gut-rasiert
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Autor Thema: Düfte, die der Nassrasierer kennen sollte  (Gelesen 56664 mal)
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Oberloser
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Gut rasiert - gut gelaunt !! (Rotbart anno 1954)


« Antworten #135 am: 05. Februar 2021, 17:54:57 »

tolle Beschreibungen der Parfums! Danke!

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Sehr feingeistig und humorvoll geschrieben und der geneigte Leser weiß jetzt immerhin, dass man den Diaghilev besser nicht zum Meeting beim Chef auflegen sollte, wenn er sich den Duft denn leisten kann.
Aber mehr noch begeistern mich diese sphärischen, transluzenten Bilder. Die Misouko Miniatur kommt wie ein kleines, kostbares Amulett herüber und das Shalimar schaut in seiner beispiellosen Eleganz einfach großartig aus - wobei der Verschluß unwillkürlich an Napoleon Bonaparte erinnert. Smiley Gerade auch der schwierig darzustellende, relativ große schlanke CB IHP Flakon ist sehr einfallsreich in Szene gesetzt - diffuser Hintergrund und das Objekt der Begierde puristisch, aber mit tollen Lichtreflexen ausgestattet. Hut ab!!

Zitat
Sind die alten Klassiker mit ihren differenzierten und wechselnden Duftentwicklungen doch die bessere Wahl zu den neuen, geradlinigen (eindimensionalen) aus dem Duft-Chemiebaukasten zusammengebastelten Parfüms?
Für mich persönlich: ja. Da bin ich wohl etwas altmodisch...

Grundsätzlich bevorzuge ich auch eher die klassischen Düfte, vorzugsweise aus dem Hause Guerlain, wie etwa das Habit Rouge, im Gegensatz zum Diaghilev ein echter Büroduft  Smiley  oder den intensiv-frischen Sommerduft Aqua Allegoria Pamplelune, aromatische herbsüße Grapefruit. Aber es gibt auch etliche Ausnahmen, wie etwa Acca Kappa`s Muschio Bianco, welche die Regel bestätigen. Zwinkernd
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muck22
Neuling

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« Antworten #136 am: 05. Februar 2021, 18:21:42 »

wunderbar beschrieben! Danke!
Nochmal zu meinem Statement weiter oben: ich habe da arg pauschalisiert... schon klar. Bin etwas von den mir hier liegenden "ZARKOPERFUMEs" ausgegangen...
Aber hier unten schreibst du ebenfalls: "Dem Synthie-Moschus fehlt die epische Breite des Originals. Irgendwie schmalbrüstig, hatte man zuerst Diaghilev in der Nase."  -  Das meinte ich. Nicht alle Synthie Düfte sind schmalbrüstig oder gar eingleisig (s. Pear + Olive). Klar liegt das am Parfumeur, wie er den Duft gestaltet, aber mir scheint das derzeit etwas ein Trend zu sein?! Oder täusche ich mich da? - Hoffentlich!
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MRetro
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« Antworten #137 am: 06. Februar 2021, 00:33:23 »

Schöne Fotos, spannende Hintergrundinformationen und erlebbare Duftbeschreibungen. Hut ab.  Daumen hoch  Daumen hoch
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
baknip
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« Antworten #138 am: 06. Februar 2021, 07:44:48 »


mir scheint das derzeit etwas ein Trend zu sein?! Oder täusche ich mich da? - Hoffentlich!

Das Pear & Olive ist für mich eine Art Machbarkeitsstudie, wie sich ein auf dem Papier einfach anmutender Duft mit an sich einfachen Zutaten - Birne und Creme - als Konzeptduft zum Tragen abseits der Natur ausgestalten lässt. Slumberhouse ist kein One-Hit-Wonder oder Spaßprojekt, sondern ein Laden, der in meiner Wahrnehmung über die Jahre durchaus für seriös-durchdachte schräge Konzeptdüfte steht, wenn man das grundsätzlich so bezeichnen mag.

Dass es letztlich eher eine Unmöglichkeitsstudie ist, nämlich dass ein solcher Duft über den Tag extrem unangenehm bis hin zu anwidernd sein kann, macht ihn geradezu interessant, aber eben nur als Studienobjekt.

