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Autor Thema: Pinselknoten einkleben  (Gelesen 41907 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Onkel Hannes
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« Antworten #60 am: 03. September 2018, 10:13:42 »

Das wirst schon aushalten, Kleber mit verdunstendem Lösungsmittel (Pattex z.B.) sind auch nicht besser. Falls Du wirklich Bedenken hast, die drei Minuten, die das dauert mit anrühren, reinstreichen, einkleben und ausrichten, die kann man schon mal raus gehen, wo auch immer.

Möglicherweise wäre Heißkleber auch einen Versuch wert? Hier gibt es durchaus hochwertige bzw. feste, und eigentlich sollten denen die Temperaturen, die wir unseren Pinseln antun, noch nichts ausmachen. Falls der Heißkleber nur an die Unterseite des Knotens, also an den ausgehärteten Kleber und nicht an die Borsten, sowie an den Griff kommt, sollte man ihn bei einem Fehlschlagen (=Knoten wackelt oder fällt raus) auch wieder mechanisch entfernen können.
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Marverel
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« Antworten #61 am: 03. September 2018, 10:20:33 »

Ich verklebe Pinselknoten auch schon mal in der Küche, ohne jeden Schutz ...  Dauert ja tatsächlich nur ein paar Minuten und man macht das nicht jeden Tag. Hätte ich beruflich und dauernd mit dem Zeug zu tun, würde ich natürlich auch nicht ohne Schutzkleidung damit arbeiten wollen. Werkstatt bei offenem Fenster sollte also okay sein - oder halt am Gartentisch.

Ich benutze auch wesentlich weniger von dem Kleber, als harrahalmes beschrieben hat. Zum Einkleben eines Knotens vielleicht ne Menge vom Volumen zweier Erbsen (eher weniger). Ich bestreiche dünn den Boden und die Seitenwände des Grifflochs (aber cuh nicht bis ganz oben), das reicht. Wenn Kleber beim Einsetzen des Knotens oben rausquillt, war es schon zu viel.
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« Antworten #62 am: 03. September 2018, 10:38:37 »

Danke für den Input ! Ich denk auch, dass ich eher weniger nehmen möchte. Heißklebepistole wäre tatsächlich auch vorhanden und direkt nutzbar, während ich Locktait oder Endfest erst kaufen müsste..
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Onkel Hannes
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« Antworten #63 am: 03. September 2018, 11:03:08 »

Da es mehrere Stränge zum selben Thema gibt, und die gerade aktuelle Diskussion in einem anderen Thema, führe ich das alles hier unter diesem Titel zusammen.
Hannes, Mod-Team
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« Antworten #64 am: 29. Oktober 2018, 19:05:44 »

Geklebt ist er noch nicht - und auch nicht geschmirgelt:



Denn der Holzwurm mag Buche:



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Oberloser
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« Antworten #65 am: 30. Oktober 2018, 11:12:18 »

Hi  Smiley und sorry, ich habe Deine Anfrage erst jetzt gelesen.

Ich besitze keinerlei Erfahrung mit Heißkleber und kann nicht sagen, wie er auf jahrelangen Kontakt mit Seifenlauge reagiert, von daher würde ich Dir auch zu Uhu Endfest 300 raten, weil meine Vintage Pinsel seit Jahren problemlos damit im Einsatz sind.

Der Geruch beim mischen der beiden Komponenten ist in der winzigen Menge marginal und imho auch bei einer Verarbeitung im Zimmer unbedenklich. Du solltest aber wirklich sparsam mit dem Kleber umgehen, denn bei allzu großzügiger Verwendung besitzt er die fatale Eigenschaft, vom Griff in den Knoten aufzusteigen, dann ist mehrfaches Tupfen mit Q-Tips o.ä. angesagt.
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« Antworten #66 am: 30. Oktober 2018, 13:29:15 »

Hallo Oberloser,
danke für Deine Nachricht! Angesichts des Umstandes, dass sich ein Holzwurmloch aufgetan hat, weiß ich nicht, ob ich diesen Erstversuch kleben, oder unter "Prototyp" verbuchen soll... Vermutlich könnte man das Loch irgendwie spachteln, aber dann müsste ich den Griff ja auch lackieren. Natur + Öl, wie ich vorhatte, ginge dann nicht mehr.
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Observer
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« Antworten #67 am: 30. Oktober 2018, 14:49:17 »

Naja, du könntest den Griff einfach mal in den Backofen schmeißen und ca. 1 Stunde bei 100 °C "backen" um den Holzwurm zu erledigen. Haben wir z.B. bei einem alten Flachsschwert gemacht. Hat wunderbar funktioniert wobei man sagen muss, daß in dem Fall die Löcher nicht störend waren, weil es letztlich ein Gebrauchsgegenstand ist, der nicht schön sein muss (und es auch nie war).

