gut-rasiert
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Autor Thema: Restaurationsneuling fängt an ... "Restaurationstagebuch" mit Zwischenfragen  (Gelesen 29706 mal)
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NebuK
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« am: 15. Oktober 2014, 16:02:52 »

Hi zusammen,

auch wenn ich mit dem Hobeln immernoch zu kämpfen habe hat mich eure Restauriererei von alten Rasiermessern fasziniert. Da ich sowieso schon gerne Messer schleifen (... aber mir in kurzer Folge gerade vor ein paar Tagen beide Kombisteine zerbrochen sind *grummel*) und mich auch das Aufarbeiten von patiniertem oder verrosteten Klingen durchaus interessiert wollte ich mal Anfangen. Heft-Bau sollte auch irgendwie funktionieren da ich ohne hin schon etwas Holzarbeite -- Lautsprecher, Kleinmöbel und Modellflugzeuge zwar, aber immerhin.

Hier wollte ich dann einfach mal mit schön vielen Bildern dokumentieren wie ich meine ersten Restaurationen so bestreite. So "Komplett-Logs" gibt es hier weniger, eher "Schau mal hier ... oh fertig, hübsch!". Das ist zwar toll anzusehen, aber "uns Anfängern" hilft einmal komplett durchexerziert doch etwas mehr Lächelnd.

Gesagt getan, zwei schöne alte Messer auf EBay geschossen, von denen das erste heute angekommen ist: Ein """Tückmar & Martin (Garantie) Ohligs-Solingen 116 -- Beste?Qualität -- ?Tückmar? -- Feinster?Silberstahl""". Soweit ich hier lesen konnte sind die Tückmar sogar was recht anständiges, oder? Idealerweise möchte ich also versuchen es nicht zu verhunzen, sondern mit ernsthaftem Engagement herangehen es Rasierfertig zu bekommen, und dann die Messerrasur zu erlernen. Vermutlich würde ich es schärfen, eine Rasur wagen, und dann kommt es zu einem Forumsschleifer um zu sehen was ich alles verbockt habe :-).

Hier einige Bilder:



Mehr auf: http://gallery.ghostdub.de/index.php/NebuK/Razors/T-ckmar-116
Hochauflösend auf: http://pics.kanojo.de/Razor-T%C3%BCckmar-116/
Ich hoffe man kann den Zustand der Klinge halbwegs gut erkennen.

Jetzt stehe ich vor einem Problem: Eigentlich war für mich klar dass hier ein Totalschaden kommt. Ich wollte entnieten, das Zeugs in ein Phosphorsäure-Bad werfen, und dann entscheiden ob ich edle Patina schöner finde, oder Hochglanz-Restauration mache. Leider schaut das Ding für mich fast schon so gut aus dass ich es vermutlich mit etwas Saubermachen, polieren und neuem Schliff getan ist. Klar, auch genug zu lernen, aber ... eigentlich wollte ich ja spielen.
Sogar das Heft -- sieht für mich aus wie Horn? -- ist innen nur dort wo es genietet ist und "hinter" dem Erl sehr dreckig. Vornedran sollte auch saubermachen und noch nichtmal schleifen reichen, oder?

Naja, ich warte jetzt nochmal auf mein zweites "Spielmesser", ein "Wald Solingen -- Zepp", und mal sehen ob ich da spielen kann.

Jetzt kommt dann der zweite Teil: Die Fragen. Was denkt ihr: Eher zusammen lassen und versuchen mit leichter Mechanik bzw. später Polieren auf Vordermann zu bringen, oder eher "VP": Entnieten, Phosphorsäure- oder Dieselbad, Heft hübschmachen oder neues Heft bauen, und wieder ab zusammen...?

Grüßle,
-Dario
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Iltis
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« Antworten #1 am: 15. Oktober 2014, 19:13:57 »

Hallo Dario,
Das wird ein schönes Messer geben, aber Arbeit genug steckt schon so drin, ohne das du ihn auseinander nimmst.
 
