gut-rasiert
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Autor Thema: Die Einseifzeit / Einweichzeit  (Gelesen 4044 mal)
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titanus
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« Antworten #15 am: 24. November 2014, 17:46:01 »

Der Hinweis, die Einseifzeit zu messen, und nicht nur zu schätzen, ist wohl etwas praxisfremd. Wer tut sowas schon mit der Stoppuhr in der Hand!

Frag Putzi. Grinsend

Mist. Doch zu früh weggeworfen-
nachdem die Kinder das nicht mehr brauchten.
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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur
kriklkrakl
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« Antworten #16 am: 24. November 2014, 18:30:22 »

'Gefühlte 2 1/2 minuten' oder Gestoppte:
eigentlich egal, solange das Ergebnis stimmt  Smiley


http://www.youtube.com/watch?v=bBQTBDQcfik
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"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,..
Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."
Faust I,Mephistopheles
sig11
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« Antworten #17 am: 24. November 2014, 18:53:53 »

'Gefühlte 2 1/2 minuten' oder Gestoppte:
eigentlich egal, solange das Ergebnis stimmt  Smiley


http://www.youtube.com/watch?v=bBQTBDQcfik

Und morgen bringt mein Bart dann mich um?  Schockiert Grinsend
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... viele Grüße,
Andreas

Zur Bewertung meiner Aussagen:
Hobel seit Nov. 2014 - RC und Systemie seit Sept. 2014 - Systemie und Dosenware seit Anfang 90er - Elektrisch Anfang 80er bis Mitte 90er
maranatha21
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« Antworten #18 am: 25. November 2014, 09:18:25 »

Ich kann bei mir nicht beobachten, dass der Zeitfaktor bei der Benutzung von Seife oder Pre (oder auch nur Öl) irgendeinen Einfluss auf die Wahrnehmung des Rasurvorgangs, die Verträglichkeit oder das Endergebnis hat. Auch Temperatur ist ist eher im unteren Bereich erfolgreich. Heiß geht gar nicht, kalt dagegen super. Für mich gesprochen kann ich die Studie weiter oben durchaus bestätigen. Allenfalls, wenn die Seife zu lang einwirkt, wird meine Haut negativ beeinflusst und quittiert mir das mit Brennen.

Schon des öfteren habe ich angemerkt, dass bei der Seife die Eigenschaft des Einweichens für mich eigentlich gar keine Rolle spielt. Mein Barthaar ist zwar nicht die Drahtborste, aber auch nicht so weich, dass dies insgesamt überhaupt keine Rolle spielen würde. Für mich sind wichtiger die Gleiteigenschaften und der Schutz der Haut (vielleicht noch die Pflege, aber nur vielleicht) und da hat eine Seife eh genug zu tun und eine außerordentliche Qualität aufzuweisen, um z.B. mit Öl mithalten zu können, jetzt nur mal auf diese Eigenschaften reduziert. Es hat mich schon immer ein wenig gewundert, dass es bei mir wurscht ist, ob die Seife eine halbe oder drei Minuten auf der Haut ist oder eingepinselt wird. Ich stelle keine Unterschiede fest. Ob das Haar ziept beim Rasieren oder das ganze direkt am Haar sanft oder ruppig verläuft oder wie problemlos es sich schneiden lässt, wird bei mir ausschließlich durch die Wahl des Hobels und der Klinge entschieden. Dafür spielt bei mir weder Pre noch Seife eine Rolle. Die dürfen (und müssen) ihre Qualitäten in der Schutzfunktion für die Haut und in Gleiteigenschaften beweisen. Das hängt natürlich alles eng mit einander zusammen, aber das Einweichen kann ich für mich gesehen vollständig vernachlässigen.

Meist ist bei mir ein Pre ca. eine Minute (wenn ich überhaupt eins benutze) und auch die Seife ca. 1/2 bis eine Minute im Gesicht, bevor es losgeht. Bei Öl beispielsweise massier(t)e ich die meist nur 7-8 Tropfen lediglich ca. 15 Sek. ein (teilweise auch ins trockene Gesicht), danach Wasser ins Gesicht geschüttet und los. Das Ganze verlief genauso sanft und problemlos wie mit nahezu allen Seifen. Und bei 15 Sek. kann man eigentlich gar nicht von "Einweichen" sprechen. Im Moment versuche ich ja gerade für mich heraus zu finden, welche Seifen denn tatsächlich an das famose Ergebnis des Öls herankommen, und das entscheidet sich in keinster Weise über eine (angebliche?) Einweichqualität. Aber es schaffen doch ein paar, diese Vorgabe des Öls zu erfüllen. Glücklicherweise!
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lotse
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« Antworten #19 am: 25. November 2014, 09:41:52 »

...
Schon des öfteren habe ich angemerkt, dass bei der Seife die Eigenschaft des Einweichens für mich eigentlich gar keine Rolle spielt.
...

