gut-rasiert
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Autor Thema: Pinselknoten einkleben  (Gelesen 41909 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
titanus
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« Antworten #45 am: 22. Januar 2015, 20:17:21 »

2K Klebersoll ja im 0,mm-Bereich verwandt werden. Ich würde es mit einem neuen Knoten beheben.
  Clemens

Was meinst du damit?
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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur
Doc Chaos
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Unter den Händen des "Angel of Route 66"...


« Antworten #46 am: 26. Januar 2015, 10:40:11 »

2K Klebersoll ja im 0,mm-Bereich verwandt werden. Ich würde es mit einem neuen Knoten beheben.
  Clemens

Was meinst du damit?


Einfach z.B. bei The Golden Nib (TGN) einen schönen neuen Silberspitz Knoten (z.B. "Grade A") bestellen (die haben unten einen schönen Kunstharz-Plug), alten Griff schön reinigen, ggf. etwas aufpolieren, neuen Knoten mit Silikon oder 2K-Kleber einkleben, glücklich sein!  Zwinkernd Daumen hoch  
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Shave his belly with a rusty razor,
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baknip
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« Antworten #47 am: 26. Januar 2015, 11:26:11 »

Einfach z.B. bei The Golden Nib (TGN) einen schönen neuen Silberspitz Knoten (z.B. "Grade A") bestellen (die haben unten einen schönen Kunstharz-Plug), alten Griff schön reinigen, ggf. etwas aufpolieren, neuen Knoten mit Silikon oder 2K-Kleber einkleben, glücklich sein!  Zwinkernd Daumen hoch  

Der Besatz auf dem Foto oben sieht doch hervorragend aus. Schade drum, den ohne Grund zu tauschen, nur weil sich der Knoten aus dem Griff gelöst hat. Ich würde ihn wie oben empfohlen mit einem Zweikomponentenkelbstoff wieder einsetzen. Nur dann hat der Threadersteller wirklich einen Pinsel aus den angesprochenen Opas Zeiten.

Knoten von Shavemac sehen genau wie auf dem Foto oben aus, haben also auch keinen außen umfließenden Kunstharzsockel.
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Freies Ausspucken verboten
Mlllan
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« Antworten #48 am: 26. Januar 2015, 19:55:45 »

@baknip: Ja damit Stimm ich dir zu, dass ich lieber den ganzen Pinsel erhalten möchte. Wenn ich den Knoten austausche (und die Haare fühlen sich echt immer noch super an), dann ist die Seele vom Utensil meiner Meinung nach auch verschwunden. Dann kann ich mir auch gleich nen ganzen neuen kaufen.
Meine 2. Frage ist leider jedoch bis jetzt unbeantwortet geblieben:
Da sich jedoch einige Haare aus der "Wicklung" lösen wollte ich noch fragen, wie ich da am besten vorgehen soll?

grüße
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Bengall Reynolds
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« Antworten #49 am: 27. Januar 2015, 00:43:54 »

Das ist ein etwas schwieriges Unterfangen, da sich der Klebstoff bis ins Innere des Haarknotens verteilen müsste.
Rein theortisch: der Klebstoff müsste dünnflüssig sein, der Knoten in eine ausreichende Menge davon hineingestellt werden und dann lange genug stehen gelassen werden, um das sich der Knoten am unteren Ende ausreichend vollsaugen kann.
Das Risiko hierbei ist allerdings, dass sich der Knoten evtl. zu stark voll saugt und der Kleber zu hoch im inneren des Knotens aufsteigt?
Dann hättest Du im schlimmsten Fall so einen Klebepfropf im Inneren des Pinsels.
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Mlllan
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« Antworten #50 am: 27. Januar 2015, 21:06:10 »

Ok, dann werde ich das so ausprobieren und meine Erfahrung danach mal teilen. =)
Bis zur Restaurierung hab ich mir mal nen Silver Tip Fibre von Mühle besorgt um mal nen Synthie zu testen.
grüße

PS: Danke an alle für eure Ratschläge
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« Antworten #51 am: 31. August 2018, 18:01:55 »

Hallo, mich würde auch eine Info zu geeignetem Kleber interessieren. Mir ist es gelungen, eine Mühle Silberspitze aus einem Harzgriff schadfrei zu entfernen, nun würde ich gern aus einem Stück Kirsch- oder Rebholz einen Griff basteln (sägen, hobeln und dann schleifen) sowie Loch für Pinselknoten vorbohren, weiß aber nicht, womit ich kleben könnte...

