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Autor Thema: Proraso Omega verchromt: Grünspan? Chromoxid?  (Gelesen 4421 mal)
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Onkel Hannes
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« am: 06. Juni 2013, 13:13:10 »

Heute hab ich bei der erst mittäglichen Rasur mit einem seit längerer Zeit geparktem Proraso-Omega mein grünes Wunder erlebt:





Der Pinsel ist ein älteres Modell mit verchromter Fassung; die neueren Proraso haben eine schwarze Fassung, siehe hier. Ob da wohl ein Zusammenhang bestehen mag?

Leider weiß ich nicht, ob die Verfärbung schon vor dem Aufschäumen vorhanden war, oder ob sie erst beim Wässern auftrat.

Zwei Sachen kamen mir spontan in den Sinn, Grünspan oder Chromoxid, wobei mich die Farbe eher an Grünspan erinnert. Laut Wikipedia entsteht das in einer Reaktion von Kupfer mit Essigsäure. Keine Ahnung, ob Kupfer mit im Spiel ist, aber der Pinsel wurde vor einiger Zeit in einem Glas mit verdünntem Essigreiniger gereinigt und dann geparkt. Er wird stehend gelagert. In dem Essigreiniger ist Essigsäure und Zitronensäure enthalten. Vielleicht habe ich den Pinsel nicht richtig ausgewaschen oder getrocknet, oder beides.

Kein schlimmer materieller Verlust, aber: Ich habe unter anderem hier Essigreiniger als mein Mittel der Wahl zur Reinigung von Omega-Borsten propagiert. Vielleicht sollte man das zumindest für die verchromten Teile nochmal überdenken. Was meint Ihr?

Hannes

P.S.: Die verwendete Seife (Green Tea) ist zwar auch ähnlich grün, aber die glaube ich ausschließen zu können. Zwinkernd
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shavior
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« Antworten #1 am: 06. Juni 2013, 13:49:59 »

Das ist genau die Stelle, die bei mir an den Omegas immer sehr sehr lange Wasser gehalten hat, locker eine Woche lang, während der Rest des Pinsels schon knochentrocken war. Vermutlich hat sich der Essigreiniger dort auch über längere Zeit niedergelassen und angefangen Grünspan zu bilden. Grünspan ist übrigens giftig.
Keine Ahnung wieso dass passiert, vllt. kommt das vom Verklebeprozess oder so, jedenfalls scheint es dort Stellen zu geben, wo Wasser in die Borstenansätze eindringen aber nur schwer wieder raus kann.

Nur zur Klarstellung: Aktuelle Omegas sehen meines Wissens nach noch genauso aus, nur neuere Prorasos haben den schwarzen Plastikring.
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AndreasTV
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« Antworten #2 am: 06. Juni 2013, 14:04:30 »

Hallo Smiley.
Sieht wirklich Eigenartig aus  Huch ... Selbst nutze ich ja meinen Proraso erst ca. ein Jahr - Gereinigt wird Der Wöchentlich aufgrund meines kalkhaltigen Wassers Hier ("Staubt" immer ordentlich nach einer Woche, trotz gründlichem Auswaschen etwaiger RS / RC).
Zur Reinigung habe ich schon genutzt verdünnten Badreiniger, verdünnte Essigmischung als auch meine mittlerweile präferierte leichte Zitronensäure ...

Vor dem eigentlichem Reinigungsbad lasse ich meine Borsten immer mind. 10 Minuten Lang in sehr warmen klarem Wasser "ziehen" um sie danach sofort in ein zweites Behältnis mit der jeweils warmen Lösung nochmal so ca. 20 Minuten "ziehen" - während des eigentlichen "Badens" rühre und "stampfe" ich den Pinsel sachte etwas um sie abschließend unter fließend klarem Wasser Gründlich nachzuspülen und dann letztendlich ordentlich auszuschlagen.

Aber eine Woche Lang bleibt Nie der Knoten "Nass"  Huch - spätestens nach 3 Tagen (Mal ausprobiert Ganz zu Anfang meiner "Saukarriere" - war ein jeder Knoten "Furz-trocken" Daumen hoch.

