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Autor Thema: Feather Artist Club Japanese Style  (Gelesen 13947 mal)
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Cordy
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« Antworten #15 am: 08. Oktober 2011, 12:24:17 »

Hier ein recht gutes Video zum Feather Japanese Style...

http://www.youtube.com/watch?v=gQ2Iuuwg_fI

Ah, der Thomas from Denmark... Lächelnd

Aber sag mal, sind die Klingen wirklich SO scharf wie er behauptet und man immer hört (Schärfer als die DE-Klingen)?

Ich sehe das sein Bart ohne Druck fällt, aber ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen.... Unentschlossen
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #16 am: 08. Oktober 2011, 13:16:28 »

Es gibt vier unterschiedliche Klingentypen für die unterschiedlichen Bart- und Hauttypen.

FEATHER PROFESSIONAL sind die Standardklingen.

FEATHER PROGUARD sind mit Schutzdraht umgeben, für normale Barttypen und auch für sensible Haut.

FEATHER PROFESSIONAL LIGHT sind wie  die Feather Professional, nur mit einer um 0,6 mm reduzierten Klingenhöhe, damit sie etwas weniger rausschaut. Empfohlen auch für sensible Haut.

FEATHER PROFESSIONAL SUPER sind ca 20% dicker als die Feather Professional und haben eine leicht vergrößerte Klingenhöhe, damit sie etwas mehr rausschauen. Empfohlen für starken und harten Bart.

Ich habe sie mittlerweile alle durch. Die Proguard sind die teuersten, aber mMn nicht die besten, denn an manchen Tagen (je nach empfinden) spüre ich den dünnen Draht doch auf der Haut und empfinde das als störend.
Die Professional Super sind schon sehr agressiv, aber das sind wirklich super gute Klingen. Ich habe eine zeitlang gebraucht um den dreh raus zu bekommen mich damit ohne spots ect rasieren zu können. Hat man es raus, sind sie pervers gründlich  Grinsend
Die Light schauen weniger aus dem Blatt raus und sind somit sehr sehr sanft.
Die normalen Professional sind eben der Standard. Sanftheit und gründlichkeit wurde hier perfekt gepaart...

Scharf sind sie alle wie die Hölle.
So einen Bart wie Thomas from Denmark hatte ich noch nie, allerdings gehen die Klingen durch einen Dreitagebart durch wie nix. Wie ein heißes Messer durch Butter. Da spürt man keinerlei Widerstand, zupfen oder sonst was. Der Bart wird einfach nur von der Haut abgestreift. Es ist wirklich unglaublich. An Problem- oder empfindlichen Stellen kann man sogar sehr sehr langsam rasieren und selbst da merkt man kaum widerstand.
Ehrlich gesagt, zwei Durchgänge mit dem Strich wie in dem Video würden mir nicht genügen. Aber nach M-Q-G ist man wirklich porentief gründlich  Grinsend
Da bleibt nix stehen... M-Q würde im endeffekt für ein BBS auch reichen.

Empfehlen kann ich, bis auf die teuren Proguard, alle Klingen. Alle vier Klingenarten haben eine herausragende Standzeit.

« Letzte Änderung: 08. Oktober 2011, 13:37:27 von Il Barbiere AiA » Gespeichert

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Cordy
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« Antworten #17 am: 08. Oktober 2011, 13:21:54 »

Super, danke für die ausführliche Information.

Du bist ja da sehr bewandert, gibt es eigtl. auch Japanese Style Shavettes von anderen Herstellern als Kai und Feather.
So eher für den schmaleren Geldbeutel. Die sind mir zum testen nämlich etwas zu teuer.... Grinsend
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Il Barbiere AiA
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« Antworten #18 am: 08. Oktober 2011, 13:26:28 »

Kein Problem, gerne doch.
Habe schon welche gesehen, glaube von Tondeo  Huch
Ich glaube bei Amazon oder in der Bucht sind mir welche aufgefallen...
Wie die aber sind und ob sie rasiertauglich sind, weiß ich nicht.

Mich haben da eher zwei "neue" Shavette's angelacht, eine davon von Tondeo  Unentschlossen
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Heresy
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« Antworten #19 am: 08. Oktober 2011, 13:39:03 »

Ui, mein Lieblings-Barbier, sag mal welche Tandeo?
Ich würde vor der Feather japanese style gerne noch eine bezahlbare Shavette von Tandeo (rostfreie TM) einschieben.