In der ersten Phase nach dem Auftragen ist Birne da, reift und fruchtig, ein bisschen wie die Helene aus der Dose zum Nachtisch nur stärker. Die hat schon das Potenzial, mich zu nerven, weil sie so präsent ist und bei mir auch präsent bleibt. Dann kommt eine Fettkomponente hinzu, die erst leicht cremig und dann immer fettiger wird. Als ob man die Oberlippe auf den Spuren von Hannibal Lecter dick mit Fettcreme einschmieren würde, die von nun an Minute für Minute den Tag über in die Nase dampft. Ich hatte kein anderes Parfüm mit so fettem Fett.
Mir schnürt das den Atem ab, als ob eine fremde Hand an meiner Gurgel anliegt und immer stärker zudrückt. Das Fett riecht für mich weder nach Frucht (Olive), noch nach Nivea und auch nicht nach Butter oder Ghee, sondern nervt einfach mit Fettmasse. In diesem Stadium ist der Zeitpunkt zum Abwaschen bereits überschritten.


Ob das ein Trend ist – weiß ich nicht. Die Masse an Duftschrott ist riesig, ob aus der Syntie-Ecke, Natur-Ökolinie oder Mix. Schön, dass wir die Wahl haben, und auch mal so einen Außenseiter testen können.

Bin nun voll der Spannung, ob Forenchef Tim Buktus Nase uns möglicherweise einen Daumen nach oben für Pear & Olive beschert.

Randbemerkung, für die, die trotzdem ein Kaufargument suchen: Durch die vielen Glasperlen und die dicke Glaswand eignet sich der Flakon abseits von Duftstudien gut als Wurfgeschoss zum Vertreiben von Einbrechern. Wobei Slumberhouse ihn glaube ich kürzlich geändert hat.

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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #139 am: 06. Februar 2021, 18:23:49 »

Angenommen habe ich die Herausforderung ja schon. Mal sehen wie die Düfte meine Nase schlagen.  Zwinkernd
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
Tim Buktu
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« Antworten #140 am: 13. Februar 2021, 12:35:09 »


Die Duftreise kann beginnen!  Smiley






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lotse
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« Antworten #141 am: 13. Februar 2021, 12:57:04 »

Na dann viel Spaß damit lieber TimBuktu!
Zwei dieser Düfte hängen noch erstaunlich intensiv in Kleidungsstücken. Das ist schön, wenn ich mir die Jacke überwerfe und so einen Schwall bekomme....Mmmmhhh! Smiley
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Onkel Hannes
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« Antworten #142 am: 13. Februar 2021, 20:34:31 »

Habt Ihr's als Reisegepäck verschickt?  Lächelnd
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Tim Buktu
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« Antworten #143 am: 13. Februar 2021, 21:01:46 »

Das ist der geerbte kleine Reisekoffer meiner Oma, den ich auf kurze Dienstreisen immer mitnehme.  Grinsend
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baknip
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« Antworten #144 am: 14. Februar 2021, 01:08:35 »


Dann ist er ja für den Duft-Trip eine sehr gute Wahl!

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Tim Buktu
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« Antworten #145 am: 14. Februar 2021, 15:38:07 »




Gestern habe ich mich (meine bessere Hälfte war bei der Arbeit) in den von Divergent konstruierten tiefen Wald begeben.









Im tiefen Wald?
Ich hatte Bäume und Düsternis, mindestens aber Schatten erwartet.
Die schattige Dunkelheit lässt aber auf sich warten.
Ich werde empfangen von frisch eingekleisterten Tapeten mit bereitgestellten Kübeln voll Dispersionsfarbe. Hell! Irgendwo zwischen harsch und feucht.


Moos?
Scheinbar gibt es das hier auch.
Es wird nach einiger Zeit deutlicher, etwas unterholziger und grün-frisch. In mir steigt eine Erinnerung hoch. Scheinbares Moos, und vielleicht doch auch Zypresse?

Im letzten Jahr wurde die zu hoch gewachsene Scheinzypresse in unserem Garten gefällt.
Als ich die zersägte und durch das am Boden liegende Geäst stieg...?
Moos und Scheinzypresse vielleicht sogar.









Der Kleister legt sich. Erdige Töne kommen auf und werden für mich wahrnehmbar. Hautnah.
Mit der Zeit wird der „Duft“ zum Duft -  wärmer und weicher. Gegen Ende fast schon floral-holzig und dann doch trocken.
Oder besser abgetrocknet? Irgendwo sitzt da noch die Feuchte.

