gut-rasiert
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Autor Thema: Leder für Hängeriemen  (Gelesen 1742 mal)
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simon_saz
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« am: 29. Oktober 2010, 19:14:23 »

Hallo allerseits.
Ich beschäftige mich seit kurzem damit mir selber einen Riemen zu machen. Jetz wollte ich mal die Profis hier fragen welche Eigenschaften das Leder an sich am besten haben muss. Welche Stärke, Gerbung, wie glatt etc. ?
Vielen Dank schon mal und allen ein schönes langes Wochenende
Gruß Simon
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simon_saz
Neuling

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« Antworten #1 am: 01. November 2010, 19:23:18 »

So hier mal mein erster Versuch mit einem Reststück das ich noch da hatte was in etwa für den Zweck zu gebrauchen war.

http://www.imgimg.de/bild_DSC04261c3ee9dc7JPG.jpg.html
http://www.imgimg.de/bild_DSC04274b6f602feJPG.jpg.html
http://www.imgimg.de/bild_DSC0427629acdab4JPG.jpg.html
http://www.imgimg.de/bild_DSC04279e583232bJPG.jpg.html

Für Kritik und Anregungen wäre ich dankbar.

LG Simon
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #2 am: 01. November 2010, 20:10:39 »

Sauber! Sehr schöner Riemen, vor allem auch schön genäht. Den kleinen Klebefleck am oberen Ende habe ich nur im Großbild entdeckt.  Teuflisch Zwinkernd Oder hast Du den Riemen geölt?
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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
simon_saz
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« Antworten #3 am: 01. November 2010, 21:13:22 »

Erstmal danke für die Blumen ^^. Welchen Fleck meinst du? Nein geölt hab ich nichts.
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Tim Buktu
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Mensch sei großzügig oder stirb! K.Brenner


« Antworten #4 am: 02. November 2010, 05:30:50 »

Nicht der Rede wert:

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Tranquilo - In der Ruhe liegt die Kraft...

PS: Alles nur meine persönliche Meinung, die sich durchaus beeinflussen lässt und sich deshalb gelegentlich auch ändert!
simon_saz
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« Antworten #5 am: 02. November 2010, 10:35:12 »

Ach so ja das hab ich anscheinend nicht mehr weg gemacht. War ja nur ein Probeversuch da ja schon das Leder nicht die richtige Größe hatte und von Anfang an nicht so ging wie ich mir das gedacht hatte.

LG Simon
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simon_saz
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« Antworten #6 am: 04. November 2010, 14:12:16 »

Is den keiner hier der ein paar nützliche Infos weitergeben kann? Erfahrungswerte oder ähnliches?
Lg Simon
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jap
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« Antworten #7 am: 04. November 2010, 15:29:34 »

Hm, also ich hab bissher nur mal einen alten Spannriemen neu bestückt. Der funktioniert jedenfalls prima. Dazu hab ich ein Stück Rinderleder mit circa 3mm Stärke das ich im Keller hatte zugeschnitten und mit sehr feinem Sandpapier angeschliffen. Fertig. Welche Gerbung? Keine Ahnung wirklich. Ein normales Rinderleder ist völlig ok und ausreichend, jedenfalls meine Meinung. Teurer gehts immer.

Cool find ich an deinem Werk das dunkelbraune Anfangs- und Endstück. Tolle geschwungene Form  Daumen hoch
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EasyRider
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Am Messer hängt, zum Messer drängt doch alles


« Antworten #8 am: 13. Februar 2020, 22:47:06 »

Ich habe mit Yakleder die allerbesten Erfahrungen gemacht.
Da das Leder aber sehr dünn ist, sollte man es mit mittelstarkem Rindsleder verkleben, wenn man sich daraus einen Hängeriemen bauen will. Geradezu ideal ist dieses Leder für einen Stoßriemen geeignet. Einfach das Holz ca. 1cm dick mit Bastelfilz polstern und dann das Yakleder drüber spannen.
Die Besonderheit des Yaks schlechthin ist, dass es sich beim Ledern als wahrer "Züge-Reduzierer" erweist. Brauche ich auf einem herkömmlichen Juchtenlederriemen rund 30 DZ, genügen auf dem Yak schon rund 10, um das Messer wieder auf Ausgangsschärfe zu bringen.
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Faust des Nordsterns
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« Antworten #9 am: 13. Februar 2020, 22:54:38 »

[...] Die Besonderheit des Yaks schlechthin ist, dass es sich beim Ledern als wahrer "Züge-Reduzierer" erweist. Brauche ich auf einem herkömmlichen Juchtenlederriemen rund 30 DZ, genügen auf dem Yak schon rund 10, um das Messer wieder auf Ausgangsschärfe zu bringen.

