gut-rasiert
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Autor Thema: Entrostung von Messern mittels Elekrolyse  (Gelesen 7343 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Iltis
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« Antworten #30 am: 04. August 2009, 17:09:48 »

.. und noch den Ventilator anmachen, damit der Wasserstoff möglichst schnell abzieht?

Lieber gleich draussen machen
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de gustibus, aut bene aut nihil
harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #31 am: 04. August 2009, 17:16:54 »

Ich glaube, das es eh kaum der Erwähnung bedarf, das bei der Arbeit Schutzbrille und Handschuhe zu tragen sind. Olle Klamotten können auch nicht schaden. Auch sollte das ganze Prozedere an einen luftigen Ort und keinesfalls in geschlossenen Räumen stattfinden. Es entsteht zwar keine riesige Menge an Knallgas, aber es entsteht auf jeden Fall Wasserstoff und naszierend ist er auch noch. Ein wenig Vorsicht kann da IMHO nicht schaden, ehe es Dir die Türen aus dem Rahmen haut wenn Du Licht machst.
Keine Frage, die entstehenden Lösungen haben im Bauch nix zu suchen. Ich will gar nicht wissen, was da alles drinne ist, je nach Elektroden oder Elektrolyt.  
Wie gesagt, bißchen vorsichtig angehen, Handschuhe und Schutzbrille nicht vergessen und dann sollte es keine Probleme geben.

Von der Galvanik lasse ich allerdings garantiert die Finger. Ich kann mit den Chemikalien zwar umgehen, scheue sie aber, wie der Teufel das Weihwasser. Die haben IMHO in einem privaten Haushalt nix zu suchen. Das ist es mir nicht wert. Die paar Euro, wenn ich was vergolden lassen will, die hab ich dann auch noch über.
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"The two most common things in the universe are hydrogen and stupidity.
There is more stupidity around than hydrogen, and it has a longer shelf life."
Frank Zappa (1940-1993)
Tim_gs
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« Antworten #32 am: 08. August 2009, 01:11:16 »

Hat jemand das ganze mal mit Wechselstrom probiert?

Wenn man einen "guten" Opferstahl hat, muß man nicht befürchten, das man zuviel Material verliert bzw. das man schlechtes Material aufträgt.
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Iltis
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« Antworten #33 am: 08. August 2009, 16:39:28 »

Hier noch ein Link zu ein "Bedienungsanleitung"
http://www.holzwerken.de/museum/links/elektrolyse.phtml
Gruß
Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #34 am: 09. August 2009, 13:06:50 »

Toller Link Herr Iltis! Vielen Dank!
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
chris0701985
Neuling

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« Antworten #35 am: 28. November 2009, 10:16:05 »

Hallo,
kann man eigenlich das Heft (bei mir ist es aus plastik) am Rasiermesser dran lassen wenn man es ins Elektrolysebad taucht ? Wenn es aus Plastik ist, dürfte dem ja eigentlich nichts passieren da ja Elekrolyse nur in Verbindung mit metall funktioniert.

danke,
christian
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Iltis
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« Antworten #36 am: 29. November 2009, 13:23:13 »

Hallo Chris,
Elektrolytisch passiert garantiert nichts, aber womöglich Chemisch -die meisten Kuststoffe reagieren nicht mit alkalische Lösungen (und der Elektrolyt ist stark basisch), aber ein Plastikheft besteht nicht nur aus ein Kunststoff -da sind Farbstoffe, womöglich Weichmacher und ich weiss nicht was sonst auch dabei, und dafür möchte ich der Hand nicht ins Feuer legen. Lieber auseinandernehmen.
Gruß
Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #37 am: 29. November 2009, 13:33:41 »

Hallo Chris,
Elektrolytisch passiert garantiert nichts, aber womöglich Chemisch -die meisten Kuststoffe reagieren nicht mit alkalische Lösungen (und der Elektrolyt ist stark basisch), aber ein Plastikheft besteht nicht nur aus ein Kunststoff -da sind Farbstoffe, womöglich Weichmacher und ich weiss nicht was sonst auch dabei, und dafür möchte ich der Hand nicht ins Feuer legen. Lieber auseinandernehmen.
Gruß
Iltis

Zum einen...


zum anderen sind auch die Nieten aus Metall und manchmal auch der Keil.
Nimms auseinander, dann kommste auch ans Erlloch und Umgebung gut ran.
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UbuRoy
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« Antworten #38 am: 29. November 2009, 18:17:58 »

Bein, Schildpatt und Horn würde ich nicht mit ins Wasser packen. Die sind hygroskopisch.

Oh, Schnapszahl bei den Beiträgen erreicht... 1111

Na dann Prost!
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Isildur
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« Antworten #39 am: 06. Oktober 2010, 15:49:53 »

Dann will ich den Thread mal ausgraben, nachdem ich auf ihn durch eine Verweis gestoßen bin(danke Iltis).

Muss ich für die Behandlung das Messer aus dem Kunststoffheft entfernen und später neu vernieten oder stört das nicht weiter? Und welche Anordnung würdet ihr mir empfehlen, hier sind ja verschiedene erwähnt. Das das Prinzip immer das gleiche ist, ist mir schon klar nur frage ich mich was besonders einfach und effektiv ist(insbesondere im Hinblick auf die Spannungsquelle und Anode).

Geht um dieses Messer hier:
http://img163.imageshack.us/img163/9091/dsc03834c.jpg
http://img193.imageshack.us/img193/6752/dsc03837u.jpg
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Daß Gewohnheitsmensch heute im Schimpfwort ist, beweist unsere Ignoranz in der Lebenskunst.
-Nicolás Gómez Dávila
MRetro
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« Antworten #40 am: 16. Juni 2020, 21:08:51 »

Hier noch ein Link zu ein "Bedienungsanleitung"
http://www.holzwerken.de/museum/links/elektrolyse.phtml
Gruß
Iltis

Hier der neue Link auf den https://www.holzwerken.de/museum/links.phtml nun verweist:
http://www-2.cs.cmu.edu/~alf/en/electrolysis.txt
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
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