Giesen & Forsthoff - Zahnkamm

Begonnen von KäptnBlade, 26. April 2014, 15:18:00

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el jefe

Zitat von: opelix am 16. Oktober 2014, 09:58:10

Gibt es noch weitere Leidgenossen?



Ja, hier...

... habe dazu schon im Februar diesen Jahres gepostet, ist zwar die geschlossene Kante, aber gleiches Problem.

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,25749.msg482875.html#msg482875

Da ich zwei Kopfplatten testen konnte (musste), bin ich der Meinung, dass es an der Kopfplatte liegt.


El jefe

There will be blood

opelix

Danke! G&F hat sich schon gemeldet und bittet um Zusendung des Kopfes.

Unterscheiden sich eingetlich nur die Kopfplatte beim offenen und geschlossenen oder auch der Deckel?

el jefe

Zitat von: opelix am 16. Oktober 2014, 11:05:06


Unterscheiden sich eingetlich nur die Kopfplatte beim offenen und geschlossenen oder auch der Deckel?

Ups, da hab' ich wohl die Bezeichnungen vertauscht, für mich gab es immer Kopf-und Grundplatte. Das ist anscheinend nicht die richtige Bezeichnung. Also was ich immer als Kopfplatte (Teil mit dem Gewinde M5) bezeichnet habe ist dann der Deckel!

sorry für die Verwirrung.

so, jetzt zu Deiner Frage: die Deckel sind für beide Ausführungen identisch.


El jefe
There will be blood

opelix


Hellas

Hier ist ja schon lange Nichts mehr geschrieben worden :). Dank eine freundlichen Leihgabe, konnte ich jetzt auch mal den Zahnkamm testen.

Fazit: Vielleicht bin ich zu unsensibel, aber ich kann zum G+F mit der geschlossenen Schaumkante  keinen merklichen Unterschied im Rasurverhalten feststellen. Weder bzgl. der Sanftheit der Rasur, noch hinsichtlich der Gründlichkeit. Ich kann daher im Ergebnis nur auf meinen Beitrag zur Schaumkante verweisen: https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,27410.0.html

Einziger Unterschied für mich ist, dass ich während der Rasur teilweise die Zacken des Zahnkamms spüre, was für mich die geschlossene Schaumkante vom Gefühl her etwas sympathischer macht. Ansonsten ein rundum gelungener Hobel. Ob man nun den Geschlossenen oder den Offenen nimmt, ist für mich damit eher eine Frage der "Optik". Ob der Zahnkamm evtl. Vorteile hat, wenn man sich nur alle 2-3 Tage rasiert, kann ich nicht beurteilen, da ich mich täglich rasiere. Jedenfalls ist der Zahnkamm ein ebenso gelungener Hobel wie die Schaumkante und man kann sich mit beiden gleich sanft und gleich gründlich rasieren.

Tim Buktu

Bei mir hatte heute der G&F OC seine schwierige Premiere. Nach einigen Tagen Krankheit, Husten und Schnupfen durfte er mich heute Morgen rasieren. Vor allem die empfindliche Haut unter der Nase war eine eigentlich nicht ganz faire erste Aufgabe für den Hobel. Aber nach all dem Lob, das die G&Fs erhalten haben, dachte ich mir das wäre eine passende Herausforderung.

Der OC hat seine Aufgabe sehr gut gelöst. Ich hatte natürlich schon entspanntere und sanftere Rasuren. Aber bezogen auf die Hautvoraussetzungen war sie wirklich sehr gut. So sanft wie die Rasur mit dem 11c 2 Tage zuvor, dabei aber gründlicher und mit mehr Rückmeldung. Ein abschließendes Urteil will ich für mich aber erst nach mehreren "normalen" Rasuren abgeben.
Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!

Tim Buktu

Auch bei meinem OC rasieren leider nicht beide Seiten gleich. Eine Seite ist definitiv sanfter. Mir zu sanft. Mit einer Feather bestückt, bekomme ich mit ihm aber ganz ordentliche Rasuren hin. Besonders nachhaltig sind diese zwar nicht, aber doch um einiges gründlicher als mit dem CC.

Ansonsten will ich mich nicht wiederholen und verweise auf die Bemerkungen im CC-Thread:
https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,27410.msg529326.html#msg529326
Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!

Drill Instructor

Jep, die ungleichen Seiten, die oft abbrechenden Gewindestifte und die Chromprobleme auf der Basisplatte haben mich bisher vom Kauf auch nur des Kopfes absehen lassen. Den Holzgriff fand ich schick aber unpraktisch, den Metallgriff viel zu glitschig und der geriffelte Griff sieht dann garnicht mehr nach Timor aus, da kann ich gleich einen Bulldog Handle dranschrauben den habe ich schon.

Wenn man ein fehlerfreies Exemplar erwischt und das entsprechend vorsichtig behandelt ist es ein toller und vor allem edler Rasierer aber im Alltag finde ich andere besser.

