gut-rasiert
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Autor Thema: GEM Mikromatic Rasierhobel  (Gelesen 28436 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
henning
Gast
« Antworten #15 am: 12. Juni 2008, 09:31:28 »

Genau. Das kommt davon wenn man um 0:38 noch schreibt Schockiert.
Ciao
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yori
Neuling

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Beiträge: 1


« Antworten #16 am: 26. Juni 2008, 11:05:20 »

ähm, hallochen

obwohl ich eine frau bin, finde ich die hobel ganz hübsche werkzeuge...

ich habe heute morgen auf einem flohmarkt so ein ever-ready hobel gekauft... er sieht so aus wie der auf dem bild von henning mit der plaza-klingen... so einer, den man aufklappen muss... meiner ist nur made in usa... er hat auch noch eine in papier verpackte klinge eingeklemmt (maler)...

jetzt habe ich etwas im web rumgeguckt, aber keine datierung gefunden... könnte mir bitte jemand sagen, zu welcher zeit diese hobel in gebrauch waren...

vielen herzlichen dank!

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Eugen Neter
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« Antworten #17 am: 26. Juni 2008, 11:34:22 »

Herzlich willkommen, yori! Tja, Henning, jetzt solltest Du Deinen ganzen Charme einsetzen und der Dame letztgültige Auskunft schaffen... Zwinkernd
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henning
Gast
« Antworten #18 am: 26. Juni 2008, 17:20:51 »

Hallo
Das ist nicht ganz einfach, weil es zahlreiche Umgruppierungen innerhalb einiger amerikanischer Firmen gab. Die Firma Ever Ready gab es ab 1905 und sie nannte sich vorher Yankee Company. Das Klingenmodell mit dem aufgepreßten Rücken, die heute noch erhältlichen Single-Edge-Klinge, wurde 1908 von Auto-Strop-Safety herausgebracht. Ein britisches Patent der Ever Ready stammt von 1912, weshalb die Hobel im anderen Forum auch 1912'er Everready genannt wurden. Es gab verschiedene Hersteller wie eben Ever Ready, GEM oder Star, die alle die mehr oder weniger gleichen Hobel in dieser Art herstellten, weil sie sich in der American Safety Razor Corporation zusammengeschlossen hatten, wozu noch andere Firmen gehörten. Diese wird 1960 von Pillip Morris übernommen. Den Ever Ready gab es also wohl genau als dieses Modell, kurz nachdem die Klinge 1908 herauskam. Wie lange sie gebaut wurden entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Ich hoffe das hilft ein wenig, oder jemand weiß noch mehr darüber.
Ciao
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sirtaifun
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« Antworten #19 am: 05. Juli 2010, 07:20:44 »

Ich benutze sehr gerne einen GEM Micromatic G-Bar (bin mir nicht sicher ob der wirklich so genannt wird).


Die Klingen dazu bekommt man hier:
http://www.plano-em.de/

Einfach eine Mail schreiben oder anrufen. Das ist quasi der deutsche Pendant zum amerikanischen Ted Pella.
Die Klingen werden übrigens von ASR (American Safety Razor company)hergestellt die auch die Personna Klingen produzieren.
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Gruß Daniel

Hobel: Merkur 37c, Valet AutoStrop, GEM Micromatic G-Bar. Rasierklingen: Feather, Astra Superior Platinum, Derby, GEM SE. Pinsel: men-Ü. Schaum: Kappus Aloe Vera. Aftershave: Pitralon(D), Tüff Herb.
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #20 am: 20. M?rz 2011, 23:25:39 »

