gut-rasiert
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Autor Thema: 3 Monate nach Umstieg  (Gelesen 2618 mal)
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topo
Neuling

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« am: 14. April 2011, 21:21:44 »

Hallo zusammen,

bin nun seit 3 Monaten am hobeln. Ich mache mir aber nun in der Gründlichkeit noch ein wenig Sorgen.
Nach dem Sicherheitsrasierer war natürlich der Hobel um einiges komfortabler und rasiert viel sauberer, doch nun möchte ich die perfekte Rasur erleben Zwinkernd

Bin nun mit folgendem unterwegs:
Pre Shave Art of Shaving
Palmolive Stick
23c
Persona rot
AS Nivea Balsam

Grundsätzlich habe ich eine sehr sensible Haut. Jetzt weiss ich aber worauf ich achten muss und habe keinen Rasurbrand o.ä. mehr. (z.B. Klinge nach 4 Rasuren nicht wechseln, Rasierabstände von 3 Tagen einhalten)

Zum eigentlichen Problem: Mit 2 Durchgängen habe ich doch noch recht viele kleine Stopeln. Deshalb mache ich meist einen 3. Durchgang zum "nachhobeln", wobei ich mir das ganze Gesicht nachhoble.
Mit 2 Durchgängen (m/g): nicht sehr sauber doch ich merke nach 10min nicht mehr dass ich rasiert habe.
Mit 3 Durchgangen (m/g/g): recht sauber aber ich merke deutlich dass ich mich rasiert habe.

Bin ich nun soweit dass ich ein etwas agressiveren Hobel kaufen kann oder muss ich den Winkel weiter optimieren?



Gruss
topo

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Bull
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« Antworten #1 am: 14. April 2011, 21:48:27 »

Wie sieht denn deine Vorbereitung aus?
Eine Rasurpause von 3 Tagen halte ich nicht für normal - aber das kriegen wir hier schon hin.  Lächelnd
Die Vorbereitung macht letzten Endes den Großteil des Rasuregebnisses aus, ein aggressiverer Hobel sollte da nicht der nächste Schritt sein.
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Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.

Anselm Feuerbach
Lu-Ku
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« Antworten #2 am: 14. April 2011, 22:01:22 »

Hi topo,
mit dem equipment, was du hast, kannst du dein Gesicht so glatt rasieren wie den berühmten Baby-Popo.
Ich denke, wenn da noch was übrigbleibt, liegt's wohl eher an deiner Technik.
Ich mache immer folgendes und komme deshalb mit zwei Durchgängen aus:
Beim letzten Durchgang fühle ich mit feuchten Fingern an den bekannten Problemstellen, ob noch Stoppeln übrig geblieben sind.
Die werden dann noch mal übergehobelt, gerne auch mit etwas Schaum aus dem angrenzenden Bereich, mit den Fingern schnell mal verrieben.
Probier einfaxh ein wenig rum, auch musst du dir klar sein, wo bei dir "gegen den strich" ist, und immer mit den Fingern fühlen,
dann solltest du schnell ein popoglattes Gesicht haben.
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Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Mark Twain)
topo
Neuling

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« Antworten #3 am: 15. April 2011, 07:09:22 »

warm Duschen, PreShave auftragen, Seife im Mug aufschäumen, ...
Ich mache nun lieber zu viel als zu wenig Schaum.

Nach 3 Tagen kann ich schon rasieren, doch nach 5 Tagen hat sich die Haut erheblich besser erholt.

Wo bei mir "gegen den Strich" ist weiss ich nun langsam aber sicher. Wie gesagt, mit 3 Durchgängen klappts eigentlich. Wenn ich zwei Durchgänge mache reicht es einfach nicht jede Stelle mit nur einem Zug glatt zu machen.
Wo ich es zb nie mit einem Zug glatt bekomme ist das Kinn. Egal wie ich die Haut spanne. Doch am Kinn hatte ich noch nie Probleme mit Rasurbrand oder so.