Definitiv keine Waldpilze. Wenn, dann Schimmelpilze.

„Im tiefen Wald“ erinnert mich zwischendurch an „Incensi“ aus der Vintage Collection von Lorenzo Villoresi. Ich liebe es!
Am Ende Wandlung in eine leicht rauchige Richtung. Sehr hautnah.

Zusammengefasst also vom frisch tapezierten Zimmer über das für Igel gesammelte Gesträuch unter den vermoosten Büschen im Garten, durch das Geäst einer gefällten Scheinzypresse
in den zwar trockenen und von einer Funzel schwach ausgeleuchteten Keller eines alten Hauses, in dem scheinbar schon einmal der Schimmel saß.

Eigentlich sollte mir dieser Duft gefallen, iaber ich werden in der ersten Runde nicht warm mit ihm. Er macht mir auch nicht warm.







So richtig warm soll es im tiefen Wald ja auch nicht sein. Eher erfrischend, frisch und kühl.
Das transportiert der Duft.
Wie der wohl im Sommer wirkt?
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herzi
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« Antworten #146 am: 16. Februar 2021, 10:57:27 »

Lust auf ein fast immer tragbares Eau de Fougère-Cologne für nach der gepflegten Nassrasur?

Ja, durchaus. Sowas macht mir im Frühjahr gute Laune.

Dann könnte ein Blick auf die grüne Insel und die Töpfe der Fragrances of Ireland lohnen. In einem davon braut man Patrick, eine Art „Sir Irish Moos“ - nur in authentisch und wirklich von dort. So frisch-würzig, so klassisch, so leicht riecht das.

Der Blick hat gelohnt. Der Patrick ist ein ganz toller Kandidat der es in meine Alltagsrotation schaffen wird. Die Duftbeschreibung hätte ich nicht besser treffen können als baknip. Beim SIR Irisch Moos hatte ich, solange ich es noch hatte, manchmal das Gefühl, dass etwas in meiner Nase "beißt". Irgendwas in dem Duft war nicht kompatibel mit mir. Beim Patrick ist das nicht so. Es ist für mich stimmiger.

Auf Fragrantica habe ich gelesen, dass die Eigentümer einer Weberei ins Parfumgeschäft einsteigen wollten und so der Parfumhersteller entstand. Die Geschichte passt auch irgendwie zu meiner Vorstellung von Irland Smiley
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Gruß,
Stefan
Tim Buktu
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« Antworten #147 am: 27. Februar 2021, 20:31:54 »

Der Wald will mir keine Ruhe lassen. Ein kleiner Nachtrag.

Noch einmal sollte der Duft von divergent die Chance haben mich zu dahin zu begleiten, wo ich mich oft und gerne aufhalte:


Der harzige Zypressenton ist wieder da. Aber den Tapentenkleisterunterton wird meine Nase nicht ganz los. Ich kann ihn nicht umdeuten.
Totholz - tote Buchenäste, deren Rinde schon von den Ästen abblättert. Nass geworden und wieder getrocknet.
Dann grüne Töne.

Wald – eindeutig! Aber für mein Waldempfinden zu sehr in seine Einzelteile zerlegt. Mehr eine Reise an verschiedene Orte des Waldes. Vor meinem inneren Auge will mit „Im Tiefen Wald“ kein stimmiges Gesamtbild entstehen.
So richtig ist das bisher auch noch keinem Duft gelungen. Die Suche nach "meinem" Waldduft geht weiter.
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lotse
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« Antworten #148 am: 27. Februar 2021, 20:58:55 »

Bei mir kam der Duft zugegebenermaßen schlecht weg. Ich finde Wald als Duft-Thema auch nicht klar definiert. Es gibt für mich keinen Waldduft in dem Sinne. Das Holzthema ist ja parfumtechnisch bestens ausgebaut - aber Wald ist eben nicht Holz. Ich assoziere z.B. bei der Rasiercreme "French Vetiver" von C.R. Salter, mit ihrem erdig, schweren Vetiverduft, eher Wald, als mit dem Synthie-Wald, um den es hier geht.
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Tim Buktu
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« Antworten #149 am: 05. M?rz 2021, 00:49:39 »