Wenn es meins wäre, würde ich folgendermassen verfahren:

Wenn ich es richtig sehe, ist die Schneide leicht Konkav; das muss irgendwann korrigiert werden, und das würde ich als erster Schritt machen weil a) es oft eine Heidenarbeit ist, was ich froh bin, hinter mir zu haben, und b) in der (eher unwahrscheinlicher) Fall, das die Klinge einen Schaden beim Begradigen bekommt, habe ich keine unnötige Arbeit verschwendet, wenn das Teil nacher Schrott wird. Dafür braucht man keine teuere 400er Kunststeine oder ähnliches, der billigste Wetzstein aus dem Baumarkt tut's auch, und man hat keine Hemmungen in der Oberfläche des Steins hineinzusägen.

Hat das Messer wieder einen brauchbaren Form bekommen und ist dabe heile geblieben (was ich annehme), würde ich als nächstes die Schalen (sie sind aus Knochen, nicht Horn) reinigen, erst an die Innenflächen (mit 400er Schleifpapier, um z.B. ein Eisstiel ewickelt, dann 600er, das sie nicht so schnell wieder verdrecken). Die Aussenflächen würde ich mit Zahnpasta und eine Zahnbürste schrubben, evtl. mit etwas Feuerzeugbenzin verdünnt (er ist eine sehr gute Fettlöser), und anschliessend mit ein weichen Tuch polieren.

Dann ist das Messer selber dran - ich persönlich bin kein Freund von Spiegelpolitur, scharfe Reinigungsmittel und "Radikallösungen". Zum entrosten und reinigen nehme ich gewöhnlichen (feinen) Stahlwolle bzw ein Glasfaserstift, wieder im Kombination mit Feuerzeugbenzin, der hier verschiedene Funktionen dient: a) als Fett- und Grindelöser; b) um die abbrechenden Glasfasern aufzufangen, das sie nicht in der Luft und anschliessend die Lungen gelangen; c) wenn man fast fertig ist, und nur noch die Fasslöcher (auf englisch "pitting") ausputzt, wird der Benzin immer wieder braun wenn noch der geringste Rostreste vorhanden ist - bleibt er beim erneut zuspritzen und schrubben klar, kannst du davon ausgehen, das das Loch nur noch aus Metal besteht, und nicht weiter rosten wird (vorausgesetzt eine pflegliche Umgang mit dem Messer).
Diese Methodik hat der Vorteil (in meine Augen) das der Maximum an ursprunglichen Material, samt Bearbeitungsspuren, erhalten bleibt; das Messerstahl ist härter als Stahlwolle und Glasfaser, als wird nur das was nicht "hingehört" entfernt. Trotz was man manchmal lesen kann, ist eine Spiegelpolitur kaum wiederstandsfähiger als ein so präpariertes Messer, also gibt es keine sachliche Gründe mehr zu machen. Über die Ästhetik kann man natürlich streiten, aber auch ein "junges" Messer wie deins, das "nur" in die erste Hälfte des 20Jh. hergestellt würde ist eine Zeitzeuge, und verdient in meine Augen ein respektvoller Umgang.

Ich hoffe, das hilft,

Gruß

Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
NebuK
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« Antworten #2 am: 17. Oktober 2014, 17:33:45 »

Hi,

danke für deine Hinweise! Ich hab mir jetzt erstmal im lokalen Künstlerbedarf einen Glasfaserstift (Hinweis an andere: Boesner und Gerstaecker haben die Dinger, auch recht günstig...) organisiert.

Ich wollte jetzt erst einmal ausprobieren wie gut das "Patina"-Lösen mit Glasfaserstift Reinigungsbezin und WD40 so geht.

