gut-rasiert
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Autor Thema: Empfohlene Rasiehobel  (Gelesen 5780 mal)
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Ginfizz
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« Antworten #60 am: 28. Juli 2018, 06:25:23 »

Aso..... Bitte achtet bei sir Marlon Grant Hobel auf das Herstellerland.

  Grinsend
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Ginfizz
Neuling

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« Antworten #61 am: 28. Juli 2018, 07:17:05 »

Ich weiß es nicht genau, deshalb möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Also abgesehen, von diesen Hobel . Und auch abgesehen von Rasurartikeln allgemein.

Euch ist schon bewusst, das sich oft bei preiswerten Produkten (von billig kann hier nämlich nicht die Rede sein)die Großen Label nur mit anderen Namen verstecken. Die bekommt man dann zb. auch Mal beim Discounter um die Ecke. Ich könnte jetzt auch erklären warum das so ist, denke aber die Experten wissen es selbst.

Und noch eines. Niemals nie habe ich Mühle allgemein als schlecht  hingestellt.

Einen Zinkdruckguss hingegen schon! Und den Merkur 23c ebenfalls, auf Grund seiner schlechten Rasurergebnisse. E.Jagger, Material Schwäche.

Ich hoffe ich konnte zum Schluss noch einiges klarstellen.
« Letzte Änderung: 28. Juli 2018, 07:24:04 von Ginfizz » Gespeichert
Komadako
Neuling

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« Antworten #62 am: 28. Juli 2018, 08:49:48 »

Ich möchte nochmal auf den Anfangs angesprochenen Test mit dem Magneten zurückkommen: Auch mein Timor GS 1354 (ich nehme mal Zinkdruckguss an) zeigt bei den Kopfteilen einen ganz schwachen Ferromagnetismus.

Klar. Die Zinklegierung enthält idR Eisen.
Ich zweifle das bei Fe-Gehalten bis 0,035% stark an, kann das aber auch nicht wiederlegen. Dafür kenne ich mich in Magnetismus nicht gut genug aus.
(OT) Interessant fand ich dass es Fe-Ni-Legierungen gibt (ca. 25% Ni, 75% Fe) die nicht mehr ferromagnetisch sind (OT).

Selbstverständlich habe ich bei meinem Test die Klinge zuvor entfernt.
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TeaTime
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« Antworten #63 am: 28. Juli 2018, 10:06:11 »


Euch ist schon bewusst, das sich oft bei preiswerten Produkten (von billig kann hier nämlich nicht die Rede sein)die Großen Label nur mit anderen Namen verstecken.


Das ist insofern richtig, als dass Weishi und Baili auch einen Rundumservice anbieten, relabelte Produkte zu liefern. Hier fallen Namen wie Rossmann Isana (Baili), Figaro, Van der Hagen, MicroTouch (Weishi) uvm. ein. Der "Viktory Razor" (der von Baili produziert und dann auch nochmals unter verschiedenen Labels vertrieben wird) gehört auch dazu.

Mühle und Edwin Jagger hingegen behaupten zumindest, dass sie jeweils selbst, jeweils vollständig im eigenen Land produzieren, und dass es sich bei den chinesischen Varianten um Nachbauten handelt (die, wenn gut kopiert, ja (rasurtechnisch) nicht schlechter sein werden).

Ein anderer bekannter China-Nachbau ist zB der Merkur Futur "Knockoff".
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #64 am: 28. Juli 2018, 10:18:14 »

Zum Begriff "Edelstahl" möchte ich noch folgendes hinzufügen.
Es gibt Stahl, veredelten Stahl und Edelstahl.
Stahl ist einfach in der Herstellung und preiswert. Deshalb wurden im letzten Jahrhundert Hobelgriffe und Grundplatten daraus hergestellt. Die Grundplatte wurde gestanzt. Aufgrund der Korrosionsanfälligkeit  (einfacher Rost) war ein Oberflächenschutz erforderlich. Zum Beispiel eine Art von Brünierung oder eine Vernickelung  (DDR-Hobel) oder eine Verchromung  (aktuell Acevivi, Baili, Yingjili als Beispiele.
Alle einfachen Stahlsorten haben magnetische Eigenschaften, sie reagieren auf Magneten.