Das Loch könntest du mit Holzfüller oder sowas in der Art, oder ganz einfach mit einer Mischung aus Sägemehl und Leim verfüllen. Funktioniert ganz gut. Aber drüber lackieren würdest du vermutlich müssen... Läuft letztlich darauf hinaus, wie sehr du an dem Griff hängst.
Achso, ich würde von Heißkleber eher abraten. Der ist zwar für vielerlei Dinge praktisch, aber ich glaube nicht, daß das lange halten würde. Lieber nen 2-Komponenten Kleber.
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Onkel Hannes
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« Antworten #68 am: 30. Oktober 2018, 15:12:02 »

Hallo Oberloser,
danke für Deine Nachricht! Angesichts des Umstandes, dass sich ein Holzwurmloch aufgetan hat, weiß ich nicht, ob ich diesen Erstversuch kleben, oder unter "Prototyp" verbuchen soll... Vermutlich könnte man das Loch irgendwie spachteln, aber dann müsste ich den Griff ja auch lackieren. Natur + Öl, wie ich vorhatte, ginge dann nicht mehr.

Man könnte einen Dübel bzw. Stopfen aus gleichem Material einbringen. Fraglich aber, ob das den Aufwand wert ist.
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Oberloser
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« Antworten #69 am: 30. Oktober 2018, 15:27:05 »

snip...... ein Holzwurmloch aufgetan hat, weiß ich nicht,..snip

Ein Holzwurmloch ist Natur pur  Smiley und würde mich jetzt nicht sonderlich stören. Wie Observer schon schreibt, würde ich den bei der Feinarbeit entstehenden Schleifstaub mit einem kleinen Tropfen Öl vermischen und das winzige Loch mit einem Zahnstocher verfüllen. Das Holz dunkelt nach dem Auftrag von Öl - ich verwende Danish Oil und bin sehr zufrieden damit - noch entsprechend nach und dann solltest Du kaum noch etwas davon sehen.
Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren, weil probieren immer über studieren geht und Du letztlich auch Erfahrungen beim polieren und dem restlichen Finish sammelst.
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« Antworten #70 am: 30. Oktober 2018, 17:41:16 »

Danke für die zahlreichen Antworten  Daumen hoch

ich vermute, dass ein Tröpfchen Öl mit etwas Schleifstaub nicht halten wird. Ich denke, das Löchlein mit präparierten zahnstochern zu stopfen, dürfte eher gehen, eventuell auch verkleben.

Als Imprägnierung dachte ich an Leinöl, dieses könnte gut einziehen. Erst danach würde ich verkleben.
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Oberloser
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« Antworten #71 am: 31. Oktober 2018, 10:01:46 »

snip....ich vermute, dass ein Tröpfchen Öl mit etwas Schleifstaub nicht halten wird.snip

Beim Danish Oil würde es definitiv halten, es wird richtig hart und bildet einen dünnen, lackähnlichen Film auf dem Holz. Beim (sicherlich stabileren) Zahnstocher läufst du Gefahr, dass dessen Holz nach dem Ölauftrag unterschiedlich zur Umgebung nachdunkelt. Aber letztlich wäre mir das auch egal, dadurch erhälst du ein unverwechselbares Unikat mit einem hohen Wiedererkennungswert auf Fotos!  Cool Zwinkernd
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« Antworten #72 am: 31. Oktober 2018, 18:46:32 »

Sicher, es ist ein Anfängerversuch ohne Drehbank. Lediglich das Loch habe ich mit der mir möglichen Präzision und unter Holzrauchschwaden ausgebohrt. Es war gar nicht einfach, den Bohrer halbwegs zentriert einzuspannen.
Und danke, nach Lektüre des Sicherheitsdatenblatts eines Danish Oil möchte ich es lieber mit mechanischem Stopfen probieren, auch auf die Gefahr hin, dass der Griff nicht so lange hält.
Wäre denn Leinöl überhaupt als Imprägnierung geeignet?
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Das Bild gibt meinen Typ wieder.


« Antworten #73 am: 31. Oktober 2018, 19:41:55 »

In der Werkstatt nehme ich eine Paste aus Sägemehl oder Schleifstaub (ausgefegte Werkstatt Zwinkernd) mit Holzleim zum pfuschen, wenn irgendwo ein Spalt oder Loch zu kaschieren ist. Das ist besser, als irgendein Holzspachtel. Für dein Holzwurmloch sollte das auch funktionieren.
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« Antworten #74 am: 01. November 2018, 13:35:32 »

Danke, mit den Streichhölzern und dem Leim habe ich nun was, das ich probieren kann!  Daumen hoch Neulich habe ich übrigens eine Möbelreparatur statt mit fertigem Holzleim mit heiß angerührter Gelatine (Knochenleim) gemacht, das funktioniert wunderbar  Daumen hoch Man muss halt sehr schnell arbeiten, da das Zeug super schnell abbindet. Und fürs Nasse oder außen ist es nicht geeignet.
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