gut-rasiert
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Autor Thema: Steine abrichten  (Gelesen 6715 mal)
ron
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"Sapere Aude!"


« Antworten #45 am: 12. Oktober 2011, 04:37:43 »

Trotzdem gibts Laut die ihren Stein nie abrichten und erzielen trotzdem Top Ergebnisse - man muss einfach mit seinem ´´Stein mitwachsen´´ ( . . . oder verschleisen ? ) , dann geht das auch , ich richte zwar auch ab , aber Haarlineal halt ich für übertrieben .

Die Dinger kommen auf ne Diamantplatte und tschüss , das reicht locker .

Man muss net immer alles übertreiben . . .

So seh ich das auch!
Meine Steine werden am Schleifgitter geplant und gut ist.
Es sollte nicht immer alles zu wissenschaftlich betrieben werden.
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Auf die Menschen die sich an Grenzen stoßen, die sich zum Schmuggeln eignen und die das Zeug zum Eroberer in sich spüren.
Iltis
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« Antworten #46 am: 12. Oktober 2011, 08:21:31 »

Ob man nach Lichtspalt schaut oder ein Gitter auf der Stein malt und "Probeschleift" aus eine Glasplatte, die Ergebnis ist gleich, und ich glaube nicht das ein Haarlineal genauere Information gibt. Ich kann mir vorstellen, das eine schnelle Überprüfung mit eine Haarlineal (wobei, denke ich, eine "normale" Stahllineal tut es auch) weniger aufwendig ist als gleich die Glasplatte auszupacken mit die dazugehörigen Sauerei.
Gruß
Iltis
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de gustibus, aut bene aut nihil
Adler1
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« Antworten #47 am: 12. Oktober 2011, 09:45:46 »

Jetzt müsste ich zu Wikipedia, um nachzuschlagen was ein "Haarlineal" ist.

Und schon wieder was gelernt:
So was habe ich schon lange gesucht (wusste nur die Bezeichnung nicht) um die abgerichteten Bünde auf dem Griff von meiner Gitarre zu kontrollieren.
Noch mal danke, Forum! Daumen hoch
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_____      ,  ,       _____
Gruß, ^^(°v°)^^ Adler1
strawinski
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« Antworten #48 am: 12. Oktober 2011, 10:46:06 »

Adler, uch wenn es manch nicht glauben wollen aber bei manchen messern hat man das gefühl das messer ist unterschiedlich hoch geschliffen..nachdem ich auf die idee kam das mal mit dem haarlineal nachzuprüfen, also schneide und stein habe ich wirklich die fast nichtsichtbare wellen entdeckt....kanns nur jedem empfehlen, die 15-20 euro in sowas zu investieren.
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Das Licht kam in die Finsternis. Doch die Finsternis begriff es nicht.
Iltis
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« Antworten #49 am: 12. Oktober 2011, 10:51:02 »

...das messer ist unterschiedlich hoch geschliffen..

Versteht jemand was er damit meint?
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Tim Buktu
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« Antworten #50 am: 12. Oktober 2011, 11:39:35 »

 
...das messer ist unterschiedlich hoch geschliffen..

Versteht jemand was er damit meint?
Unentschlossen Leider nicht.
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« Antworten #51 am: 12. Oktober 2011, 12:10:54 »

Eventuell meint er eine Welligkeit in der Schneide im makroskopischen Bereich.
Sprich, wenn man das Haarlineal an die Schneide des Messers hält, sieht man dass sie keine grade Linie beschreibt,
sondern eine Welligkeit. Er meint also nicht bloß den Frown oder Recurve (lächeln etc.) sondern eben eine Welligkeit.
Ich kann mir schon vorstellen das soetwas häufig vorkommt, besonders bei ungleichmäßiger Druckverteilung beim Schärfen.
Aber ob das wirklich so viel Einfluss hat weiß ich nicht
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« Antworten #52 am: 12. Oktober 2011, 14:11:53 »

so meinte ich das
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« Antworten #53 am: 12. Oktober 2011, 14:46:47 »

