gut-rasiert
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Autor Thema: ERFA Rasant & Brillant de Luxe , verstellbare Ostjustables  (Gelesen 21737 mal)
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« am: 16. M?rz 2012, 23:56:32 »

Hobel aus der DDR, was fällt uns da ein?
Giesgrate, Plaste in Vollendung, Markennamen mit Verwechslungsgefahr & Aluminiumorgien, leider Gottes stimmt das alles  Smiley

Aber auch in der DDR gab es Rasurgeräte von hoher Qualität und hervorragenden Rasiereigenschaften,
allen voran die verstellbaren Hobel und damit wahrscheinlich die Cadillacs unter den Ostrasierern.

In diesem Falle handelt es sich um den Rasant und den Brillant de Luxe, beides verstellbare Hobel die auf dem Prinzip einer inneliegenden
Feder und einem gleichzeitig als Spannschraube dienenden Drehknopf basieren und somit direkt mit dem Progress/Walbusch vergleichbar sind.



Fangen wir mit der Beschreibung des älteren der beiden Rasierer, des Rasant an:

Der Rasant ist optisch wie technisch dem Progress sehr ähnlich ist aber keine Kopie des Progress, allenfalls eine Anlehnung, da er hinsichtlich
Geometrie, Material und Optik ein vollkommen eigenständiger Hobel ist.
Alles in allem gibt es mindestens vier verschiedene Versionen welche sich jedoch nur durch kleiner technische Änderungen und die Materialwahl
unterscheiden, meines Erachtens lassen sich am Rasant die wechselhaften wirtschaftlichen Verhältnisse der ehemaligen DDR hervorragend
darstellen.



Bei diesen drei Varianten des Rasant handelt es sich um die von mir subjektiv als die jüngeren eingeordneten Rasants, die IMHO älteste Version des Rasant wurde von Henning hier https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.1995.html schon einmal vorgestellt und grundsätzlich beschrieben.
Die ersten beiden (v.l.n.r.) Rasants unterscheiden sich hauptsächlich durch die fehlenden Schaumkantendurchbrüche beim mittleren; eine Vereinfachung durch welche sich der Rasierer gewiss preiswerter produzieren ließ, ebenso (folgende Photos) wurde die Deckelplatte leicht überarbeitet. Der rechte Rasant besitzt dagegen eine andere Justierplatte als seine Vorgänger, sie ist offensichtlich an Gillette angelehnt, macht aber einen wesentlich labileren Eindruck im Rasierer was sich durch die recht groben Toleranzen zeigt, anders als bei den beiden anderen muss hier die Klinge im Rasierer nachjustiert werden. Ebenso wurde der Drehknauf vereinfacht und ist ebenso wie der Griff aus Aluminium, auch hier sind die Toleranzen keineswegs mehr mit den Vorgängern (welche sehr exakt gearbeitet waren) vergleichbar. Die Unterplatte des rechten Rasants wurde ebenfalls vereinfacht und um knapp ein Drittel des Materials geschmälert.



Die Farbe der Justierpunkte kann variieren, beim ganz linken ist sie durch einen helleren Ton erneuert worden. Beim rechten ist deutlich die nachlässige Genauigkeit beim Markieren abzusehen.
Beim linken und mittleren wird der Drehknauf durch eine Kugel im Griff arretiert, diese Kugel an der sich zusammen mit dem Knauf die Aggressivität (1-3) ablesen lässt kann an beiden Seiten des Rasierers verbaut sein. Der linke Rasierer besitzt statt der Kugel nur eine Vertiefung, die Aggressivität lässt sich insgesamt nicht mehr ablesen.



Hier sind deutlich die kleinern Modifikationen an den Deckeln abzusehen und der schon sehr modifizierte rechte Rasant.



Hier nochmal die Griffe und vor allem der augenscheinlich nicht so hochwertige linke AluRasant mit lose sitzendem Drehknauf und mittelmäßig bearbeitetem Finish.



Hier nochmal die Kopfunterseiten.

Wie bei anderen Rasierern der ehem. DDR ebenfalls üblich besteht der Rasant aus eine Materialmix in unterschiedlichen Anteilen.
Der Kopf ist aus Zinkdruckguss, teilweise verchromt (Oberplatte), teilweise grau lackiert (Federplatte) und die Unterplatte in Hammerschlaglackierung unterschiedlicher Qualität (es scheint als wären die älteren Lackierungen besser und resistenter).
Die Griffe bestehen aus Aluminium in unterschiedlich guter Verarbeitung mit Rotbart ähnlicher Ziselierung, wobei auch hier die Qualität mit dem Alter zu steigen scheint.
Die Drehknöpfe bestehen entweder aus Plaste oder aus Aluminium, in der ältesten Version auch aus verchromtem Messing.