Dazu kommt, dass ich das Verhalten von G&F bei Problemen indiskutabel finde. Anfangs hat man sich kulant gezeigt und die Köpfe ausgetauscht, dann wurde zwar jeglicher Fehler verneint aber wenigstens entgegen des Schreibens eine neue Deckelplatte geschickt - inzwischen muss man sich die Deckelplatte für schlanke 12.- plus Porto selbst kaufen.
Im Sommer 2015 habe ich kühlendes Aftershave verwendet. Alle fünf Tage.

Rockabillyhelge

Mhh, also angesichts der vielen "Unfälle" am Anfang glaube ich das so der ein oder andere auf diesem Weg eher an Einzelköpfe kommen wollte,
es ist ja nicht nur hier sondern quasi in allen Foren zu gewesen, habe bisher noch ein keinem Thread soviel von herunterfallenden Hobel gelesen wie in denen zum G&F, das dann irgendwann auch G&F sich seine Gedanken macht kann ich verstehen.
Beim Metallgriff hatte ich keine Probleme, zugegeben, eine Riffelung wäre besser als der Glatte Griff aber auf der anderen Seite kommen die Leute auch mit einem Pils, einem Futur, einem Progress oder einem Barely & Chrome EJ klar.

Beim Holzgriff muss ich Drill Instructor Recht geben, den hatte ich vor kurzem mal hier, den fand ich auch nicht so dolle.

Ein zweiseitiges / asynchrones Verhalten hab ich bei meinem nicht feststellen können, wenn er eins haben sollte (was ich aber nicht glaube, sondern eher von Spiel an den Zentrierzapfen ausgehe, was sich nicht vermeiden lässt da fast alle DE´s untereinander Toleranzunterschiede in der Zentrierung aufweisen) muss ich aber gestehen würde mich das eher freuen, da ich nicht nur ein Fan des G&F OC bin sondern auch ein Fan von zweiseitigen Hobeln wie dem Gibbs Deux Coupes, dem Gardette oder einer ganzen Reihe anderer.
Auch mit Bart immer gut rasiert :)

Soulweeper

Mir ist der 80mm originale auch ein wenig zu flutschig, deshalb habe ich ihn mal mit einem von Ron's Griffen gepimmt. Er liegt deutlich sicherer in der Hand und durch die schwere des Griffes ist es für mich vom Gefühl her noch besser.. Ich mag schwere Hobel..

Tim Buktu

Zitat von: Rockabillyhelge am 08. Februar 2015, 15:32:54
...
Beim Metallgriff hatte ich keine Probleme, zugegeben, eine Riffelung wäre besser als der Glatte Griff aber auf der anderen Seite kommen die Leute auch mit einem Pils, einem Futur, einem Progress oder einem Barely & Chrome EJ klar.

...

Ein zweiseitiges / asynchrones Verhalten hab ich bei meinem nicht feststellen können, wenn er eins haben sollte (was ich aber nicht glaube, sondern eher von Spiel an den Zentrierzapfen ausgehe, was sich nicht vermeiden lässt da fast alle DE´s untereinander Toleranzunterschiede in der Zentrierung aufweisen) muss ich aber gestehen würde mich das eher freuen, da ich nicht nur ein Fan des G&F OC bin sondern auch ein Fan von zweiseitigen Hobeln wie dem Gibbs Deux Coupes, dem Gardette oder einer ganzen Reihe anderer.

Die glanzverchromte Variante des Futur habe ich auch, aber ich finde, der lässt sich sehr viel besser halten. Das kann natürlich auch am Durchmesser des Griffs liegen. Aber genau wegen der positiven Erfahrung mit dem Futur hatte ich wenig Bedenken wegen der Griffe ohne Riffelung.

Beim willkommenen asynchronen Verhalten von zwei Seiten eines Hobels sind wir uns einig, so bald eine Seite sanft und die andere zupackenden Charakter hat. Was mir bei meiner Version absolut missfällt sind die Eigenschaften sehr sanft und supersanft.
Dass fast jeder Hobel etwas Klingenspiel an den Zapfen hat ist mir ja schon klar gewesen und habe ich auch schon öfter erlebt, aber vergessen zu erwähnen. Die Justage an den G&Fs gestaltet sich aber sehr schwierig, da er seitlich kaum bzw. keinen Klingenüberstand lässt und ich auch mit viel Gepfriemel keine 2 gleich rasierende Seiten hin bekommen habe.

Eigentlich finde ich den breiten Kopf sehr schön. Nur sollte bei dieser Konstruktion die Klinge dann korrekt sitzen oder sich auf andere Weise einigermaßen leicht justieren lassen.

Vermutlich bin ich in der Sache mal wieder auf mich selbst reingefallen. Die Optik hat mich von Anfang an überzeugt und ich war schon lange scharf auf beide Hobel. Negative Rückmeldungen konnten mich von der Bestellung nicht abhalten, dazu fand ich sie zu schön.
Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!