Keine Ahnung womit du dich einseifst, aber sollte es ein Schweineborsten- oder Dachshaarpinsel sein, wirst du bemerken können, dass dessen Besatz während der Benutzung deutlich weicher wird. Weshalb viele Rasurfreunde ihre haarigen Gerätschaften vor der Rasur etwas einweichen.
Man kann/muß davon ausgehen, daß das menschliche Barthaar entsprechend reagiert.
Es gibt allerdings Rasierer, die so scharf sind, dass man die Einweichwirkung nicht bemerkt. Zum Beispiel die Feather Artist´s mit ihren Wechselklingen.
Rasierst du dich damit?
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maranatha21
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« Antworten #20 am: 25. November 2014, 09:58:07 »

Ich rasiere, vor allem momentan, tatsächlich mit der Feather-Klinge, im Hobel. Es gilt aber genauso für andere Klingen, die dann den Unterschied machen. Eine nicht ganz so scharfe Klinge wie die Feather geht bei mir auch mit längerer Einweichzeit nicht leichter oder problemloser durch den Bart, als wenn ich die Zeit kurz wähle.
Aber ich möchte auch gar nicht in Abrede stellen, dass sich das Haar einweichen lässt und dies auch wohl bei den meisten tut. Wahrscheinlich (mit ziemlicher Sicherheit) weicht auch mein Haar ein, aber ich beobachte bei mir eben keinen Unterschied, was das Rasieren und dessen Ergebnis anbelangt. Wohl aber, wenn es um die Haut geht. Da aber eine Veränderung zum Negativen hin, weil die Haut aufquillt und dann ein schlechtes Ergebnis die Folge ist, so wie Helge das auch beschrieben hat.

Meine Öle sollen laut der Beschreibungen ebenfalls das Haar effektiv einweichen, was von vielen allerdings bezweifelt wird. Aber auch bei den Ölen bemerke ich keinen Unterschied, wenn ich verschiedene Zeitvorgaben anwende. Ist halt so bei mir.
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Tim Buktu
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« Antworten #21 am: 02. Juni 2021, 07:13:32 »

Nachdem es hier in diesem Thread

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,22744.msg688470.html#msg688470

Thema wurde hab ich meine Morgenroutine mal wieder überprüft.

Ich rasiere mich generell vor der Dusche, da ich irgendwann einmal bemerkt habe, dass meine Haut empfindlicher auf die Rasur reagiert, wenn ich vorher dusche. Das ist noch immer so und ich bleiben auch dabei.
Heute hab ich während dem Einschäumen auf die Uhr geschaut. So ca. 3 Minuten +/- werden es in der Regel sein. Ich habe nicht den Eindruck, dass eine Verlängerung noch etwas bringen würde.
Wenn ich mit der Rasur nicht zufrieden bin liegt es meist an gewählten Hobel, der Klinge, der Seife oder daran, dass mein Messer nicht mehr die Schärfe hat die es haben sollte.

Also soweit fast alles wie es sein sollte. Nur ein paar Messer könnten eine Auffrischung vertragen.
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Onkel Hannes
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« Antworten #22 am: 02. Juni 2021, 08:48:10 »

Hier: eine geschätzte Minute. Allerdings in der Regel nach dem Duschen, sonst verlängere ich die Einweichzeit etwas.

Seit ich meine seitdem fast ausschließlich zur Rasur verwendete Kombination gefunden habe (Merkur 34 für ersten Durchgang mit dem Strich, ab dann Gillette Fusion), ist die Einweichzeit nicht mehr so bedeutend für das Rasurergebnis.
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Paula
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« Antworten #23 am: 08. Juni 2021, 09:33:14 »

Ich habe mal darauf geachtet. Direkt nach der Gesichtswäsche (ohne Dusche) kommt bei mir zunächst das Babyöl drauf' und danach wird der Schaum in der Schale "halbfertig" aufgeschlagen bevor im Gesicht fertig geschäumt wird. Alles zusammen, sind es etwas weniger als 3min, die ich zum Einschäumen und Einweichen spendiere b.z.w benötige. Wenn der 1.DG der ersten Gesichthälfte fertig ist, schäume ich aber gleich wieder ein, bevor die zweite Gesichtshälfte dran ist. Das hatte ich mir in einem YT Video so abgeschaut. Ist der 1DG. der zweiten Hälfte auch erledigt, wird noch einmal alles eingeschäumt und schließlich der zweite DG komplett in einem Rutsch durchgezogen.

