gut-rasiert
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Autor Thema: Wilkinson Empire, oder wie man sich das Leben unnötig schwer machen kann.  (Gelesen 13054 mal)
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« am: 26. Februar 2011, 16:12:09 »

Es ist schon etwas besonderes wenn man sich heute noch SE rasiert finde ich, es gibt kaum mehr Klingen (zumindest in Deutschland), man konfrontiert bei der Frage nach guten Rasierern oft andere Rasurfreunde mit Namen und Marken die gerne auch mal einem Hollywood Film entsprungen sein könnten und man hat nur die Hälfte an Rasurspass als an einer DE Klinge.
Nun ja, da ich nun einen Großteil der gängigsten SE-Rasierer ausprobiert hatte hielt ich in der Bucht Ausschau nach etwas aussergewöhnlicherem in niedriger Preisklasse, wodurch Mulcuto, Henckels und die GEM Leathercatcher schonmal wegfielen. Ich landete bei einem recht exotisch aussehenden  Wilkinson Empire und dachte, jo, den Valet kennste schon einsacken für den Preis.
Nun klingelt es vorhin an der Tür und der Rasierer kommt, der Zustand des Kästchens, naja, es sieht so aus als hätte das Kästchen zusammen mit dem letzten Besitzer die vergangenen Jahrzehnte im Graben verbracht, ebenso wie der Riemen, der noch nichtmals mehr als Fensterdichtung taugen dürften, Gott sei Dank ist der Rasierer relativ gut erhalten.
Er sieht recht schick aus, wenn auch naja, für die 30er/40er Jahre deutlich antiquiert und technisch veraltet.
Ich denke mir nun, guck ich mir mal die Klinge an, gewohnt schaue ich wie beim Autostrop nach einem Lösehebel,-schalter o.ä. und, ich finde keinen.
Nach 10min wollte ich es fast aufgeben, habe dann aber dann doch gegoogelt und siehe da, fast wie bei Mike Krügers "Der Nippel" hätte es doch nicht einfacher sein könnne, als erstes Griffendstück drehen, dann Klingenarretierschraube rausdrehen, dann den Schiebekasten an welchem sich die vorderen Klingenhalter und der Rollenförmige Schaumkamm befinden nach durch Druck auf die Arretierschraube nach vorne drücken und den Rasierkopf dabei auch wieder durch Druck auf die Arretierschraube nach oben drücken und TADA, Klinge liegt frei.
Naja hab ich gedacht, das ist ja noch nicht sooo schlimm, es wurde mir zwar schlagartig klar weswegen Valet, Gillette und GEM in UK den Markt zu der Zeit beherrscht haben aber es sollte noch deutlicher werden warum.
Erinnere ich mich an meinen ersten Valet, ein VC1 Can, da musste die Klingen seitlich eingeschoben werden, nicht ganz ungefährlich, zumal ich Feather Klingen benutze die echt höllisch scharf sind, Valet änderte dieses System aber schon 1924 auf einen Aufklappmechanismus. Nun habe ich mir das mal beim Wilkinson angeguckt und war echt schockiert, Klinge seitlich rausschieben wäre noch OK gewesen aber die Keilklinge ist einfach von Vorne (!) in den Halter geklippst und das noch äusserst stramm, beim Einlegen oder Einpressen neuer Klingen lebensgefährlich und weiter entfernt von der Bezeichnung Safety Razor als bei allen anderen Rasierern die ich kenne.
Bilder folgen heute Abend noch, vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung mit diesem Teil, ich würd mich sehr freuen wenn noch jemand anderes vielleicht Erfahrung mit diesem Rasierer gemacht hat.
Grüße, Helge

Nachtrag:
Aber eine Sache muss man ihm zumindest lassen, er ist angenehm schwer und man kann den Klingenspalt stufenlos verstellen.








« Letzte Änderung: 10. Februar 2015, 23:34:20 von Rockabillyhelge » Gespeichert

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kimeter
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« Antworten #1 am: 26. Februar 2011, 18:49:20 »

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« Letzte Änderung: 26. Februar 2011, 19:00:27 von kimeter » Gespeichert
Onkel Hannes
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« Antworten #2 am: 26. Februar 2011, 19:09:22 »

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Zwinkernd

Super Bilder, schöner Bericht! Macht echt was her, das Teil.
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baknip
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« Antworten #3 am: 26. Februar 2011, 19:45:20 »

Den Wilkinson Empire gibt es wie den Valet Autostrop in zig verschiedenen Ausführungen. Ich hatte mehrere weniger gut erhaltene Exemplare in einer Holzschatulle, bei denen man die Klingen in mit der Hand in einen Klingenhalter einschieben musste. Das könnten dem oben beschriebenen Verfahren entsprechen. Diese Exemplare habe ich vor Jahren abgegeben, deshalb kann ich keine Bilder anbieten.

