gut-rasiert
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Autor Thema: Olyfa Rasierhobel  (Gelesen 7039 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele


« am: 18. Juni 2014, 19:54:35 »

Heute konnte ich meinen Olyfa Hobel in Empfang nehmen.

Die erste Testrasur verlief unblutig und der Hobel stellte sich als sehr sanfter Geselle heraus.
Er ähnelt von den Rasureigenschaften her, dem Gilette Teich oder dem Feather Hobel.
Ich habe ihn mit einer Dorcoklinge getestet, die nächste Rasur muss er mit einer Featherklinge bestehen.



« Letzte Änderung: 18. Juni 2014, 20:06:07 von Fynn1177 » Gespeichert

Es grüßt der kleine Nils

Zick Zack da war er ab :-)

herzi
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« Antworten #1 am: 18. Juni 2014, 20:03:12 »

Was ist denn eine Durchklinge?
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Gruß,
Stefan
Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele


« Antworten #2 am: 18. Juni 2014, 20:06:32 »

Was ist denn eine Durchklinge?

Sorry sollte Dorco heissen   Augen rollen
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Es grüßt der kleine Nils

Zick Zack da war er ab :-)

Iltis
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« Antworten #3 am: 18. Juni 2014, 20:43:26 »

Was ist denn eine Durchklinge?

Ich dachte an sowas Grinsend

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de gustibus, aut bene aut nihil
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #4 am: 18. Juni 2014, 22:01:46 »

So sanft sieht der aber gar nicht aus, wie schwer ist er denn? Sieht ziemlich massiv aus, Zinkdruckguss?
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Auch eine Dose kann glücklich machen.
Fynn1177
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Messerschwinger mit Leib und Seele


« Antworten #5 am: 18. Juni 2014, 22:06:44 »

52g Zinkdruckguss, der Griff ist hohl deswegen ist er leichter als er ausschaut.
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Standlinie
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #6 am: 18. Juni 2014, 23:20:10 »

Der OLYFA-Hobel ist ein einfacher und aus Zinkdruckguss hergestellter 3-Stück-Nassrasierhobel. Er wurde in den 50er Jahren in/für Frankreich hergestellt und dort vertrieben. Er hat die Abmessungen 85x44x25 mm (Gesamtlänge, Kopflänge, Kopfbreite) und wiegt beachtliche 52 gr.. Er ist mit einem Hobel von Henkels, Zwillingwerk, baugleich.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
aleister
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« Antworten #7 am: 18. Juni 2014, 23:52:52 »

Er ist eigentlich,dem Gibbs Nr.16 recht ähnlich.Auch mit den 50 iger Jahren,möchte ich nicht recht glauben.Dafür wird er zu selten angeboten.Bei Ebay.fr tauchen max.2 St pro Jahr auf.
Hier noch ein Zitat von mikri

Hier eine neue Errungenschaft. Ich war überrascht, als ich nachforschte und die Suchanfragen gähnend leer, bzw. nicht sehr viel Wissenswertes hergaben.
Diesen OLYFA habe ich von seinem Vorbesitzer Christophe1989 bekommen.
Ein schöner, gut ausbalancierter Hobel, der in Frankreich in der Epoche des Art Déco zur Welt gekommen sein muss - also um 1930, um es einzumitten.
Der Hobel ist wunderbar gemacht und obwohl das Bild es hier nicht gerade schön zeigt, glänzt die Grundplatte nach meiner Politur ganz ordentlich.
ch habe in den gängigen Foren, B&B, TSD, TSN, und auf französischen Sites usw. geforscht und leider nicht viel mehr Information zu diesem Schmuckstück gefunden, als ich hier in einem Satz wiedergeben konnte. Gerne hätte ich euch mehr über den Schönen erzählt. Aber wie viel weiss man über das Schnabeltier? Wenn etwas selten ist, sind meist auch die Informationen rar - so verhält es sich auch hier.
Wie er rasiert kann ich euch ein anderes Mal erzählen. Schön, dass ihr bis hierher gelesen habt. In der Hoffnung, die Bilder Diskussion nicht durch meine Vorstellung anzuheizen
LG mikri

« Letzte Änderung: 18. Juni 2014, 23:56:03 von aleister » Gespeichert
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #8 am: 19. Juni 2014, 00:35:37 »

