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Autor Thema: Anfängerfragen zur Shavette/ Rasiermesser  (Gelesen 14486 mal)
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Bad_Rockk
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« Antworten #15 am: 28. August 2017, 11:51:55 »

Hallo zusammen,

Ja, Marverel hat es richtig erkannt. Gibt es eigentlich auch eine deutsche Bezeichnung für diese Bartform? Gibt schon viel zuviele englische Wort im deutschen Sprachgebrauch.

Werde mich mal nach so einem Probierpaket umschauen. Und die Wilkinson sind wirklich so mies, dass die nichtmal zum "üben" taugen?
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Gruß Tim
DeSchulz
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Gruß aus der Pfalz


« Antworten #16 am: 28. August 2017, 12:48:32 »

Und die Wilkinson sind wirklich so mies, dass die nichtmal zum "üben" taugen?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Erlaubt ist was gefällt. Wenn einer mit einer Klinge total begeistert ist, heißt das nicht, dass der Andere sie auch total toll findet. Hängt alles sehr stark vom persönlichen Befinden, Bartwuchs und den ganzen Faktoren ab.
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Tausche gerne Rasurprodukte
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #17 am: 28. August 2017, 17:02:28 »

Hallo zusammen,

....
Werde mich mal nach so einem Probierpaket umschauen. Und die Wilkinson sind wirklich so mies, dass die nichtmal zum "üben" taugen?

Ich verwende die Wilkinsonklinge, weil ich reichlich davon habe. Nicht selber angeschafft aber als Beiwerk bei der Ersteigerung eines Hobels im Onlinehandel oder auf dem Flohmarkt dazubekommen. Die Rasierklingen sind als Ganzes alle unterschiedlich alt. Fünf Jahre oder 15 Jahre? Vielleicht auch schon älter. Und sie rasieren mich immer noch. Egal ob in einer Shavette oder einem Hobel, sechs bis acht Rasuren sind bei mir immer drin. Die Schärfe ist durchschnittlich. Eben eine gewöhnliche Alltags- oder Gebrauchsklinge, die allerdings bei den einschlägigen Supermärkten für viel Geld verkauft wird. Die Preise bewegen sich zwischen 2,50 € und 5,00 €. Im Onlinehandel sind andere Klingen viel günstiger zu erwerben.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
Bad_Rockk
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« Antworten #18 am: 28. August 2017, 19:13:58 »

Hallo,

Werde jetzt mal mit den vorhandenen Klingen weiterleben. Habe trotzdem mal Astra Platinum und Derby Premium bei Amazon für kleines Geld mitbestellt. Dann habe ich mal 3 Klingen zum vergleichen.

Morgen Abend geht es dann an die nächste Runde.
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Gruß Tim
heikofolkerts
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« Antworten #19 am: 28. August 2017, 19:59:43 »

Hallo Tim,
ich persönlich vermute, dass die Rasierklingen wegen des sehr dünnen Materials besser durch den Bart gleiten - eine Klinge hält ein paar Rasuren während das Messer seltener geschärft werden muss. In jedem Fall merke ich den Unterschied im Schnitverhalten zwischen Messer und klinge deutlich. Was für eine Shavette verwendest du? Ich halte manchmal einen Finger der freien Hand ans ende der Shavette, um mir nicht versehentlich ins Ohr zu schneiden. Denn gerade die Ecken der Klingen können fies sein.

Aber mit viel üben klappt das schon.

VG

Heiko
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Bad_Rockk
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« Antworten #20 am: 29. August 2017, 06:48:49 »

Hallo Heiko,

habe mir dieses Shavette gekauft:
The Bluebeards Revenge Rasiermesser https://www.amazon.de/dp/B004UREP3M/ref=cm_sw_r_cp_apap_19zTFctFSW7wg

Warum dieses? Es war günstig und hatte ganz gute Bewertungen. Habe mir bewusst etwas günstiges gekauft, da ich schon gerne auf ein Rasiermesser umsteigen möchte, wenn ich mit der Handhabung zurecht komme.

