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Autor Thema: Kleine Hobelkunde  (Gelesen 65969 mal)
Eugen Neter
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« Antworten #15 am: 27. April 2010, 20:08:57 »

Forumshobel 2009 / Mühle R106:

















Der Forumshobel 2009 wurde mit zwei Kopfplatten geliefert. Einmal mit, einmal ohne Zahnkamm. Beide Male ist er – bis auf die Vergoldung und den grünen Griff – identisch mit dem Mühle R106.
Bezug: Wohl nur noch über den Mitgliederhandel.
Preis: 50,– Euro
Eigenschaften: Ein Dreiteiler der Spitzenklasse. Sehr handlich, sehr sanft und gleichzeitig sehr gründlich. Kommt mit allen gängigen Klingen zurecht. Einziges Manko: Der glatte Griff.
Prädikat: Unbedingt empfehlenswert.

Zahnkammhobel No Name:







Er stehe hier stellvertretend für seine große Familie.
Ein Massenprodukt à la Gillette, das seit den 20er Jahren des 20. Jhdts. die ganze zivilisierte Männerwelt überschwemmte.
Bezug: Nur noch antiquarisch (über Ebay, Flohmärkte, Privathandel).
Preis: Ab 1,– Euro aufwärts.
Eigenschaften: Ein sehr zupackender Hobel (wie fast alle Zahnkämme), an dessen etwas dünnen Griff man sich gewöhnen muß. Klingenempfehlung: Möglichst sanft, also rote Personna, Astra Superior Platinum, Lord, Streamline.
Prädikat: Empfehlenswert für Liebhaber der klassischen Hobelrasur.

Merkur VISION:











Ein weiteres Mitglied der großen Merkurfamilie.
Bezug: Z. B. hier, hier oder hier.
Preis: Zwischen 100,– und 130,– Euro.
Eigenschaften: Länge 12 cm, Gewicht 118 g. Ein Butterflyhobel, an dessen klobige Form und an dessen Gewicht man sich gewöhnen muß. Hat man den Bogen erst mal raus, hält man einen Hobel der absoluten Spitzenklasse in der Hand. Klingenempfehlung: Bisher rote Personna. Wird wohl aber, ähnlich wie der Futur, mit fast jeder Klinge zurechtkommen.
Prädikat: Unbedingt empfehlenswert.

Weiteres siehe hier.

(Wird fortgesetzt)
« Letzte Änderung: 01. September 2011, 11:18:55 von Eugen Neter » Gespeichert

Eugen Neter
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« Antworten #16 am: 12. Januar 2011, 20:14:18 »

Merkur 25c:

Der gezahnte Bruder des 23c – natürlich ebenfalls ein klassischer Dreiteiler – bietet hervorragende Eigenschaften: Er rasiert sehr gründlich, ohne aggressiv zu sein, ist zugleich so sanft wie sein zahnloser Bruder und läßt sich ebenso leicht handhaben. Für Liebhaber langstieliger Hobel und offener Zahnkämme fast ein Muß.







Bezug: In einschlägigen Online-Shops; beim Waffenhändler.
Preis: zwischen 25,– und 30,– Euro.
Eigenschaften: Siehe oben (Merkur 23c). Allerdings gründlicher.
Prädikat: Unbedingt empfehlenswert.

Um die Gründlichkeit zu steigern, lege ich dem Hobel von Fall zu Fall zusätzlich eine ihrer Schneiden beraubte Klinge unter.

Weiteres siehe hier.

(Wird fortgesetzt)
« Letzte Änderung: 01. September 2011, 11:16:56 von Eugen Neter » Gespeichert

Eugen Neter
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« Antworten #17 am: 05. Juli 2011, 12:09:24 »

Pils-Hobel:











Dieses schöne Stück Wertarbeit aus Edelstahl erfordert eine kleine Umstellung: Sitzt bei gängigen Gillette- oder Merkurmodellen die Klinge leicht gekrümmt im Kopf, so weist sie im Pils eine fast gerade Stellung auf. Der Benutzer ist also gezwungen, bei der Rasur einen steileren Ansatzwinkel zu wählen. Die Mechanik ist präzise und leichtgängig, das Gewicht (ca. 117 g) erheblich, wobei die Kopflastigkeit einer gewissen Gewöhnung bedarf.
Bezug: Z. B. hier oder hier oder hier.
Preis: 175,– Euro.
Eigenschaften: Ein zupackender, aber zugleich doch recht sanfter Hobel, der es mit allen gängigen Klingen aufnimmt. Meine Referenz- und gleichzeitig Präferenzklinge war die Astra Superior Platinum.
Prädikat: Unbedingt empfehlenswert (für den, der den doch recht hohen Preis nicht scheut).

