gut-rasiert
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Autor Thema: "Wir kochen uns mal schöne Messer"  (Gelesen 16612 mal)
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Stefan T.
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« am: 30. Oktober 2014, 00:28:00 »

Oder auch: "Wenns keine Werkstatt gibt dann eben in der Küche"

Nach einem wirklich inspirierenden Abend gestern bei der Wiener Steinzeit, hat mich heute wieder einmal die Werkwut ergriffen. Leider fehlt mir jedoch im Moment ein Raum in dem ich meinen handwerklichen Gelüsten freien Lauf lassen kann. Da ich aber trotzdem nicht darauf verzichten will muss eben die Küche als Werkstatt herhalten (zum Glück wird das zumindest meist von meiner besseren Hälfte toleriert), was natürlich mehrere Nachteile mit sich bringt. Zum Beispiel kommt der Einsatzt von Elektrischen Werkzeugen wie Stichsäge oder ähnlichem aus lärm- und staubtechnischen Gründen nicht in Frage.
"Also" denke ich bei mir, "machen wir aus der Not eine Tugend!" Und so habe ich beschlossen einmal ein Heft voll und ganz ohne Zuhilfenahme von strombetriebenen Hilfsmitteln (die lichtspendende Glühbirne ausgenommen) zu fertigen um zu zeigen dass man auch um kleines Geld und mit ein wenig Geschick wirklich ansehnliche Griffschalen herstellen kann.

Hier einmal die Liste der von mir benutzten Werkzeuge:

Ein Schraubstock mit Saugnapffuß. (mit Abstand die teuerste Anschaffung) Man kann statt dessen aber auch kleine Zwingen und Holzleisten benutzen (wie das dann aussieht werde ich die nächsten Tage mal fotografieren)
Eine Säge, in meinem Fall eine günstige Japansäge aus dem Internet, eine Laubsäge würde die Sache noch vereinfachen aber ich habe im Moment keine Laubsägeblätter zur Hand.
Ein Satz Raspeln, billig im Baumarkt erstanden.
Schleifpapier, Körnung 60, 120, 240, 360. Man kann gerne noch feiner werden, mal sehen wie es mir dann gefällt.
Ein kleiner Handbohrer.
Alles in Allem hat das Werkzeug nicht mehr als 150€ gekostet.

Und das Material:


Ein Rasiermesser, in meinem Fall ein Regilo bei dem mir vorgestern die Griffschalen beim Reinigen zerbröselt sind (Flohmarktfund um weniger als 20€)
Und ein Stück Wildkirsche das eigentlich als Brennholz dienen sollte (gratis)

Und dann gehts auch schon los:


Zuerst habe ich aus dem Holzklotz zwei halbwegs gleichmäßig 1cm dicke Brettchen geschnitten, die zusammengehörenden Seiten markiert und sie dann mit Doppelklebeband wieder zusammengefügt.

Danach schnell noch die Form der Griffschalen angezeichnet und schon war ich bereit um sie grob auszuschneiden.

Leider war es dann auch schon wieder zu spät um heute noch weiterzumachen. Also muss ich hier jetzt unterbrechen. Dieses We geht es aber bestimmt weiter.
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"Jeder tut was er am besten kann. Ich mache nichts"
Klaasianer
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Querdenker


« Antworten #1 am: 30. Oktober 2014, 10:14:23 »

Sehr schönes Thema Stefan, bin schon auf die Fortsetzung gespannt!  Daumen hoch
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mikri
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Ich kann mit allen R41 rasieren


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« Antworten #2 am: 30. Oktober 2014, 17:12:03 »

Ich bin ebenfalls sehr gespannt, wie das bei dir in der Küche weiter geht.  Daumen hoch
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Mit Verarzten dauert's länger

http://nassrasieren.blog
efsk
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« Antworten #3 am: 30. Oktober 2014, 18:51:17 »

Spannendes Thema! Das folge ich gerne.
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Verzeih mir mein Deutsch. Ich bin ein Holländer.
lG - Richard
harrykoeln
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Können diese Augen lügen?


« Antworten #4 am: 30. Oktober 2014, 18:53:55 »

Jesses, wenn ich mir die Dicke der Holzbrettchen anschaue - da hast Du noch nen ordentlichen Stiefel Arbeit vor Dir...

Wirst Du das alles mit der Hand schleifen?

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There is more stupidity around than hydrogen, and it has a longer shelf life."
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Cadewer
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« Antworten #5 am: 30. Oktober 2014, 20:06:15 »

Jesses, wenn ich mir die Dicke der Holzbrettchen anschaue - da hast Du noch nen ordentlichen Stiefel Arbeit vor Dir...