Mit der freien Hand versuche ich bisher die Haut zu spannen, aber werde es mal versuchen. Mit dem Ohr bin ich noch nicht in Kontakt gekommen.

Wie würdest du den Unterschied zwischen Klinge und Messer beschreiben? Ist eine Varianter sanfter als die andere? So werden ja auch verschiedene Klingen beschrieben, sanft oder aggressiv. Meine Referenz ist aktuell noch der Mach3 Turbo Systemrasierer, kein zupfen oder reißen. Aber auch nicht super glatt.

Gruß Tim
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Gruß Tim
Perikles
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« Antworten #21 am: 29. August 2017, 17:25:37 »

Also meiner Erfahrung nach hängt es sehr stark davon ab, wer das Messer wie geschärft hat und welche Vorlieben man hat. Eine Shavette ist auch sehr sanft, vorausgesetzt man rasiert immer absolut ohne wirklichen Druck, also nur Schaum wegstreichen. Beim Messer braucht man auf jeden Fall Druck - und dann kommt es eben auf das eigene Können, die Art des Messers und seiner Schärfung an. Das Messer hat viel mehr Variablen, finde ich, weshalb ich mir keine Einschätzung erlaube.

Stell Dir ein Messer vom Gefühl her ähnlich vor wie ein stark ausgenudelter Mach3. Eine Shavette dagegen ist mehr wie ein sehr aggressiver Hobel vom Gefühl her, aber im Ergebnis sanfter. Ach, schwer zu beschreiben, ist eh alles Geschwurbel. Probiere es aus, dann weißt Du, wie Du es empfindest. Super glatt kann es mit allen drei Geräten werden, es kommt auf die Handhabung und Vorlieben an.
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Sparschäler reloaded
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« Antworten #22 am: 29. August 2017, 17:33:37 »

Stell Dir ein Messer vom Gefühl her ähnlich vor wie ein stark ausgenudelter Mach3.

Das empfinden nicht alle von uns so. Zwinkernd
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Elias
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« Antworten #23 am: 29. August 2017, 18:24:25 »

Stell Dir ein Messer vom Gefühl her ähnlich vor wie ein stark ausgenudelter Mach3.

Das empfinden nicht alle von uns so. Zwinkernd

+1 Definitiv nicht alle!!!

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Bad_Rockk
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« Antworten #24 am: 29. August 2017, 19:20:04 »

Hehe, ihr seit euch ja einig  Zwinkernd

Runde 3 mit dem Shavette war wieder etwas besser. Bin aber direkt auf die Derby Premium gewechselt, hatte ja Zeit wärend der Schaum seine Arbeit gemacht hat.

Bis auf einen mini Schnitt im Bereich Nase/Oberlippe, alles weitere blutfrei. Geht also stetig besser. Der Hals ist zwar immernoch etwas ramponiert vom Erstversuch, aber das wird schon wieder.

Da ich noch nie gehobelt habe, kann ich damit nicht vergleichen. Also selbst wenn der Mach3 lange mit einer Klinge benutzt wurde, hat er nicht ansatzweise so gerupft/gehakt wie aktuell das Shavette. Gerade im Halsbereich. Aber den hatte ich jetzt auch fast 15 Jahre alle 2-3 Tage im Einsatz. Daher ist Dr Verglich zum aktuellen Zeitpunkt nicht ganz fair.
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Gruß Tim
Sparschäler reloaded
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« Antworten #25 am: 29. August 2017, 19:44:00 »

Ich habe deine Formulierung "das Shavette" anfangs für einen einmaligen Fehler gehalten. Es ist dir aber wohl ernst damit. Dovo und ich sind uns einig: DIE Shavette ist ein Mädchen. Zwinkernd Meine Meinung ist hier zwar irrelevant, aber Dovo ist Inhaber der Marke "Shavette".
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Bad_Rockk
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« Antworten #26 am: 29. August 2017, 20:30:07 »

Sorry, versuche mich zu bessern.  angel

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Gruß Tim
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #27 am: 29. August 2017, 20:41:25 »

Ich habe deine Formulierung "das Shavette" anfangs für einen einmaligen Fehler gehalten. Es ist dir aber wohl ernst damit. Dovo und ich sind uns einig: DIE Shavette ist ein Mädchen. Zwinkernd Meine Meinung ist hier zwar irrelevant, aber Dovo ist Inhaber der Marke "Shavette".