PS: nun habe ich doch was gefunden, 2K Kleber. Ist das ein Kaltpolymerisat Acryl oder was gibt es noch? Wäre über Anregungen von erfahrenem Pinselbauer oder Hobbyisten dankbar!
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« Antworten #52 am: 01. September 2018, 12:59:04 »

Keine Pinselbauer hier, die einem Wochenend-Bastler einen Hinweis geben könnten?
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harrahalmes
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Freude schöner Telefunken Töchter aus Silizium


« Antworten #53 am: 01. September 2018, 13:24:55 »

Loctite 9450. 2K-Epoxy, zähflüssig und standfest.
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Hab ich einen Durscht... Ich könnt a halbe Sau ess, so müd bin ich.
Marverel
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If everything else has failed, read the manual


« Antworten #54 am: 01. September 2018, 16:16:05 »

Ich benutze Uhu plus endfest (einfach nur eine andere Art von 2-Komponenten-Epoxy). Funktioniert wunderbar  Daumen hoch
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« Antworten #55 am: 02. September 2018, 11:19:08 »

Vielen Dank! Holzgriff auf Größe des Knotenhalters aufbohren und einfach einkleben - oder macht ihr sowas wie nen Unterschnitt?
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harrahalmes
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Freude schöner Telefunken Töchter aus Silizium


« Antworten #56 am: 02. September 2018, 16:10:17 »

Ein bißchen größer bohren (ca. 1-2mm), der Kleber braucht Platz. Falls Du zuviel Kleber erwischt hast würde der Überschuss durch einen zu kleinen Spalt regelrecht herausschießen.
Hinterschnitt ist nicht nötig, das Holz ist rauh genug.
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« Antworten #57 am: 02. September 2018, 19:05:12 »

Danke! Wenn ich das Loch gebohrt habe, sehr sparsam Kleber rein und dann den Knoten einsetzen?
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harrahalmes
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Freude schöner Telefunken Töchter aus Silizium


« Antworten #58 am: 02. September 2018, 20:18:58 »

Ja, so ähnlich.
Zuerst die Pinselhaare vor dem Kleber schützen (Plastiktüte und Kabelbinder), die unteren ca. 5mm aber freilassen.
Ich würde mit Kleberüberschuß arbeiten, dann weißt Du dass der Knoten komplett umschlossen ist. Klebermenge ist blöd zu definieren, ich würd die Bohrung mal gut halbvoll machen. Dann den vorbereiteten Knoten "einschrauben" und alles was rausquillt so abwischen dass möglichst wenig in die Haare kommt. Wenn nichts rausquillt war's zuwenig Kleber.
Du kannst aber auch einen gleichmäßigen Wulst am Knoten stehenlassen und den dann, wenn der Bapp etwas angezogen hat, mit einem spiritusbenetztem Plastikspatel hinmodellieren. Ziel der Aktion ist dass sich keine Hohlräume bzw. Luftblasen bilden in denen sich Wasser sammeln kann.
Kannst ja mal mit nem Weinkorken und einem Stück Restholz oder sowas üben.

Ach ja, Epoxykleber stinken bestialisch und sind im Rohzustand nicht gerade gesund. Am Besten draußen arbeiten und auch draußen aushärten lassen. Augen-, Mund- und Handschutz nicht vergessen. Einweglatexhandschuhe sind nur bedingt geeignet, aber besser als nichts.
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« Antworten #59 am: 03. September 2018, 09:55:32 »

Danke! Naja, vielleicht sollte ich davon absehen, sowas offenbar Gefährliches zu verarbeiten, meine Lunge ist eh nicht grade so gut dran... Das scheint ja schon was ziemlich Gefährliches zu sein, bei den Schutzmaßnahmen. Ich dachte eigentlich, das in meiner Werkstatt bei offenem Fenster zu machen...
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