gut-rasiert
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Autor Thema: Rasiermesser abziehen? - klaro - aber wie oft und womit?  (Gelesen 25453 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
harrykoeln
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Beiträge: 2.864


Können diese Augen lügen?


« Antworten #15 am: 25. Juli 2008, 11:46:05 »

...
Aber ich bin der Meinung, dass man am Anfang schon ein paar genauere Anhaltspunkte braucht.
...
Das sehe ich sehr ähnlich.
Natürlich hat UbuRoy recht.
Einem Anfänger hilft IMHO aber eine (quasi) "Anweisung" eher aufs Pferd.
Pastenriemen ist erstmal tabu.
Dein Leder soll ca 1cm während des Abziehens durchhängen. Sobald der Rücken das Leder berührt, verlässt er es nicht mehr, bis Du mit dem Abziehen fertig bist. Gewendet wird nur über den Rücken. Nicht die Geschwindigkeit machts, sondern die Sorgfalt. So wenig Druck wie möglich, so viel wie nötig. Nur soviel Druck, das Rücken und Schneide sicher und in der möglichen Breite aufliegen. 20 Züge hin, 20 Züge zurück - fertig.
So - in der Art.
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"The two most common things in the universe are hydrogen and stupidity.
There is more stupidity around than hydrogen, and it has a longer shelf life."
Frank Zappa (1940-1993)
Pepe
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« Antworten #16 am: 25. Juli 2008, 11:48:44 »

Danke Harry Smiley
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herzi
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Beiträge: 8.636



« Antworten #17 am: 25. Juli 2008, 11:54:39 »

ich wiege meine Priese auch nicht mehr ab.  Lächelnd

ja ist das Nasenloch mal zu dann paßt auch nix mehr rein Zwinkernd
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Gruß,
Stefan
Gesichtsschnitzer
Gast
« Antworten #18 am: 25. Juli 2008, 12:43:26 »

Hallo,
also ich melde mich als als absoluter Anfänger. Ich musste mich ja auch mit der Abziehproblematik beschäftigen und habe dies und das gelesen. Ende der Geschichte "Abziehen & Anfänger" war aber ja doch meist, dass dies nicht klappt, man den Schliff, Grad usw kaputt macht. Da ich also als Anfänger eh davon ausgehen muss, dass ich es nicht kann und das Messer kaputt mache, habe ich für mich beschlossen, dass ich das Ding einfach abziehe, ca 10-15 Mal. Ich zähle nicht, ich mache mir keine Gedanken darüber ob ich dem Schliff nun sein Ende gebe oder nicht, ich schaue nicht, ob mein Riemen nun 1 oder 2 cm durchhängt und ich mache mir auch keinen großen Kopf. Denn wenn ich schaue, wie der Riemen durchhängt, hab ich schon nicht mehr das Messer genau im Blick und dem gilt meine größte Aufmerksamkeit. Bisher scheint es fumktioniert zu haben und wenn ich die Messerbewegung drauf habe, kann ich mich dem nächsten widmen und irgendwann das ganze gut können, hoffe ich zumindest. So eine einfache Anweisung wie bei Harry ist finde ich genau richtig. 2 Sätze, ohne zuviel Brumborium zu machen. Das hemmt einen Anfänger dann doch nur!
Je mehr man versucht, alles genau richtig zu machen, desto mehr verkrampft man doch und dann gehts erst recht in die Hose. Ich versuche nicht in den Riemen zu schneiden und bisher hat das ganz gut geklappt. Ich kann mich mit dem Messer nach wie vor gut rasieren und als Anfänger kann ich eh nicht beurteilen, wie scharf es denn nun noch ist. Solange ich mich rasieren kann, passt es.
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urza
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Beiträge: 1.827


« Antworten #19 am: 25. Juli 2008, 14:19:04 »

Pastenriemen ist erstmal tabu.
Wuerde ich so totalitaer nicht sagen.
Mein Dovo war erst nach 5 zuegen paste und 10 zuegen natur auf meinem spannleder "rasurfertig".
Zumindest schaerfer als ohne alles. wenn das messer aber auf dem stein war gings acuh ohne paste. Einege neue messer muessen erst etwas gepastet werden. Wenn man ein Tiptop scharfes Messer hat braucht man natuerlich keine paste.
Ich glaube wenn man beim natur riehmen abrutscht ist das aehnlich schlimm wie beim Pasten riehmen. Richtig boese Wird es wenn eine Harte Farbe drauf ist.
Einen Spannriehmen finde ich, fuer mich, vorallem als ich anfaenger war, optimal. Jetz benutz ich Pepes Haenge (leder)-Riemen.
Ich bin auch der meinung das Halbhole messer sich leichter abziehen lassen, daher auch besser fuer anfaenger geeignet sind.
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„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie allgemeines Gesetz werde.“

    – Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, S. 421 [Reclam S. 68]
UbuRoy
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« Antworten #20 am: 25. Juli 2008, 15:25:16 »

Ist viel wichtiger, den Riemen richtig gespannt zu haben und die Bewegung korrekt und - mit wachsender Übung - zügig auszuführen, mit genau dem richtigen Druck etc.

