gut-rasiert
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Autor Thema: Rasurbrand geringer bei kürzeren Bartstoppeln? (trocken rasieren vor dem Hobeln)  (Gelesen 4601 mal)
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ctrl
Neuling

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« am: 05. Januar 2018, 01:45:57 »

Hallo zusammen,

wie vermeidet man als Hobelneuling Rasurbrand am ehesten – mit kurzen oder mit langen Stoppeln?

Nach mehreren Jahren mit einem elektrischen Rasierer hatte ich keine Lust mehr mittelmäßige Rasuren und habe mir nach vielem Lesen einen Hobel zugelegt.

Für den ersten Versuch habe ich meinen Bart drei-vier Tage stehen gelassen, um dann – ohne jeglichen Druck – über die Haut zu fahren. Das Ergebnis war mit vielen sichtbaren Stoppeln sehr mittelmäßig, womit ich auch gerechnet hatte. Gerade bei der ersten Rasur wollte ich keine Schnitte riskieren. Trotzdem kam es an einigen Stellen zu Rasurbrand.

Nach dem vollen Programm (duschen, heißes Tuch, RC, hobeln, RC, hobeln, warm + kalt abwaschen) war meine Gesichtshaut angespannt, so dass ich auf eine weitere Runde verzichtet habe. Die nächste Rasur wird's dann am Wochenende geben.

Jetzt zur Idee/Frage:
Gelingt eine saubere Rasur einfacher/besser, wenn die Bartstoppeln kürzer sind? Ich stelle mir vor, dass ein 0,1 cm langes Barthaar besser mit RC aufgeweicht werden kann, als eins, das 10x länger ist. Darüber hinaus müsste ich schneller den Dreh heraus haben, mit wie wenig Druck ich eine saubere Rasur erreiche. Oder ist mir ein Denkfehler unterlaufen?


Nass-/TrockenrasiererBraun MobileShave M-90
HobelMerkur Futur 700
KlingeFeather Hi Stainless
RCPalmolive Men RC Classic
Pinseldm Balea MEN Rasierpinsel Professional (Synthetik, 2017er Version)
ASBNivea Men Sensitive Cool After Shave Balsam
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Rasierwasser
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Beiträge: 441



« Antworten #1 am: 05. Januar 2018, 02:08:02 »

Rasurbrand kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Es darauf reduzieren zu wollen, ob man kürzere oder längere Stoppeln rasiert, geht beim besten Willen nicht.

Alle Gründe aufzuzählen wird mir jetzt zu lang. Viele Gründe wirst Du in den nachfolgenden Antworten unserer Forumsmitglieder finden. Ein etwas weniger bekannter Grund will ich jedoch hier erwähnen:

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, stets saubere Rasiertücher und Handtücher zu verwenden. Benützte, feuchte Tücher sind eine optimaler Herd für Bakterien. Wenn Du damit in Dein frisch rasiertes Gesicht fährst, schleppst Du diese Bakterien in Deine Haut. Robustere Haut verträgt das eher als empfindliche Haut.
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ctrl
Neuling

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Beiträge: 5



« Antworten #2 am: 05. Januar 2018, 02:16:42 »

Danke für deine Antwort.

Ich vermute, dass mein Rasurbrand (einzelne, wenige Blutpünktchen) daher rühren, dass ich etwas auf den Hobel gedrückt habe und/oder ich die Haltung noch verinnerlichen muss.

Auf saubere Handtücher habe ich geachtet. Smiley

Was hältst du von dem Ansatz, mit kürzeren Barthaaren schneller die richtige Handhabung des Hobels zu lernen? Bei längeren Haaren kann ich mühelos drüberziehen, habe danach aber immer noch Stoppeln, weil ich zu sanft war.
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Herne
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Beiträge: 2.906



« Antworten #3 am: 05. Januar 2018, 03:07:56 »