Gruss
topo
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Onkel Hannes
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« Antworten #4 am: 15. April 2011, 08:46:33 »

An Deiner Ausrüstung kann`s kaum liegen, wenn Du die Klinge nicht überstrapazierst. Also vermutlich Technik. Aufgedrückt? Wirklich genau erkundet, was gegen den Strich ist? Das heißt nicht von oben nach unten und umgekehrt. Bei mir ist das z.B. unterhalb der Kieferknochen vom Mund Richtung Nacken, was man eigentlich als quesr empfindet. Bei eingeschäumtem Gesicht sehr gut erfühlbar.

Vor der Rasur mal geduscht und Gesicht heiß gewaschen? Ist zwar nicht das tollste für die Haut, aber bei mir ist es sehr effektiv, auch die Barthaare mit Shampoo zu waschen.

Vielleicht probierste mal noch ein anderes AS.
Das Nivea ASB hatte ich auch mal, ist nicht unbedingt schlecht, aber viel besser wirkt bei mir das Tüff sensitiv. Speick soll auch sehr gut sein.

Hannes
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Honka
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« Antworten #5 am: 15. April 2011, 09:13:53 »

probier vielleicht mal eine andere Kinge.

Ich finde die rp auch sehr sanft, aber wirklich gründliche Rsuren bekomme ich mit ihr kaum hin. Mein Favorit ist die Astra (ASP).

Auch im 23er gelingen mir damit die sog. perfekten Rasuren.
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Onkel Hannes
Globaler Moderator

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« Antworten #6 am: 16. April 2011, 10:37:49 »

Ich stimme Honka zu - mein Satz "an der Ausrüstung kann`s nicht liegen" bezog sich auf den Rasurbrand. Wirklich gründliche Rasuren bekomme ich mit der Personna auch nicht auf Anhieb hin.
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sordolax
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« Antworten #7 am: 16. April 2011, 11:01:32 »

falls du das nicht schon getan hast mantic gucken auf youtube.....

Wenn ich mich so rasiere wie du es beschrieben hast dann fliegt mir auch das Gesicht weg  Zwinkernd

Also das üblich halt nicht drücken und laut deiner Beschreibung rasiert du im 2ten Duchgang gegen den Strich, also das ist bei mir aber zu früh.

1 Durchgang in Wuchsrichtung (Stoppeln kürzen)
2 Durchgang quer zur Wuchsrichtung (weiter kürzen, die ersten werden jetzt schon vernichtet)
3 Durchgang gegen Wuchsrichtung (Totalvernichtung)

Wenn du täglich rasierst bzw./und dein bart nicht so kräftig ist können aber tatsächlich 2 Durchgänge reichen. Und Taste dein Fell ab, weil gegen den Strich heißt nich unbedingt von unten nach oben.
Bei mir ist es zum Beispiel so: An den Wangen wachsen die haare von oben nach unten aber der Hals und kehle wachsen von links nach rechts.....
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topo
Neuling

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« Antworten #8 am: 16. April 2011, 14:11:04 »

Danke für eure Antworten.

mantic habe ich schon gesehen, das letzte mal wahrscheinlich vor 3 Monaten. Muss ich mir wohl nochmal genauer anschauen.
Zugegeben, bei mir Wachsen alle Haare in alle Richtungen, dass macht es recht schwer.

Dann werde ich mal m/q/g rasieren, mal schauen. Meine Erfahrung zeigt einfach, dass wenn ich im zweiten Durchgang gegen den Strich rasiere, und ich einen zweiten Zug mache ohne Schaum immernoch ein kratziges Geräusch zu hören ist. Sprich es hat noch Stoppeln. Kennt ihr das?
Es gibt doch so ein Typ auf Youtube der ganz schnell immer etwa 3 Züge macht an der selben Stelle. So müsste ich es auch machen, dass es richtig glatt wird (mit zwei Durchgängen).

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sordolax
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« Antworten #9 am: 16. April 2011, 20:30:20 »

Klar ich mache auch schonmal kurze Züge hintereinander, aber das darf man natürlich nicht übertreiben. Nach eden Durchgang wird sowieso neu eingeseift und das ich dann ggfs mit kurzen Zügen über die gleiche stelle gehe passiert sowieso nur im finalen durchgang. Wenn es zuviel ist, dann wird aber da auch nochmal stellenweise neuer schaum aufgetragen, einfach damit es besser gleitet.
Meine haut ist auch ein bißchen empfindlicher.
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Eisblut
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« Antworten #10 am: 16. April 2011, 22:03:14 »

Wenn ich zwei Durchgänge mache reicht es einfach nicht jede Stelle mit nur einem Zug glatt zu machen.
Wo ich es zb nie mit einem Zug glatt bekomme ist das Kinn. Egal wie ich die Haut spanne. Doch am Kinn hatte ich noch nie Probleme mit Rasurbrand oder so.