Weiteres siehe hier.

(Wird fortgesetzt)
« Letzte Änderung: 01. September 2011, 11:13:40 von Eugen Neter » Gespeichert

Eugen Neter
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« Antworten #18 am: 21. Juli 2011, 11:34:19 »

Parker 99R:







Ein klassischer Butterfly-Hobel aus vernickeltem Messing mit Barberpole-Griff. Der 99R ist sehr gut ausbalanciert und liegt hervorragend in der Hand. Länge: 11 cm. Gewicht: 100 g.
Bezug: z. B. hier.
Preis: 34,99 Euro.
Eigenschaften: Nichts Herausragendes, aber bestes Mittelmaß (also eigentlich bereits Oberklasse) stellt der Parker 99R dar. Ein solide gearbeiteter, tauglicher Alltagshobel, der in keiner Sammlung fehlen sollte. Getestet habe ich ihn mit Rapira, Gillette Rubie, Astra Superior Platinum.
Prädikat: Sehr empfehlenswert.

Weiteres siehe hier.

(wird fortgesetzt)
« Letzte Änderung: 01. September 2011, 11:11:53 von Eugen Neter » Gespeichert

ChrisMH
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« Antworten #19 am: 09. Oktober 2011, 11:37:39 »

Wann gehts denn weiter? Finde das nämlich äußerst interessant! Daumen hoch
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Eugen Neter
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« Antworten #20 am: 11. Februar 2012, 13:38:50 »

Merkur 41n Zahnkamm:

Ein klassischer Zahnkammhobel im Old-Type-Stil. Der Dreiteiler ist vernickelt und weist, da die Köpfe bis auf die unterschiedliche Legierung identisch sind, sehr ähnliche Eigenschaften auf wie der oben genannte Merkur 25c.
Länge: 84 mm.
Gewicht: 63 g.







Bezug: In einschlägigen Online-Shops, z. B. hier oder hier.
Preis: Ca. 24,– Euro.
Eigenschaften: Ein sehr gründlicher Rasierer, der allerdings einer gewissen Einübung bedarf. Empfohlene Klingen: rote Personna, Astra Superior Platinum, Derby, Lord.
Prädikat: Wer Zahnkämme mit kurzen Griffen mag, ist mit diesem Hobel bestens bedient.

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« Letzte Änderung: 11. Februar 2012, 14:01:01 von Eugen Neter » Gespeichert

Eugen Neter
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« Antworten #21 am: 10. April 2012, 13:23:54 »

Mulcuto Schrägschnitt (Metall)



Ein klassischer Schrägschnitthobel aus Solingen. Stammt aus den 1930er Jahren. Nicht zu verwechseln mit einem Torsionshobel (z.B. Merkur 37c oder Liese [siehe oben]), wo die Klinge praktisch verdreht wird. Ein Liebhaberstück. Selten.
Bezug: Nur noch antiquarisch, über Internet oder Privathandel.
Preis: Ab ca. 15,– Euro aufwärts.
Eigenschaften: Überaus präziser und zugleich sanfter Hobel, dessen Handhabung allerdings einiger Übung bedarf. Klingenempfehlung: Eher sanfte Klingen wie rote Personna, Lord oder Streamline.
Prädikat: Sehr empfehlenswert.
Weiteres siehe hier.


Mulcuto Schrägschnitt (Plaskon)









Wie sein metallischer Bruder ein Hobel aus den 1930er Jahren. Wurde noch eine Zeitlang nach dem 2. WK produziert. Ebenfalls ein seltenes Liebhaberstück. Länge: 8,9 cm; Gewicht: 33 g.
Bezug: Auf Flohmärkten, über Onlineshops oder Privathandel.
Preis: Hier gelten Liebhaberpreise.
Eigenschaften: Trotz seinem geringen Gewicht ein sehr zupackender, aber gleichzeitig sanfter Hobel. Ansonsten siehe oben, Mulcuto Metall.
Prädikat: Sehr empfehlenswert.