Dann werde ich mich auf einem billigen ~500er Baumarktstein (Zufall, das ist der einzige der ganz geblieben ist  Schockiert ) mal daran versuchen die leichte Konkavität herauszubekommen. Diese konnte ich auch recht gut mit einem Spaltmaß aus der Metallwerkstatt nachweisen. So über die Länge der Schneide gepeilt sieht man da mit blosem Auge nur sehr wenig. Jetzt aber nochmal zur Sicherheit: Ich würde das Messer jetzt wirklich erst einmal auf dem ganz ganz Grobschlächtigen wie regulär schärfen, und dabei würde sich vermutlich die Konkavität nicht herausschleifen (sonst müsste ich ja wirklich sehr viel Material abtragen), sondern durch wiederholtes wechseln der Seite und sanfte Druckbelastung sowohl zurückbiegen bzw. egalisieren als auch ein wenig herausschleifen. Richtig?

Davon abgesehen macht das Messer (und ein Innenstück des Heftes) Waschbenzin- und WD40-Bäder.

Bilder Folgen :-). Und Dankeschön!

Grüßle
-Dario

PS: Das Zweite ist wohl auch versendet, und bald sollte es mehr Spielstoff geben...
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2014, 17:46:18 von NebuK » Gespeichert
efsk
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« Antworten #3 am: 17. Oktober 2014, 20:07:21 »

Dann ist das Messer selber dran - ich persönlich bin kein Freund von Spiegelpolitur, scharfe Reinigungsmittel und "Radikallösungen". Zum entrosten und reinigen nehme ich gewöhnlichen (feinen) Stahlwolle bzw ein Glasfaserstift, wieder im Kombination mit Feuerzeugbenzin, der hier verschiedene Funktionen dient: a) als Fett- und Grindelöser; b) um die abbrechenden Glasfasern aufzufangen, das sie nicht in der Luft und anschliessend die Lungen gelangen; c) wenn man fast fertig ist, und nur noch die Fasslöcher (auf englisch "pitting") ausputzt, wird der Benzin immer wieder braun wenn noch der geringste Rostreste vorhanden ist - bleibt er beim erneut zuspritzen und schrubben klar, kannst du davon ausgehen, das das Loch nur noch aus Metal besteht, und nicht weiter rosten wird (vorausgesetzt eine pflegliche Umgang mit dem Messer).
Danke. Das wird ich beim nächsten Projekt mal ausprobieren.
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Verzeih mir mein Deutsch. Ich bin ein Holländer.
lG - Richard
NebuK
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« Antworten #4 am: 19. Oktober 2014, 12:12:09 »

Hi zusammen,

ich habe mal ein wenig weiter gemacht. Hier die Bilder:

Ich habe erst einmal nach einer nacht WD-40-Bad angefangen mit Reinigungsbezin und dem Glasstift die Klinge vorallem an den "grindigen" Regionen abzurubbeln:


Das hat dann schonmal etwas geholfen (ca. 3h Schrubbeln mit R-Benzin und WD40):


Jetzt war die Klinge zwar schon für die Fingerspitzen schön glatt und sauber, mit Fingernagel und optisch unter der Lupe hat man aber noch gesehen dass die Patina/Grinde die sich nichtmehr lösen wollte noch vorhanden und etwas eingesetzt sind.

Jetzt werden wohl 50% der Restauratoren hier aufschreien, aber ic hab mir eine sehr dünne Phosphorsäure angemischt, und immerwieder etwas aufgegeben, und direkt mit dem Glasstift nachgeschrubbelt:


Nachdem das recht gut funktioniert hat, mit augenscheinlich wenig Materialverlust, habe ich weitergemacht, auch etwas großflächiger:




Nachdem ich damit fertig bin, nochmal mit R-Bezin+Glasstift, danach WD40+Glasstift drüber, und mit Baumwolltuch und R-Benzin leicht abpoliert:



Soweit schaut das schonmal ganz gut aus. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich es nicht lieber polieren würde, und damit halt den Zustand noch etwas weiter "Zerstören". Auf der anderen Seite kann ich das auch später noch machen falls es mich dauerhaft wirklich stören sollte...