Da das aber jeder für sich lernen muss, denn es basiert, wie das Radfahren z.B. auf Erfahrung und aus Büchern lediglich theoretisch nachzuvollziehen ist und auch jeder erfahrene einmal unerfahren war, sollte auch jeder unerfahrene ruhig ein wenig Lehrgeld zahlen müssen. Bringt halt das Leben so mit sich.
Trotz Lebensversicherung wird schließlich trotzdem gestorben, wie sich das gehört ;-)

SELBST ist der MANN! Seid stolz auf Eure Alleinstellungsmerkmale die Ihr Euch hart erarbeitet habt. Jawollja.

Und jetzt ne schöne 1,348713 Gran schwere Prise Schnupftabak...
« Letzte Änderung: 25. Juli 2008, 15:27:58 von UbuRoy » Gespeichert
Pepe
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« Antworten #21 am: 25. Juli 2008, 15:30:32 »

... sollte auch jeder unerfahrene ruhig ein wenig Lehrgeld zahlen müssen. Bringt halt das Leben so mit sich.
Trotz Lebensversicherung wird schließlich trotzdem gestorben, wie sich das gehört ;-)

na-ja.... Huch mit der Einstellung wirst Du dir bei den meisten Anfängern/Einsteigern etc. wohl keine Freunde machen Azn
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abc123
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« Antworten #22 am: 25. Juli 2008, 17:16:45 »

Auskuppeln, Gang einlegen, mit etwas Vorgas dynamisch wieder einkuppeln und anfahren.
Wie oft wird dem Anfänger der Wagen absterben?

Riemen stramm ziehen, Messer flach auflegen, mit dem Rücken führend dynamisch abziehen. Über den Rücken wenden und wieder retour.
Wie oft wird der Anfänger das Messer stumpf ledern?

Erfahrung ist einfach unersetzbar...
Übung macht den Meister!  Zwinkernd
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Senser
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« Antworten #23 am: 25. Juli 2008, 17:25:37 »

@ Gesichtsschnitzer
Das siehst du absolut richtig. So einfach ist das.
Gruß Senser
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henning
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« Antworten #24 am: 25. Juli 2008, 18:00:59 »

Eben drum. Habe am Anfang auch viel gelesen und wem soll man da glauben, wer hat Recht? Der eine macht's sechs mal, der andere 20 mal, ein anderer verbringt seinen Abend damit.
Abziehen lernte ich erst, als ich es bei Guilty sah. Das war besser als tausend Worte.
Ciao
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urza
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« Antworten #25 am: 25. Juli 2008, 18:03:42 »

Was fuer mich sehr verwirrend war, das ich irgentwo gelesen hatte, alle 6rasuren mal abziehen. echt gefaehrlich wenn man das glaubt.
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Honka
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« Antworten #26 am: 25. Juli 2008, 18:10:42 »

, alle 6rasuren mal abziehen.

da stand: bei 6 (Sex) rasuren vorher abziehen  Zwinkernd
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urza
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« Antworten #27 am: 25. Juli 2008, 18:12:09 »

ich dachte ueberziehen
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„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie allgemeines Gesetz werde.“

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Honka
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« Antworten #28 am: 25. Juli 2008, 18:15:11 »

die aufgeklärte Jugend: Ich bin begeistert.  Lächelnd
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abc123
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« Antworten #29 am: 26. Juli 2008, 00:51:54 »

Um hier noch etwas sinnvolles beizutragen:

Besonders breite Riemen neigen dazu, sich an den Längskanten etwas aufzurollen. Wenn ich den Riemen aufnehme, mit dem Messer schon in der anderen Hand, drehe ich ihn zuerst um und streiche mit dem Arm über die Rückseite.

Der Durchgang vom Körper weg und zum Körper hin muß annähernd das gleiche Geräusch machen. Besonders das Zurückziehen macht am Anfang oft Probleme, scheint eine unnatürliche Bewegung zu sein. Wenn es in der einen Richtung "pfeift" und in der anderen nicht, dann macht man was falsch.

Am meisten Mißverstanden scheint das Strammziehen des Riemens zu sein. "Stramm" heißt nicht, mit ganzem Körpereinsatz zu arbeiten. Der Riemen sollte in der Ausgangsposition nicht (wesentlich) durchhängen, bei der Bewegung aber schon leicht nachgeben. Das ideale Gleichgewicht kann durch Spannung und Anpreßdruck reguliert werden. Das Messer auch nicht wie eine Feder über den Riemen bewegen.

Das ist wirklich eine Koordinations- und Übungssache. Wenn man es einmal durchschaut hat, geht es wie im Schlaf.
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