 Schockiert

Edith meint, der legendäre WILLIPETER99 braucht nur 7 DZ. Was wohl der für ein Leder verwendet?  Grinsend

« Letzte Änderung: 13. Februar 2020, 23:03:36 von Faust des Nordsterns » Gespeichert

Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.
Arthur Schopenhauer, 1851.
alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #10 am: 13. Februar 2020, 23:12:39 »

Ich habe ein schönes Stück Yak geschenkt bekommen (auch hier meinen besten Dank an den edlen Spender).
Ich weiß nur noch nicht wie ich es richtig verarbeiten soll.

Ist da ein Stoßriemen wirklich besser wie ein Hängeriemen?
Wird beim Stoßriemen das Leder wirklich richtig gespannt?
Ich denke da eher an eine Bahn für meinen Magnetriemen (Antwort 16)
https://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,11208.15.html
Hast du da mal ein Bild @EasyRider, oder ist deiner wie der von Paula ?
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EasyRider
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Am Messer hängt, zum Messer drängt doch alles


« Antworten #11 am: 13. Februar 2020, 23:56:53 »

  ...der legendäre WILLIPETER99 braucht nur 7 DZ. Was wohl der für ein Leder verwendet?  Grinsend

Na, Teufelshaut, was sonst?!  Grinsend
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alvaro
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Mit sanfter Schärfe glatt!


« Antworten #12 am: 14. Februar 2020, 07:58:51 »

Um die Frage mit der Spannung beim Stoßriemen zu präzisieren: Wie stark muss das Leder gespannt werden?
Ich habe das Gefühl, dass dieses Leder sich sehr leicht dehnen lässt, sprich sich längen würde, und die Spannung wieder verliert.
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EasyRider
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Am Messer hängt, zum Messer drängt doch alles


« Antworten #13 am: 14. Februar 2020, 12:52:11 »

Um die Frage mit der Spannung beim Stoßriemen zu präzisieren: Wie stark muss das Leder gespannt werden?
Ich habe das Gefühl, dass dieses Leder sich sehr leicht dehnen lässt, sprich sich längen würde, und die Spannung wieder verliert.

Es wird dir aufgefallen sein, dass das Yakleder ziemlich runzelig ist. Spanne es deshalb so auf den Stoßriemen, dass diese Runzeln maximal ausgezogen werden. Ganz gelingt das nie, weil einfach die Oberflächenstruktur dieses Leders so beschaffen ist. Aber wirklich straff gespannt, bleibt das Leder in Form und verliert seine Spannung nicht wieder. Tipp: Dehne das Leder, bevor du es auf dem Riemen aufziehst, indem du es mehrmals fest über die Tischkante ziehst. Keine Sorge, es bricht nicht! Wenn es dann aussieht wie ein schlapper Lappen, dann ist es optimal für den Aufzug auf das gut gepolsterte Holz vorbereitet.
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Paula
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« Antworten #14 am: 14. Februar 2020, 16:04:36 »

Ich habe mit Yakleder die allerbesten Erfahrungen gemacht. ....
  Volle Zustimmung und ...Tja, was kann ich da noch hinzufügen, ich bin doch nur quasi 2. Generation und habe das Yakleder gekauft, weil es EasyRider so sehr gelobt hast.
Eins gibt's aber noch, das Yak ist absolut anfängertauglich und narrensicher. Grinsend Grinsend Grinsend

@EasyRider Das mit dem Verkleben würde ich gerne mal ausprobieren wollen. Kannst Du einen einfach erhältlichen Kleber empfehlen oder muss es was Spezielles extra für Leder sein?
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