Als nächstes ist das Heft dran, da werde ich mal eine der feinen Polierpasten die ich hier habe und Zahnpasta für außen probieren. Innen, wie du ja schon gesagt hattest, feine Schleifpapiere, jedoch würde ich gerne etwas höher gehen als "nur" 600er...

Grüßle, hoffe ich tu dem Messer nichts all zu schlimmes an!
-Dario

PS: Höherauflösende Photos wieder auf: http://gallery.ghostdub.de/index.php/NebuK/Razors/T-ckmar-116
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Iltis
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« Antworten #5 am: 19. Oktober 2014, 16:54:05 »

Hallo Mario,

Du hast gefragt, wie die Schneide am besten zu begradigen ist mit minimierte Materialverlust, ich komme erst jetzt zum Antworten - dafür Entschuldigung! Ich nehme der (billiger, grober) Stein und mit senkrecht gehaltenen Messer  reibe ihn hin und her, als ob ich in den Stein schneiden wollte, bis die Schneide wieder plan ist (einfach an was planes halten und schauen, ob man licht dazwischen sehen kann). Ist es soweit korrigiert, eine neue Facette setzen und schärfen wie gewöhnt.

Du hättest dir viel Zeit sparen können, wenn du das Messer weitgehend mit Stahlwolle gereinigt hättest, vor du mit der "Feinarbeit" mit der Glasfaserpinsel angefangen hättest. Das ist vergleichbar mit der Versuch, ein Messer nur mit ein 8000er Stein zu schärfen  - gehen würde es schon, nur bräuchte man viel, viel Geduld, und ob sowas sinnvoll ist...?!

Wenn man die Oberfläche des Messers vor und nach der Säurebad vergleicht, sieht man das sie dürch die Ätzung völlig mattiert ist, da sind die Herstellungsspuren zum grössten Teil schon vernichtet, und ist es in meine Augen jetzt egal, ob du das Messer spiegelpolierst oder nicht - von Originalzustand kann man nicht mehr sprechen.

Gegen feinere Schleifpapier als 600er für die Innenflächen der Heft spricht gar nichts, ich persönlich würde mir nicht die Mühe machen (bei antike sheffielder Messer sieht man sogar oft sogar deutliche Sägespuren bei Knochenhefte). Das ist wirklich Geschmackssache.

Gruß

Iltis
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Klaasianer
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« Antworten #6 am: 19. Oktober 2014, 22:12:54 »

Das Begradigen der Klinge funktioniert auch auf Schleifpapier sehr gut.
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NebuK
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« Antworten #7 am: 21. Oktober 2014, 18:20:41 »

Hi zusammen,

danke für die Hinweise.

@Iltis: sorry dass ich den Zustand des Messer mit der Phosphatierung in deinen Augen zerstört habe ;[. Ich hoffe dir geht sowas nicht so nahe wie mir antike Modellsegler  Schockiert . Ansonsten kann ich mich nur damit entschuldigen dass ich nicht wusste was als "noch i.O." gilt, und vor der restlichen nahezu unlösbaren Grinde noch etwas Angst hatte...

Zur Stahlwolle: Das hatte ich im Bericht oben vergessen zu erwähnen. Das habe ich zuerst versucht, jedoch hat die "Stahlwolle Superfein 000" leichte aber dennoch sichtbare Kratzspuren hinterlassen, weswegen ich davon abgesehen habe.

Des weiteren ist mein "Zepp Wald-Solingen" auch aufgeschlagen:









(Mehr auf: http://gallery.ghostdub.de/index.php/NebuK/Razors/Zepp-Wald-Solingen)


Zum einen ist die Oberflache noch viel besser erhalten und weniger mit Grinde und Patina überzogen als beim Tückmar. Dafür sind leider ziemliche Scharten in der Schneide, gottseidank kann ich aber keine Einrisse erkennen. Leider ist das Heft sehr sehr doof: Dünnes, biegsames Plastik, schon recht verhauen, und dann biegt es sich noch so weit weg dass bei nur leicht unvorsichtigem Einklappen die Schneide nach unten hinaussteht. Ich befürchte hier sollte ich wohl mal anfangen mir ein anständiges zu bauen.