Veredelter Stahl reagiert auch magnetisch, allerdings wurden die Komponenten der Stahlschmelze so gewählt, dass der gewonnene Stahl mindestens rostträge Eigenschaften entwickelte. Als aktuelles Beispiel möchte ich hier den polnischen Lux-Hobel ansprechen.

Einfache Edelstähle enthalten auch schon Chrom oder Mangananteile. Hierdurch können sie einfachen plastischen Verformungen widerstehen im Gegensatz zu einfachem Stahl  (Beispiel Edelstahlschrauben) und sind ebenfalls sehr rostträge. Sie reagieren noch magnetisch.
Bessere oder ausgezeichnete Edelstähle widerstehen aufgrund ihrer Materialzusammensetzung allen Korosionseinflüssen  (z.B. Säuren) und benötigen keine zusätzliche Beschichtung, also auch keine Verchromung. Ihr magnetischer Einfluss liegt bei Null, deswegen werden sie im militärischen Bereich für den Bau von Unterseebooten neben dem sündhaftteuren Titan bevorzugt eingesetzt. Hobel aus diesem Edelstahl können zusätzlich verfärbt sein, dies aber nur aus ästhetischen Gesichtspunkten.

Wenn jetzt irgendein Hobelproduzent aus Fernost  (meist China oder Indien) angibt, dass seine Edelstahlhobel verchromt sind, werden diese Hobel - das unterstelle ich einfach - magnetisch reagieren. Und wenn man die Verchromung an einer verdeckten Stelle entfernt, wird über kurz oder lang an dieser Stelle das darunterliegende Grundmaterial korrodieren.
Indischen Angaben misstraue ich grundsätzlich. Dort nimmt man es nicht so genau mit der Wahrheit. Bei den englischsprachigen Angeboten und Erklärungen bezieht sich der Begriff Edelstahl in der Regel auf die beigelegten Rasierklingen. Denn diese bestehen tatsächlich aus Edelstahl.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
ElDirko
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« Antworten #65 am: 29. Juli 2018, 17:32:43 »

Hasta la vista.

Idee, den Müll nebst Folgebeiträgen (sprich: praktisch den gesamten Thread) in den Müll oder halt mit anderem Titel (der Titel ist vollkommen am Thema vorbei) und Standlinies exzellenten Beitrag allein als neues Thema Materialkunde o.ä. pinnen...

Jup und bitte schnell!
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Ginfizz
Neuling

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« Antworten #66 am: 30. Juli 2018, 07:31:38 »

Bessere oder ausgezeichnete Edelstähle widerstehen aufgrund ihrer Materialzusammensetzung allen Korosionseinflüssen  (z.B. Säuren) und benötigen keine zusätzliche Beschichtung, also auch keine Verchromung.

Nein die benötigen das nicht. Aber sie können es haben! Wegen dem bessern Aussehen und der wiederstandfähigkeit gegen Kratzer.
Ich hatte doch bereits zu einer Site verlinkt. Und sooo eine teure Fertigung, ist das dann auch nicht.

Die "Sir marlon grant" sind keinesfalls soooo billig, Haryali London nebenbei bemerkt auch nicht.. Bei Ebay gehen die für 38,- über den Tisch. Ich GLAUBE, gelesen zu haben das die "sir marlon Grand" in Deutschland gefertig werden. Ich finde die Seite leider nicht mehr. Die Synthetik Pinsel von denen kommen allerdings wohl aus China.
Haryali London wird wohl in Großbritanien gefertigt. Kommt also von der Insel.

Man muss das alles nicht glauben! Das bleibt jedem selbst überlassen. Mir persönlcih ist es auch vollkommen egal, was da drauf steht und wo die gefertig werden. Mich interesiert in dem Fall, nur das Resultat. Und das ist einfach Super, nichts zu beanstanden!
Wie gesagt, magnetisch sind meine nicht. Das es sich bei Sir Marlon Grant um Edelstahl handelt, bezweifel ich keines Falls.

Ich möchte noch mal etwas zu bedenken geben: Wenn wir bei Mühle schauen, finden wir System- Rasierer mit Gillette Mach 3 köpfen.
Wer glaubt denn wirklich das es sich hierbei, um einen Gilette Mach3 klon handelt?
Gilette hat da micht sicherheit seine Finger im Spiel. Zwinkernd Oder wurden zumindest davon unterrichtet.
Vergleicht bitte einmal selbst die Sets von Mühle und die von Haryali London. Und bildet euch eure Meinung, unabhängig.