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Bavaria
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« Antworten #22 am: 11. Juli 2012, 07:55:49 »

Hallo Eugen & Forum,

zum Mulcuto Schrägschnitt (Fa. Paul Müller, Solingen) hätte ich eine Ergänzung.
Es gab ihn auch mit dem Klappmechanismus nach dem Patent von 1949/50:







Hier das zugehörige Patent (längst abgelaufen, daher öffentlich zugänglich):

http://666kb.com/i/c5etdjw45i3t9d0be.jpg

http://666kb.com/i/c5etdsu94x3vlasii.jpg

http://666kb.com/i/c5ete2y1dbbhs1r6i.jpg
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Viele Grüße aus München
Rainer
Peter123
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« Antworten #23 am: 31. M?rz 2013, 12:29:56 »

Merkur 933c "Reiserasierer":




Wie die meisten Merkure hartverchromt. Hat denselben Kopf wie 23c und 34c. Ein Klassiker, der jahrzehntelang in Solingen produziert wurde und produziert wird. In vier Teile zerlegbar und in mitgeliefertem Ledertäschchen sehr platzsparend transportierbar. Gewicht mit eingelegter Klinge rund 50 Gramm.
Bezug: Über einschlägige Onlineshops bzw. die wenigen übrig gebliebenen Messer- und Waffengeschäfte.
Preis: ca. 37 Euro mit Etui (Stand März 2013).
Eigenschaften: Trotz seinem geringen Gewicht ein vollwertiger, gründlicher und sanfter Hobel, vergleichbar den anderen Merkuren mit geschlossener Schaumkante. Kommt – je nach Geschmack des Nutzers – mit allen Klingen klar.
Prädikat: Sehr empfehlenswert für jene, die mit kurzem Griff und weniger Gewicht zurechtkommen. Absolut empfehlenswert für Geschäftsreisende und Globetrotter.
« Letzte Änderung: 31. M?rz 2013, 12:39:59 von Peter123 » Gespeichert

"40 Jahre brauchst Du, um an der richtigen Stelle das richtige zu sagen, fast das ganze Leben, um an den richtigen Stellen zu schweigen." – frei nach dem alten Phrasendrescher Churchill.
mikri
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« Antworten #24 am: 10. Mai 2013, 12:45:38 »

Gillettte "The Good Will", USA, 1931 - 1935
Ein Dreiteiler im Old Type Stil bis hin zum Ballsend am Griff, jedoch mit sehr interessantem Kopf. Die Klinge wird durch Nocken in der Grundplatte gehalten, die in Aussparungen in der Kopfplatte passen. Seht selber. Ich hoffe es sind nicht zuviel Bilder.















Bezug: In der Amerikanischen Bucht
Preis: Je nach Gebotsaktivität
Eigenschaften: Ein sehr direkt rasierender, gründlicher Rasierer
Bisher verwendete Klingen: Gillette 7O'Clock Super Platinum
Prädikat: Ein sehr schöner und spezieller Rasierhobel

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mikri
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« Antworten #25 am: 12. Mai 2013, 20:09:58 »

Kings Oscillator Razor.
Made in USA von der King Razor Corporation Minneapolis ab dem Jahr 1940. Der Rasierhobel hat eine bestechend einfache Mechanik, die die Klinge unter der Kopfplatte hin und her bewegen lässt, wenn die Rädchen auf der Kopfplatte über die Wange gezogen und dadurch gedreht werden. Ob der Rasierer wirklich funktioniert habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Der Rasierer ist 22 Karat rot vergoldet und liegt bei mir in seiner Originalverpackung, die, wie der Rasierer selber, recht edel und in Metall daherkommt.




Die aufgeklappte Kopfplatte.


Die Unterseite der Kopfplatte mit dem auf einer beweglichen Platte angebrachten Dorn, der mittig in die Klinge eingreift und diese hin und her bewegt.


Die Grundplatte mit der aufgelegten Klinge. Gut zu sehen, die speziellen Ausschnitte, die eine seitliche Bewegung der Klinge gewährleisten.


Die Rädchen auf der Kopfplatte, welche sich bei Berührung mit der Wange bei der Rasur drehen und über die Fräsung, in die ein Stift greift, die Platte
und wiederum die Klinge hin und her bewegt. Je schneller die Rasurbewegung, desto schneller bewegt sich die Klinge.


Die Kopfplatte wird seitlich aufgeklappt und weist auf der einen Seite ein Scharnier auf und auf der anderen einen Schnäpper.