Das Foto unten zeigt zwei modernere Versionen des Wilkinson Empire. Bei beiden sitzt jede der sieben Klingen in einem eigenen Klingenhalter. Dieser wird über einen Drehmechanismus in den Rasierkopf eingeklinkt (im Bild rot markiert). Dort wird er von zwei versenkbaren Kugeln an seiner Position gehalten. Hat man den Dreh raus, ist das sehr schnell durchzuführen und im Hinblick auf mögliche Verletzungen nicht wirklich riskanter als ein Kingenwechsel bei neueren Single-Edge- oder Double-Edge-Klingenrasiern.

Ich hatte übrigens mit keinem meiner Wilkinson-Empire-Modelle eine befriedigende Rasur, bin von der Mechanik jedoch nach wie vor fasziniert.

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Freies Ausspucken verboten
Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #4 am: 26. Februar 2011, 19:52:50 »

Der Mechanismus auf den Bildern ist identisch zu dem der Empire 7 Days Rasierer, das ist auch wirklich relativ einfach,
habe ja bei meinem Modell nun auch herausgefunden wies vernünftig funktioniert und muss sagen, es ist bei weitem nicht so
riskant wie zuerst vermutet.
Was den Valet angeht, ausser bei den Einschiebemodellen (VB Modelle) ist es nirgens wirklich riskant finde ich.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #5 am: 19. April 2011, 23:33:28 »

Nachträgliche Anmerkung:
Jap, so langsam denke ich mir eine falschenTitel gewählt zu haben, klar, die alten Wilkinsons sind schon technsich aufwändig aber
es hat auch ungeahnte Vorteile wie die folgenden Bilder zeigen sollen.
Der auf dem ersten Bild sichtbare Wilkinson Empire W12 erreichte mich heute und ich war vor allem wegen der einen (!!!) Originalverpackten
Klinge wegen aus dem Häuschen, leider wurde ich jäh enttäuscht wie auf Bild drei sichtbar, der gesammte Hobelkopf war verbogen und das
wunderbare Selbstschärfen mittels Lederriemen nicht möglich.
Jetzt kommt der Punkt der so praktisch ist, der Empire lässt sich fast vollständig zerlegen (Bild 2) und daher konnte ich den Hobelkopf auch
wieder richten (mit Abstrichen bei der Verchromung aber wenigstens funzt er wieder).
Also von mir heute beide Daumen hoch für den mechanisch anspruchsvollen, aber dafür komfortabel reparierbaren Wilkinson SE.



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henning
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« Antworten #6 am: 20. April 2011, 04:04:21 »

Selbstschärfen mit Riemen ist auch im intakten Zustand nicht möglich, sondern lediglich ein abziehen, also ein Erhalten der schon vorhandenen Schärfe bis zum gewissen Grad.
Einen Valet habe ich hier vor längerer Zeit mal erklärt, wobei auch eine Anleitung abgebildet ist:

Der zweite Hobel, den ich zeigen möchte, hat ein anderes "Autostrop" - Prinzip und heißt auch so, nämlich Valet - Autostrop. Die Firma Valet ist recht alt und gehörte ziemlich früh zu Gillette. Den Autostrop - Kopf der Hobel gab es in mehreren Variationen, wie man auch gleich sehen wird. Denn der Hobelkopf in der Beschreibung ist ein anderer wie der real vorliegende.
Das Set kommt komplett mit Etui, Hobel, Klingenpäckchen, gebrauchten Klingen und einer Beschreibung. Der Abziehriemen befindet sich in einer defekten Pappschachtel. der Hobel wirkt schon ziemlich angeschabt und hat eine beeindruckende Mechanik, die etwa der des Wilkinson Emmpire entspricht:














Drückt man unter dem Kopf den Hebel nach oben, läßt sich die Klingenhalterung nach oben klappen:






Die nun freiliegende Klinge entfernt man, indem man seitlich zwei Bügel wegklappt:






Im Klingendöschen befanden sich mehrere, wohl gebrauchte Valet Klingen und solche eines anderen Herstellers. Die Klingen sind nicht kompatibel mit den sonst üblichen Single Edge:




Die Anleitung ist reich bebildert und gibt so keine Rätsel auf:








Den Riemen kann man also nach Anleitung leicht einlegen und verwenden, wobei sich die Aufhängeschlaufe, bzw. deren Halterung, leider in Grünspan auflöste:










Führt man nun den Hobel nun hin und her, wird jeweils die Klinge umgelegt und gegen das Leder gedrückt, womit man dann wunderbar abziehen kann:




Danach klappt man die Klinge nach vorne, drückt den Hebel wieder herunter und kann sich rasieren:




Den Valet hatte ich mir zugelegt, weil ich den Riemen wollte, der nämlich auch in den Abzieher des Ever-Ready paßt, den ich neulich vorstellte:




Anders als beim Valet, hat man hier einen separaten Abzieher, der dann aber exakt so wie der Valet arbeitet:






Ist das ein schönes Set:


Ciao



Hier mein damaliger Wilkinson:

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.msg8835.html#msg8835

https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,8.msg105454/topicseen.html#msg105454

Ohne Abziehriemen, aber mit anderer Schärf-/Abziehapparatur und deutlich imposanter war mein Mulcuto Wochenset:

Hallo

Nach längerer Zeit kann ich nochmal etwas wirklich außergewöhnliches beisteuern. Vor einigen Tagen schrieb mich ein sehr netter Herr aus München per Email an. Er hätte einen Mulcuto Hobel im Keller gefunden und sei durch Recherche darüber auf meine Website gestoßen. Nun wolle er sich über den Hobel kundig machen und bot ihn mir zum Erwerb an. Wobei Erwerb übertrieben ist, denn ich sollte ihn bei Gefallen für das Porto und eine Flasche Wein bekommen. Da ich von Wein nun wirklich keine Ahnung habe, bot ich ihm an, den Hobel bei Gefallen für mein persönliches Limit für Mulcutos von 20,- inkl. Versand zu erwerben und erbat mir Fotos, die der nette Mensch mir schon angeboten hatte. Als die etwas unscharfen Fotos kamen sah ich einen sehr schönen Mulcuto im Art Deco Design, vor allem aber auch ein Abziehgerät und willigte in das Geschäft ein. Der korrekte Mann schrieb mir darauf, der Hobel würde stark müffeln und es war von Rost die Rede, ich solle ihn mir erst einmal anschauen und dann entscheiden ob er mir wirklich das gebotene wert wäre.
Gestern holte mein Bruder dann das Paket bei der Post und ich bekam einen wunderschönen Mulcuto Keilklingenhobel mit komplettem Wochensatz an Keilklingen und dem Abziehgerät, zusammen im fast perfekt erhaltenen großen Etui.

Der Hobel muß zu seiner Zeit ein kleines Vermögen gekostet haben, denn alles spricht für eine Luxusausführung. Durch das Art Deco Design des Griffes kann man ihn auf die 20'er bis 40'er Jahre datieren, wobei ich eher die untere Grenze annehme, denn diese Hobel waren in den 40'ern dann doch arg veraltet. Alles ist komplett und gebraucht, aber sehr gut erhalten. Da die Klingen verschiedene Einprägungen haben, gehe ich davon aus, daß schon damals welche nachgekauft wurden. Der Hobel selbst ist zu großen teilen aus Aluminium hergestellt worden und ungewöhnlich leicht, vor allem im Vergleich zum zeitgenössischen Konkurrenten Henckels Rapide oder auch zu Schwestermodellen von Mulcuto selbst.
Die Fotos zeigen den Hobel so wie ich ihn bekam, also noch ungereinigt! Auf den Klingen befindet sich lediglich verharztes Öl.













Der Klingensatz mit eingeprägten Wochentagen:


Schönes Detail, Sonnabend statt Samstag:


Der schöne Hobel im Art Deko Design:










Wenn man den Bügel eindrückt, kann man eine der Klingen einlegen:








An den Stellschrauben mit Arretiermuttern, kann man den Abstand zur Hobelkante einstellen:


Hier sieht man, wie die Klingen von Nuten auf der Unterseite im Hobel seitlich fixiert werden:


Die Nuten auf der Klingenunterseite und der Schutzschuh aus Blech:




Das Abziehgerät hat übrigens zwei Seiten am Holzblock, eine dunkle und eine hellere, wobei beide etwas mitgenommen sind. Ich habe nur die hellere Seite mitfotografiert. Man sieht, wie man die Klinge einsetzt, fixiert und durch hin und herziehen eines Griffes abledern kann. Natürlich könnte man auch einen Abziehgriff anderer Mulcutos oder ähnlicher Hobel verwenden:












Jedenfalls danke ich dem netten Herrn für das schöne Stück Rasurgeschichte und werde mal sehen, ob mir jemand wenigstens zwei klingen schärfen kann. Vielleicht Harry als Demonstration an seinem Grilltag Grinsend.