@ an den Lieben Moterator, Onkel Hannes war das, glaub ich,
der mich hier um Bilder gebeten hat.

Hast du von mir bereits, auf deinen Wunsch hin, bekommen. In einem anderen Thread. Bzw. habe ich es verlinkt. Danke, sagt man! Zwinkernd
Einfach nach Haryali London suchen und zum letzen Post scrollen.

Jetzt mal etwas Anderes:
Die Beiträge von Standlinie sind sehr gut. Danke dafür.
Ärgerlich sind allerdings solche Beiträge bzw. User, die immerwieder versuchen zu Provozieren und somit den Thread zerschießen wollen.
(was auch wieder der letzte Post von elDirko zeigt.)
@ lieber Forum- Betreiber, soooo macht ein Forum keinem Spass!!

Ich habe mir die "Mühe" gemacht, mich hier anzumelden und euch von Hobeln zu berichten die anscheint niemand hier jemals in der Hand hatte.
Zu erst kam die Frage "warum sollte man Edelstahl verchromen?" Das habe ich beantwortet, nicht mit eigenen Worten, die man eh nicht gelaubt hätte, sondern mit einem Link.
Danach das mit dem Magneten. Auch hier habe ich verlinkt.
Und anstatt nun mit Gegenargumenten zu kommen, wurde gestengert. So macht man es, wenn man nicht mehr weiter weiß Zwinkernd
Niemand scheint diese Hobel zu kennen und niemand hat sie in einem Praxis- Test selbst ausprobiert. Aber es wird schlecht geredet.

Den Kanzy, den habe ich als alternative zum Merkur 23c genannt. Oder aus diesem Grund, habe ich ihn genannt. Er rasiert um einiges besser, ist billiger und stabiler langlebiger. Für mich immer noch zu "ungründlich"

Mit den Anderen Zweien bin ich voll und ganz zufrieden. Woanders, mit einem anderen label, wären diese vermutlich wesendlich teurer.

Wünsche euch einen schönen Start in die Woche

Vielen Dank noch einmal an Standlinie, für seine guten Beiträge.
Damit hat er allen etwas voraus, auch mir!!

EDIT: Aso..... und das ich Zinkdruckgruss für ein billiges minerwertiges Material halte, ist, so denke ich, mein gutes Recht.  Zwinkernd







« Letzte Änderung: 30. Juli 2018, 07:55:46 von Ginfizz » Gespeichert
Herne
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« Antworten #67 am: 30. Juli 2018, 11:45:26 »

Also so einen Wichtigtuer hatten wir echt schon lange nicht mehr, oder was meint ihr Leute?

Und dabei hat er sich extra die Mühe gemacht, sich hier anzumelden, damit wir mal gescheite Hobel kennenlernen ... . Ohne Worte ...  Grinsend
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Sparschäler reloaded
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Dramatisierung


« Antworten #68 am: 30. Juli 2018, 12:34:52 »

Ich kenne das Forum erst seit Kurzem. Und wusste nicht einmal das es für's Rasieren ein solches Forum gibt Grinsend.
Ich müsste mich jetzt erst durchlesen.
Das erklärt im Wesentlichen die formalen und inhaltlichen Schwächen deiner Beiträge. Du tätest dir selbst und anderen einen Gefallen, wenn du vor dem Schreiben erst einmal lesen würdest.

Ist nicht das erste Mal. Und auch nicht nur hier so.
Das glaube ich dir sofort.

@ an den Lieben Moterator, Onkel Hannes war das, glaub ich,
[...] Danke, sagt man! Zwinkernd
Ab hier kriege ich Blutdruck.

(wir vom Mod-Team können notfalls dabei behilflich sein).
Ehrlich? Na dann .........

