancen gibt, aber die treten hinter anderen Einflüssen so sehr zurück dass sie für mich keine Rolle zu spielen scheinen. Jedenfalls nehme ich das nicht wahr.
Bin ich damit echt die absolute Ausnahme, Quasie ein Klingen-Konbinations-Ignorant?  Grinsend

Butter bei die Fische, wie empfindet ihr das ...

Ich habe mich mit den Standzeiten von Rasierklingen auseinandergesetzt und dabei feststellen können, dass es zwischen einzelnen Rasierhobeln und Rasierklingen gute Übereinstimmungen gibt. Andere Hobel hatten mit bestimmten Rasierklingen Schwierigkeiten. Allerdings schien es aber auch Abhängigkeiten von gewissen Rasierseifenprodukten zu geben. Mit einzelnen Seifen liefen einige Hobel irgendwie besser.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
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« Antworten #2 am: 09. Oktober 2018, 18:59:15 »

Meine Empfindung ist: Eine Klinge funktioniert oder sie funktioniert nicht. Das gilt dann für alle meine Hobel.
Mag sein das es  Unterschiede in Nuancen gibt, aber die treten hinter anderen Einflüssen so sehr zurück dass sie für mich keine Rolle zu spielen scheinen. Jedenfalls nehme ich das nicht wahr.

Keine Sorge, da bist Du nicht alleine. Habe ich auch so empfunden. Nun habe ich zwar nicht sehr viele Klingen probiert, da ich schnell mit der ASP die für mich beste Klinge gefunden hatte, aber deine Erfahrungen habe ich auch gemacht.
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #3 am: 09. Oktober 2018, 19:25:34 »

Ich finde die Unterschiede insgesamt eher gering aber z.T. schon spürbar. Meine bevorzugten Klingen gehen in den meisten Hobeln.
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PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Onkel Hannes
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« Antworten #4 am: 09. Oktober 2018, 23:42:44 »

Ich hatte dazu was geschrieben, eine Situation, die man relativ einfach und günstig nachvollziehen kann:

Die Kombination aus Wilkinson Classic Hobel und Wilkinson Klinge, in vielen Super- und Drogeriemärkten für wenige Euro zu haben, hat wohl viele User zum Hobel gelockt - und sie gleich wieder vergrault! Das taugt nämlich nichts.
Die Wilkinson Klinge ist aber gar nicht so schlecht - wenn man sie in einen anderen Hobel steckt. Und auch der Wilkinson Classic ist nicht schlecht - wenn man ihn mit einer anderen Klinge, in meinem Fall z.B. der ASP oder einer Dorco ST-301 bestückt.

In den entsprechenden Themen hier im Forum herrscht glaube ich auch ein recht weiter Konsens über diesen Umstand.
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ElDirko
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« Antworten #5 am: 13. Oktober 2018, 10:12:45 »

...
In den entsprechenden Themen hier im Forum herrscht glaube ich auch ein recht weiter Konsens über diesen Umstand.
...

Jup das meinte ich damit das man es immer wieder in Rasurforen liest.  Grinsend
Die Abstimmung zeigt es jetzt auch deutlich auf, also wieder mal gelernt das die eigenen Empfindungen und Ansichten nicht den Maßstab für die Realität darstellen.  Smiley
Zuimindes ganz alleine bin ich nicht.    Grinsend Grinsend Grinsend

Danke an alle für die Beteiligung und die interessanten Beiträge!
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Onkel Hannes
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« Antworten #6 am: 13. Oktober 2018, 14:29:14 »

Wenn für Dich alles mehr oder weniger gleich ist, dann ist das doch gut - vorausgesetzt natürlich, es ist gleich gut.

Alles gleich schlecht wäre schlecht.  Grinsend
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Sano
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« Antworten #7 am: 07. Januar 2019, 08:55:47 »

Hallo,

ich behaupte mal, es ist um einiges komplizierter.

Es gibt viele Rasierer, die sind unproblematisch und verhalten sich ähnlich, da gilt 'Ist die Klinge einmal gut, dann ist sie immer gut'. Es gibt aber auch Ausreißer, also Rasierer, in denen gute Klingen plötzlich übel sind. Bei mir ist der ATT Calypso so ein Rasierer, der Mühle R41 auch. Der ATT mochte die PSI gar nicht, auch die Derby Premium war unangenehm, obwohl beide in unkomplizierten Rasierern sehr gut sind. Wechselte ich diese Klinge dann in einen Standardrasierer (z.B. Timor, aber DE89 oder Merkur CC dürfte ähnlich sein), dann war sie wieder wie normal.

Ob es auch umgekehrte Effekte gibt, also Klingen die eigentlich eher schlecht funktionierten, werden gut, weiss ich nicht. Es gibt aber Leute, die die Wilkinson im R41 gut finden, und die Wilkinson ist eigentlich keine Knallerklinge.

Klingenvorlieben sind eh stark individuell, dann wird es bei den Kombinationen wahrscheinlich noch individueller. Aber es scheint auch Gemeinsamkeiten zu geben, bei dem ATT fand ich irgendwo eine Empfehlung für die Perma Sharp und die war auch für mich ganz gut in dem Rasierer.

vG
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alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #8 am: 07. Januar 2019, 23:06:49 »

Ich bin sicherlich nicht der Klingentester, aber Unterscheide gibt es definitiv.
Ich komme z.B. nicht mit Feather Klingen klar, die sind mir einfach zu scharf.
Aber im Feather DS1 ist es die einzige Klinge die wirklich geeignet ist da der Hobel einfach sonst zu sanft ist, oder besser gesagt ein deutlich schlechteres Ergebnis liefert.
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Stockton
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« Antworten #9 am: 08. Januar 2019, 14:14:16 »

Das Thema halte ich für extrem schwierig, weil man sich dem kaum objektiv nähern kann.

Wir alle wissen, dass unsere Haut nicht jeden Tag gleich ist, der Rasierschaum einmal nicht die optimale Konsistenz hat, 'mal ein paar Sekunden zu lange oder zu kurz einwirkt, um eine optimale Rasur zu ermöglichen. Das sind alles Variablen, die einen direkten Vergleich schwierig gestalten.
Bezogen auf den Hobel und die DE-Klinge sind wir beim Spaltmaß, dem Rasurwinkel, beides wird innerhalb von Toleranzen vom Hersteller vorgegeben, der Klingenqualität und deren optimaler Ausrichtung, die je nach Hobelmodell allerdings nicht immer gegeben ist.

Kann man jetzt einen "aggressiven" Hobel, mit größerem Spaltmaß und evtl. sogar etwas weiter herausragenden Klingen durch eine "sanfte Klinge" zähmen?
Oder einen sanften Hobel, mit einer schärferen Klinge "gründlicher" machen?
Beide Fragen blenden etwas sehr wichtiges aus, für das man selber verantwortlich ist, nämlich die Rasurtechnik. Ein einigermaßen geübter Hobler, kann eine weniger scharfe Klinge trotzdem mit Erfolg benutzen, ohne gleich Hautrötungen zu bekommen. Auch kann er eine extrem scharfe neue Klinge so sanft führen, dass kein Blut tropft.

In diesem Sinn würde ich behaupten, dass es die gravierenden Unterschiede und passenden Hobel/Klingen-Kombinationen zwar geben mag, sie aber nicht unbedingt die Relevanz besitzen, welche man ihnen gerne aus Hobbygründen zuschreibt. Ich wage sogar zu bezweifeln, dass viele von uns auch nur 5 verschiedene Klingen im Blindtest überhaupt unterscheiden könnten, von einer genauen Markenzuordnung ganz zu schweigen.
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