Den G-Bar möchte ich auch nch ausprobieren. Was den Micromatic angeht, da rasieere ich mich regelmäßig immer mal wieder mit dem Clog Pruf, welche ich eigentlich relativ angenehm finde, solange man den Kopf aufgesetzt lässt.
Meinen zweiten Micromatic, einen "Original" mit Zahnkamm, werde ich dagegen garantiert in nächster Zeit nicht noch einmal benutzten, habe ich jetzt gut ein halbes dutzend mal mit verschiedenen Klingen ausprobiert und jedes mal bin ich mir wie vorgekommen wie ein 15 jähriger bei seinen ersten Erfahrungen mit einem Nassrasierer. Ist das ein fleischlustiges Biest, ohne Blut geht gar nichts, vielleicht bin ich echt zu hart drauf (was ich mir angesichts meiner anderen Se-Rasierer nicht vorstellen kann) oder dieser Rasierer ist echt eine Bartfressende Bestie, sowohl die GEM PFTE, die GEM Super Stainless, die Treet und die PAL entwickeln ein wirklich blutrünstige Mentalität.
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Auch eine Dose kann glücklich machen.
Floid_Maniac
Gast
« Antworten #21 am: 03. Mai 2011, 16:53:57 »

Habe heute einen GEM Micromatic open comp geliefert bekommen den ich für eine paar Euro in der Bucht ergattert habe. Sieht top gepflegt aus und es waren sogar noch 13 GEM PTFE Rasierklingen dabei. Morgen wird er eingeweiht. Bin echt gespannt nach Rockabillyhelge´s Bericht und den Horrorgeschichten aus den Ami - Foren. Werde berichten.  Grinsend

Gruß, Floïd_Maniac.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #22 am: 03. Mai 2011, 16:57:06 »

Viel Glück dabei, ich hoffe das du ein besseres Ergebnis erzielst als ich.
Beim Open Comb versteht man warum die später das Bulls Eye drauf gemacht haben, bloß nicht anwinkeln!
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Floid_Maniac
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« Antworten #23 am: 04. Mai 2011, 06:20:48 »

Hallo zusammen,

so die erste Rasur mit dem GEM Micromatic open comp ist vollbracht. Als Klinge kam eine neue GEM PTFE zum Einsatz. Trotz sanftester Hobelführung spürt man seine zupackende Art auf der Haut. Meine Drahthaarborsten hatten nicht die geringste Chance und ich spürte eigentlich nicht wie diese gekappt wurden. Erster Durchgang mit dem Strich und der erste kleine Blutspot erschien am Hals...nicht gemerkt beim rasieren. Zweiter Durchgang quer zum Strich verlief ohne Verletzung. Musste mich wirklich konzentrieren nicht doch leichten Druck auszuüben denn der Hobel verzeiht nicht den geringsten Fehler. Dritter Durchgang gegen den Strich und drei weitere Spots begrüßten den Tag. Das kalte Wasser nach der Rasur beeindruckte die vier Spots nicht sonderlich und so kam seit längerer Zeit mein Alaunstein wieder zum Einsatz. Das Ergebnis ist eine spiegelglatte Rasur.
Fazit:
Der GEM Micromatic open comp geht sehr zupackend zur Sache. Die Klinge spürt man bei jeder Bewegung so das schon etwas wenig Druck genügt um eine Verletzung hervorzurufen. Wirklich kein Hobel für Anfänger der generellen Rasur mit einem Hobel; aber auch nicht für Nassrasierer ausgelegt die mit der Single Edge Rasur beginnen wollen. Das würde wirklich nur zu Frust führen. Hier empfiehlt sich doch eher ein Ever Ready - oder GEM 1912 Modell. Das deutsche Pitralon brannte nach der Rasur kräftig für eine kurze Zeit. Der Micromatic Zahnkamm Hobel wäre für mich kein Alltags Werkzeug sondern eher ein dreitage Bart Killer. An eine tägliche Rasur müsste sich meine Haut wirklich erst gewöhnen. So schrecklich wie in den amerikanischen Foren über den Hobel geschrieben wird, so das er sogar den Titel "The Monster" führt, empfinde ich ihn nicht; aber dieser Hobel will mit viel Respekt behandelt werden. Wenn ich den Micromatic, ohne um dessen aggressives Verhalten zu wissen, wie jeden anderen meiner Hobel geführt hätte wäre diese heutige Rasur schnell richtig blutig und mit heftigem Rasurbrand verlaufen.