BITTE (!)
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #69 am: 30. Juli 2018, 12:57:23 »

Mir war bisher die Rasierhobelmarke Sir Marlon Grant vollkommen unbekannt und ohne den Hinweis des Forenmitgliedes Ginfizz hätte ich davon allenfalls durch einen Zufall davon erfahren. Ich habe mir die über diesen Hobel existierenden Informationen näher angesehen und denke, dass irgendein Händler/Vertreiber unter diesem neuen Markenlabel einen Rasierhobel an den allgemeinen Rasierermarkt bringen möchte. Ähnlich war es ja auch bei Rossmann, wo im letzten oder vorletzten Jahr ein Rasierset mit einem Butterflyhobel angeboten wurde. 

Nun habe ich auf der Amazon-Seite den dort unter der Markenbezeichnung Sir Marlon Grant angebotenen Rasierhobel genauer betrachtet. Vom Hobelkopf her könnte es durchaus auch ein Hobelkopf von Mühle oder Edwin Jagger sein. Das heißt aber nichts, denn Nachbildungen gibt es ja einige auf dem Rasierermarkt. Die Griffform kommt mir auch bekannt vor. Sie oder eine sehr ähnliche könnte auch von Giesen & Forsthoff verwendet werden.

Zum Rasierset von Sir Marlon Grant wird unter den Begriffen "Höchste Standards" und "Premium Qualität" folgende zusätzliche Aussage getroffen. Ich möchte diese Aussage einmal wortwörtlich zitieren:
Zitat:"Unsere edlen Rasierhobel bestehen aus verchromten Edelstahl und Echtholz (Varianten Bambus und Litchi). Sie liegen durch ihre ergonomische Form
          sehr gut in der Hand und sind aufgrund der massiven Ausführung äußerst wertig in der Handhabung".

Wenn ich dieser Aussage glaube, bestehen alle Einzelteile des Rasierhobels Sir Marlon Grant aus Edelstahl und ein Teil des Hobelgriffes aus Echtholz. Bleibt man auf der Amazon-Seite, sucht dort aber nach einer anderen Hobelmarke, hier unter dem Markenlabel Timor, wird eine Seite zu diesem Hobel angezeigt, die folgende Informationen zu diesem Hobel nennt:

Überschrift, ich zitiere wieder wortwörtlich: "Timor Rasierhobel aus Edelstahl, 100 mm Griff - geschlossener Kamm - Designed and Made in Germany". Von der Überschrift her kann ich diese Information für mich so interpretieren, dass der gesamte Rasierhobel aus Edelstahl besteht.
Einige Zeilen weiter bekomme ich dann zum Timorhobel detailliertere Informationen, die ich hier auch wortwörtlich zitieren möchte:
Zitatanfang:
 -  Klassischer Rasierhobel
 -  Griff aus massivem Edelstahl
 -  Kopf mit geschlossenem Kamm
 -  Designed und Made in Germany
 -  Serie von Giesen & Forsthoff, Solingen
Zitatende.

Der anfangs scheinbar völlig aus Edelstahl bestehende Rasierhobel hat tatsächlich nur einen Edelstahlgriff, mehr nicht. Und der Begriff Edelstahl, der dem zukünftigen Käufer einen Rasierhobel von besonderer Materialgüte suggeriert, ist tatsächlich nur auf den Hobelgriff anwendbar. Eine wirklich tolle Werbung für diesen Hobel. Und die meisten Kunden werden bestimmt auch darauf reinfallen. Da ich diesen Hobel auch in meiner Hobelsammlung habe, kann ich hier auch sagen, aus welchem Material der gesamte Hobelkopf besteht. Die Kopf- und Grundplatte bestehen aus Zinkdruckguss. Beide Teile sind hochwertig verchromt und der Hobel rasiert ausgezeichnet. Warum aber auch nicht. Hier ist Zinkdruckgus nicht schlechter als Messing oder als Edelstahl von den Rasureigenschaften aus gesehen.