@Cordy
Für ein paar Minuten hat mich die Curvcut von Tandeo schwer interesiert, weil feststehend und gut verarbeitet. Aber erstens hat sie "nur" Platz für kurze (DE-)Klingen und zweitens sind meine Handschuhgröße 11 - Flossen sicher mit dem dünnen Stiel überfordert. Sehr schade! Ausserdem bekomme ich ein Feather japanese style (halt nur die RG) in der Bucht aus Singapur für 90€ (die Curvcut kostet ja über 60€), was allerdings auch nicht so weit weg ist, wenn der Zoll zuschlagen sollte von den 124€ beim Iren. Ich würde gar nicht über Geld reden, wenn ich wüsste, daß ich die Shavetterei toll finden würde. Somit bleibt das günstige Probieren mit Tandeo und Co..
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2011, 13:42:16 von Heresy » Gespeichert

Gruss, Rainer
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« Antworten #20 am: 08. Oktober 2011, 13:43:24 »

Ui, mein Lieblings-Barbier, sag mal welche Tandeo?


 Grinsend

Die Tondeo Stifter Ergo.
Da sie lange Klingen aufnimmt, ist sie für mich interessant.
Bei solchen Shavette's interessiert mich immer der vergleich zur Dovo Shavette.
Die Miraki z.b. hat mich doch positiv überrascht, auch weil sie hier recht unbekannt ist...
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Heresy
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« Antworten #21 am: 08. Oktober 2011, 13:52:25 »

Die Sifter stainless wird es bei mir wohl werden. Die Ergo sieht mir etwas zu zerknautscht aus und ich weiß nicht, ob die Ergonomie jetzt für die Eigenrasur auch so gut ist, da sie sicher für die Hände der Friseure hingematscht wurde. Wenn Du sie vor mir bekommst (kann sehr gut sein), dann wirst Du ja sicher berichten. Zwinkernd
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Gruss, Rainer
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« Antworten #22 am: 08. Oktober 2011, 13:54:07 »

Jup, werde ich  Zwinkernd
Allerdings bin ich mir doch noch nicht ganz so sicher denn ich liebäugle auch mit der Feather Artrist Club SS  Grinsend
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Heresy
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« Antworten #23 am: 08. Oktober 2011, 13:58:49 »

Oh, Kacke! Eine Edelstahl - Feather für 120€ bei meinem Lieblingshändler! Ich glaube ein Problem mehr zu haben, denn eigentlich wollte ich ja schon lieber Edelstahl statt angesupptes Messing habe, aber die Preise waren halt Horror.

Wenn es jetzt noch eine japanese style SS gäbe... Zwinkernd
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Gruss, Rainer
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« Antworten #24 am: 08. Oktober 2011, 14:02:25 »

Ist ja bald Weihnachten  Grinsend
Die SS auch in anderen Farben... shaving.ie hat nur die schwarze....
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Tim Buktu
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« Antworten #25 am: 27. August 2020, 07:29:14 »



Nachdem mich MRetro mit einem Feather Artist Club SS (AC S-NB) Wechselklingenmesser zum Testen überrascht hat





habe ich mich, nach für mich nicht begeisternden Versuchen mit der LDL Shavette, an eine Rasur gewagt.


Wenn man weiß wie es geht, ist das Einlegen der Klinge supereinfach und eine Justage ist nicht notwendig. Die Klinge lässt sich, nachdem man den Rücken zusammengedrückt hat und sich ein passender Spalt gebildet hat, sehr einfach in das Messer einlegen. Da ich die Klinge schon vorher im Razorock Hawk genutzt hatte habe ich keine Erfahrung mit dem Einlagen aus dem Feather Professional Klingenspender.

Die Klingen sind äußerst scharf und die Rasur fühlt sich sehr sanft an. Allerdings musste ich Vorsicht walten lassen, da ich vor einem zu großen Winkel zwischen Klinge und Haut gewarnt wurde. Tatsächling ist hier mehr Vorsicht geboten als bei der Rasur mit einem Messer.
Das Messer lässt sich gut halten und der Kunststoffüberzug ist sehr griffig. Von dieser Seite droht also keine Gefahr.
Am zweiten Testtag ist mir allerdings unter der Nase ein kleines Malheur passiert. Die Oberlippe ist zwar noch dran, aber ich habe mir einen ordentlichen Cut verpasst. So lange hat es nach einer Rasur, so weit ich mich erinnern kann, noch nie geblutet.
Man sollte also, nicht schon am 2. Tag, oder besser gar nicht, den Respekt vor dieser Klingen/Messer-Kombi verlieren. Mit ausreichend Übung und Vorsicht ist dieses WKM ganz sicher ein Rasiergerät erster Güte. Es schaut gut aus, ist sehr gut verarbeitet, die Klingen lassen sich sehr leicht einlegen und es rasiert sehr sanft und nachhaltig. An manchen Stellen, bei mangelhafter Vorsicht, zu nachhaltig.  Zwinkernd

Mein Fazit: WKM sind wohl meine Sache nicht. Egal ob klappbar oder im japanischen Stil. Herkömmliche Rasiermesser, die leider den Nachteil haben, dass man die Klinge schärfen muss und nicht wechseln kann, sind für mich viel leichter zu handhaben. Einen Versuch sind die WKM und vor allem auch die  Feather Artist Club SS auf jeden Fall wert, sofern man an den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Bartentfernung überhaupt interessiert ist.