Robinson

Ich habe die Zahnkamm-Version seit einiger Zeit in Benutzung und mag ihn eigentlich recht gerne.
Auch bei mir habe ich festgestellt, dass die Klinge auf der einen Seite einen winzigen Tick weiter herausschaut wie auf der anderen. Bisher konnte ich daraus aber keinen Nachteil feststellen.
Auch den Griff kann ich nicht als Negativ betrachten. Er ist zwar etwas glatter, ich hatte aber noch nie die Befürchtung, das er mir aus der Hand rutschen könnte. Mit feuchten Händen auch eher unwahrscheinlich. Und mit Seifenresten an den Pfoten rasiere ich mich nicht. Daher sehe ich da kein Problem. Sein etwas höheres Gewicht mag ich.

Ich glaube, dieser Hobel hat, wie auch die geschlossene Variante, ein grundlegendes Problem: er ist in allen Belangen total unauffällig.
Er ist weder außergewöhnlich sanft noch außergewöhnlich gründlich. Er ist nicht DER Anfängerhobel wie z.B. der R89, aber auch nicht DER Upgradehobel wie z.B. der R41.
Der G&F schwimmt in allen Belangen mit der Masse mit.
Daher kann man diesen "Hype" von damals sicherlich etwas kritisch betrachten.
Dadurch wird der G&F aber nicht schlechter. Im Gegenteil, von allen mir bekannten Hobel ist er ein perfekter Allrounder, mit dem schnelle und unkomplizierte Sorglos-Rundum-Rasuren möglich sind. Und mit Klingen wie z.B. der Sputnik liefert er bei mir äußerst zufriedenstellende Ergebnisse ab.

Rockabillyhelge

Zitat von: Robinson am 08. Februar 2015, 20:25:50
Ich glaube, dieser Hobel hat, wie auch die geschlossene Variante, ein grundlegendes Problem: er ist in allen Belangen total unauffällig.
Er ist weder außergewöhnlich sanft noch außergewöhnlich gründlich. Er ist nicht DER Anfängerhobel wie z.B. der R89, aber auch nicht DER Upgradehobel wie z.B. der R41.
Der G&F schwimmt in allen Belangen mit der Masse mit.
Daher kann man diesen "Hype" von damals sicherlich etwas kritisch betrachten.
Dadurch wird der G&F aber nicht schlechter. Im Gegenteil, von allen mir bekannten Hobel ist er ein perfekter Allrounder, mit dem schnelle und unkomplizierte Sorglos-Rundum-Rasuren möglich sind. Und mit Klingen wie z.B. der Sputnik liefert er bei mir äußerst zufriedenstellende Ergebnisse ab.

Da bin ich it dir vollkommen einer Meinung  dh:
Wobei ich finde das er sich gerade dadurch das es nicht der x-te 33/34c Clone schon etwas von der Masse abhebt, dieses eigentlich Mittelfeld abdeckend indem die Hobel eher rar gesäht sind.
Auch mit Bart immer gut rasiert :)

Hobeler

Zitat...dass die Klinge auf der einen Seite einen winzigen Tick weiter herausschaut wie auf der anderen...

Genau das scheint bei allen Köpfen der Fall zu sein. Bei meinem Exemplar ebenfalls. Stören tut es nicht, merken tut man während der Rasur auch nichts, aber richtig (oder besser ausgedrückt "gewollt"), kann es ja eigentlich auch nicht sein. Habe bei meiner heutigen Rasur versucht, die Seiten irgendwie auszugleichen, was mir jedoch nicht gelang. Trotzdem, ist der Zahnkamm von G+F einer der sanftesten Vertreter seiner Art. Vielleicht wie schon gesagt, nicht unbedingt der Hobel mit der längsten Gründlichkeitsdauer, aber in alles in allem ein wunderbarer, sehr sehr angenehmer Hobel den ich nicht mehr missen möchte.
Liebe Grüße
Thorsten

***Schalke ist der geilste Club der Welt***

...Pura Vita...

makingthingssharp

Da es um den "Edlen" ein wenig ruhig geworden ist, grabe ich diesen Thread mal wieder aus.  ;D
Vor gut 2 Jahren gab es mal einen regelrechten Hype um diesen Rasierer.
Damals habe ich mich zurückgehalten, wie ich das meistens bei solchen "runs" auf ein Produkt mache. Manchmal schaffe ich es leider auch nicht.  8)
Nun habe ich aber von einem netten Mitforianer einer G&F mit kurzem Edelstahlgriff bekommen.  dh:
Heute Morgen die erste Rasur damit - als Seife diente eine Catie's Bubbles LTV, als Klinge die ASP.
Als ich vor einiger Zeit einen Merkur Progress 500 bekam dachte ich, das war es jetzt wohl mit Überraschungen bei Rasierhobeln.
Tja, sag niemals nie.
Die Rasur heute mit dem Timor war so was von sanft und gründlich. Das AS danach hat nicht einmal gebrannt.  :o
Das geschieht nicht so häufig.
Jetzt werde ich mal den G&F und den Progress gegeneinander testen und sehen, ob sich das heutige Ergebnis als durchgängig herausstellt oder ich einfach nur einen guten Tag hatte.
Bis jetzt jedenfalls, bin ich schwer vom "Edlen" beeindruckt.  :D
Das Denken ist eine zu schwierige Sache, als dass jedermann darin herumdilettieren dürfte.