Und nun möchte ich hier meine persönliche Meinung zum Rasierhobel Sir Marlon Grant kundgeben. Von der Hobelgeometrie her ist der Sir Marlon Grnat sicherlich kein schlechter Hobel. Die Verarbeitungsqualität dürfte auch stimmen, wenn die Bilder mit der realen Wirklichkeit übereinstimmen. Prüfen könnte ich das nur, wenn ich den Hobel in der Hand halten würde. Aber der Werkstoffangabe, die von der Werbung genannt wird, traue ich nicht und zweifele ihre für den gesamten Hobel geltende Richtigkeit an. Ich behaupte jetzt sogar, dass der Hobelkopf aus Zinkdruckguss besteht und sich die Edelstahlangabe nur auf den Hobelgriff bezieht, wenn auch das stimmt.     Zunge

Übrigens, der Rasierhobel Sir Marlon Grant wird nur unter Amazon.de angeboten. Die angloamerikanische Seite von Amazon (Amazon.com) kennt dieses Produktlabel nicht.
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Kraxel
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« Antworten #70 am: 30. Juli 2018, 13:44:57 »

Die genannte Firma hat auch eine Webseite. :http://sirmarlongrant.com
Dort steht aber ebenso wenig erhellendes zum Hobel wie auf Amazon.
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Der Körper ist das Haus der Seele. Sollten wir unser Haus nicht pflegen, damit es nicht verfällt? (Philon von Alexandria)
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« Antworten #71 am: 30. Juli 2018, 14:10:23 »

Zunächst mal ist Zink-Druckguss für die Herstellung von Rasierhobeln hervorragend geeignet. Die Vorteile dabei sind die freie Formgebung, die Präzision und die glatte Oberfläche, die es bei anderen Fertigungsmethoden nicht so einfach gibt. Auch unzählige andere Teile unseres täglichen Lebens werden in diesem Verfahren hergestellt. Ist die Form erstmal da, sind beliebige Stückzahlen möglich. In der Regel sind dafür aber nur Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt geeignet. Ich gehe mal davon aus, daß gegossene Hobel aus Edelstahl, wenn es sie überhaupt gibt, eher selten sind, vielleicht weiß da jemand mehr. Messingguss scheint es dagegen in Indien noch häufiger zu geben, Parker und Dr. Dittmar werben damit. Und diese Köpfe sehen wie Guss aus.
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« Antworten #72 am: 30. Juli 2018, 16:00:54 »

Na dann zitiere ich auch mal etwas - und zwar eine Bewertung des Rasierers, die auf der Amazon-Webseite zu lesen ist:

Zitat
Ich bin voll und ganz zufrieden mit diesem Hobel.
Die Verchromung, das Gewicht, Aussehen und Handhabung passen für mich sehr gut. Rasurergebnisse sind auch sehr gut.

Tut euch selbst einen Gefallen und hört nicht auf die selbst ernannten "Fachmänner" in den diversen Foren, die nichts Besseres zu tun haben alles schlecht zu reden.

Diese Hobel hier, und auch andere weniger bekannte, machen einen sehr wertigen Eindruck. Liegen gut in der Hand und rasieren wirklich sehr gründlich. Diese stehen den "großen bekannten und überall beworbenen Hobel, in überhaupt nichts nach. Ganz im Gegenteil!

Nett, oder?


PS:
Mir ist weiterhin aufgefallen, dass mehrere (der wenigen) Bewertungen eine gleichermaßen fehlerbehaftete Rechtschreibung aufweisen. Ob da ein Zusammenhang besteht? Wer weiß...
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Viele Grüße, Christoph
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« Antworten #73 am: 30. Juli 2018, 16:08:46 »

Wir sollten diesem Wichtigtuer und seinen „ach so tollen Hobeln“ nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Ist die Sache nicht wert. Ich wäre für feucht durchwischen  Zwinkernd
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Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Glut.
TeaTime
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« Antworten #74 am: 30. Juli 2018, 17:36:22 »

Sowohl Hayali wie auch der Sir Marlon Grant sind, wie man am Kopf sehr leicht erkennen kann, relabelte China-Hobel der Marke Vigshaving aus verchromtem Zinkdruckguss (Zinc Alloy)-

Wie jemand, der so ein Teil in der Hand hält und auf- und wieder zuschraubt, auf die Idee kommen kann, es handele sich um Edelstahl, entzieht sich zu 100% meinem Verständnis. Sorry, aber das geht einfach nicht in meinen Kopf. Das müssen dann Leute sein, die den Griff des Omega 48 Pinsels als aus Chrom bezeichnen.

Wie gesagt, für den Preis, den die Teile, direkt in China bestellt, kosten, völlig in Ordnung. Aber ein Edelstahhobel und auch einer aus massivem Messing, das ist denn doch schon was anderes.   
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