Wirst Du das alles mit der Hand schleifen?



Naja, da hat man wenigstens was in der Hand. Grinsend Grinsend Grinsend

Gruß

Andy
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Hellas
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« Antworten #6 am: 30. Oktober 2014, 21:40:35 »

Jesses, wenn ich mir die Dicke der Holzbrettchen anschaue - da hast Du noch nen ordentlichen Stiefel Arbeit vor Dir...

Wirst Du das alles mit der Hand schleifen?



Da ich gerade auch kurz davor bin, mir mein erstes Heft zu bauen, werde ich dieses Projekt mal auch sehr gespannt verfolgen...

Wie dick sollten denn die Bretter sein, wenn man tatsächlich von Hand schleifen will/muss, lieber Harry?
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Cadewer
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« Antworten #7 am: 30. Oktober 2014, 21:53:33 »

Ich sage mal 4 - 5 mm. obwohl Du bei 5 mm schon genug Reserve zum runter schleifen hast.

Gruß

Andy
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Stefan T.
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« Antworten #8 am: 30. Oktober 2014, 23:49:15 »

In dem Fall gebe ich dir recht Cadewar. Man kann die Brettchen gerne dünner zuschneiden. Wenn man das so wie ich aber ohne Zuhilfenahme von Maschinen macht ist ein wenig mehr Spielraum besonders für Ungeübte von Vorteil, da es zum Beispiel beim Sägen ganz schnell passiert dass die Schnitte nicht paralell verlaufen. Das werde ich dieses Wochenende noch genau und mit bildlicher Darstellung erläutern. Ausserdem sind mit einer Raspel zum Ausdünnen die Hälften schneller zu dünn als einem lieb ist. Zwinkernd
So schnell wie mit einer Bandschleifmaschine bin ich natürlich nicht, aber das ist ja auch nicht das Ziel der Übung.
Aber 4-5mm reichen für die Herstellung der Griffschalen ganz bestimmt.
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"Jeder tut was er am besten kann. Ich mache nichts"
Cadewer
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« Antworten #9 am: 31. Oktober 2014, 10:34:10 »

Holz kann man, im Gegensatz zu Metall, gut und einfach von Hand bearbeiten. Von daher sehe ich im abschleifen hier kein allzu großes Problem. Zwinkernd

Gruß

Andy
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warrior
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« Antworten #10 am: 31. Oktober 2014, 11:45:36 »

Da du ja alles per Hand schleifen willst/musst, wäre evtl eine Shinto Feile bzw eine so genannte Sägeraspel was für dich gewesen.
Damit kann man echt super und vor allem schnell gerade Flächen machen.
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Klaasianer
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Querdenker


« Antworten #11 am: 31. Oktober 2014, 12:15:05 »

Da du ja alles per Hand schleifen willst/musst, wäre evtl eine Shinto Feile bzw eine so genannte Sägeraspel was für dich gewesen.
Damit kann man echt super und vor allem schnell gerade Flächen machen.

Heheeee.... Lächelnd der Tipp ist gut! Da ich aber Stefan persönlich kenne, weiß ich, dass er "werkzeugfit" ist. Grinsend
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Rasito ergo sum!
warrior
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« Antworten #12 am: 31. Oktober 2014, 12:25:25 »

Ach so.
Dachte nur weil er oben geschrieben hat das es das alles für nur 150€ gibt und quasi die Minimalausstattung ist.
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Klaasianer
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Querdenker


« Antworten #13 am: 31. Oktober 2014, 13:30:51 »

Ach so.
Dachte nur weil er oben geschrieben hat das es das alles für nur 150€ gibt und quasi die Minimalausstattung ist.

Ich denke, er will zeigen, dass mit handwerklichem Geschick, ohne Elektrogeräte, mit Werkzeug im Gesamtwert von 150 €, Schalen in guter Qualität machbar sind.  Cool

Ich bin sicher er schafft das!  Grinsend Bin noch immer neugierig auf die Fortsetzung.
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Rasito ergo sum!
Lu-Ku
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« Antworten #14 am: 31. Oktober 2014, 13:46:32 »

Da du ja alles per Hand schleifen willst/musst, wäre evtl eine Shinto Feile bzw eine so genannte Sägeraspel was für dich gewesen.
Damit kann man echt super und vor allem schnell gerade Flächen machen.

Heheeee.... Lächelnd der Tipp ist gut! Da ich aber Stefan persönlich kenne, weiß ich, dass er "werkzeugfit" ist. Grinsend

Stefan vielleicht, aber ich hab wieder was gelernt! Daumen hoch Daumen hoch Danke!
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
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