gut-rasiert
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Autor Thema: Saiver Hobel aus Russland  (Gelesen 4916 mal)
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shavior
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« am: 27. Oktober 2013, 16:09:15 »

Hi,

gerade in der amerikanischen Bucht entdeckt, dachte ich lass euch an meinem Fund teilhaben:
Saiver Travel Kit
Saiver ProfiMed

Hat bzw. kennt die jemand? Hab hier im Forum nichts dazu gefunden. Sind die hier etwa unbekannt?
Die Qualität wirkt auf den Bildern ja nicht so schlecht. Gerade das TravelKit sieht ja irgendwie spannend aus.  Teuflisch
Immerhin wird gleich eine Einlage (gerillt) mitgeliefert, ich denke mal zur Anpassung der Aggressivität.

Freiwillige vor  Grinsend angel

Edit: Schaut euch beim Travel Kit mal die abgebildete Zusammenbau-Anleitung an - was bitte machen denn die halbierten DE Klingen bei Nummer 2?
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shavior
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« Antworten #1 am: 27. Oktober 2013, 16:14:04 »

Es gibt noch einen dritten: Klick

Scheint das "ProfiMed" Modell mit geschlossener Schaumkante zu sein.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #2 am: 27. Oktober 2013, 16:21:02 »

Habe zwar selbst noch keinen, aber durfte ihn schon in der Hand halten und muss sagen das er gut verarbeitet ist und ein
eigenständiges Design aufweist.
Die Zwischenplatte lässt ihn übrigens zum Doppelwhopper werden  Smiley
In der Preisklasse sticht seine Verarbeitung und Eigenständigkeit wirklich hervor, nicht wie beim üblichen China und Indien Mist.
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Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
shavior
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« Antworten #3 am: 27. Oktober 2013, 16:26:26 »

Die Zwischenplatte lässt ihn übrigens zum Doppelwhopper werden  Smiley

Daher auch die beiden abgebildeten halbierten (eventuell nur der Darstellung geschuldet?) DE Klingen?
Das ist ja mal lustig, kaum kommt der Simbatec raus, entdeckt man überall Doppelwhopper  angel
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Piraten-Papa
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« Antworten #4 am: 27. Oktober 2013, 16:57:34 »

Ich habe mir soeben den Reisehobel gegönnt. Mal sehen was mich da erwartet Unentschlossen. Euch ist ja hoffentlich klar, wenn der nix taugt, dann seid IHR schuld.
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shavior
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« Antworten #5 am: 27. Oktober 2013, 17:01:43 »

Auch ein interessantes Detail bei der Travel-Variante: die Zwischenmutter um den Hobelkopf auch ohne Griff zusammenzuhalten und mal schnell (mit Klinge?) wieder in die Box zu legen. Da hat wohl jemand beim Design mitgedacht. Daumen hoch
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #6 am: 28. Oktober 2013, 07:26:39 »

Auch ein interessantes Detail bei der Travel-Variante: die Zwischenmutter um den Hobelkopf auch ohne Griff zusammenzuhalten und mal schnell (mit Klinge?) wieder in die Box zu legen. Da hat wohl jemand beim Design mitgedacht. Daumen hoch
Daumen hoch Daumen hoch
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
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Nassrasur? Nein danke? Aber ja doch!


« Antworten #7 am: 28. Oktober 2013, 10:14:37 »

Ich habe mir diesen Hobel angeschafft. Meiner ist ein sehr gut verarbeiteter Hybridhobel. Mich hat er sehr gründlich rasiert, ohne dass die Rasur selber unangenehm war. Wer diesen Hobel sieht,  sollte sofort zugreifen. Für unter 20 Euro bekommt man keinen Hybrid mit sehr guten Rasureigenschaften und Qualität.

Der Hobel besteht aus Kunststoff,  Aluminium und einem geriffelten Edelstahlblech für eine zweite Klinge.