Die Einseifzeit ist aber nur ein Parameter von vielen. Ich versuche, die Schale und den Schaum möglichst warm zu halten und den Schaum eher dünn anstatt cremig zu schlagen, weil ich meine, das bringt mehr, als länger zu warten.
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Ocrana
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« Antworten #24 am: 08. Juni 2021, 14:31:46 »

Sehr interessant, Paula. Im Grunde mache ich es genauso, nur ohne vorherige Gesichtswäsche und ohne Babyöl.

Dieser Strang hat mich jetzt daran erinnert, dass ich unbedingt ausprobieren wollte, mich erst nach dem Duschen zu rasieren. Vielleicht ist der Bart dadurch schon voreingeweicht. Ich bilde mir auch ein, dass das Schneiden der Fußnägel nach dem Duschen leichter von der Hand geht als vor dem Duschen Grinsend.
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MRetro
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« Antworten #25 am: 08. Juni 2021, 18:03:35 »

...
Ich bilde mir auch ein, dass das Schneiden der Fußnägel nach dem Duschen leichter von der Hand geht ... Grinsend.

Bestimmt keine Einbildung, das ergeht mir auch so.  Zwinkernd
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Tim Buktu
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« Antworten #26 am: 09. Juni 2021, 07:14:04 »

...
Ich bilde mir auch ein, dass das Schneiden der Fußnägel nach dem Duschen leichter von der Hand geht ... Grinsend.

Bestimmt keine Einbildung, das ergeht mir auch so.  Zwinkernd

So lange ihr das nicht mit dem Rasiermesser versucht, mache ich mir keine Sorgen!  Teuflisch
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Paula
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« Antworten #27 am: 09. Juni 2021, 12:27:54 »

Weil ich ein "Knipser" bin, fehlen mir die einschlägigen Erfahrungen mit dem Fußnägelschneiden vor / nach der Dusche. Was mich aber etwas an der Bedienungsanleitung im Eingangspost verwundert hat, waren die nur gering unterschiedlichen Einwirkzeiten von kalt und warm. Ich habe den Eindruck, als ob ich mit kaltem Schaum nie auf ein vergleichbares Ergebnis komme, wie mit warmem Schaum, egal wie lange ich da warte.

Weil ich gestern nach der Arbeit noch mit dem Rad gefahren bin, hat es sich angeboten, mal bewusst darauf zu achten, wie es sich bei mir verhält, wenn ich mich direkt nach der Dusche rasiere. Grundsäzlich war das jetzt auch kein dramatischer Unterschied. Ich fand es nur etwas nervig, daß Spiegel und Brille ständig beschlagen waren. Den Spiegel kann man noch mit dem Fön trocknen, aber die Brille musste ich absetzen. Weil es eine Gleitsichtbrille ist, konnte ich trotzdem nichts genau erkennen und habe einfach nach Gefühl rasiert. Das Ergebnis war soweit ganz gut und die Erfahrung ist es wert, deswegen will ich es öfter probieren (wenn ich dran' denke). In der Vergangenheit kam es sicherlich 3 o. 4 mal vor, daß ich mit dem Messer gegen den Strich, von unten nach oben, am Gestell hängen geblieben bin. Das Geräusch dabei tut richtig weh.
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EasyRider
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« Antworten #28 am: 09. Juni 2021, 13:19:47 »

Ich habe den Eindruck, als ob ich mit kaltem Schaum nie auf ein vergleichbares Ergebnis komme, wie mit warmem Schaum, egal wie lange ich da warte.

Eine Erfahrung, die auch schon gemacht habe.
Was mir dabei noch aufgefallen ist: Sogar der Schaum von nicht so guten Seifen oder Cremes verbessert sich enorm, sobald er warm ist.
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matchbox
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« Antworten #29 am: 09. Juni 2021, 19:05:45 »

Ich habe den Eindruck, als ob ich mit kaltem Schaum nie auf ein vergleichbares Ergebnis komme, wie mit warmem Schaum, egal wie lange ich da warte.

Eine Erfahrung, die auch schon gemacht habe.
Was mir dabei noch aufgefallen ist: Sogar der Schaum von nicht so guten Seifen oder Cremes verbessert sich enorm, sobald er warm ist.


Da habe ich als Gesichtsaufschäumer ein Problem Traurig
Ich nehme zwar immer warmes Wasser, aber der Schaum ist trotzdem nie warm.

Bei manchen Seifen hatte ich in der Vergangenheit gedacht, dass ich sie nicht vertrage, weil sie meine Haut zu sehr reizen. Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass es daran lag, dass ich mich vor dem Ledern des Messers eingeseift hatte. Die Einweichzeit war für meine Haut somit zu lang.

Anders als gewohnt, werde ich demnächst mal wieder testen, mich nach der Rasur zu duschen.
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