Ich schwanke zwischen einfacher klassische geölter Buche, oder aber Reststücke Edelfurnier die ich noch habe mit Wasserklarem Epoxidharz durchgetränkt zum ~10-Lagigen Sperrholz verpressen. Das müsste super auf Hochglanz polierbar sein, komplett Wasserfest und vergleichsweise einfach herzustellen... oder?


Auf der anderen Seite befürchte ich dass die weiteren Arbeiten an meinen kaputtgegangenen Steinen (... nein, die werden niewieder in der Küche gelagert!) scheitern werden. Leider bin ich gerade zu Blank für die Naniwas, so dass die wohl erst zu Weihnachten ins Haus dürfen...
Mal sehen ob ich mir von einem Freund was leihen kann, für vorher...

Grüßle & Weiterhin Danke!
-Dario
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« Antworten #8 am: 21. Oktober 2014, 19:14:18 »

also als "Restaurationsobjekt" würde ich das prinzipiell nicht bezeichnen. Eher als Polierobjekt. Wenn man ein Messer richtig restauriert, dann muss es richtig verrostet sein. Der Griff sollt kaputt sein. Dann brauchste schon nen ordentlichen Dremel, Schraubstock, Schleifpapiere, Polierpasten etc. Aber man fängt ja klein an und steigert sich....Erstes Ziel ist, die Ratter- oder Schleifmarken aus dem Messer zu bekommen. Dazu nimmt man immer Nasschleifpapier von 40 bis 400..Danach polieren mit Dremel und Paste blau.......Dann ist es schonmal Schärfebereit. Wenn man sich drin spiegeln kann...
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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
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« Antworten #9 am: 23. Oktober 2014, 12:06:18 »

Hi,

melde mich komplett deprimiert und frustriert zurück.

Ich hatte das Messer jetzt noch ganz leicht "entmattiert" mit feinem Baumwolltuch und etwas Zahnpasta, und bin dann auf den besagten billigen Baumarkt-Richtstein gegangen. Als ich die Klinge in ihren beiden konkaven Achsen schon fast wieder gerichtet hatte macht es *pling*...

Und das obwohl ich ohne jeglichen Druck, ohne versatz oder schräge und ganz vorsichtig zu Werke gegangen bin.

ACH SO EINE SCH***

Das ist jetzt für den Mülleimer, oder?

Grüßle
-Dario
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« Antworten #10 am: 23. Oktober 2014, 12:48:21 »

Du könntst die Klinge so weit in ihrer Höhe kürze, dass der Ausbruch verschwindet

Kann dann zB so ausssehen (ein Messer das ich geschenkt bekam)


Danach
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2014, 12:54:47 von Klaasianer » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 23. Oktober 2014, 13:53:29 »

Hi,

wie funktioniert das dann mit der Dicke der Klinge resp. der späteren Facette, deren Winkel und dem Rücken? Müsste ich dann nicht den Rücken ausdünnen damit der durch die Herstellung eingestellte Facettenwinkel wieder stimmt?

Grüßle & Danke
-Dario
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« Antworten #12 am: 23. Oktober 2014, 14:07:46 »

Das kommt darauf an, wie viel weggenommen werden muss
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« Antworten #13 am: 23. Oktober 2014, 16:58:20 »

Hi,

grob abgeschätzt mal 1.1-1.3mm den Dreh. Auf keinen Fall jedoch mehr als 2mm, wenn ich das richtig sehe.

Grüßle
-Dario
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« Antworten #14 am: 23. Oktober 2014, 17:32:25 »

Hi,

grob abgeschätzt mal 1.1-1.3mm den Dreh. Auf keinen Fall jedoch mehr als 2mm, wenn ich das richtig sehe.

Grüßle
-Dario

Faustregel für den richtigen Schliffwinkel:

Rückenbreite:Klingenhöhe=1:3
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