Werde in den nächsten Tagen Bilder einstellen.
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Die Nachhaltigkeit einer gründlichen Nassrasur zeigt sich 24 Stunden später an nur gering und gleichmäßig nachgewachsenen Bartstoppeln.
Tartuffe
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« Antworten #8 am: 29. Oktober 2013, 15:25:19 »

Mein Saiver ist heute angekommen. Da ich mich noch nicht rasiert hatte, wurde er gleich ausprobiert.

Zunächst einmal kann ich mich Standline voll anschließen: An Material überwiegen glanzloses Aluminium und Kunststoff, die Verarbeitung ist tadellos. Der Hobel ist ein Leichtgewicht (ca. 26g) und hat vom Design her etwas von einem medizinischen Werkzeug (wie der Name ja schon andeutet).

Das Einlegen der Klingen empfand ich als recht fummelig: Die erste Klinge muss zweigeteilt zuerst eingelegt werden, darauf kommt das dünne Zwischenblech, darauf die komplette zweite Klinge, dann die Bodenplatte. Sitzen die vier Zapfen in den Ecken in den Führungen, ist alles bombenfest. Beim ersten Versuch musste ich die beiden halbierten Klingen aber erst einmal ausrichten. Mit dünnen Fingern geht's, aber mit kräftigeren stelle ich mir das Zusammenbauen schwierig vor.

Die Rasur war unerwartet sanft. Ich hatte deutlich mehr Aggressivität erwartet. Der Winkel muss anscheinend genau getroffen werden, wird aber auch recht deutlich durch den abgeflachten Kopf vorgegeben. Die Seite mit dem offenen Zahnkamm fand ich angenehmer als die geschlossene Schaumkante. Nach drei Durchgängen war alles glatt ohne Blessuren, nach der Rasur merkte ich aber, dass die Haut am Hals deutlich gereizt war.

Für ein Fazit ist es noch zu früh, nach der ersten Rasur hat mich der Saiver aber nicht voll überzeugt. Die Rasur scheint mir nicht so viel besser/gründlicher/angenehmer zu sein, als dass ich dafür die Fummelei mit zwei Klingen gern in Kauf nehmen würde. Ich werde noch ein wenig weiter herumprobieren und den Hobel dafür auch mal nur mit einer Klinge bestücken.

Bin gespannt auf eure Eindrücke.
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Der Dachs - Ihr starker Partner, wenn's ums Schäumen geht!
shavior
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« Antworten #9 am: 29. Oktober 2013, 18:43:06 »

Hattest du den schon vor dem Thread bestellt oder kam der wirklich so schnell aus Russland?
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MelrosePlant
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« Antworten #10 am: 29. Oktober 2013, 18:48:11 »

...musste ich die beiden halbierten Klingen aber erst einmal ausrichten...
?
Versteh ich da etwas falsch: die beiden Klingen werden halbiert?
?
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Tartuffe
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« Antworten #11 am: 29. Oktober 2013, 19:58:06 »

...musste ich die beiden halbierten Klingen aber erst einmal ausrichten...
?
Versteh ich da etwas falsch: die beiden Klingen werden halbiert?
?

Nein, nein, habe mich nur missverständlich ausgedrückt. Nur die obere Klinge wird halbiert, die untere bleibt ganz. Die beiden Hälften oben sitzen aber etwas locker in ihrem "Fach" und scheinen recht leicht zu verrutschen. So ganz leuchtet mir auch nicht ein warum man die eine Klinge  überhaupt teilen muss. Ich dachte, damit die Facetten genau übereinander liegen, aber das tun sie nicht, sondern sind leicht versetzt "in der Flucht" mit Kopfplatte und Schaumkante bzw. Zahnkamm.

