gut-rasiert
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Autor Thema: Olyfa Rasierhobel  (Gelesen 6597 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Herne
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« Antworten #15 am: 22. Juli 2014, 22:42:59 »

Tolle Hobels habt ihr da, Männer! Daumen hoch
Mir gefällt vor allem die satte, massive, aber dennoch sehr ästhetische Anmutung.
Und immer wieder erstaunlich, was die Kollegen hier so mit einem beiläufigen "übrigens" aus der Schublade ziehen. Grinsend
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MudShark
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Beiträge: 1.643



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« Antworten #16 am: 23. Juli 2014, 00:34:44 »

"Übrigens"... Zwinkernd in dem von Helge geposteten link zu Beiträgen der französischen Rasurgemeinde lässt ein anscheinend recht angesehener und erfahrener user kein gutes Haar am Olyfa...
reine Plagiat-Firma die niemals ein eigenständiges Produkt entwickelt hat, minderwertige Fertigungsqualität, Rasur eine Zumutung, etc...
Tja, was soll man da sagen? Das Ding hat mindestens 7 Jahrzehnte überlebt, rasiert sanft und gründlich genug, sieht aus wie kein anderer, Gewinde und Passgenauigkeit sind immer noch tadellos...
also da gibt es Schlimmeres...

oder bananajoe?
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"Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
Mark Twain
bananajoe
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Moshpit Veteran


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« Antworten #17 am: 23. Juli 2014, 06:40:20 »

Tja, was soll man da sagen? Das Ding hat mindestens 7 Jahrzehnte überlebt, rasiert sanft und gründlich genug, sieht aus wie kein anderer, Gewinde und Passgenauigkeit sind immer noch tadellos...
also da gibt es Schlimmeres...

oder bananajoe?

Absolut. Dem kann ich mich nur anschließen.

Verarbeitungsqualität ist aber tatsächlich so la la  Smiley.
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Tim Buktu
Administrator

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Beiträge: 9.364


Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #18 am: 09. Januar 2021, 21:22:50 »


Ich mag gern meinen Olyfa Geradschnitt vorstellen, der mir zu Weihnachten vom Wichtel gebracht wurde:













Wie weiter oben schon beschrieben, scheint eine Verwandtschaft zum Gibbs zu bestehen. Schön, dass man die Klingen nicht vorbehandeln muss.

Apropos Klingen: Bei denen war er gar nicht schleckig. Zumindest mich haben die verschiedensten Modelle (Lord Super Stainless, Gillette 7 O'Clock Super Platinum, Feather, Rotbart Extra Dünn) gründlich und nachhaltig rasiert.
Die Feather nicht unangenehm aber etwas aggressiver, dafür aber auch nachhaltiger. Die Lord sehr sanft, nicht ganz so nachhaltig aber trotzdem sehr gründlich. Er erinnert mich von seinen Rasureigenschaften an den Rocca. Ein wenig stärker zupackend, obwohl kein Leichtgewicht doch leichter aber insgesamt ähnliche Eigenschaften. Die Balance zwischen sanft und zupackend schafft er spielend. Obwohl sehr nachhaltige Rasuren gelingen, ist dies nicht nur mit erhöhter Konzentration möglich. Kein Hobel mit dem man lange üben muss bis man den Bogen raus hat.

Ich muss mich anstrengen Kritikpunkte zu finden.
Einer liegt auf der Hand: Man muss vermutlich länger suchen, bis man ein ansprechendes Exemplar findet.
Numero zwo: Auf Grund des Alters wird es nur wenige Exemplare ohne Beschichtungsschäden geben. Mein Exemplar ist zwar noch sehr gut in Schuss, wer aber die modernen Eselstahlgeräte liebt, könnte sich damit schwer tun. Mir macht das nichts aus. Er dürfte, weil er so fantastisch rasiert, gerne total abgenudelt aussehen.

Auch optisch für mich ein sehr gelungener Hobel. Technisch, kantig, gerade Linien. Ein Rasurobjekt, das ich gerne zur Hand nehme, weil er mich anspricht, klasse Rasuren liefert und Rasurgeschichte versprüht. Und zu guter Letzt erinnert er an ein liebes GRF-Mitglied und wird in Ehren gehalten. Hier nochmals ganz herzlichen Dank für dieses wirklich tolle Geschenk!


Fazit: Besorgt Euch alte Hobel und probiert die durch! Ein altes Schmuckstück mit Geschichte zu finden und zu nutzen macht womöglich mehr Freude als immer dem neuesten Modell nachzujagen. Keine Frage: Es gibt inzwischen viele neue Hersteller und Modelle die sehr gut sind. Will man der Sache aber auf den Grund gehen, lohnt der Blick zurück auf jeden Fall!



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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #19 am: 09. Januar 2021, 21:33:10 »

Ich habe auch so einen Rasierhobel und schätze ihn sehr. Es ist eigentlich schade, dass die vielen guten Rasierhobel der Vergangenheit bei uns eher ein Nischendasein fristen müssen, zumal sie noch manch einer modernen Konstruktion zeigen könnten, wo es tatsächlich entlang geht. Der Olyfa ist fast noch seltener anzutreffen als der französische Kollege Bohin.

Die Aufbewahrungsschachtel ist in einem außergewöhnlich gutem Zustand. Tolles Wichtelgeschenk, TimBuktu. Ich habe sie zuvor noch nie gesehen, nicht einmal in einem abgenudelten Zustand.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
MRetro
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« Antworten #20 am: 09. Januar 2021, 22:09:30 »

Schöne Vorstellung, Tim Buktu.  Daumen hoch

Und Altes muss sich wahrlich nicht verstecken. Schließlich haben frühere Hersteller einen viel größeren Kundenkreis und damit auch Erfahrungswerte gehabt, als heutzutage für klassische Rasurgeräte vorhanden ist. Ich denke auch, da spielt heute ein möglicher Technologiefortschritt in Konstruktion und Herstellung keinen besonderen Vorteil mehr aus.
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Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
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