So eine "Wellenschneide " hatte ich mal bei meinem Shefield Steel Rasiermesser gehabt. Es  hatte der Opa aus Hamburg, dem es mal gehörte auch schief und unregelmäßig geschärft .Ich habe es dann auf dem hochkanten Stein mit der schmalen Seite wieder Stück für Stück auf eine Linie gebracht ohne Schlittschuh laufen.  Das war mein allererstes Shefield RM (8,00Euro) und ist mir bis Heute das Liebste zur Rasur .
LG.
Dieter
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Tim Buktu
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« Antworten #54 am: 12. Oktober 2011, 16:31:23 »

Ah, danke für die Erklärung!
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Deadpool
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« Antworten #55 am: 22. Dezember 2016, 08:02:24 »

Hallo zusammen,

der Thread ist zwar schon uralt, aber ich würde meine Frage gerne hier mal anhängen...

Stattdessen hast du einen neuen Thread aufgemacht. Ich habe beide Threads zusammengeführt.
SR - Mod-Team


Spricht etwas dagegen, die Steine auf einer Glasplatte mit Siliziumkarbidpulver K80 oder K120 abzurichten?

Ein Bekannter von mir hat mir das neulich gezeigt und es hat super funktioniert.
Er hatte zuvor mit Edding ein Gitter auf den mittig unebenen Stein gezeichnet und dann das Pulver auf die Glasplatte und ordentlich Wasser dazu.
Dann in kreisenden Bewegungen mit Richtungswechsel ca. 2-3 Minuten (mehrmals Wasser dazu, 1 mal Pulver nachgegeben) den Stein über die Glasplatte bewegt.

Das Ergebnis war super... schien absolut eben zu sein.

Macht das jemand hier auch so?

Ist das siliziumkarbidpulver K120 nicht zu grob für beispielsweise 6000 oder 8000 Steine?

Vielen Dank für eure Infos...

Deadpool
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2016, 11:13:05 von Sparschäler reloaded » Gespeichert
Sparschäler reloaded
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Dieses Bild gibt meinen Typ wieder.


« Antworten #56 am: 22. Dezember 2016, 11:13:20 »

Ich empfehle die Lektüre von http://www.gut-rasiert.de/forum/index.php/topic,10462.0.html
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Deadpool
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« Antworten #57 am: 22. Dezember 2016, 12:20:46 »

Die Anleitung habe ich bereits sorgfältig durchgelesen.

Meine Frage war nur, ob irgendetwas gegen oben genannte Methode spricht, da man lediglich eine Glasplatte und Siliziumkarbidpulver benötigt und somit keinerlei Schleifpapier benötigt. Von dem Pulver übrigens sehr wenig und billig ist es auch noch.
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Meisterd
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« Antworten #58 am: 22. Dezember 2016, 22:37:34 »

Die Anleitung habe ich bereits sorgfältig durchgelesen.

Meine Frage war nur, ob irgendetwas gegen oben genannte Methode spricht, da man lediglich eine Glasplatte und Siliziumkarbidpulver benötigt und somit keinerlei Schleifpapier benötigt. Von dem Pulver übrigens sehr wenig und billig ist es auch noch.

Ich denke schon, dass etwas dagegen spricht:
Die Glasplatte hat mit dem eigentlichen Abtrag nichts zu tun.
Sie ist nur Referenzfläche, könnte auch aus fast jedem anderen, harten Material bestehen,
Hauptsache PLAN. Glasreste, Granitfliesen usw. haben diese Eigenschaft und kosten nicht viel.

Wird die Glasplatte nur mit Siliziumkarbid zum Abrichten benutzt, so trägt das
Siliziumkarbid nicht nur Material vom abzurichtenden Stein ab, sondern eben auch von der Glasplatte.
Da ist es mit der Referenzfläche über kurz oder lang vorbei.
Und das Geräusch stelle ich mir furchtbar vor....

Ich habe mir im Baumarkt eine kleine, kalibrierte Granitfliese gekauft
und je einen Bogen 400er und 600er Nass-Schleifpapier.
Das war auch nicht teuer, und funktioniert wunderbar.  Immer und immer wieder.
Habe auch eine Diamant-Abrichtplatte, aber die machts keinesfalls  besser.




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