Ich denke mal, Dein Rasurbrand ist erstmal ein Mangelnde-Übung-Rasurbrand. Hobeln ist wahrlich kein Hexenwerk, aber direkt nach Elektro solltest Du dir schon ein paar Wochen Zeit geben, bis es richtig flutscht. Du wirst die Fortschritte aber schnell merken. Aber nach 1-2 Rasuren gleich in die Detailanalyse gehen zu wollen, halte ich für völlig übertrieben. Zwinkernd

Vergiß das erstmal mit den Stoppellängen. In dem Bereich, von dem Du sprichst, macht das beim Hobeln eigentlich keinen Unterschied. Problematisch kann es eventuell werden, wenn die Stoppeln noch extrem kurz sind (sprich die oberste Hautschicht an manchen Stellen noch gar nicht durchstoßen haben, was zu Irritationen führt) oder extrem lang. Damit meine ich aber dann schon 7-Tagebart aufwärts, dann kommt man (je nach Hobel) zunehmend an gewisse mechanische Grenzen.
Grundsätzlich gilt: Je länger die Stoppeln, desto mehr empfiehlt es sich, möglichst kurze Züge zu machen.
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maranatha21
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Beiträge: 3.224



« Antworten #4 am: 05. Januar 2018, 05:16:40 »

Ich denke auch, dass Du Dir erst einmal ein wenig Zeit und damit mehr Übung gönnen solltest. Denn Gründe für einen Rasurbrand kann es wirklich viele geben und einer der häufigsten ist es am Anfang einer Hobelkarriere, dass man in den ganzen Ablauf überhaupt erst mal reinkommen muss. Und damit ist sowohl die technische Seite der Naarasur an sich, als auch der Gewöhnungsprozess der Haut, des Haares und des ganzen Milieus, das davon betroffen ist, gemeint. Nicht selten verbraucht allein der Umstand, dass sich die Haut an die neue Art der Rasur erst gewöhnen muss schon ein paar Wochen. Und viele der Schwierigkeiten, mit denen man anfangs zu kämpfen hat, verfliegen in den ersten Wochen von allein, ohne dass man etwas verändert hat. Entscheidend ist, dass Du dran bleibst, und Deine Gerätschaften kennenlernst. Später kannst Du dann in die Feinheiten gehen.

Ein Tipp vielleicht jetzt schon mal, bevor man an solche Bereiche wie Veränderung oder Variation der Vorbereitung geht. Die Feather ist eine der spezielleren Klingen. Ich persönlich mag sie sehr, kann sie aber nicht in allen Hobeln mit gleichem Erfolg benutzen. Liegt sie einem, bietet sie gründlichste und gleichzeitig reizfreie Ergebnisse. Aber sie gehört andererseits auch zu denen, die mangelnde Übung wie z.B. jegliche Art von zu viel Druck schnell bestraft mit Brand oder Blutpunkten. Auch ist sie Vielen grundsätzlich zu aggressiv, so dass Du da vielleicht schon mal kostengünstig verschiedene andere Klingen testen kannst. Lies Dich diesbezüglich mal hier ein wenig im Forum ein. Manche Shops bieten Sampler mit verschiedenen Klingen an, oder frag im Mitgliederhandel mal nach, ob Du ein kleines Sortinent zum Testen erhalten kannst.
Dran bleiben und Übung bekommen ist jetzt erst mal wichtig.  Tipps wirst Du hier noch einige bekommen.
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wiese
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Beiträge: 85


« Antworten #5 am: 05. Januar 2018, 07:18:25 »

Zunächst mal denke ich, daß es für das Einweichen und für die Haut egal ist ob die Stoppeln etwas länger oder kürzer sind. Die Klinge sc?neidet wahrscheinlich sogar ein langes Haar besser ab als eine winzige Stoppel, die gerade so aus der Haut schaut. Außerdem macht es mit längeren Stoppeln viel mehr Spaß wie ich finde. Nicht egal ist es natürlich für die Haut, wie oft man das macht. Und da ist weniger immer besser. Wenn du zwischen den Rasuren mehrere Tage Zeit hast, ist das sicher gut für die Haut. Ich rasiere mich alle 2 Tage und komme damit seit vielen Jahren gut klar. Täglich wollte ich mich nicht rasieren. Zum Futur lies dir mal den entsprechenden Faden durch. Ich selbst habe keinen. Der Hobel ist sicherlich gut, kann wohl aber auch je nach Einstellung sehr direkt sein. Da würde ich mit der kleinsten Stufe beginnen. Mit dem Vorprogramm brauchst du es nicht übertreiben.
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Glen Farclas
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"Siggi, gib mich die Kirsche" - Lothar Emmerich