@ shavior: Ja, ich hatte das Teil vor 2 Wochen zufällig entdeckt und gleich bestellt. War ziemlich genau 14 Tage unterwegs und kam per Einschreiben aus Sankt Petersburg an. Jetzt müsste ich nur noch jemanden finden, der den russischen Text auf der Packung übersetzt. Scheint definitiv nicht für den Export bestimmt zu sein.   Huch

P.S. Das Fragezeichen im Threadtitel könnte somit entfernt werden.  Zwinkernd
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Tartuffe
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« Antworten #12 am: 30. Oktober 2013, 14:42:05 »

Heute gab's den zweiten Versuch mit dem "Profimediziner" aus Russland. Zunächst muss ich vorausschicken: Die Rasur gestern schien sehr nachhaltig gewesen zu sein: Viel zu rasieren gab es heute nicht, eher weniger als nach manch anderen Hobelrasuren.

Erster Durchgang mit dem Strich: linke Gesichtshälfte die Schaumkante, rechts den Zahnkamm - alles klar. Für den zweiten Durchgang habe ich dann die zweite, halbierte Klinge und die blecherne "Unterlegscheibe" herausgenommen um den Hobel mal "pur" anzutesten. Und Holladiewaldfee, das Teil hat Zähne! Der Genosse zeigt viel Klinge. Die beiden Seiten nehmen sich auch nichts in Sachen Aggressivität. Ich beließ es darum bei zwei weiteren Durchgängen quer zum Strich. Trotzdem waren die Bäckchen fast babypopoglatt.  Schockiert

Mit nur einer Klinge würde ich den Saiver am ehesten mit dem Yuma vergleichen: recht aggressiv und wiegt fast nichts, nur der Griff ist etwas länger und griffiger. Und ganz so hässlich ist der Saiver auch nicht. Als "Doppelwhopper" mit der zweiten, halbierten Klinge scheint der Hobel erstaunlicherweise zahmer zu sein. Hätte ich so nicht erwartet. Als dritte Variante könnte ich nun noch versuchen ihn mit einer Klinge und der Unterlegscheibe auf der Klinge zu bestücken. Für einen nichtverstellbaren Hobel bietet der Saiver also eine Menge Potenzial.  Smiley
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Tartuffe
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« Antworten #13 am: 31. Oktober 2013, 15:07:22 »

Dritter Tag, dritte Rasur mit dem Saiver, jetzt hab ich's begriffen. Mit zwei Klingen ist er sanft und recht gründlich. Will man ihn aus irgendeinem Grund nur mit einer Klinge benutzen, gibt's zwei Möglichkeiten: (a) eine Klinge halbieren und in die innere Aussparung der Kopfplatte einpassen. Die Hälften werden dabei ein wenig übereinander geschoben. Oder (b): Das dünne geriffelte Blech als Adapter auf die Kopfplatte legen und darauf eine vollständige Klinge platzieren. In beiden Fällen hat man einen sehr leichten, wendigen und recht sanften Hybridhobel.

So wie gestern eine ungeteilte Klinge ohne die Adapterplatte einlegen, werde ich definitiv nie wieder tun. Dadurch ist der Klingenspalt viel zu groß. Aber mit diesem Wissen im Hinterkopf ist der Saiver ein netter kleiner Hobel mit einem Clou. Man könnte z.B. mit zwei Klingen vorhobeln und dann sanft mit einer ausputzen. Oder man nutzt ihn um den Klingenvorrat schneller abzubauen.  Grinsend Teuflisch
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Piraten-Papa
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« Antworten #14 am: 06. November 2013, 11:55:31 »

So, hier kommen ein paar schnelle Bilder meines Reiserussen:

Der Größenvergleich mit der allseits bekannnten Palmolive-Schachtel:


So sauber aufgeräumt sieht's im Kästchen aus:


Die Einzelteile:


Zusammen mit dem Merkur 34:


Die erste Testrasur verlief positiv, allerdings ist das geringe Gewicht gewöhnungsbedürftig. Benutzt habe ich ihn mit nur einer Klinge, um einen Vergleich zu meinen anderen Hobeln zu haben.
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