Technische Daten:

Rasierer                                   Länge           Breite        Tiefe         Gewicht             Stufen

Version Photo links                     8,5cm           4,2cm         2,4cm         60gr                  3 (stufenlose Verstellung)

Version Photo mitte                    8,5cm           4,3cm         2,4cm         58gr                  3 (stufenlose Verstellung)

Version Photo rechts                  8,9cm            4,3cm         2,4cm         62gr                stufenlos

Ausser verschiedenen Nummern sind die Rasants leider nicht als solches Markiert, aber ihre Form hat natürlich Wiedererkennungswert.

Das Rasurverhalten von allen dreien ist angenehm, sanfter als mit einem Progress, in Maßen aggressiver als mit einem Adjustable.
Der Rasurwinkel stellt sich relativ schnell von alleine ein und ist unterschiedlich zum Progress da man den Rasant durch seine stärker gewölbte Kopfplatte steiler halten muss, was aber ebenfalls leicht fällt.
Der Rasant ist etwas "bodenständiger" als der Progress, was bedeuten soll das er eher das symphatische Dickerchen ist das durch solide Leistung jedoch nicht das überschwengliche Rasurabenteuer überzeugen möchte, und das tut er, eine scharfe Klinge vorausgesetzt sind Rasuren durchaus auf Progressniveau möglich, alle drei Einstellungen sind alltagstauglich, wobei die aggressivste noch nicht an einen voll geöffneten Profress heranreicht.



Eine konsequente Weiterentwicklung des Rasant stellt der nun folgende Brillant de Luxe dar,

hier wurde die Verstelltechnik sowie der Hobelkopf der letzten Generation Rasant (Photos rechts, Ganzaluminium) mit dem
TTO-Mechanismus des R2 gepaart und ergibt so einen TTO-Adjustable.
Anders als beim Rasant handelt es sich beim Brillant jedoch nicht um ein Produkt der ERFA sondern um ein, zumindest was
den Hersteller angeht, eigenständiges Produkt. Die offensichtlichen Ähnlichkeiten zum Rasant sowie die Produktionsort Zella-Mehlis
sprechen jedoch meines Erachtens für sich.

Die Entwicklung des Brillant de Luxe dürfte analog zum Super Adjustable in einem ähnlichen Zeitraum erfolgt sein, ich schätze in den
frühen 70er Jahren. Ausser den gleich abgebildeten Versionen sind mir bislang keine weiteren bekannt, wobei die Metallversion wahrscheinlich
die ältere, die Kunststoffversion die jüngere ist.

Auch diesen Hobel wurde von Henning & Kretzsche schon kurz beschrieben: https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.105.html

Anders als der Rasant scheint der Brillant weniger durchdacht konstruiert als hätte man sich bei der Verschmelzung von Rasant & R2 Technik wenig Mühe gegeben oder Probleme nur leidlich gelöst, vor allem an den Schaumkanten fällt dieses auf, diese sind durch die TTO-Flügel im geschlossenen Zustand ebenfalls geschlossen und lassen sich nur durch die unteren Aussparungen (wie bei den ältesten Rasant) effektiv reinigen.
Ebenso sitzt die TTP-Stange recht locker und die Flügel schließen bei weitem nicht so präzise wie bei vergleichbaren Gillettes oder dem Schick Krona.

Aber erstmal genug der Kritik denn optisch und vom Handgefühl macht er doch schon etwas her, kommt er doch etwas ausgewogener daher als das kleine Dickerchen von Rasant und ist zumindest vom Finish tadellos verarbeitet.

Serienmäßig gab es den Brillant im Plaste-Case des R2, die beiden (ursprünglich, wenn der Hoster nicht die Pics gelöscht hätte) abgebildeten stosssicheren Lederetuis waren die höhere Ausführung.







Beide Versionen unterscheiden sich eigentlich nur durch die Materialwahl und die Federplatte voneinander, in der jüngeren Kunststoffversion wurde diese durch einen dritten Klingenauflagedorn an jeder Seite ergänzt, was die Rasureigenschaften leicht verbessert hat (IMHO).



Beide Rasierer sind in 3 Stufen verstellbar, wobei die Einstellung durch den fehlenden Einrastmechanismus als stufenlos gelten kann.



Die Bedienungsanleitung (oben die des älteren, unten die des jüngeren).
Beide Anleitungen unterscheiden sich nur durch den Kaufpreis und die Menge der beigelieferten Klingen voneinander.