Hier gut zu sehen die Einfräsung und den Stift der Mittelplatte.






Bezug: In der Amerikanischen Bucht, bzw. bei Antiquitätenhändlern
Preis: Je nach Gebotsaktivität oder Festpreis (ca. $ 100.--)
Eigenschaften: noch nicht getestet
Bisher verwendete Klingen: nur die speziellen Kings Klingen, eigens für diesen Rasierer hergestellt
Prädikat: Ein sehr schöner und spezieller Rasierhobel, der m.E. jede Sammlung bereichert

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« Antworten #26 am: 04. Juli 2013, 14:24:23 »

Geschätzte Forumskollegen
Erlaubt mir, euch heute den VALENCIA FRANCE BREVETE S.G.D.G. vorstellen. Es sind hier doch einige Meinungen unserer Kollegen zu berücksichtigen, vor allem betreffend der Herkunft dieses Schönen. Standlinie meinte vorerst, es handle sich um einen in Deutschland für den französischen Markt hergestellten Hobel, wohingegen metus auf Grund des Hinweises auf ein französisches Patent "BREVETE S.G.D.G" auf eine französische Herkunft tippt. Wenn man die verschiedenen Meinungen, die veröffentlicht wurden wertet und ich meine Vermutung mit einbeziehe, geht der Punkt hier wohl an Frankreich. Der Hinweis auf ein französisches Patent scheint mir doch hinreichend zu sein.

Besitzer dieses tollen Torsioners sind hier im Forum m.W. metus und ich. Die Diskussion über den Hobel führen wir im Faden über die Torsionshobel.

Der VALENCIA FRANCE ist ein 3-teiliger Torsionszahnkammhobel. Die Torsion beträgt 4,4mm auf jeder Seite. Legt man also die Grundplatte auf der einen Seite ganz auf erhebt sich die gegenüberliegende Seite um ganze 8,8mm über die Grundlinie. Das finde ich doch eine ganz schöne Torsion (den Winkel könnt ihr selber ausrechnen). Der Kopf ist 40mm lang und 24mm breit. Die Höhe des Kopfes ohne eingelegte Klinge liegt bei 7mm, die Länge inklusive des Griffs beträgt 82mm. Der Griff hat einen Durchmesser von 9,7mm, er ist innen hohl und scheint aussen leicht versilbert. Der ganze Hobel ist als Leichtgewicht zu bezeichnen, wiegt er doch gerade 38 Gramm.

Alles in allem ein ganz wunderbarer, jedoch nicht einfach zu handhabender Rasierhobel. Durch die starke Torsion lässt er sich nicht sehr intuitiv am Gesicht anlegen. Zieht man nur ein klein wenig zur Seite - "Schnitt".
Die eingelegte Klinge scheint durch die Torsion zu "bauchen", sie liegt also nicht schön plan auf den Zähnen auf. Ebenfalls ist durch die Torsion und den dadurch entstehenden Druck auf die Klinge, diese nicht einfach im Kopf auszurichten.


In diesem netten Kästchen habe ich diesen Rasierhobel erhalten.


Der Hobel im Ganzen, ohne Klinge






Urteilt selber, da wurde die Klinge soweit eingespannt, dass sie sich gerade nicht mehr frei bewegte und dennoch noch
nicht gekrümmt wurde. Das ist schon eine ganz schöne Torsion.


Hier ist m.M. nach gut zu sehen, was ich unter "bauchen" verstanden wissen möchte. Die Klinge wölbt sich leicht über
die Zähne. Es kann sein, dass der Kopf in seinem langen Leben einige Male ins Spülbecken gefallen ist und sich darum
verzogen hat. Wenn der Rasierer erzählen könnte?

Beim Klingenwechsel muss man ebenfalls aufpassen, dass man sich an der seitlich überstehenden Klinge nicht schneidet.
Der Torsion geschuldet entsteht beim Anschrauben des Griffs ein Widerstand, dem man natürlich mit erhöhtem Druck des
Daumens und es Zeigfingers auf die Klingenseite entgegenwirken will.


Hier noch einmal eine Ansicht von unten mit eingelegter Klinge.

Ich hoffe, euch nicht mit zuviel Bildmaterial zu langweilen. Ich bin versucht, euch die Hobel von verschiedenen Seiten und
mit allen Facetten zu präsentieren.