Ciao

Ciao
« Letzte Änderung: 20. April 2011, 04:09:15 von henning » Gespeichert
Pepe
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« Antworten #7 am: 20. April 2011, 07:50:42 »

@ henning:  Räääspääääkt !!  um kurz nach 5 Uhr solche Beiträge schreiben...das hat was  Cool
Interessante Rasurgerätschaften sehr gut in Szene gesetzt  Daumen hoch
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UbuRoy
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« Antworten #8 am: 20. April 2011, 08:00:01 »

Na, das sind ja mal interessante Gerätschaften. Bin allerdings heilfroh, das ich komplett aus der Messerecke stamme und diese für mich ultraumständliche Art der Rasurgerätschaft nicht verwende. Was für ein Riesen Aufriss und was für ein Pflegeaufwand bei diesen komplizierten Teilen...
Nee, nix für mich. Ich liebe das einfach Räumgerät. Aber trotzdem technisch faszinierend und schöne Bilder.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #9 am: 20. April 2011, 08:19:52 »

@Henning: Das war bei mir der kleine Fehlerteufel die Nacht, meinte natürlich auch abziehen.
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Lord Vader
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Dunkle Seite der Macht


« Antworten #10 am: 20. April 2011, 08:28:08 »

wow, tolle berichte, tolle bilder. habe auch einen wilkinson empire hier liegen, den ich allerdings bisher noch nicht genutzt habe.
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henning
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« Antworten #11 am: 20. April 2011, 14:35:59 »

Danke. Die Rasur mit solchen Teilen habe ich allerdings nie genossen. Double Edge oder gute Messer passen mir deutlich besser.

@ henning:  Räääspääääkt !!  um kurz nach 5 Uhr solche Beiträge schreiben...das hat was  Cool
Interessante Rasurgerätschaften sehr gut in Szene gesetzt  Daumen hoch

Das geht wenn man sein Netbook samt Internetstick mit zur Nachtschicht nimmt und dann auch noch eine Pause bekommt. Die Berichte sind ja alt und von mir selber zitiert, sie stammen aus "Zeigt her eure Hobel".

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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #12 am: 22. Juni 2011, 19:57:45 »

Eine weitere Version des Wilkinson Empire, die Version und das Set W.12,
das letzte klassische Keilklingenmodell von Wilkinson vor Einführung des Sticky.
Man sieht deutlich wie der Empire mit der Mode gehen musste obwohl er technisch in den 50ern schon total veraltet war.
Die Griffe der W.12er sind nicht mehr so verziert wie die seiner Vorgänger, allgemein geht die Ziselierung in die Richtung
der Ball End Techs, ebenso ist es kein Adjustable mehr und der Rollenkamm musste einer sehr einfach gehaltenen Schaumkante
weichen, insgesamt ergeben sich einige Ähnlichkeiten zu den letzten Modellen des Valet (VC4).
Das Prinzip des Self-Stropping-Razor wurde beibehalten, die Klinge auf die Art seiner Vorgänger getauscht.
Erwähnenswert ist die schwere Bakelitbox mit Metallgelenken in der er daher kommt, auch ein Tribut an die moderne Zeit.



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Zocker2104
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« Antworten #13 am: 10. Februar 2012, 23:32:12 »

Hallo

ich habe eben aufgrund der Optik und weil so ein 7 tage setz hobel durchaus praktisch sein kann diese Ebay auktion gewonnen

http://www.ebay.de/itm/140695997838?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649

ich rasiere mich momentan ausschließlich mit dem Messer und habe mir dieses Gerät für meine Reisen und für die Tage gekauft an denen ich etwas schneller rasieren muss

jetzt werfen sich mir im nachhinein ein paar fragen auf

1. muss ich diese Klingen schärfen wie Rasiermesser wenn ja wie halte ich den Winkel
2. wie verhält sich das mit den ledern ich habe nur die Lederriemen die man beim messer braucht
3. wie kann ich den Apperat säubern und restaurieren gibts dafür fachläute die mir helfen können?

entschuldigt bitte die off tropic aber ich habe auf die Schnelle nichts gefunden

daniel
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #14 am: 10. Februar 2012, 23:41:55 »

Moin Moin,
erstmal Glückwunsch, ein tolles Set zu einem hervorragenden Preis  Daumen hoch Smiley

Die Klingen sind ähnlich zu schärfen wie die eines Rasiermessers, wobei ich glaube das bzgl. des Winkels nur ein Experiment die Antwort geben kann, es gibt warscheinlich nur noch wenige Leute die wissen wie diese Minikeilklingen abzurichten sind.
Grundsätzlich verhält es sich beim ledern genauso wie beim Messer, da du einen Riemen dabei hast sollte es kein Problem sein, wobei du da gucken must in welchem Zustand der Riemen ist und ihn ggf. aufarbeiten musst.
Den Apparat musst du eigentlich gar nicht öffnen, solange nichts verbogen ist sollte er gut funtkionieren.
Sollte er wirklich auseinander genommer werden müssen so kannst du ganz einfach die Schrauben lösen und schon liegt er (siehe Photo am Anfang des Threads) vor dir, deine Version entspricht (abgesehen von der KLingenaufnahme) eben derjenigen die ich dort einmal auseinandergenommen hatte.

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