gut-rasiert
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Autor Thema: Wehrmacht Hobel !  (Gelesen 9010 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Saubaer
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Cheerio!


« Antworten #15 am: 21. Dezember 2010, 22:24:29 »

Die Dinger tauchen immer wieder im Ebay auf, teils mit unterschiedlichen Griffen. Hab mich auch schon dran versucht was darüber zu erfahren. Da gibt es ein paar Fakten/Überlegungen:

-Rasierer wurden in jeder Armee ausgegeben
-Beim Bund erhielt ich ebenfalls einen Rasierer als Begrüssungsgeschenk, einen Gillette Sensor Excel und der hatte auch keine Versorgungsnummer o.ä.
-Alu war im WW2 sehr wertvoll und teuer, es wurde alles für die Rüstung verwendet, nicht für Rasierer
-Wenn gab es Rasierer aus Bakelit
-Nahezu alle Soldaten hatten, wenn,  wohl ihre eigene privat angeschaffte Ausrüstung (Rasierzeug)
-Die Wehrmacht benutzte Abnahmestempel (WA-Stempel) usw., sogar für Feuerzeuge

Die angebotenen Rasier habe ich im Ebay schon mit und ohne diese Stempel gesehen, u.a. auch verpackt in klarer Folie
Meine Vermutung ist das die evtl. bei Gillette hergestellt wurden oder dem Lizenznehmer Rotbart, der Kopf hat die typische Gillette Aufnahme. Gillette hatte damals schon ein Werk in Berlin, wie heute auch.

Mein Fazit: Wenn, ist das evtl. eine Art Notproduktion nach dem Krieg, da gab es ja massig Zeug für den tägl. Bedarf der neu und in grossen Massen beschafft werden musste. Und die Rasierer sehen in der Tat sehr billig aus.
Genauso gut könnte das aber auch eine billige Gillette Kopie aus China sein.  Huch
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Wo wir sind ist vorn. Wenn wir hinten sind, ist hinten vorn! (unbekannt)
Elbe
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« Antworten #16 am: 21. Dezember 2010, 23:01:13 »

O.K. der Hobel hat garnix mehr ,ausser das Sprüchle : Wehrmacht Eigentum

Wer jetzt noch der deutschen Sprache mächtig ist, wird den Fehler schnell finden!
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Saubaer
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Cheerio!


« Antworten #17 am: 21. Dezember 2010, 23:19:27 »

Weil das "Wehrmacht" vorangestellt wurde? Finde die Schreibweise gar nicht so ungewöhnlich.
Auf den Filzdecken beim Bund stand auch drauf "Bund Eigentum"  Oder auch bei Erstzteilen usw.
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oldtimer70
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« Antworten #18 am: 21. Dezember 2010, 23:30:20 »


In meinem Bekanntenkreis gibt es noch ein paar Angehörige der ehemaligen Wehrmacht. Davon konnte ich bisher 3 Personen bezüglich der Rasierhobel befragen.
Nach deren Erinnerungen wurden nur Rasierseife und Rasierklingen an die Soldaten ausgegeben. Rasierpinsel und Hobel waren Privateigentum der Soldaten.

oldtimer70
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mrkay
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« Antworten #19 am: 22. Dezember 2010, 00:05:36 »

O.K. der Hobel hat garnix mehr ,ausser das Sprüchle : Wehrmacht Eigentum

Wer jetzt noch der deutschen Sprache mächtig ist, wird den Fehler schnell finden!

Genau !!!!
Gib mal unter Google : "Wehrmacht Eigentum" ein , da kommt so Einiges !!! Zwinkernd
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Rigeback
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« Antworten #20 am: 22. Dezember 2010, 09:40:04 »

@ mrkay : schau mal in der Polen-Bucht,da gibt es jede Menge schmutzige alte Wehrmachthobel. Ob die nun Echt sind ,weiß ich aber leider auch nicht.
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Elbe
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« Antworten #21 am: 22. Dezember 2010, 09:47:15 »

O.K. der Hobel hat garnix mehr ,ausser das Sprüchle : Wehrmacht Eigentum

Wer jetzt noch der deutschen Sprache mächtig ist, wird den Fehler schnell finden!

Genau !!!!
Gib mal unter Google : "Wehrmacht Eigentum" ein , da kommt so Einiges !!! Zwinkernd

Und? Google mal nach Standart oder Maschiene, da kommt auch so Einiges. Ist aber trotzdem falsch.
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Rockabillyhelge
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NOS-Hunter, aka. Jäger des verlorenen Schatzes


« Antworten #22 am: 07. Juni 2011, 19:43:43 »

Soweit ich weis gab es in den 30ern übers Reichszeugamt Hobel für die Braunhemden, hatte mich mal schlau gemacht nachdem ich in der Bucht so etwas mit Rätselnden Augen gesehen habe, sah aber nicht aus als wöölte man sich wirklich damit rasieren, mehr ein Hobel der in Richtung DDR Golf mit Grat und Zahn gegangen ist als ein Qualitätshobel wie der Vorkriegsgolf oder der Merkur.
Aus den Erzählungen meines Großvaters kann ich Oldtimer70s Erfahrungen nur bestätigen, auch mein Großvater wusste nichts von Rasierhobeln als festes Ausrüstungszeug sondern nur von Klingen & Seife, das einzige was er meinte war (er hat im Lazarett gearbeitet) das es ne ganze Reihe nur mit Nummern gekennzeichneter Rasiermesser gegeben haben soll.
Ich persönlich weis auch nicht was an den Dingern so besonderes sein soll, technisch gesehen keine Besonderheit und der Gedanke welcher Mö***** sich damit erst glatt rasiert hat um sich dann in eine ggf. schwarze Uniform zu schwingen macht mir irgendwie ein unangenehmes Gefühl, habe zwar zwei US-Soldatenrasierer in meiner Sammlung aber auch nicht aus dem Grund das ein Waffenträger sie benutzt hat, zumal ich erst durch Safety Razor Compendium die Herkunft der Rasierer erfahren habe.
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Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
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