Bezug: In der Bucht, bzw. bei Antiquitätenhändlern oder auf Flohmärkten
Preis: Je nach Gebotsaktivität oder Fest- bzw. Verhandlungspreis
Eigenschaften: direkt, nicht gerade sanft, auf Unberechenbarkeitsniveau des R41 v. 2.0
Bisher verwendete Klingen: Gillete Bleue Extra
Prädikat: Ein sehr schöner und durch die ausgeprägte Torsion ein spezieller Rasierhobel, mehr für Sammler

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« Antworten #27 am: 26. Februar 2014, 20:40:56 »

Nun, dann möchte ich auch mal...

Roedter 1909

Optisch fast identisch mit dem Fatip, erhält man mit dem Roedter einen sehr direkten Vertreter.
Auf den Bildern in brünierter, titanfarbener Ausfertigung ersichtlich.
Die Aggressivität begründet sich in der freistehenden/schwingenden Rasierklinge, da diese nicht wie beim Fatip auf die Zahnkammplatte angepreßt wird und somit quasi „singt“.



Hier

http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,1721.150.html

bereits diskutiert als eventueller Produktionsfehler. Ob gewollt oder nicht, ein Kandidat für erfahrenere Nassrasierer.

Gewicht: 66g
Design: Zahnkamm, klassischer Dreiteiler, kein M5-Gewinde
Preis: EUR 14,00
Bezug: Messer-Rödter
Eigenschaften: sehr zupackend
Prädikat: empfehlenswert für Liebhaber direkter aggressiver Hobel mit unempfindlicher Haut
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"Hat jemand gesagt, dass Hobbys billig sein müssen ?"

"Herr Kuzorra, warum trugen Sie damals so lange Hosen beim Fußball?" "Weil wir so lange Dödel hatten!"
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« Antworten #28 am: 26. Februar 2014, 20:46:47 »

Somefa (=Solinger Metallwarenfabrik)



Ein verbreiteter Hobel, der immer wieder unter verschiedenen Namen auf eBay zu finden ist, mit unterschiedlichen Griffen, wobei die Kopfgeometrie nahezu unverändert blieb.

Die Rasureigenschaften ähneln einem Rotbart No. 15. Meines Erachtens ein guter „Mittelklassekandidat“ für Nassrasierer, die es etwas direkter mögen.

Derivate: Dorko, Best, Durex, Rosemary
Gewicht: 46g
Design: Dreiteiler, geschlossene Schaumkante, M5-Gewinde
Preis: variierend, da nur über
Bezug: Antikmärkte und Online-Auktionen zu erhalten
Eigenschaften: direkt und gründlich
Prädikat: empfehlenswert für Liebhaber direkterer Schaumkantenhobel

Edit (danke an MirTre für den Denkanstoß)

Hier noch ein Bild mit einem ähnlichen Hobel (über eBay ersteigert) und einen den ich einmal aus dem Wanderpäckchen gefischt habe. Sie alle sind sich sehr ähnlich. Behalten habe ich nur Eugen Neters Hobel.

« Letzte Änderung: 26. Februar 2014, 21:16:49 von saafespatz » Gespeichert

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« Antworten #29 am: 26. Februar 2014, 20:55:27 »

Yuma

Ein günstig zu erstehender Hobel, Verarbeitungsqualität ist allerdings variierend. Unregelmäßiger Klingenspalt, geringes Gewicht und eher "unansehnliches" Äußeres machen ihn eher zu einem leichten Reisehobel.





Sehr hohe Fertigungstoleranzen führen dazu, dass die Zentriernocken für die Rasierklinge großes Spiel in der Bodenplatte haben und man beim Zusammenschrauben eher vorsichtig sein muss, sonst erhält man 2 unterschiedlich rasierende Seiten und böse hervorstehende Klingenecken.

Irgendwo hier im Forum wurde einmal beschrieben, dass man sich mehrere kaufen sollte, um sich einen perfekten Yuma zusammenzubauen.

Gewicht: 28g
Design: geschlossene Schaumkante, Dreiteiler, M5-Gewinde
Preis: EUR 1,99 – EUR 5,00
Bezug: bestshave.com oder Online-Auktionen, häufig auch auf Floh- & Trödelmärkten
Eigenschaften: leicht, direkt, oft keine gute Verarbeitung
Prädikat: empfehlenswert für Liebhaber direkter Hobel oder einfach nur als Testobjekt, weil günstig zu erstehen

Diskutiert wurde er hier: http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,24332.0.html
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