Wenn ein Borstenpinsel vor und nach der Einweichung in der jeweiligen Reinigungslösung nicht Gründlich Vor - / Nachgewässert wird So kann Es durchaus sein das von dem Reinigungsbad Rückstände in den Borsten Selbst zurückbleiben Zwinkernd.
Persönlich wässere ich meine Sauen Gerade deshalb immer Gründlichst vor damit die Borsten schon mit reinem Wasser voll-gesogen sind und möglichst Nichts - soweit eben möglich - von der eigentlichen Reinigungsflüssigkeit in sich aufnehmen sondern das Diese halt nur "Außen" wirken kann Smiley.

Bis jetzt ist der kleine Aufwand wohl von Erfolg gekrönt bei meinen Borstis Daumen hoch.

MfG

Andreas
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« Antworten #3 am: 09. Juni 2013, 04:29:04 »

Und - ist der Omega schon wieder "Entfärbt" bzw. eine Lösung in Sicht?

Habe meine überwiegend genutzte Sau mal Gerade noch inspiziert - bis auf die "Schrapper" am Griff von der zur Einweichung verwandten Tasse und etwas Belag keinerlei Auffälligkeiten Daumen hoch.

Aber "Wir" wissen ja Warum wir noch Reserve auf Lager haben Zwinkernd ...

MfG

Andreas
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Onkel Hannes
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« Antworten #4 am: 09. Juni 2013, 08:09:34 »

Ein Bad in Essigreiniger-Lösung hat die grüne Färbung verschwinden lassen, jetzt liegt er in einem Wasserbad. Nicht weil ich das so lange Zeit für sinnvoll halte, sondern weil ich das so nebenbei gemacht und dann vergessen habe.

Heute schüttel ich ihn mal aus und lasse ihn trocknen, dann seh ich mir ihn nochmal genau an. Weitere Rettungsversuche werde ich nicht unternehmen.
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egmac
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« Antworten #5 am: 09. Juni 2013, 08:39:29 »

Wurscht, einer der besten Pinsel am Markt! Der Preis für seine Performance ist wahrlich konkurrenzlos....eigentlich müssten die anderen Pinsel grün vor Neid anlaufen! Grinsend
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"....das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich." (Ferdinand Raimund: "Der Verschwender")
Onkel Hannes
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« Antworten #6 am: 09. Juni 2013, 10:37:11 »

Eine grünliche Verfärbung ist nun nicht mehr zu erkennen, aber neue Erkenntnis: Nun schwappt beim Ausschütteln hörbar Wasser im Inneren des Griffs.

Vermutliche Erklärung: Ich habe den Pinsel in die heiße Lösung gestellt, und das ganze dann so gelassen. Durch die Hitze bildet sich im Inneren des Pinselgriffs ein Überdruck, weil sich die Luft darin ausdehnt. Die kam wohl irgendwo nach außen. Beim Abkühlen entsteht dann in Folge ein Unterdruck, der Wasser in den Griff saugt, wenn der Pinsel kopfüber im Glas steht.

Ideen:

- ich stecke ihn in die Tonne
- ich laß es einfach so
- ich bohre ein Abflußloch in den Pinselgriff
- ich stecke den Pinsel in die Mikrowelle, und habe nach dem dumpfen Geräusch einen Omega-Knoten ohne Griff für einen Eigenbau Lächelnd
- ich versuche den Knoten auf weniger explosive Art und Weise zu separieren
- ich verwende den Pinsel als Spänepinsel für die Werkbank
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« Antworten #7 am: 10. Juni 2013, 03:39:26 »

Guten Morgen Smiley.
Bin mir jetzt nicht Sicher aber auf "Shavenook" (?) hat mal Jemand seinen Omega "Geköpft" bzw. den Knoten entnommen und Diesen in ein Selbst-gedrechseltes Holzgriffstück adaptiert ...
Der Knoten schien "Unten" aber Dicht Zwinkernd.
Eventuell war / ist die Pasung Griff / Knotenhülse irgendwie Undicht geworden?

Da Du ja noch Reserve hast würde ich den Pinsel als "Spänepinsel" nutzen ...

MfG

Andreas
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Onkel Hannes
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« Antworten #8 am: 10. Juni 2013, 09:38:53 »

Eventuell war / ist die Pasung Griff / Knotenhülse irgendwie Undicht geworden?