Bei den 30er Jahren würde ich beipflichten, kann aber auch ein paar kleine Infos beifügen  Smiley

Während sich das Safety Razor Compendium und die gängigen Foren realtiv ratlos geben (es tauchen übrigens auch Olyfa Adjustables
sowie Schrägschnitte nach Art des Kabrand auf:
Adjustable http://www.rasage-traditionnel.com/t6652-olyfa-reglable
Schrägschnitt http://razorland55.free.fr/Transf08/rasoir%20M.%20PERONI.jpg)
erhärtet sich der Verdacht das der Hersteller des Olyfa (der auch gleichnamige Messer herstellte: http://coupechouclub.cultureforum.net/t5777-en-attente-de-restauration) so tief im unbekannten nicht versunken sein kann, ich habe im Moment diverse Verdächtige im Auge, muss aber nochmal tiefer graben  Zwinkernd

PS: so selten sind sie auch nicht, vornehmlich erscheint zwar die gezeigte Version aber die Version mit Bakelit/Kunststoffgriff erscheint auch des öfteren bzw. ist in den letzten Jahren des öfteren erschienen.
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H. Herdick
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« Antworten #9 am: 19. Juni 2014, 07:33:35 »

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,3540.msg74129.html#msg74129
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Schönen Gruss,
Hermann

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« Antworten #10 am: 07. Juli 2014, 12:35:22 »

Wie in diesem thread https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.msg502920/topicseen.html#msg502920
bereits angedroht, hier noch ein paar Infos zum Olyfa.

Aufgrund des abgewetzten Zustands ist unschwer zu erkennen, dass sowohl Kopf- als auch Grundplatte aus Messing gefertigt sind.





Erstaunlicherweise habe ich den Zinkdruckguss-Hobelgriff, der über die Jahre fast schwarz eingefärbt war,
mit Elsterglanz während der Holland-Costa Rica-Verlängerung (incl. 11Meterschießen) in den abgebildeten Zustand poliert bekommen!
Schön! Jetzt wäre zu überlegen, ob die Kopfplatten neu vernickelt werden sollen...

Hier, wie von aleister schön bemerkt, sieht man die Ähnlichkeit der Konstruktion zum Gibbs No.16:





Der Klingenspalt ist allerdings längst nicht so beeindruckend wie beim Gibbs, eher wie bei einem No. 15 auf 2 oder 3...
Dementsprechend ist die Rasur für mein Empfinden auch weniger gründlich als mit einem 16er Gibbs. Allerdings sanft, angenehm und allemal gründlich genug, etwa auf dem Niveau eines New LC,
welches für mich viel höher liegt als das eines Tech, der hier zu Anfang als Vergleich herangezogen wurde. Aber das ist natürlich subjektiv, ich empfinde eine Tech-Rasur immer als sehr ungründlich und nicht sehr angenehm.
Der Olyfa ist auf jeden Fall ein alarmstart-geeignetes Gerät, das toll gefertigt ist, ein angenehmes handling mitbringt und, nicht zuletzt, kaum was gekostet hat...

Grüße
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Hobeler
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« Antworten #11 am: 07. Juli 2014, 12:43:35 »

Ich finde den Olyfa sehr hübsch. Habe vorher noch nie etwas von Ihm gehört. Wo könnte man denn Glück haben, um so einen noch zu erstehen? In der Französischen Bucht vielleicht?
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Liebe Grüße
Thorsten

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« Antworten #12 am: 07. Juli 2014, 12:47:38 »

Wenn, dann dort, ja...dieser hier war ein echter Zufallsfund, der Name "Olyfa" tauchte nicht mal in der Anzeige auf!
Scheint aber wirklich sehr selten zu sein, besonders der adjustable, der ist wohl sowas wie der Quastenflosser unter den Hobeln...
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MudShark
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« Antworten #13 am: 22. Juli 2014, 09:29:31 »

Falls es jemanden interessiert: Der Olyfa mag die Shark SC viel lieber als die Triton R3...erstaunlicherweise, bei fast allen anderen Hobeln (außer Leresche) bringt die Triton einen deutlichen Gewinn an Rasurqualität.
Aber man lernt ja nie aus...
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« Antworten #14 am: 22. Juli 2014, 19:39:43 »

Das ist meiner übrigens...



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