Shalimar - oder wie ich lernte die Vanille zu lieben







Mit Parfum, das in erster Linie für Damen komponiert wurde, hatte ich mich bisher eher am Rand beschäftigt. In Form von Proben beispielsweise, die Bestellungen beigelegt waren und die ich für die 3 Frauen meiner engeren Familie vorgekostet habe. Dabei weiß ich wohl was mir gefällt, was den 3en gefallen und was zu ihnen passen könnte. Guerlains Shalimar "Ode à la Vanille - Sur la route du Mexique" gehört definitiv nicht dazu.  Die komplizierteste der 3 Damen in Hinsicht auf die olfaktorischen Vorlieben, ist die mit mir verheiratete. Glücklicherweise erträgt sie an mir viel. Wenn es aber um die Beduftung ihrer selbst geht, ist ein feines Gespür notwendig, das natürlich auch auf sämtliche Begleitumstände Rücksicht nehmen sollte. Mit deutlicher Vanille habe ich aber bei keiner der 3 eine Chance zu landen. Nicht einfacher macht es den Test des Shalimar, dass auch ich mit der Vanille so meine Schwierigkeiten habe.

Vor noch nicht allzu langer Zeit war ein Anflug von Vanille in einem Duft für mich ein Grund, diesen nicht zu tragen. Auch wenn ich Vanille an sich gerne rieche, so konnte ich doch in Parfum damit nichts anfangen. Die Kombination der Vanille mit krautig-würzigem Lavendel in "Pour Un Homme de Caron" hat eine erste Wendung in dieser Haltung bewirkt. Meine Nase hat sich an diesen Bestandteil in Düften an mir und anderen gewöhnt.

Ich war also auf die "Ode à la Vanille - Sur la route du Mexique" mindestens mental vorbereitet. Außerdem natürlich auch deshalb sehr gespannt auf den Duft, weil er einen Namen trägt, der viel verspricht.

Den Duft am Sprühkopf des Flakons berochen, zeigte die Vanille viel Dominanz, so dass ich mich gar nicht recht herantraute. Sehr süß und im Vordergrund präsent.
Nach dem Aufsprühen war sie aber plötzlich weg. Zumindest hatte ich erst Mühe sie wiederzuerkennen. So deutlich war der Unterschied! Eine leichte aber tief- und hintergründige Frische die an Blüten erinnerte ließ mich stutzen. Ich dachte, das liegt vermutlich an der Vanille in der Basis, die sich am Sprühkopf lange hält und dort deshalb so dominant auftritt

Dachte ich…

Nach dem späteren Studium der Zusammensetzung von Kopf, Herz und Basis stellte sich heraus, dass die mexikanische Vanille vor allem zu Beginn dominierend sein sollte. Stimmt ja auch – sie war schon da, als ich den Duft noch gar nicht aufgetragen hatte.  Smiley  
Die komplette Theorie also in sich zusammengebrochen und ich in Verwirrung.

Ok, also einfach tragen, abwarten und wirken lassen. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten.
Schokolade flog mich aus der Entfernung an. Nicht aufdringlich und nicht zu süß. Erinnerte mich an feine helle Milchschokolade. Mit der Nase näher an der Haut wird die Vanille deutlicher, süßer und drängt den Schoggi etwas zur Seite.
Weihrauch? Ich kann ihn nicht als solchen identifizieren.
Und Opponax, da entsteht bei mir der Eindruck, wie wenn dieser etwas süß-erdige Ton zusammen mit dem Weihrauch alles schön würzig abrunden würde. Wie auch immer dieser Eindruck zustande kommt. Die Vanille ist nach unten herrlich würzig abgepuffert.

Erst nach der 2. Runde fühle ich mich dieser Komposition gewachsen. Sie überraschte mich, weil die doch süße und nach dem Start dauerhaft präsente Vanille mit dem schokoladigen Unterton in ihrer Anspielung auf Montezumas Trinkschokolade nicht in eine gourmandige Trinksüßigkeit abrutscht. Sie begleitet mich angenehm umhüllend und eindeutig, ohne mir auf die Nerven zu gehen.

In der Öffentlichkeit tragen? Nein das würde ich nicht. Aber dieser elegant-opulente Duft könnte auch an mir, in der passenden Stimmung, jederzeit wieder einen schönen Abend mit mir bereiten.




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