Technische Daten:

Rasierer                            Länge          Breite        Tiefe       Gewicht        Stufen

Metallversion                     10,3cm        4,2cm        2,4cm        53gr            3 (stufenlos verstellbar)

Kunststoffversion               10,3cm        4,2cm         2,4cm       42gr            3 (stufenlos verstellbar)


Rasurverhalten:
Beide Brillant sind sehr ausgewogen und liegen gut in der Hand, der Rasurwinkel ist gut zu finden und wenn man sich einmal an die bisweilen recht ungenau angezeichnete Justierung gewöhnt hat und seine Einstellung gefunden hat rasieren beide sehr gut, man muss sich allerdings daran gewöhnen das die TTO-Mechanik bisweilen etwas zurechtgedrückt werden muss, sonst bekommt der Rasierer ein leicht ansynchrones Verhalten.
Alles in allem ein guter Rasierer  Smiley

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit  Smiley
Eher soll sie einen kleinen Überblick bieten und jeden der weiter Informationen zum Brilliant und Rasant hat herzlich einladen mitzumachen!!!

« Letzte Änderung: 03. November 2014, 18:04:52 von Rockabillyhelge » Gespeichert

Auch eine Dose kann glücklich machen.
henning
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« Antworten #1 am: 17. M?rz 2012, 00:03:08 »

Richtig schön fand ich meinen Rasant mit Sechskanntgriff und vor allem Metallknopf. Dazu das schöne Etui, der hatte was:

So, nach längerem nochmal zwei interessante Stücke von mir. Ich bekam heute zwei Hobel aus DDR - Produktion. Einen weiteren ERFA Rasant, aus Eisfeld. Sowie einen Brillant Torsionshobel im falschen Karton von Trumpf:



Der ERFA ist den anderen Rasant ähnlich, die ich schon habe. Aber er hat einen kantigen Griff, der wie der kopf in Hammerschlag lackiert wurde, während die anderen Rasant Alugriffe haben. der Hobel kommt in einer originalen Plastikbox in sehr gutem Zustand. Der Hobel ist ebenfalls sehr gut erhalten und hat nur wenige kleinere Macken. Vom desing her gefällt er mir nochmal besser als die zwei anderen, die ich mal rauskramen müßte um sie zusammen zu fotografieren. Das Verstellprinzip des Rasant gleicht sehr dem des Progress und des Apollo Mikron. Den Progress habe ich mal zum Vergleich mit abgebildet:



















Sehr interessant sind die kryptischen Markierungen der Verstellung, statt einfacher Zahlen:









Hier habe ich noch alte Fotos der anderen zwei ERFA Rasans im Vergleich mit einem Progress gefunden. Ich muß die schlechte Qualität entschuldigen:



















Ciao
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #2 am: 17. M?rz 2012, 00:04:48 »

Der mit dem secheckigen Griff scheint die älteste Version zu sein,
neidisch bin ich  Augen rollen
Wie schwer war der eigentlich, schwerer als die mit den Aluminiumgriffen?
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henning
Gast
« Antworten #3 am: 17. M?rz 2012, 00:05:34 »

Schön auch die Anleitung, mit anschaulich dargestelltem Funktionsprinzip, das ja auch für den Progress gilt:





Ciao
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henning
Gast
« Antworten #4 am: 17. M?rz 2012, 00:07:27 »

Der mit dem secheckigen Griff scheint die älteste Version zu sein,
neidisch bin ich  Augen rollen
Wie schwer war der eigentlich, schwerer als die mit den Aluminiumgriffen?

Nein, viel schwerer war er nicht, aber deutlich wertiger anzufassen und einfach schön designt. Wie fast alle Hobel, habe ich aber auch den wieder verkauft, den hat ein Forumsmitglied.

Ciao
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #5 am: 29. September 2014, 20:19:29 »

Nachtrag der Vollständigkeit halber, so sieht der ERFA Rasant in geöffnetem Zustand während einer Restauration aus:
https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,27186.0.html
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« Antworten #6 am: 18. Januar 2015, 15:43:31 »

Hat eigentlich keiner einen verstellbaren Triton R3? Dann wären soweit alle bisher bekannten verstellbaren DDR Hobel vereint  Smiley
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Siegfried Sodbrenner
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« Antworten #7 am: 18. Januar 2015, 15:48:28 »

Hat eigentlich keiner einen verstellbaren Triton R3?