« Antworten #6 am: 05. Januar 2018, 07:38:24 »

   
KlingeFeather Hi Stainless

Nach meiner Erfahrung verzeiht die Feather leichte Fehler hinsichtlich Druck oder Winkel nicht so leicht wie andere Klingen. Als Anfänger solltest Du vielleicht mit einer etwas sanfteren Klinge, z. B. der Personna oder der Gillette Silver Blue beginnen.
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"Die Eitelkeit der Logik ist ja imstande, eines Menschen Hirn gänzlich zu verwirren." - Edgar Allan Poe (1809-1849)
alvaro
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Beiträge: 1.357


Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #7 am: 05. Januar 2018, 09:21:08 »

Auch aus meiner Sicht ist die Umstellung der Rasur auf den Hobel die Haupt Ursache.
(du drückst ohne es zu merken)
Lass dir Zeit!
Auch der Kommentar (sehr speziell) mit der Feather ist richtig.
Nimm eine andere, nicht so scharfe, Klinge z.B. Astra.
Nimm ein Pre Shave wie Krikelkrakl´s WD 20/30 mit Zitronensäure.
Oder wenn es einfacher sein soll kauf dir einen "Bartweichmacher" im Drogeriemarkt.
So werden die Stoppel schon vor dem Einseifen weicher.
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nudelnrasieren
Gast
« Antworten #8 am: 05. Januar 2018, 10:33:30 »

ctrl,

Für meine Begriffe ist es auch einfacher wenn die Stoppel noch klein sind. Die Rückmeldung von der Haut,
bekommst besser mit als Einsteiger. Es wird daher durchaus hilfreich sein sich jeden Tag  zu rasieren,
und du ekommst einfach mehr und schneller die Erfahrung. Und das Erfahrene liegt nicht tagelang zurück.
Später kannst du dein Rasiertournus ja anders legen. Am also Anfang ein paar Wochen jeden Tag.

Du kannst dich auch um ein paar andere Hobel umsehen, zum austesten ob dir geschloßene, schräge,
Kämme oder sonst einer mehr liegt oder nicht.

Gruss





Dein Nick ist witzig ;-)
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heinzelmann
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Beiträge: 847



« Antworten #9 am: 05. Januar 2018, 11:53:57 »

Salve ctrl,
und herzlich willkommen in der Anstalt!  Grinsend

...vollen Programm (duschen, heißes Tuch, RC, hobeln, RC, hobeln, warm + kalt abwaschen) war meine Gesichtshaut angespannt...

Das könnte zu viel des Guten sein: Duschen und Gesicht waschen, danach noch ein heißes Tuch ...
Von dieser Routine sind auch schon "alte Hasen" abgewichen.

Probier mal folgendes:
- Nach der Rasur Duschen, stattdessen:
- Gesicht waschen mit einer Seife
- Kein heißes Tuch
- Wie gewohnt die Rasier-seife/ -creme auftragen
- Nur einen Durchgang mit der Wuchsrichtung, wenns passt noch mal einen Durchgang
- beobachten ob das besser ist, nicht zu viele Details verändern, sonst könnnte evtl. dein Lager anwachsen!  Grinsend Grinsend Schweigend

Da fällt mir ein, hast Du schon mal dran gedacht Rasieröl entweder als Grundlage unter der Seife, oder alleine zu verwenden?
Hier im Forum gibts auch Rezepte, was man sich selbst so zusammenb(r)auen könnte.
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Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterläßt keine eigenen Spuren (Wilhelm Busch).
maranatha21
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« Antworten #10 am: 05. Januar 2018, 13:10:43 »