Aber ein ganz schön scharfes Mädchen Grinsend Grinsend Grinsend
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heikofolkerts
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Probleme sind zum lösen da


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« Antworten #28 am: 30. August 2017, 22:56:09 »

Hallo Tim,
ich finde eine Shavette (ich habe mit der gleichen Bulebeards begonnen) deutlich sanfter als ein Messer. Vermutlich übe ich nicht genug Druck aus, obwohl ich versuche darauf zu achten. Gerade die Tatsache das es beim Messer offenbar so stark vom Schärfen und Ledern abhängt, ist vielleicht ein Vorteil der Shavette.

Ohne ausdauerndes üben wird es wohl nicht gehen. Die Bluebeards ist aus meiner Sicht auf jeden Fall sehr gut geeignet und ist vergleichsweise sanft.

Ich vermute, dass ein Hobel eher dem Systemrasierer nahe komt als Shavette oder Messer.

Heiko
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Bad_Rockk
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« Antworten #29 am: 31. August 2017, 05:24:11 »

Hallo zusammen,

Gestern ist mir ein kleiner Durchbruch gelungen... aber von vorne. Am Dienstag Abend habe ich mir wirklich überlegt, ob ich überhaupt weiterüben soll?! War ja bisher mit der Systemrasur ganz zufrieden und bin nur aus reinen Interesse an der Sache zur Shavette (als Vorstufe zum Messer) gekommen. Es war mehr Arbeit als Vergnügen und auch nicht wirklich angenehm.

Dann habe ich aber noch ein wenig hier im Forum gestöbert und bin auf ein Thema zur Ölrasur gekommen. In dem haben einige berichtet, dass Sie nur mit Rasieröl gute Ergebnisse erzielen. Also habe ich das einfach mal ausprobiert. Nach dem Duschen noch 1 Stunde Zeit gelassen und dann nur mit Rasieröl zur Tat geschritten. War um Welten angenehmer als die ersten 3 Rasuren mit Schaum. Kein Kratzer, kein Blut, keine gereizte Haut. Das war teilweise genauso Angenehm wie mit meinem Mach3. Hat Spaß gemacht!! Jetzt kann ich auch täglich üben, da nichts mehr abheilen muss.

Ich glaube es haben mehrere Ding mit dazu beigetragen:
1. Die Dame muss nicht im Blindflug durch den Schaum geführt werden, sondern man sieht einfach wo man gerade ist und wo noch Haare sind. Dadurch führt man die Klinge vielleicht unterbewusst etwas sicherer, da man weniger Angst hat sich zu schneiden.
2. Ich habe versucht die Klinge mit so wenig Druck wie möglich zu führen. Lieber neu angesetzt, wenn es etwas gehakt hat.
3. Ich habe durch den nicht vorhandenen Schaum den Winkel der Klinge besser im Blick gehabt. Der war vermutlich bisher deutlich zu groß.

Für die Rasur am Hals habe ich die richtige Haltung noch nicht wirklich gefunden. Ich nehme das Kinn nach oben um die Haut zu spannen, aber dadurch sehe ich beinahe nichts mehr?! Gibt es irgendwo "gängige" Haltungen oder braucht man zusätzlich einen verstellbaren Spiegel?

Werde die nächsten Rasuren nur mit Öl machen und dann schauen wie es funktioniert. Sobald der Hals auch ordentlich funktioniert, dann vielleicht Öl und Rasierseife.

Gruß Tim



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Gruß Tim
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