Ich glaube, die sind so selten wie Hühnerzähne.
Ich hätte jedenfalls sehr gerne ein Exemplar...
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« Antworten #8 am: 21. Januar 2015, 23:32:48 »

Der Billant de Luxe ist wirklich BRILLANT: Eine sehr direkte Rasur mit sehr deutlichem Klingengefühl, einer Messerasur nicht unähnlich, trotzdem unkomplziert und ohne Cuts (Isana4 bzw. 5). Schon nach einem Durchgang nahezu perfekte Glätte. Nach einem zweiten Durchgang gegen den Strich: Echte Babypopglätte, die unglaubliche > 12 Stunden anhält. Ich bin schwer schwer begeistert. Eine derartige Nachhaltigkeit erziele ich außer mit dem Merkur Progress mit keinem Adjustable von Gillette, sei es Toggle, Fatboy, Slim, Black Beauty, oder sonstigen TTO Rasierern. Wirklich ein Meisterstück, das leider nicht mehr gebaut wird.  Weinen
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« Antworten #9 am: 26. Januar 2015, 21:12:03 »

Hat eigentlich keiner einen verstellbaren Triton R3? Dann wären soweit alle bisher bekannten verstellbaren DDR Hobel vereint  Smiley

So, hier ist er nun: Der berühmte Triton R3, auch genannt "das Phantom":



























Der Griff weist keinerlei Einstellmarken auf. Die Einstellbarkeit des Klingenspalts erfolgt auch hier, wie beim Brillant über eine gefederte Klingenauflage. Die Klingenstellung erinnert schwer an die Gillette Adjustables, auch wenn die Verstellbarkeit eher an Merkur bzw. Brillant de Luxe erinnert. Insgesamt macht er aber einen etwas klapperingen Eindruck im Vergleich mit den Gillettes Rasierern, besonders die Silotüren sind eher blechern. Die Klingenlage beim Brillant ist ganz anders und erinnert eher - auch von der Wirksamkeit - an den Mühle R41.

Damit wären wohl die verstellbaren DDR Hobel komplett  Zwinkernd
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Siegfried Sodbrenner
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« Antworten #10 am: 26. Januar 2015, 22:03:22 »

So, hier ist er nun: Der berühmte Triton R3, auch genannt "das Phantom":

Sieht mir eher aus wie ein R2, von dem ich auch ein Exemplar besitze:
https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,6538.msg473914.html#msg473914
Für einen Adjustable fehlt die Einstellvorrichtung für den Klingenspalt.

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« Antworten #11 am: 26. Januar 2015, 22:29:40 »

Yeah,wie nennt man das, Full House? Hammer, das sind sie nun alle Lächelnd

Der R3 und der R2 sehen annähernd gleich aus, laut älteren Vernehmungen hier im Forum unterscheiden sie sich lediglich in der Funktion aber nicht in der Form, daher ist der R3 wahrscheinlich auch so selten, man erkennt ihn schlichtweg kaum.
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« Antworten #12 am: 26. Januar 2015, 22:32:25 »

äußerlich gesehen gleichen sich der R2 und R3 aufs Haar, nur wenn du genau hinsiehst: Der R2 hat nicht die vier Extra Klingenauflagen in den Schlitzen der Grundplatte, die gefedert sind und für die Klingenspalteinstellung dienen. Übrigens die gleiche Technik wie bei Gillette, nur das dort diese Klingenauflagen durch den Einstellring nach oben oder unten gestellt werden. Beim R2 sind die Schlitze leer. Den Unterschied sieht man eigentlich nur bei geöffnetem Silo.
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« Antworten #13 am: 28. Januar 2015, 20:53:51 »

Hallo,

angestupst durch diese Diskussion habe ich gesehen, das ich wohl auch einen R3 "Adjustable" habe. Zumindest ist es der gleiche wie von Berliner Junge gezeigt....auch einer in der tollen Kunstleder Tasche Zwinkernd, mit gefederter  Klingenauflagen.
Nur stellt sich mir jetzt die Frage, wie stellt man diesen Hobel denn ein...meiner besitzt auch keine Skala? Wie kann man damit eine reproduzierbare Rasur absolvieren, so ganz ohne Skala?
Allein die Giesgrate sind doch keine Hilfe um die Klinge in einer Stellung zu bringen die einen genehm ist, oder?

Gruß, Stefan
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Wer meine Rechtschreibung schon schrecklich findet, der sollte mich erstmal reden hören!


Gruß, Stefan
Berliner Junge
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« Antworten #14 am: 28. Januar 2015, 22:06:11 »

die Frage habe ich mir auch schon gestellt  Huch
Reproduzierbarkeit nach Tabelle ist sicherlich nicht möglich, aber dadurch ist man auch freier in seiner Entfaltung  Zwinkernd
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