Da fällt mir ein noch etwas anderes anzusprechen, was im Eifer des Gefechts oft übersehen wird. Du wirst hier wahrscheinlich Unmengen an Tipps bekommen und die meisten haben ihre Berechtigung und sind hilfreich. Wenn Du mal eine Weile, so ein, zwei Wochen dabei bist, verändere immer nur eine Komponente. Ich habe seinerzeit auch den Fehler gemacht, gleichzeitig mehrere Sachen umzustellen (anderen Hobel, andere Klinge, andere Seife, Rasur vor oder nach dem Duschen....) und konnte im Nachhinein überhaupt nicht sagen worin die Verbesserung oder auch Verschlechterung begründet war und habe dann noch mal von vorne begonnen und alles einzeln verändert. Das gleich von Anfang an so zu machen, spart Zeit.  Zwinkernd
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Herne
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« Antworten #11 am: 05. Januar 2018, 15:10:27 »

Yepp, genau diese Gedanken hatte ich auch, als ich einige der Tips hier eben gelesen habe.

Die waren sicher alle gut gemeint, aber Leute, ihr müßt euch eins nochmal vergegenwärtigen: Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Kollege gerade mal eine einzige Nassrasur überhaupt hinter sich! Zu diesem Zeitpunkt bereits anzufangen, an einzelnen Komponenten wie Ablauf, Vorbereitung, Pre, Schaum, Öl, andere Hobel etc. rumzubasteln, führt meiner Ansicht nach nur ins völlige Durcheinander.

Daher nochmal mein dringender Rat an ctrl: Hobel einfach mal, wenigstens so 5-10 mal, dann sieht man weiter!
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xypepper
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« Antworten #12 am: 05. Januar 2018, 15:48:52 »

Dein Problem erinnert mich an an mich selbst, als ich vor 5 Monaten von der Trockenrasur auf den Hobel umgestiegen bin.

Mein Gesicht hat rund 14 tage gebrannt Teuflisch
maranatha21 hat recht, wenn er empfiehlt nicht zu viel gleichzeitig zu verändern.
Ich wollte zu Beginn alles neue ausprobieren, Hobel, Klingen, Seifen, Rasiercremes usw.
Erst als ich was ruhiger wurde und nur neue Klingen ausprobierte kam die Routine und damit ein gleichmäßig gutes Ergebnis.

Ich bin mit den, bei allen gelobten, Astra Superior Platinum und den Personna gestartet. Und bekam einen sagenhaften Rasurbrand!
Und woran lags? An mir, der fehlenden Erfahrung und der unzureichenden Vorbereitung.

Zur Vorbereitung:
Duschen reicht - heißes Tuch nur ohne duschen als Vorbereitung
Gerade als Neuling würde ich ein Rasieröl oder ein Pre-Shave zB von Proraso nehmen.
Der Schaum sollte 2-3 Minuten in die Bartstoppeln gearbeitet werden, manche tragen den Schaum nur auf und warten 2-3 Minuten, das reicht sicherlich auch.

Rasur:
Futur auf kleinste Einstellung und sich nach und nach zur optimalen Einstellung vorarbeiten, bei mir funktioniert er gut auf 2,5 bis 3,5
Scharfe Klinge aus der Übersicht von Hellas https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,15669.msg589040.html#msg589040
2 oder 3 Durchgänge wie es beliebt bzw wie du es verträgst

Nachbereitung:
Alaunstein
gutes Aftershave oder ASB, mir hat das Tüff sensitive gut geholfen, das hatte ich mehrmals am Tag aufgetragen

Ich hatte mich trotz brennendem Gesicht jeden Tag rasiert und es wurde jeden Tag besser.
Mit einer Sputnik Klinge hatte ich meine erste wirklich sanfte Rasur.
Heute finde ich auch die ASP und die Personna als scharfe und sanfte Klingen.