Gruß, Floïd_Maniac
« Letzte Änderung: 04. Mai 2011, 06:43:50 von Floid_Maniac » Gespeichert
Steffel13589
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« Antworten #24 am: 17. Juli 2011, 20:31:56 »

Hallo,

habe heute meine erste Rasur mit einem GEM Micromatic closed comp hinter mir. Klinge: GEM PTFE.
Ich bin schwer begeistert. So sanft wie mein Mühle R89 und dabei aber gründlicher. Besonders am Kinn, da sind die Haare besonders widerspenstig, war der Micromatic gründlicher und sogar sanfter als mein Mühle.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #25 am: 26. Juli 2011, 08:26:23 »

Hi Steffel,
welchen closed Comb hattest du denn?
Den Flying Wing (mit dem rundlichen Drehknauf) oder den Clog Pruf mit dem walzenförmigen Drehknauf.
Habe selbst den Clog Pruf und kann deine Rasurergebnisse nur bestätigen, obgleich die 1912er Modelle meine Favoriten sind.
LG Helge
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Steffel13589
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« Antworten #26 am: 25. August 2011, 17:19:20 »

Ein bisschen verspätet:
Haben tue ich beide (und auch zwei Ever-Ready 1912). Bei der damaligen Rasur kam der Micromatic mit dem rundlichen, konischen Drehknauf zum Einsatz. Auf der Innenseite des Kopfes ist nur GEM Micromatic Made in USA eingestanzt. Bei meinem Clog pruf hingegen steht dort GEM Micromatic Clog pruf. Die Schaumkante ist auch anders. Der Begriff "Flying Wing" ist mir neu.
Mein Favorit ist zur Zeit ein Valet Auto Strop von 1922 (USA). Sieht fast wie neu aus. Bei diesem Model kann ich modifizierte GEM Klingen verwenden. Erste Rasur damit vor ca. zwei Wochen. Die Rasur empfand ich als genauso sanft und gründlich wie mit dem Micromatic (habe aber anderes Preshave und andere  RC verwendet). Der Valet sieht aber, finde ich, cooler aus.
Hi Steffel,
welchen closed Comb hattest du denn?
Den Flying Wing (mit dem rundlichen Drehknauf) oder den Clog Pruf mit dem walzenförmigen Drehknauf.
Habe selbst den Clog Pruf und kann deine Rasurergebnisse nur bestätigen, obgleich die 1912er Modelle meine Favoriten sind.
LG Helge

Gruß Stefan
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« Antworten #27 am: 25. August 2011, 17:40:17 »

Für den Valet kannst du auch neue Klingen von Feather kaufen, die haben bei mir im VC4 (geschlossene Schaumkante mit den seitlichen Schnappverschlüssen) hervorragend funktioniert.
Was den Micromatic angeht, so finden sich zwei Namen des Micromatics mit dem konischen Drehknauf, einmal Bulls-Eye (was auf den Punkt auf dem Rasiererkopf hin gemüntzt ist) und halt Flying Wing, was die modernisierte Form (Rocket Design) gegenüber dem Art Deco Design (Antenna Handle) des Clog Pruf hervorheben sollte.
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Steffel13589
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« Antworten #28 am: 25. August 2011, 21:51:34 »

Das mit den Feather Klingen wusste ich. Habe mir Anfang der Woche zusammen mit einem 100er Pack GEM PTFE auch ein Päckchen Feather SE bestellt. Aber für meinen US Valet brauche ich die Feather nicht unbedingt. Das modifizieren der GEM-Klingen dauert nur 1 - 2 Minuten (gibt es auch ein YouTube-Video zu). Gestern habe ich aber einen weiteren Valet Auto Strop erhalten (Made in England). Für diesen engl. Valet brauch ich allerdings die Feather-Klingen (seitliche Schnappverschlüsse, offener Zahnkamm). Ich wusste gar nicht, dass es auch Valet Auto Strops mit geschlossener Schaumkannte/Zahnkamm gibt. Meine beiden Auto Strops haben offene Zahnkämme. Auch in Datenbanken sind mir nur offen Zahnkämme bei den Valet Auto Strops begegnet.

Gruß Stefan
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Jericho
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« Antworten #29 am: 25. August 2011, 22:36:30 »

Flying Wing für den Micromatic höre ich aber auch zum ersten Mal. Ich hab den damals in den US-Foren als Bullet knob kennengelernt, wegen der Geschoßform des konischen Knopfes.
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Liebe Grüße

Dirk
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