gut-rasiert
21. Juni 2018, 21:41:30 *
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Autor Thema: eine Schärfanleitung  (Gelesen 61839 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Senser
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Beiträge: 2.226


« Antworten #135 am: 29. Oktober 2017, 12:58:44 »

nochmal zum Mitschreiben:
Rücken verzogen, also im langen Weg krumm.
Resultat: beim Auflegen des Rückens und der Schneide auf eine plane Fläche liegen der Rücken und die Schneide auf einer Seite entweder mit den Enden oder nur mittig auf dem Stein. Keine kontrillierte Schneide zu erzeugen.
Steine, deren Kanten sauber gefast sind, hochkant stellen - Auflageflaäche ist so gering, daß der Verzug der Klinge keine Rolle mehr stpielt. Schärfen wie gewohnt, nur entsprechend mehr Schübe, weil ja die Schleiffläche kleiner ist.
Ist das denn so schwer zu verstehen?
Gruß
Senser
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Riddick
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Beiträge: 314


« Antworten #136 am: 12. Januar 2018, 13:55:26 »

Vielen Dank an Senser und all die anderen hier mit ihren bodenständigen Beschreibungen. Ich habe vorgestern zum ersten Mal ein Rasiermesser geschärft und dank Euch ging das auf Anhieb völlig problemlos von statten.

Um anderen Mut zu machen, hier ein kleiner Erfahrungsbericht:
....
Zwei Sachen sind bei mir hängen geblieben:

- Sensers Aussage, dass die Hauptarbeit auf dem 1000er gemacht wird und der Rest nur polieren ist.
- Diverse Kommentare von Leuten, die schrieben, dass "viele Wege nach Rom" führen.
... Nach dem lesen der ganzen Diskussionen darüber, ob es sinnvoll ist, den Rücken abzukleben oder nicht und ob das die Steine verklebt oder nicht, dachte ich, ich versuche es einfach mal. Also wurde der Rücken mit normalem Isolierband abgeklebt und ab ging es auf den 1000er Naniwa SS....
Mag sein, dass man mit jahrelanger Erfahrung noch ganz andere Schärfen hin bekommt, aber ich kann nur sagen: Für mich war das so schon mal ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.

Vielen Dank nochmal für eure praxisorientierten Hinweise, die mir die Zuversicht gegeben haben, dass man auch als Normal-Mensch einfach mal anfangen kann.

Der einzige Tip, den ich als Anfänger anderen Anfängern vielleicht geben könnte, ist: Vergesst die Uhr. Ich habe für mich gleich zu Anfang gemerkt, dass es ein Fehler wäre, schnell fertig werden zu wollen. Aufmerksam sein und sich auf Material und Werkzeug einzulassen und dem Bewegungsablauf nachzuspüren, scheint mir der Schlüssel zu sein.

Scharf wird das Messer dann von ganz alleine.

Ich habe mir zu Weihnachten auch ne Schärfausrüstung (Naniwa-Kombi-Set NRF-Shop) gekauft und so ziemlich die gleichen Erfahrungen wie lubob gemacht. Mann sollte sich erst etwas einlesen, fragen und letztlich einfach üben, üben, üben Smiley... Ist wie bei der Messerrasur halt auch, man(n) muss üben und sich auch Zeit lassen... Vieles benötigt einfach Zeit/Übung... Lächelnd
Also nochmal vielen Dank an alle Schärfer die hier Ihre Erfahrungen + Ratschläge mit einbringen: Es wird gelesen und gestestet/versucht umzusetzen  Grinsend Daumen hoch



 
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John F. Kennedy
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