Also einfach dranbleiben, ich freue mich heute jeden Tag auf die morgendliche Rasur.
Viel Erfolg!
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rotie74
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« Antworten #13 am: 05. Januar 2018, 20:24:31 »

Wenn ich mich so an meine ersten Gehversuche mit meinem ersten Hobel (dem WC) erinnere, hatte ich bei den ersten beiden Versuchen den Hobel etwas angedrückt und zu schräg gehalten und hatte prompt Rasurbrand. Mein Fazit war: Ich mache bestimmt was falsch und muss mich erst mal einarbeiten.  Traurig

Bei meinen Recherchen bin ich auf folgende Video-Sektion gestoßen (ich hoffe, dass die Angabe der URL OK ist - soll keine Werbung sein):
https://www.rasurpur.de/media/rasurpurvideosection/rasurpurdeshave/
Dort wird ganz gut gezeigt, wie es richtig geht (z.B. wie man den Hobel in die Hand nimmt).

Mittlerweile habe ich keine Probleme mehr. Es reicht aus, wenn man die Schaumkante ohne Druck locker auf die Haut aufsetzt, dann den Hobel kippt, so dass die Klinge Haut berührt und in kleinen Schritten zieht (ich mache immer so 5 cm-Schritte mit dem Hobel). Wenn du anfängst zu drücken, weil die Klinge nicht mehr so sauber schneidet, tausche die Klinge aus. Als Vorbereitung reicht es meiner Meinung nach aus, wenn man vorher die zu rasierenden Hautstellen gut wäscht und den Schaum gut einweichen lässt. Die Sache mit dem heißen Rasierhandtuch ist echte Wellness und bringt das Ergebnis ans Maximum, ist aber nicht unbedingt für eine Alltagsrasur erforderlich.

Bevor ich mit dem Futur angefangen habe, hatte ich schon ca. 80 Rasuren mit meinen Einsteigerhobeln hinter mir - und das war auch gut so. Nach dem WC kam der Merkur 34C, dann erst der Merkur Futur. Zwinkernd  Auch auf Stufe 1 finde ich den Futur sehr viel direkter als meine beiden anderen Hobel. Es ist ein Topgerät - man muss ihn aber sehr vorsichtig führen. 

Nicht jeder kommt mit jedem Hobel gut klar. Falls es einfach nicht klappen sollte, würde ich dir den 34c empfehlen. Wenn du mit dem gut klar kommst, hast du den Bogen raus. Dann läuft es auch mit dem Futur.

Du musst deiner Haut aber auch ein bischen Eingewöhnung geben. Mache nach dem Rasurbrand einfach zwei oder drei Tage Pause und weiter geht's.   
Viel Spaß mit deinem Hobel und lass dich nicht entmutigen. Ich würde sagen, dass du in ein paar Wochen über deine heutige Anfangsschwierigkeiten lachen kannst. Zwinkernd
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ElDirko
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« Antworten #14 am: 05. Januar 2018, 21:15:47 »

Das mit dem Trockenrasieren vor der Nassrasur solltest Du lassen. Das Strapaziert die Haut m.E. mehr als eine Nassrasur mit etwas längerem Barthaar.

Bei sehr vielen Männern ist es so, dass sich die Haut erstmal an die Naßrasur gewöhnen muss. Daher bekommen sie Rasurbrand und zwar unabhängig davon was sie wie machen. Die Gute Nachricht ist, dass sich die Haut aber an das Rasieren gewöhnt, daher wenn man dabei bleibt geht die Neigung zum Rasurbrand von alleine zurück. Gleichzeitig verbesserst Du Deine Technik, auch das kommt von ganz alleine durchs Üben.

Wie viele hier empfehle ich gerade am Anfang nicht das volle Programm mit allem pi pa po zu machen, das stresst die Haut nur noch mehr.

Was Du machen kannst und IMHO auch solltest sowohl bei der Rasierseife als auch beim AS innerhalb der nächsten Wochen so zwei Drei unterschiedliche zu Produkte zu probieren. (aber immer nur eine Sache wechseln, damit Du auch nachvollziehen kannst welche Änderung was bewirkt).
Damit kannst Du ausprobieren ob Du eine dieser beiden Komponenten nicht so gut verträgst, was gerade am Anfang der Nassrasurkariere nach meiner Erfahrung der Fall sein kann.

Gruß
Dirk
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