Mach doch statt einem Zug ruhig mal mehrere kurze, vor allem gegen den Strich funktioniert das besser als ein langer. Aber nicht übertreiben wie in dem Video - falls wir vom gleichen reden - und dabei noch mehr auf den Druck achten. Und ruhig öfter mal ausspülen. Vielleicht hast Du zu viele Stoppeln im Seifenspalt, vor allem wenn Du lange Züge bei einem Dreitagebart machst.
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topo
Neuling

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« Antworten #11 am: 17. April 2011, 19:27:58 »

In der Tat mache ich lieber lange Züge und spühle aber auch nicht sofort bei jedem 3cm Zug aus.

Wenn ich längere Züge mache habe ich einen gewissen Schwung, wo es dann viel besser gleitet als wenn ich wieder irgendwo anfange,  denn genau dann holpert es oder aber ich gebe zu viel Druck drauf.
Wenn ich zweimal über diesselbe Stelle rasiere dann spühle ich den Hobel lieber nicht aus, mit Schaum um die Klinge geht es besser finde ich. Ohne Schaum und die Klinge schon 4 Rasuren alt droht sofort der Rasurbrand.
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vsetko
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« Antworten #12 am: 17. April 2011, 19:53:45 »

Mir scheint, man könnte sein gesamtes Gesicht rasieren, ohne ein einziges Mal auszuspülen. Der Spalt zw. Klinge und Hobelunterkante ist groß genug. Normalerweise spült man vielleicht 6-8 Mal pro Durchgang aus, aber das v. a., damit das Schaum-Stoppel-Gemisch nicht runtertropft. Das heißt, ein zu seltenes Ausspülen ist sicher nicht schuld an einem unbefriedigenden Ergebnis.

Und zweitens merke ich an: lieber öfter mit wenig Druck über die selbe Stelle, als seltener und mit mehr Druck;

Aber grundsätzlich gilt: Je glatter die Haut sein soll, desto mehr muß sie bei der Rasur ertragen. Und nicht jede Haut verträgt ein wirklich glattes Ergebnis, ohne gereizt zu reagieren. Das hängt aber von den Genen und vom Alter ab.
« Letzte Änderung: 17. April 2011, 20:04:29 von vsetko » Gespeichert
topo
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« Antworten #13 am: 15. Mai 2011, 22:53:07 »

In der Tat klappt es nun einiges besser mit m/q/g. Zudem hielt ich den Hobel gezielt ein bisschen steiler, was den Widerstand nicht verringerte, das Resultat aber.

Probleme gibt es aber immer noch wenn ich mein Dreitagebart rasieren möchte. m/q geht gerade noch, aber mit dem Strich geht gar nix (vorallem Halsbereich). Es kommen viele einzelne Blutpunkte und es schmerzt leicht.
Da geht der Vier- und Fünftagebart um Welten besser. Mit weniger Druck kann ich kaum arbeiten, da sonst der Kontakt fehlt.. Zwinkernd


Mit dem 4- oder 5-Tagebart und mit genügend Zeit bringe ich nun meine gewünschte Rasur hin. Man kann es sicherlich noch optimieren aber das braucht glaube ich mehr Erfahrung..


Gruss
topo
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Archibald
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« Antworten #14 am: 16. Mai 2011, 06:00:00 »

Hallo,
Ich bin jetzt einen Monat beim Hobeln und lasse max. einen Tag Pause, sonst sehe ich sehr ungepflegt aus. Besonders am Kinn muss ich einen Zusatzdurchgang einlegen mit Einseifen, Ich höre nach drei Durchgängen noch, dass Haare weggehobene werden. Ich wasche zwar mein Gesicht vor der Rasur, aber Duschen oder so vorher ist nicht.
Ich rasiere mich auch lieber jeden Tag, weil dann übersehende Stoppeln am nächsten Tag gekillt werden.

Grüße Archi
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