Das ist die naheliegendste Vermutung.
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Onkel Hannes
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« Antworten #9 am: 17. Februar 2014, 15:53:10 »

Update:

Der Pinsel ist jetzt eine Zeit gestanden, das Wasser ist immer noch drin und verdunstet nicht. Probehalber mal wieder verwendet: er ist wohl nicht zu retten, die oben beschriebene Grünfärbung tritt trotz Reinigung erneut auf. Damit wird er nun definitiv zum Spänepinsel auf der Werkbank degradiert.
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« Antworten #10 am: 23. Februar 2014, 05:52:18 »

Moin Moin Smiley.
Hatte ich doch ganz vergessen Hier:
Bei meiner Proraso Sau dringt auch Ab & An mal etwas Wasser "durch" den Knoten / die Fassung in den hohlen Griff.
Als ich Das das erste MAl bemerkte wartet ich ein paar Tage, das Wasser verdunstete aber nicht ...

Dann einfach einen "Holzdriller" her-genommen und Unten im Griff zwei Löcher gebohrt um den Hohlraum für Luft zugänglich zu machen = Klappt Daumen hoch, kein Wasser mehr im Griff und somit eien vermeintlich mögliche Schimmelgefahr gebannt.

Ich mache mal nachher ein Bild davon und stell Es Hier ein. Zur Reinigung nutze ich nur noch die schon öfter von mir angesprochene schwache Zitronensäure - Lösung mit gutem Erfolg Daumen hoch = Keinerlei Stauben mehr der Borsten, keinerlei Ablagerungen im Knoten als auch keinerlei "Borstentod" / -ausfall Zwinkernd.

Ab & An stelle ich diesen Pinsel auch mal auf die Heizungsrippen zum "Powertrocknen"  angel = Bisher keinerlei negativen Auswirkungen auf den Pinsel, weder am Griff (Plastik) noch Borsten.

MfG

Andreas
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« Antworten #11 am: 23. Februar 2014, 17:13:23 »

Hallo Smiley.
So, Hans - Hier nun endlich das Bild Wo man die von mir eingebrachten Löchlein sieht um des sich im Griff befindlichen Wassers zu entledigen =>



Damit kann der Pinsel auch auf z. Bspl. die Heizung gestellt werden Zwinkernd. Grünspan-ähnliches oder irgendwie geartete Auffälligkeiten zeigt der Knoten bzw. der gesamte Rasierpinsel nicht.

MfG

Andreas
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« Antworten #12 am: 23. Februar 2014, 22:03:06 »

Das Wasser im Griff ist nicht das Problem, damit könnt` ich leben oder halt ein Loch boren. Wegen dem Grünzeugsproblem mache ich mir keine weiteren Gedanken darüber.

Der Ersatz-Proraso (der zunächst mal im Keller bleibt, momentan hab ich genug andere) ist das neuere Modell mit der schwarzen Kunststoff-Fassung, da dürfte sich das Problem nicht stellen. Zitronensäurepulver hab ich, wurde auch schon eingesetzt, aber das Essigreinigerbad gefällt mir von Ergebnis besser - abgesehen vom hier produzierten Schaden natürlich.
Was mich wundert, ist der Umstand, daß mein zweiter Chromring-Proraso in der Ferienwohnung kein derartiges Phänomen zeigt, obwohl er ähnlich oft mit Essigreiniger malträtiert wurde.

Naja, was solls. Den Verlust kann man verkraften. Mittlerweile verwende ich ohnehin fast nur kleinere Omega-Borsten ohne Chrom oder die Mühle STF.

Edit: trotzdem danke für Deine Mühe, lieber Andreas!
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« Antworten #13 am: 25. Februar 2014, 05:16:16 »

 Augen rollen Oh oh - Hannes, keinen Proraso mehr in aktueller Nutzung? Du Lümmel Lächelnd.

Als Meiner Deine Zeilen "sah" zuckten schon die Borsten ... angel.

Ich vermute meine Proraso - Borste tut´s noch Lange - wenn nicht habe ich ja Ersatz dank Dir Zwinkernd.

MfG

Andreas 
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