Beeindruckt hat mich die Qualität (sanft und scharf) der Klinge.

Vielen Dank an MRetro für die Testmöglichkeit!
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« Antworten #26 am: 28. August 2020, 10:50:07 »

Da hast DU ja einen Uralt-Thread ausgegraben  Schockiert


Die Klingen sind äußerst scharf (...) Tatsächling ist hier mehr Vorsicht geboten als bei der Rasur mit einem Messer.

Am zweiten Testtag ist mir allerdings unter der Nase ein kleines Malheur passiert. Die Oberlippe ist zwar noch dran, aber ich habe mir einen ordentlichen Cut verpasst.

Genau so ging's mir auch bei meinen ersten Versuchen mit diesen Rasurgerät, das in englischsprachigen Foren auch den Beinamen "Pain Stick" trägt. Man muss sich tatsächlich darauf konzentrieren, was man tut - Fehler beim Rasurwinkel oder beim Ansetzen des Rasierers werden direkt bestraft - im besten Fall mit leichten Blutpunkten, im schlimmsten Fall mit klaffenden Wunden. Der böseste Schnitt, den ich mir je zugefügt habe, stammt von diesem Feather-Rasierer.

Trotzdem mag ich das Teil. Die Rasuren sind (wenn man keine Fehler begeht) ganz hervorragend, das Handling finde ich toll, die Klingen sowieso. Apropos Klingen: Mit den Feather Pro Guard kann man die Schnittgefahr ein wenig reduzieren.

PS: Schönes Foto  Daumen hoch
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MRetro
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« Antworten #27 am: 28. August 2020, 12:27:47 »

@Tim Buktu
Das mit dem Cut tut mir leid.  Weinen
Dennoch muss ich auch einen Stab für die Feather Artist brechen.  Zwinkernd  Daher auch mal mein „Senf“ hierzu:

Sie ist m.E. ein sehr gutes WKRM, das leicht in der Hand liegt und sehr wendig ist. Die Klingenschneide ist mit ca. 5 cm länger als eine halbe DE-Klinge aber kürzer als ein Rasiermesser.
Auch für mich ist die Feather Professional-Klinge trotz ihrer Schärfe überraschend sanft. Am liebsten mag ich sie ab der 3. oder 4. Rasur. Davor handele ich mir ab und zu auch mal einen Blutpunkt ein. Zum Glück bisher nichts schlimmes. Leider ist das Gebunden sein an Feather-Klingen auch ein Nachteil, da sie nicht gerade günstig sind.
Ich nutze die Artist auch gerne, wenn es etwas schneller gehen muss. Damit geht es ähnlich fix und „gut“ wie mit einem Hobel ... wenn da nicht das Ding mit dem Winkel wäre.  angel
Na ja, und Qualität und Design sind sowie so unschlagbar.
« Letzte Änderung: 28. August 2020, 12:32:11 von MRetro » Gespeichert

Das Leben könnte so einfach sein ... muss es aber nicht.
Tim Buktu
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« Antworten #28 am: 29. August 2020, 08:22:29 »

Ich hab auf Grund von mangelndem Interesse zu wenig Geduld mich mit den Wechselklingenmessern länger auseinanderzusetzen und anzufreunden. Aber, und ich hoffe es wird im meinem Beitrag oben deutlich, ich finde dass es durchaus beeindruckende, und in dem Fall qualitativ hochwertige Rasurwerkzeuge sind, die dem der sie mag, Freude und gute Rasuren bescheren werden.
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MRetro
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« Antworten #29 am: 29. August 2020, 10:43:02 »

... ich hoffe es wird im meinem Beitrag oben deutlich, ich finde dass es durchaus beeindruckende, und in dem Fall qualitativ hochwertige Rasurwerkzeuge sind, ...

Das war es ganz sicherlich, es ist wieder ein sehr schöner Bericht.  Lächelnd  Daumen hoch
Ich wollte nur einen cutfreien Bericht ergänzen, dass potentielle Probierwillige vielleicht nicht zu sehr ins Grübeln kommen.
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